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Die Wikipedia Einträge des Tages

gestorben 1964

Karekin Deveciyan

armenier | biologe | geboren 1868 | gestorben 1964 | mann | osmane | zoologe


Karekin Deveciyan (*1868 oder 1867 in Harput, Osmanisches Reich; † 8. Januar 1964 in Istanbul, Türkei), Türkei-Armenier, in verschiedenen Funktionen von 1910 - 1927 im Istanbuler Direktorium für Fischereiwesen des Osmanischen Reiches und der Türkei tätig, schrieb das erste wissenschaftliche Werk der Türkei über Fische und Fischerei in der Türkei.

Nach dem Besuch der französischen Schule in Harput absolvierte er die Istanbuler (armenisch-) Katholische Lusavoritschean Schule. 1891 begann er in diversen Funktionen die Beamtenlaufbahn in der Verwaltung der osmanischen Auslandschulden (Düyun-u Umumiye). Von 1910 an arbeitete er in der zentralen Istanbuler Fischereiverwaltung. Er gab Wörterbücher über Fachtermini der Fischerei heraus. 1917 wurde er Hauptinspekteur für Fischerei, 1922 Hauptkontrolleur des Fischereiwesens. Am 31. März 1927 verliess er nach 36 Jahren Beamtenlaufbahn die staatliche Institution der Düyun-u Umumiye.

Luciano De Nardis

bildhauer | futurismus | geboren 1865 | gestorben 1964 | italiener | italienischer maler | mann


Livio Carloni ( * 25.Oktober 1865 in Forli; † 27.Juni 1964 in Forli) arbeitete unter dem Pseudonym Luciano De Nardis als italienischer Dichter und Maler des Futurismus.

Sein Leben

De Nardis freundet sich früh mit dem Musiker Francesco Balilla Pratella an, für dessen Musikstücke er umfangreiche Texte verfasste. 1916 wird er erstmal als Vertreter der "Parolibere" ("Freien Wörter") erwähnt und nimmt auch an mehreren futuristischen Ausstellungen teil. Ein Kontakt mit Giacomo Balla im Jahr 1916 regt ihn zur Produktion von futuristischem Spielzeug an. Viele Jahre arbeitet er als Redakteur bei der Kulturzeitschrift La Pié. Von seinen Gemälden blieb nichts erhalten.

Ardengo Soffici

futurismus | geboren 1879 | gestorben 1964 | italiener | italienischer maler | mann


Ardengo Soffici (*7.April 1879 in Rignano sull'Arno/Florenz ; †19.August 1964 in Vittoria Apuana) war ein italienischer Kunstkritiker, Illustrator und Maler des Futurismus.

Sein Leben

Soffici beginnt 1897 an der Accademia delle Belle Arti in Florenz zu studieren, wechselt dann an die Scuola libera del nudo und landet schließlich in Paris, wo er sich 1904 als Kunstkritiker und Illustrator etablieren kann. Er hat dort Kontakt zu Pablo Picasso, Georges Braque, Max Jacob, Guillaume Apollinaire und Gino Severini. 1907 kehrt er zeitweilig nach Florenz zurück, wo er Freundschaft mit Giovanni Papini schließt, für dessen Zeitung Leonardo er Artikel verfasst. Ab 1908 ist er auch für die neue Literaturzeitschrift La Voce tätig, in der zahlreiche seiner Essays über französische Malerei und Literatur erscheinen. In Paris vom Kubismus geprägt, entwickelt er sich zum scharfen Kritiker des Futurismus. Als 1911 in La Voce eine vernichtende Kritik der Mailänder Futurismusausstellung erscheint, kommt es zur berühmten "Strafexpedition" von Marinetti, Boccioni und Carrà nach Florenz in deren Verlauf sich jedoch die Streitparteien aussöhnen und zusammenarbeiten. 1913 gründen Soffici und Papini mit Lacerba ein weniger elitäres Kunstmagazin, das sich bald zum wichtigsten Sprachrohr der italienischen Futuristen entwickelt. Soffici nimmt nun regelmäßig an den Ausstellungen der Futuristen teil, seine Bilder bleiben jedoch weiterhin stark dem Kubismus verbunden. Mit Artikeln wie Cubismo e oltre und Cubismo e futurismo versucht er eine Brücke zwischen diesen beiden Kunstrichtubngen zu schlagen.

Joseph Nix

autor | deutscher | geboren 1889 | gestorben 1964 | heimatforscher | lehrer | mann


Joseph Nix (* 5. Oktober 1889 in Hofheim am Taunus; † 18. November 1964 ebenda) war ein deutscher Heimatforscher und Genealoge. Von Nix stammen mehrere Beiträge zur Geschichte der Stadt Hofheim.

Nix wurde als Sohn des Landwirts Martin Nix geboren. Nach dem Besuch des humanistischen Gymnasiums in Höchst am Main studierte er ab 1909 an der Universität Göttingen. Sein Weg führte in zurück nach Höchst, wo er am dortigen Gymnasium als Studienrat tätig war. Später wechselte er an die Höhere Mädchenschule in Mayen. Schließlich kehrte er 1944 wieder in seinen Heimatort Hofheim zurück, wo er bis zu seinem Tod lebte.

Werner Kempf

deutscher | geboren 1896 | gestorben 1964 | mann | militärperson (deutsches reich) | militärperson im nationalsozialismus, heer | panzeroffizier im nationalsozialismus


Werner Kempf (* 3. September 1896 in Königsberg; † 6. Januar 1964 in Bad Harzburg), war ein General der Panzertruppe in der deutschen Wehrmacht.

Militärischer Werdegang

Am 1. Weltkrieg nahm Kempf als Hauptmann teil.

Werner Kempf

deutscher | geboren 1896 | gestorben 1964 | mann | militärperson (deutsches reich) | militärperson im nationalsozialismus, heer | panzeroffizier im nationalsozialismus


Werner Kempf (* 3. September 1896 in Königsberg; † 6. Januar 1964 in Bad Harzburg), war ein General der Panzertruppe in der deutschen Wehrmacht.

Militärischer Werdegang

Am 1. Weltkrieg nahm Kempf als Hauptmann teil.

Franz Joseph Esser

bildende kunst | deutscher | geboren 1891 | gestorben 1964 | grafiker | karikaturist | maler | mann | zeichner


Franz Joseph Esser (* 16. Januar 1891 in Köln; † 18. Juni 1964 in Seefeld/Oberbayern) war Maler, Aquarellist, Karikaturist, Zeichner und Grafiker und stand den "Kölner Progressiven" nahe.

Bildbeschreibung

Leben

Im Alter von 16 Jahren beginnt er mit dem Malen von Ölbildern. Von 1910 bis 1914 studiert er Kunstgeschichte in Bonn, Berlin und München, wobei Paul Clemen und Heinrich Wölfflin zu seinen Lehrern zählen. An der Universität belegt er auch Zeichenkurse, und nach dem Studium ist er als Volontär in der Münchener Hofglasmalerei Bockhorni beschäftigt.

Robert Lee Thornton

bankier | bürgermeister (vereinigte staaten) | geboren 1880 | gestorben 1964 | mann | us-amerikaner


Eine Statue für Robert Lee Thornton vor der Hall of State in Dallas

Robert Lee Thornton (* 10. August 1880 bei Hico, Texas; † 15. Februar 1964 in Dallas) war ein US-amerikanischer Bankier und Politiker. Von 1953 bis 1961 war er Bürgermeister von Dallas.

Giuseppe Amato

filmproduzent | filmregisseur | geboren 1899 | gestorben 1964 | italiener | mann


Giuseppe Amato, (genannt Peppino, eigentlich Giuseppe Vasaturo; * 24. August 1899 in Neapel;† 3. Februar 1964 in Rom) war ein italienischer Filmproduzent und -regisseur.

Amato hatte sich in den 1920er Jahren einige Reputation in der neapolitanischen Theaterszene erworben, als er sich mit Beginn der 1930er Jahre der Filmproduktion zuwandte. Nach einigen Aufenthalten in den USA entstand unter seiner Leitung eine Vielzahl von oftmals bemerkenswerten Filmen, unter denen Fahrraddiebe (1948) und La Dolce Vita (1960) zu den bekanntesten zählen. Immer wieder einmal inszenierte er auch selbst, so dass zwischen 1938 und 1961 acht Filme in eigener Regie entstanden.

Willy Schmidt-Gentner

deutscher | filmregisseur | geboren 1894 | gestorben 1964 | komponist (filmmusik) | mann


Willy Schmidt-Gentner (* 6. April 1894 in Neustadt am Rennsteig; † 12. Februar 1964 in Wien) war einer der erfolgreichsten deutschen Filmkomponisten. In seinen produktivsten Zeiten vertonte der 1933 nach Wien übersiedelte Komponist bis zu zehn Filme jährlich – darunter zahlreiche Klassiker und Meisterwerke der deutschsprachigen Filmgeschichte.

Während seiner Kindheit machte er einige Erfahrungen im Geigenspiel und nahm Unterricht in Kompositionslehre bei Max Reger. Nach dem Ersten Weltkrieg war Schmidt-Gentner als Beamter zur Überwachung der Steuerehrlichkeit von Kinobesitzern tätig. Über einen Klienten kam er hierbei zu einer Anstellung als Kapellmeister bei Kinovorführungen. Sein Interesse am Film wurde dadurch gesteigert, und so verfasste er bereits 1922 seine erste Komposition zur Begleitung eines Stummfilms. Seine Stücke führte er teils persönlich bei den Kinovorstellungen am Klavier auf. Bereits zu dieser Zeit war er für die Vertonung mehrerer deutscher Filmklassiker verantwortlich. Etwa für Alraune (1928), Die weiße Hölle vom Piz Palü (1929) und Hokuspokus (1930)

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