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Die Wikipedia Einträge des Tages

gestorben 1969

Robin Christian Andersen

Österreicher | geboren 1890 | gestorben 1969 | maler | mann | wien


Robin Christian Andersen (* 17. Juli 1890 in Wien; † 13. Januar 1969 ebenda) war ein österreichischer Maler. Sein erster Lehrer war sein dänischer Vater Christian Georgius Andersen, anschließend besuchte er die Malschulen Scheffer und Bauer (Strehblow) in Wien. Er unternahm mit seinem einstigen Mitschüler und späteren Schwager Anton Faistauer und dem Maler Gustav Schütt eine Reise nach Italien. Andersen war Mitglied der Neukunstgruppe in Wien, der auch Egon Schiele, Oskar Kokoschka, Anton Kolig und Anton Faistauer angehörten. 1918 wurde er Sekretär des "Sonderbundes" und im selben Jahr Mitglied der Salzburger Künstlervereinigung "Wassermann". Er galt als Mitbegründer der Gobelin-Manufaktur in Wien und war Mitglied des Hagenbundes und der Wiener Secession. 1945 war er an der Wiener Akademie der bildenden Künste kurzzeitig Rektor und leitete bis 1965 eine Meisterklasse für Malerei. 1953 erhielt er den Würdigungspreis der Stadt Wien. Er widmete sich insbesondere der Porträt-, Genre-, Landschafts- und Stillebenmaler.

Weblinks

August Hagedorn

deutscher | geboren 1888 | gestorben 1969 | mann | mitglied der bürgerschaft (bremen)


August Hagedorn (* 1888, † 24. Dezember 1969) war SPD-Politiker und vom 30. Oktober 1946 bis zum 4. November 1966 Präsident der Bremischen Bürgerschaft.

Vor seiner Wahl zum Präsidenten der Bremischen Bürgerschaft war er 1946 kurzzeitig Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion.

Hagedorn war maßgeblich daran beteiligt, dass der 1966 eingeweihte Neubau der Bremischen Bürgerschaft in modernem Baustil gehalten ist. Er ist Ehrenbürger der Freien Hansestadt Bremen. Nach ihm ist die August-Hagedorn-Allee in Bremen-Arsten benannt.

Arthur Loesser

geboren 1894 | gestorben 1969 | mann | pianist | schriftsteller | us-amerikaner


Arthur Loesser (* 26. August 1894 in New York City, † 4. Januar 1969 in Cleveland/Ohio) war ein US-amerikanischer Pianist, Musikpädagoge und -schriftsteller.

Der Halbbruder des Komponisten Frank Loesser besuchte das New York’s City College und studierte dann Zoologie an der Columbia University, bevor er am Institute of Musical Arts, dem Vorläufer der Juilliard School of Music Schüler von Sigismond Stojowski und Percy Goetschius wurde.

Cäsar von Lohringhoven

cdu-mitglied | csu-mitglied | deutscher | geboren 1892 | gestorben 1969 | mann


Cäsar von Lohringhoven (* 16. April 1892 in Danzig, Westpreußen; † 2. Dezember 1969 in München), auch bekannt als Caesar von Lohringhoven, war ein deutscher Politiker ( CSU, ab 1949: CDU).

Biographie

Lohringhoven wurde als Sohn eines angesehenen Richters geboren; als die Familie 1906 das Deutsche Reich verließ, um auszuwandern, lebte er fortan bei seinem Großonkel in Berlin, wo er später auch die Offizierslaufbahn einschlug. Lohringhoven leistete aufgrund einer aufgetretenen leichten Beinverletzung nie tatsächlichen Kriegsdienst, sondern erledigte Verwaltungsaufgaben der Wehrmacht und schied 1939 aus der Wehrmacht aus und lebte fortan in München.

Alexander Kasimirowitsch Tolusch

geboren 1910 | gestorben 1969 | mann | russe | schachspieler | schachspieler (sowjetunion) | sowjetbürger


Alexander Kasimirowitsch Tolusch ( russisch Александр Казимирович Толуш; * 1. Mai 1910 in Sankt Petersburg; † 3. März 1969 ebenda (damals Leningrad)) war ein russischer Großmeister im Schach.

Tolusch verbrachte bis auf seine Militärzeit – er war während des zweiten Weltkrieges Offizier bei der Roten Armee – sein gesamtes Leben in Leningrad. Auch seine ersten schachlichen Erfolge feierte er in seiner Heimatstadt: Im Jahr 1938 gewann er seine erste von vier Leningrader Stadtmeisterschaften (außerdem noch 1938, 1946 und 1947), wodurch er sich für die im Jahr darauf – ebenfalls in Leningrad – stattfindende XI. UdSSR-Meisterschaft qualifizierte. Bei 18 Teilnehmern kam er dort allerdings nicht über den geteilten 15. bis 16. Platz hinaus, es gewann der spätere Schachweltmeister Michail Botwinnik.

Giovanni Martinelli

geboren 1885 | gestorben 1969 | italiener | mann | opernsänger | tenor


Giovanni Martinelli (* 22. Oktober 1885 in Montagnana; † 2. Februar 1969 in New York) war ein italienischer Opernsänger ( Tenor). Er wurde in der Opernwelt gelegentlich als bedeutendster Nachfolger Enrico Carusos bezeichnet.

Martinelli war Sohn eines Möbelschreiners und das Älteste von 14 Kindern. Er lernte Klarinette, sang im Kirchenchor und diente in einem Militärorchester. Sein Orchesterleiter, ein Offizier, entdeckte seine Singstimme und sandte ihn für Studienzwecke zu Giuseppe Mandolini. Am 2. Dezember 1910 sang er die Solostimme in Gioacchino Rossinis "Stabat Mater". Wegen des Erfolges folgte sein richtiges Debüt am 29. Dezember d.J. in Giuseppe Verdis Ernani am Teatro Dal Verme in Milano).

Karl Borromäus Frank

Österreicher | geboren 1893 | gestorben 1969 | mann | psychologe | widerstand gegen den nationalsozialismus


Karl Borromäus Frank Pseudonym: Paul Hagen (* 1893 in Wien; † 1969 in New Milford, Connecticut) war ein österreichisch-deutsch-amerikanischer politischer Publizist, Politiker und Psychoanlytiker. Politisch beheimatet war er anfangs bei den österreichischen und deutschen Kommunisten (KPÖ, KPD), später stand er der deutschen Sozialdemokratie (SPD) nahe.

Leben

Nazi Boni

burkiner | geboren 1909 | gestorben 1969 | politiker (burkina faso) | schriftsteller (burkina faso


Nazi Boni (* 31. Dezember 1909 in Bwan, Obersenegal und Niger, heute Burkina Faso, gest. 16. Mai 1969 in Kokologho, Obervolta, heute Burkina Faso) war ein Schriftsteller und Politiker aus dem westafrikanischen Staat Obervolta, der 1984 in Burkina Faso umbenannt wurde.

Boni begann zur Zeit der französischen Kolonialherrschaft zunächst als Lehrer zu arbeiten, seine kritische Haltung zum Kolonialismus brachte ihm Schwierigkeiten mit der Kolonialverwaltung. In seinem Werk Crépuscule des temps anciens schreibt er über den Wandel der traditionellen Gesellschaften durch die erzwungene Modernisierung. Er mahnte sein Volk, die Bwaba, ihre Wurzeln, und dabei vor allem die orale Überlieferung ihrer Mythen und Geschichte, nicht zu vergessen.

Axel Graatkjær

däne | geboren 1885 | gestorben 1969 | kameramann | mann


Axel Graatkjær (geboren Axel Sørensen; * 19. Januar 1885; † 13. November 1969 in Århus) war ein dänischer Kameramann.

Er begann 1906 als Mitarbeiter der Nordisk Films Kompagnie von Ole Olsen und war fester Kameramann der zahlreichen Kurzfilme von Viggo Larsen, darunter des erfolgreichen Löwenjagd in Ellore (1907). 1910 änderte er seinen Namen Axel Sørensen in "Graatkjær". Mit August Blom drehte Graatkjær den Fortsetzungsfilm Den hvide Slavehandel (1910/11), Ballettänzerin mit Asta Nielsen in der Hauptrolle und eine frühe Hamlet-Verfilmung (1911).

Werner Rudolf Heinrich Keyßner

bürgermeister | bürgermeister (düsseldorf) | deutscher | fdp-mitglied | geboren 1903 | gestorben 1969 | mann | nsdap-mitglied | reichstagsabgeordneter


Werner Rudolf Heinrich Keyßner (* 4. Juli 1903 in Essen- Rüttenscheid; † 10. April 1969 in Mönchengladbach) war ein deutscher Politiker.

Leben

Der Sohn eines Angestellten besuchte die Oberrealschule an die sich eine Ausbildung als Bankkaufmann anschloss. Zwischen 1925 und 1932 war er kaufmännischer Angestellter der Friedrich Krupp AG.

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