gestorben 1964
Karekin Deveciyan
armenier | biologe | geboren 1868 | gestorben 1964 | mann | osmane | zoologeNach dem Besuch der französischen Schule in Harput absolvierte er die Istanbuler (armenisch-) Katholische Lusavoritschean Schule. 1891 begann er in diversen Funktionen die Beamtenlaufbahn in der Verwaltung der osmanischen Auslandschulden (Düyun-u Umumiye). Von 1910 an arbeitete er in der zentralen Istanbuler Fischereiverwaltung. Er gab Wörterbücher über Fachtermini der Fischerei heraus. 1917 wurde er Hauptinspekteur für Fischerei, 1922 Hauptkontrolleur des Fischereiwesens. Am 31. März 1927 verliess er nach 36 Jahren Beamtenlaufbahn die staatliche Institution der Düyun-u Umumiye.
Luciano De Nardis
bildhauer | futurismus | geboren 1865 | gestorben 1964 | italiener | italienischer maler | mannSein Leben
De Nardis freundet sich früh mit dem Musiker Francesco Balilla Pratella an, für dessen Musikstücke er umfangreiche Texte verfasste. 1916 wird er erstmal als Vertreter der "Parolibere" ("Freien Wörter") erwähnt und nimmt auch an mehreren futuristischen Ausstellungen teil. Ein Kontakt mit Giacomo Balla im Jahr 1916 regt ihn zur Produktion von futuristischem Spielzeug an. Viele Jahre arbeitet er als Redakteur bei der Kulturzeitschrift La Pié. Von seinen Gemälden blieb nichts erhalten.Ardengo Soffici
futurismus | geboren 1879 | gestorben 1964 | italiener | italienischer maler | mannSein Leben
Soffici beginnt 1897 an der Accademia delle Belle Arti in Florenz zu studieren, wechselt dann an die Scuola libera del nudo und landet schließlich in Paris, wo er sich 1904 als Kunstkritiker und Illustrator etablieren kann. Er hat dort Kontakt zu Pablo Picasso, Georges Braque, Max Jacob, Guillaume Apollinaire und Gino Severini. 1907 kehrt er zeitweilig nach Florenz zurück, wo er Freundschaft mit Giovanni Papini schließt, für dessen Zeitung Leonardo er Artikel verfasst. Ab 1908 ist er auch für die neue Literaturzeitschrift La Voce tätig, in der zahlreiche seiner Essays über französische Malerei und Literatur erscheinen. In Paris vom Kubismus geprägt, entwickelt er sich zum scharfen Kritiker des Futurismus. Als 1911 in La Voce eine vernichtende Kritik der Mailänder Futurismusausstellung erscheint, kommt es zur berühmten "Strafexpedition" von Marinetti, Boccioni und Carrà nach Florenz in deren Verlauf sich jedoch die Streitparteien aussöhnen und zusammenarbeiten. 1913 gründen Soffici und Papini mit Lacerba ein weniger elitäres Kunstmagazin, das sich bald zum wichtigsten Sprachrohr der italienischen Futuristen entwickelt. Soffici nimmt nun regelmäßig an den Ausstellungen der Futuristen teil, seine Bilder bleiben jedoch weiterhin stark dem Kubismus verbunden. Mit Artikeln wie Cubismo e oltre und Cubismo e futurismo versucht er eine Brücke zwischen diesen beiden Kunstrichtubngen zu schlagen.Joseph Nix
autor | deutscher | geboren 1889 | gestorben 1964 | heimatforscher | lehrer | mannNix wurde als Sohn des Landwirts Martin Nix geboren. Nach dem Besuch des humanistischen Gymnasiums in Höchst am Main studierte er ab 1909 an der Universität Göttingen. Sein Weg führte in zurück nach Höchst, wo er am dortigen Gymnasium als Studienrat tätig war. Später wechselte er an die Höhere Mädchenschule in Mayen. Schließlich kehrte er 1944 wieder in seinen Heimatort Hofheim zurück, wo er bis zu seinem Tod lebte.
Werner Kempf
deutscher | geboren 1896 | gestorben 1964 | mann | militärperson (deutsches reich) | militärperson im nationalsozialismus, heer | panzeroffizier im nationalsozialismusMilitärischer Werdegang
Am 1. Weltkrieg nahm Kempf als Hauptmann teil.Werner Kempf
deutscher | geboren 1896 | gestorben 1964 | mann | militärperson (deutsches reich) | militärperson im nationalsozialismus, heer | panzeroffizier im nationalsozialismusMilitärischer Werdegang
Am 1. Weltkrieg nahm Kempf als Hauptmann teil.Franz Joseph Esser
bildende kunst | deutscher | geboren 1891 | gestorben 1964 | grafiker | karikaturist | maler | mann | zeichnerBildbeschreibung
Leben
Im Alter von 16 Jahren beginnt er mit dem Malen von Ölbildern. Von 1910 bis 1914 studiert er Kunstgeschichte in Bonn, Berlin und München, wobei Paul Clemen und Heinrich Wölfflin zu seinen Lehrern zählen. An der Universität belegt er auch Zeichenkurse, und nach dem Studium ist er als Volontär in der Münchener Hofglasmalerei Bockhorni beschäftigt.
Robert Lee Thornton
bankier | bürgermeister (vereinigte staaten) | geboren 1880 | gestorben 1964 | mann | us-amerikanerRobert Lee Thornton (* 10. August 1880 bei Hico, Texas; † 15. Februar 1964 in Dallas) war ein US-amerikanischer Bankier und Politiker. Von 1953 bis 1961 war er Bürgermeister von Dallas.
Giuseppe Amato
filmproduzent | filmregisseur | geboren 1899 | gestorben 1964 | italiener | mannAmato hatte sich in den 1920er Jahren einige Reputation in der neapolitanischen Theaterszene erworben, als er sich mit Beginn der 1930er Jahre der Filmproduktion zuwandte. Nach einigen Aufenthalten in den USA entstand unter seiner Leitung eine Vielzahl von oftmals bemerkenswerten Filmen, unter denen Fahrraddiebe (1948) und La Dolce Vita (1960) zu den bekanntesten zählen. Immer wieder einmal inszenierte er auch selbst, so dass zwischen 1938 und 1961 acht Filme in eigener Regie entstanden.
Willy Schmidt-Gentner
deutscher | filmregisseur | geboren 1894 | gestorben 1964 | komponist (filmmusik) | mannWährend seiner Kindheit machte er einige Erfahrungen im Geigenspiel und nahm Unterricht in Kompositionslehre bei Max Reger. Nach dem Ersten Weltkrieg war Schmidt-Gentner als Beamter zur Überwachung der Steuerehrlichkeit von Kinobesitzern tätig. Über einen Klienten kam er hierbei zu einer Anstellung als Kapellmeister bei Kinovorführungen. Sein Interesse am Film wurde dadurch gesteigert, und so verfasste er bereits 1922 seine erste Komposition zur Begleitung eines Stummfilms. Seine Stücke führte er teils persönlich bei den Kinovorstellungen am Klavier auf. Bereits zu dieser Zeit war er für die Vertonung mehrerer deutscher Filmklassiker verantwortlich. Etwa für Alraune (1928), Die weiße Hölle vom Piz Palü (1929) und Hokuspokus (1930)

