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Die Wikipedia Einträge des Tages

gestorben 1965

Johann Bruecker

erfinder | geboren 1881 | gestorben 1965 | mann | us-amerikaner


Johann Bruecker (* 3. September 1881 in Alt-Pasua/heute Stara Pazova, Serbien; † 3. Juni 1965 in Schönaich bei Stuttgart) war ein US-amerikanischer Geschäftsmann und der Erfinder des Trockenrasierers.

Bruecker kam 1881 in Alt-Pasua im heutigen Serbien auf die Welt. 1907 wanderte er in die USA aus, wo er 1915 ein Patent für einen Trockenrasierapparat anmeldete. Gut zehn Jahre lang entwickelte er einen elektrischen Rasierapparat, den er 1937 unter dem Namen „Sunbeam“ in 27 Ländern auf den Markt brachte. Bei dieser Erfindung kam ihm Jacob Schick zuvor, der bereits 1931 einen Elektrorasierer anbot.

Sándor Rónai

geboren 1892 | gestorben 1965 | mann | staatspräsident (ungarn)


Sándor Rónai (* 6. Oktober 1892 in Miskolc/ Ungarn, † 28. September 1965 in Budapest) war ein ungarischer kommunistischer Politiker und Staatspräsident.

Rónai, der dem linken Flügel der Sozialdemokratischen Partei angehörte, förderte noch während des Zweiten Weltkrieges eine Zusammenarbeit mit der Ungarischen Kommunistischen Partei von Mátyás Rákosi.

Willy Borngässer

autor | deutscher | evangelischer geistlicher (20. jahrhundert) | geboren 1905 | gestorben 1965 | mann | ns-opfer | person (wiesbaden)


Willy Borngässer (* 19. Juni 1905; † 21. Oktober 1965) war ein deutscher evangelisch-lutherischer Pfarrer und Kommunalpolitiker.

Borngässer war von 1934 bis zu seinem Tod Pfarrer der Wiesbadener Marktkirche. Während der Zeit des Nationalsozialismus war er zudem als Gefängnisgeistlicher tätig. Wegen seiner politischen Überzeugung wurde er zweimal verhaftet und saß von 1943 bis 1945 im Zuchthaus.

Billy Wedlock

fußballspieler (england) | geboren 1880 | gestorben 1965 | mann


William 'Billy' John Wedlock (* 28. Oktober 1880; + 25. Januar 1965) war ein englischer Fußballspieler.

Karriere

Wedlock spielte für Bristol City 1900/01 und zwischen 1905 und 1921, als er seine Karriere beendete. Hier erhielt er von den Anhängern wegen seiner Statur die Spitznamen "Fatty" oder "India Rubber Man", jedoch machte er durch seine technischen Fähigkeiten seine körperlichen Unzulänglichkeiten wett. Wedlock wurde zwischen 1907 und 1914 insgesamt 26 Mal in die englische Nationalmannschaft berufen.

Otto Kirchheimer

geboren 1905 | gestorben 1965 | jurist | mann | soziologe


Otto Kirchheimer (* 11. November 1905 in Heilbronn; † 22. November 1965 in New York) war ein sozialistisch geprägter Staats- und Verfassungsrechtler, der in Deutschland, Frankreich und Amerika wirkte. Er wird als "einer der wichtigsten Staats- und Verfassungstheoretiker deutscher Sprache" bezeichnet (Suhrkamp Verlag).

Leben

Otto Rommel

Österreicher | geboren 1880 | gestorben 1965 | literatur (Österreich) | literaturhistoriker | mann | publizist | theaterwissenschaftler


Otto Rommel (*12. Juni 1880 Mährisch-Schönberg (Sumperk, Tschechische Republik) - †6. September 1965 Salzerbad (Gemeinde Kleinzell, Niederösterreich) war ein österreichsischer Literatur- und Theaterhistoriker.

Rommel war Gymnasiallehrer in Teschen und Wien und hatte 1919-37 die Leitung der Bundeserziehungsanstalt Wien-Breitensee inne. Rommel edierte historisch-kritische Gesamtausgaben, u.a. von Ludwig Anzengruber und Johann Nestroy und gab 1908-1914 sechzig Bände der Österreichischen Klassikerbibliothek heraus. Er schrieb über das Wiener Theater, u.a. sein Hauptwerk "Die Alt-Wiener Volkskomödie"

Constance Bennett

frau | geboren 1904 | gestorben 1965 | schauspieler | us-amerikaner


Constance Bennett (* 22. Oktober 1904 in New York City, New York; † 24. Juli 1965 in Fort Dix, New Jersey) war eine US-amerikanische Schauspielerin.

Bennett entstammt einer Schauspielerfamilie, die sich bis ins 18. Jahrhundert zurückverfolgen lässt. Ihr Vater war der damals berühmte Bühnenstar Richard Bennett, ihre Mutter Adrienne Morris hatte ebenfalls eine Karriere beim Theater. Gemeinsam mit ihrern jüngeren Schwestern Joan Bennett und Barbara Bennett begleitete Constance die Eltern oft auf Tourneen durch die USA. Alle drei Schwestern spielten 1916 in dem Film The Valley of Decision neben ihrem Vater Statistenrollen.

Wolfgang Sörrensen

deutscher | geboren 1882 | gestorben 1965 | kunsthistoriker | mann


Prof. Dr. Wolfgang Sörrensen (*14. Mai 1882 in Braunschweig, †31. Januar 1965 in Berlin) war ein deutscher Kunsthistoriker.

Leben und Werk

Wolfgang Sörrensen wurde als Sohn des Regierungsbaumeisters Sörrensen in Braunschweig geboren und wuchs dort auf. Von 1903-05 studierte er Geschichte, Germanistik und Kunstgeschichte in Göttingen, Hamburg und Kiel, unter anderem bei Robert Vischer und Carl Neumann. 1908 promivierte er in Kiel über Johann Heinrich Tischbein. Von 1909 bis 1914 war er Volontär an den Staatlichen Museen zu Berlin bei Wilhelm von Bode. Im Ersten Weltkrieg leistete er zwischen 1915 bis 1918 den Wehrdienst ab. Von 1924 bis 1933 war er Kustos und Professor an den Vereinigten Staatsschulen für Freie und Angewandte Kunst in Berlin. Von 1934 bis 1942 war er an die Bibliothek der Staatlichen Museen versetzt und leistete 1942 bis 1946 als Soldat im militärischen Unterrichtswesen freiwillig Kriegsdienst. Von 1947 bis 1964 folgten verschiedene Lehraufträge in Berlin, vor allem über Geschichte der Gartenkunst.

Otto Hellmut Lienert

autor | geboren 1897 | gestorben 1965 | mann | schweizer


Otto Hellmut Lienert (*15. Oktober 1897 in Einsiedeln, Kanton Schwyz; † 10. Juni 1965 in Luzern) ist ein schweizer Autor.

Otto Hellmut Lienert stammt aus Einsiedeln. Er ist ein Neffe des Mundart- und Heimatdichters Meinrad Lienert. Nach dem Gymnasium, nach einer Zeit der Mithilfe im elterlichen Geschäft, u. a. als reisender Verkäufer, arbeitete er während 13 Jahren in Zürich als Propagandachef und Redaktor im Verlag Conzett und Huber in Zürich. Nach seiner Heirat mit der Surseer Musikerin Gertrud Frei übersiedelte er 1937 nach Sursee, wo er während drei Jahrzehnten als freier Autor sowie als Mitarbeiter an Zeitschriften und beim Radio lebte. Sein Werk umfasst mehrere Romane, Jugendbücher und eine Reihe von Lyrikbänden. Von 1944 bis 1956 war Otto Hellmut Lienert im Vorstand des Schweizerischen Schriftstellervereins, 1943 Mitbegründer (und erster Präsident) des Innerschweizer Schriftstellervereins.

Alfred Missong

Österreicher | geboren 1902 | gestorben 1965 | mann | publizist


Alfred Missong (* 2. März 1902 in Höchst (Hessen); † 7. Juni 1965) war ein österreichischer katholischer Publizist.

Der Sohn eines deutschen Vaters und einer österreichischen Mutter verbrachte seine Kindheitsjahre in Deutschland, wurde aber später einer der frühesten Wortführer eines eigenen österreichischen Weges und der Neutralität nach Schweizer Vorbild. Missong war seit den 1920er Jahren publizistisch tätig, unter anderem für die Zeitschrift Schönere Zukunft, wo er aber, im Widerspruch zu seinen Überzeugungen, großdeutsche Auffassungen zu vertreten hatte. Dagegen warnte er schon 1928 in einer unter Pseudonym erschienen Schrift vor der Gefahr des deutschen Revanchismus, der zu einem Bündnis mit der Sowjetunion und zu einem Krieg mit Polen und in der Folge mit Frankreich führen werde. Missong war eng befreundet mit Ernst Karl Winter und August Maria Knoll. Er publizierte in Winters Gsur-Verlag 1932 unter dem Pseudonym Thomas Murner den Nazispiegel, ein Pamphlet gegen den Nationalsozialismus, das insbesondere die NS-Rassenpolitik als unmoralisch und neues Heidentum anprangerte. Nach dem Anschluss 1938 wurde Missong für enige Monate verhaftet, seine Autorschaft am Nazispiegel wurde aber der Gestapo offenbar nicht bekannt. Nach seiner Entlassung flüchtete Missong mit seiner Familie zuerst in die Schweiz, wo er allerdings von Ausweisung bedroht war, dann nach Jugoslawien. Nach dem deutschen Überfall auf dieses Land lebten die Missongs in der ungarisch besetzten Wojwodina und danach in Budapest. 1945 trat Missong als einer der Gründer der ÖVP hervar und war Verfasser ihres christlichsozial geprägten ersten Programms sowie Chefredakteur der Österreichischen Monatshefte, des theoretischen Organs der Partei. Nach 1949 wurde Missong, der mit seiner streng antifaschistischen Linie dem Zeitgeist nicht mehr entsprach, auf diplomatische Posten zuerst in Deutschland und dann in der Schweiz versetzt.

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