gestorben 1962
Ernst Schwering
cdu-mitglied | geboren 1886 | gestorben 1962 | mann | oberbürgermeister (köln) | politiker (20. jahrhundert)Politische Biografie
Ernst Schwernig war 1948, 1950 und von 1952 bis 1956 Oberbürgermeister der Stadt Köln. Als er am 20. November 1952 gewählt wurde, sah er als eine der wichtigsten Aufgaben darin, die Stadtverfassung an die gültige Gemeindeordnung des Landes Nordrhein-Westfalen anzupassen. Während seiner Amtszeit wurde Dr. Max Adenauer am 31. Juli 1953 zum Oberstadtdirektor von Köln gewählt. Von 1954 bis 1955 war Ernst Schwering Präsident des Deutschen Städtetages. Im Jahre 1955 wurde von Ernst Schwering das "Amerika-Haus" in Köln eröffnet.Ernie Kovacs
geboren 1919 | gestorben 1962 | mann | schauspieler | us-amerikanerLeben und Karriere
John Lesesne DeWitt
geboren 1880 | gestorben 1962 | mann | militärperson (usa, army) | zweiter weltkrieg (person, usa)DeWitt diente im Ersten Weltkrieg als Quartiermeister des Generalstabs der 1. Armee. Am Ende des Krieges wurde er mit der Distinguished Service Medal ausgezeichnet.
André Lhote
französischer maler | franzose | geboren 1885 | gestorben 1962 | kubismus | mannNach seinem Studium an der École des Beaux-Arts de Bordeaux wandte Lhote sich zunächst der Bildhauerei, schliesslich der Malerei zu. Ab 1918 leitete er eine eigene Malschule in Paris und gründete 1922 am Montparnasse die angesehene Académie Lhote.
Heinrich Bettenbühl
bildhauer | deutscher | geboren 1875 | gestorben 1962 | mannBettenbühl wurde als Sohn des Schreinermeisters Philipp Bettenbühl geboren. Nach dem Besuch der Kunstgewerbeschule in Frankfurt am Main zwischen 1896 und 1898 kehrte er in seinen Geburtsort zurück. Dort übernahm er 1902 zusammen mit seinem Bruder Georg den Betrieb seines Vaters. 1930 trennte er sich von seinem Bruder und begründete eine eigene Schnitzerwerkstatt, in der ab 1933 auch sein Sohn Ewald tätig war.
Emil Pohle
architekt | deutscher architekt | geboren 1885 | gestorben 1962Nach einer Schreinerlehre besuchte Pohle die Kunstgewerbeschule Düsseldorf, an der er bei Wilhelm Kreis, Emil Fahrenkamp und Alfred Fischer lernte. Er arbeitete vor dem Ersten Weltkrieg im Büro des Architekten Karl Wach und als Assistent bei Prof. Edmund Körner an der Darmstädter Künstlerkolonie. Nach 1918 lebte und arbeitete Pohle in Dortmund, nach teils widersprüchlichen Angaben war er zeitweise Büroleiter der Architekten Dietrich Schulze und Karl Schulze, arbeitete aber auch früh selbständig und zum Teil in Partnerschaft mit dem Architekten Adolf Ott und seinem jüngeren Bruder Bruno Pohle. Bis zum Zweiten Weltkrieg gehörte Pohle zu den erfolgreichsten Architekten Dortmunds, auch in überregionalen Wettbewerben wurden seine Entwürfe häufig mit Preisen ausgezeichnet. 1940 schloss er sein Büro in Dortmund, dass später bei einem Luftangriff zerstört wurde. 1944 bis 1960 lebte er in Kassel, wo er ebenfalls erfolgreich tätig war.
Christian Caminada
geboren 1876 | gestorben 1962 | mann | römisch-katholischer bischof (20. jahrhundert) | schweizerNach Besuch der Klosterschulen von Disentis und Einsiedeln sowie des Salesianerkollegs von Alassio an der italenischen Riviera trat er 1897 in das Priesterseminar ein und erhielt am 22. Juli 1900 vom Churer Bischof Johannes Fidelis Battaglia die Priesterweihe. Nachdem er Pfarrer in Dardin (1901), Obersaxen (1905) und Trun (1912) gewesen war, berief ihn Bischof Georg Schmid von Grüneck 1919 als Kustos ins Domkapitel von Chur. Seit 1934 Generalvikar, wurde er am 23. September 1941 als Nachfolger von Laurenz Matthias Vincenz zum Bischof von Chur gewählt; die Bischofsweihe erhielt er am 23. November in der Churer Domkirche.
Doug Watkins
geboren 1934 | gestorben 1962 | jazz-bassist | mann | us-amerikanerWatkins zählt − vor allem als Begleiter – zu den bedeutendsten Exponenten seines Instruments im stilistischen Rahmen des Hard Bop. Als Freelancer wirkte er bei Aufnahmesitzungen der meisten wichtigen Musiker dieses Stils mit, ingesamt erschienen bereits zu Watkins' Lebzeiten knapp 300 LP-Produktionen, auf denen er mitwirkte. Zu einer der musikalisch einflussreichsten Platten im umfangreichen Oeuvre des früh verstorbenen Bassisten dürfte dabei Sonny Rollins' Saxophone Colossus von 1956 zählen. Watkins war auch Gründungsmitglied von Art Blakeys Jazz Messengers, denen er seit 1954 angehörte. Er verließ die Band zusammen mit Horace Silver im Jahre 1956 und schloss sich dem neugegründeten Quintett des Pianisten an. Charles Mingus griff auf die Fähigkeiten seines jüngeren Bassistenkollegen zurück, als er 1961 für einige Zeit im eigenen Ensemble die Rolle des Pianisten übernahm. Mit Watkins am Bass spielte das Mingus-Sextett am 6. November 1961 eine Aufnahmesession ein, deren Ergebnisse auf Mingus Oh Yeah! und einigen Stücken auf Tonight At Noon zu hören sind. Auf dem Weg zu einem Auftritt in San Francisco starb Doug Watkins nur wenige Monate später im Alter von 28 Jahren bei einem Autounfall. Er war am Lenkrad des Wagens eingenickt und stieß daraufhin mit einem entgegenkommenden Lastwagen zusammen; seine beiden Begleiter, Pianist Roland Hanna und Trompeter Bill Hardman überlebten das Unglück.

