gestorben 1969
Robin Christian Andersen
Österreicher | geboren 1890 | gestorben 1969 | maler | mann | wienWeblinks
August Hagedorn
deutscher | geboren 1888 | gestorben 1969 | mann | mitglied der bürgerschaft (bremen)Vor seiner Wahl zum Präsidenten der Bremischen Bürgerschaft war er 1946 kurzzeitig Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion.
Hagedorn war maßgeblich daran beteiligt, dass der 1966 eingeweihte Neubau der Bremischen Bürgerschaft in modernem Baustil gehalten ist. Er ist Ehrenbürger der Freien Hansestadt Bremen. Nach ihm ist die August-Hagedorn-Allee in Bremen-Arsten benannt.
Arthur Loesser
geboren 1894 | gestorben 1969 | mann | pianist | schriftsteller | us-amerikanerDer Halbbruder des Komponisten Frank Loesser besuchte das New York’s City College und studierte dann Zoologie an der Columbia University, bevor er am Institute of Musical Arts, dem Vorläufer der Juilliard School of Music Schüler von Sigismond Stojowski und Percy Goetschius wurde.
Cäsar von Lohringhoven
cdu-mitglied | csu-mitglied | deutscher | geboren 1892 | gestorben 1969 | mannBiographie
Lohringhoven wurde als Sohn eines angesehenen Richters geboren; als die Familie 1906 das Deutsche Reich verließ, um auszuwandern, lebte er fortan bei seinem Großonkel in Berlin, wo er später auch die Offizierslaufbahn einschlug. Lohringhoven leistete aufgrund einer aufgetretenen leichten Beinverletzung nie tatsächlichen Kriegsdienst, sondern erledigte Verwaltungsaufgaben der Wehrmacht und schied 1939 aus der Wehrmacht aus und lebte fortan in München.Alexander Kasimirowitsch Tolusch
geboren 1910 | gestorben 1969 | mann | russe | schachspieler | schachspieler (sowjetunion) | sowjetbürgerTolusch verbrachte bis auf seine Militärzeit – er war während des zweiten Weltkrieges Offizier bei der Roten Armee – sein gesamtes Leben in Leningrad. Auch seine ersten schachlichen Erfolge feierte er in seiner Heimatstadt: Im Jahr 1938 gewann er seine erste von vier Leningrader Stadtmeisterschaften (außerdem noch 1938, 1946 und 1947), wodurch er sich für die im Jahr darauf – ebenfalls in Leningrad – stattfindende XI. UdSSR-Meisterschaft qualifizierte. Bei 18 Teilnehmern kam er dort allerdings nicht über den geteilten 15. bis 16. Platz hinaus, es gewann der spätere Schachweltmeister Michail Botwinnik.
Giovanni Martinelli
geboren 1885 | gestorben 1969 | italiener | mann | opernsänger | tenorMartinelli war Sohn eines Möbelschreiners und das Älteste von 14 Kindern. Er lernte Klarinette, sang im Kirchenchor und diente in einem Militärorchester. Sein Orchesterleiter, ein Offizier, entdeckte seine Singstimme und sandte ihn für Studienzwecke zu Giuseppe Mandolini. Am 2. Dezember 1910 sang er die Solostimme in Gioacchino Rossinis "Stabat Mater". Wegen des Erfolges folgte sein richtiges Debüt am 29. Dezember d.J. in Giuseppe Verdis Ernani am Teatro Dal Verme in Milano).
Karl Borromäus Frank
Österreicher | geboren 1893 | gestorben 1969 | mann | psychologe | widerstand gegen den nationalsozialismusLeben
Nazi Boni
burkiner | geboren 1909 | gestorben 1969 | politiker (burkina faso) | schriftsteller (burkina fasoBoni begann zur Zeit der französischen Kolonialherrschaft zunächst als Lehrer zu arbeiten, seine kritische Haltung zum Kolonialismus brachte ihm Schwierigkeiten mit der Kolonialverwaltung. In seinem Werk Crépuscule des temps anciens schreibt er über den Wandel der traditionellen Gesellschaften durch die erzwungene Modernisierung. Er mahnte sein Volk, die Bwaba, ihre Wurzeln, und dabei vor allem die orale Überlieferung ihrer Mythen und Geschichte, nicht zu vergessen.
Axel Graatkjær
däne | geboren 1885 | gestorben 1969 | kameramann | mannEr begann 1906 als Mitarbeiter der Nordisk Films Kompagnie von Ole Olsen und war fester Kameramann der zahlreichen Kurzfilme von Viggo Larsen, darunter des erfolgreichen Löwenjagd in Ellore (1907). 1910 änderte er seinen Namen Axel Sørensen in "Graatkjær". Mit August Blom drehte Graatkjær den Fortsetzungsfilm Den hvide Slavehandel (1910/11), Ballettänzerin mit Asta Nielsen in der Hauptrolle und eine frühe Hamlet-Verfilmung (1911).

