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Die Wikipedia Einträge des Tages

gestorben 1957

Ottone Rosai

futurismus | geboren 1895 | gestorben 1957 | italiener | italienischer maler | mann


Ottone Rosai ( * 28.April 1895 in Florenz ; † 13. Mai 1957 in Ivrea) war ein italienischer Maler des Futurismus und Novecento

Leben

Rosai absolvierte zunächst eine dreijährige Malausbildung am Istituto delle Arti Decorative in Santa Croce und belegt ab 1909 Kurse an der Florentiner Kunstakademie. Durch seine Freundschaft mit Giovanni Papini, und Aldo Palazzeschi kommt er in Kontakt mit Marinetti, der in bald in den Kreis der Futuristen aufnimmt. Ab 1914 veröffentlicht Rosai zahlreiche Zeichnungen in der Kulturzeitschrift Lacerba. Nach dem Krieg wendet er sich vom futuristischen Malstil ab, und dem Novecento zu. nebenbei engagiert er sich bei den Fasci di combattimento fiorentino. 1920 findet seine erste Einzelausstellung statt, der weitere folgen sollten. 1942 erhält er den Lehrstuhl für Malerei an der Akademie in Florenz. Bei der großen Retrospektive seines Lebenswerkes in Ivrea ereilt ihn eine Herzattacke, er stirbt wenig später

Elena Wladimirowna Romanowa

frau | geboren 1882 | gestorben 1957 | romanow | russe


Elena Wladimirowna Romanowa, Großherzogin von Russland ( russisch Елена Владимировна Романова; * 17. Januar 1882 in Zarskoje Selo, † 13. März 1957 in Athen) war die Tochter des Großherzogs Wladimir Alexandrowitsch und seiner Frau Marie von Mecklenburg-Schwerin. Sie war verheiratet mit Prinz Nikolaus von Griechenland.

Elena und ihr drei älteren Brüder (der vierte starb bereits im Kindesalter), Kyrill, Andrej und Boris . Da sie und ihre Geschwister ein englisches Kindermädchen hatten, war nicht Russisch, sondern Englisch ihre Muttersprache. Sie galt zwar als schön, jedoch auch als eitel und repräsentationssüchtig, was sie sich von ihrer Mutter abgeschaut haben soll.

Robert Graettinger

arrangeur | geboren 1923 | gestorben 1957 | jazz-musiker | jazz-saxophonist | komponist (20. jahrhundert) | mann | us-amerikanischer komponist


Robert Frederick Graettinger (* 31. Oktober 1923 in Ontario (Kalifornien); † 12. März 1957 in Los Angeles) war ein US-amerikanischer Komponist und Arrangeur, der hauptsächlich durch seine Arbeiten für Stan Kenton bekannt ist.

Leben und Werk

Graettinger studierte an der Westlake School of Music in Los Angeles und begann als Altsaxophonist und Arrangeur in Tanzorchestern. Dort spielte er auch mit Benny Carter. Er verlegte sich dann vorrangig auf das Komponieren. 1947 bot er Stan Kenton seine Kompositon "Thermopylae" an. Bis 1953 trug er weiterhin zum Repertoire von Kentons Innovations Orchestra bei; zu dieser Zeit studierte er Komposition bei Russell Garcia. City of Glass wurde zunächst sehr zwiespältig vom Publikum aufgenommen; erst später führte genau dieses Werk dazu, dass Graettinger eine späte Anerkennung zukam. Graettinger starb an einer Krebserkrankung.

Robert Graettinger

arrangeur | geboren 1923 | gestorben 1957 | jazz-musiker | jazz-saxophonist | komponist (20. jahrhundert) | mann | us-amerikanischer komponist


Robert Frederick Graettinger (* 31. Oktober 1923 in Ontario (Kalifornien); † 12. März 1957 in Los Angeles) war ein US-amerikanischer Komponist und Arrangeur, der hauptsächlich durch seine Arbeiten für Stan Kenton bekannt ist.

Leben und Werk

Graettinger studierte an der Westlake School of Music in Los Angeles und begann als Altsaxophonist und Arrangeur in Tanzorchestern. Dort spielte er auch mit Benny Carter. Er verlegte sich dann vorrangig auf das Komponieren. 1947 bot er Stan Kenton seine Kompositon "Thermopylae" an. Bis 1953 trug er weiterhin zum Repertoire von Kentons Innovations Orchestra bei; zu dieser Zeit studierte er Komposition bei Russell Garcia. City of Glass wurde zunächst sehr zwiespältig vom Publikum aufgenommen; erst später führte genau dieses Werk dazu, dass Graettinger eine späte Anerkennung zukam. Graettinger starb an einer Krebserkrankung.

Walter Page

geboren 1900 | gestorben 1957 | jazz-bassist | mann | us-amerikaner


Walter Sylvester Page (* 9. Februar 1900 in Gallatin (Missouri); † 20. Dezember 1957 in New York City) war ein amerikanischer Jazzmusiker. Als Bandleader ist er vor allem bekannt als Gründer von Walter Page's Blue Devils, einer Swingband der späten 1920er und frühen 30er Jahre, die letztlich in der Big Band von Count Basie aufging. In die Jazzgeschichte ging Page vor allem als der Kontrabassist ein, auf dessen Pionierarbeit der heute klassische Begleitstil des Walking Bass zurückgeht. In den frühen Jahren seiner Laufbahn war er jedoch, wie in den damaligen Jazzbands des Mittleren Westens üblich, ein Multiinstrumentalist. Bis in die erste Hälfte der 30er Jahre spielte Page, wie viele seiner Kollegen, die Bass-Stimmen vieler Arrangements auf der Tuba ein, gelegentlich auch auf den tiefen Saxophonen ( Bariton und Bass). Auf all diesen Instrumenten trat er sporadisch auch als Solist hervor. Sein musikalisches Interesse, sowohl als Leader wie als Sideman, galt jedoch vor allem der Entwicklung und Verfeinerung einer Stilistik für die vier Hauptinstrumente der Rhythmusgruppe (Piano, Gitarre, Bass und Schlagzeug), wie sie schließlich ab ungefähr 1936 in der so genannten All American Rhythm Section des damaligen Basie-Orchesters stilprägend verwirklicht wurde. Die drei übrigen dazugehörigen Musiker (Basie als Pianist, der Gitarrist Freddie Green und Jo Jones am Schlagzeug) haben sämtlich die entscheidende Bedeutung von Pages rhythmischen Ideen für die Enstehung dieses Ensembleklangs hervorgehoben. Der swing dieser Spielart unterschied sich für die damaligen Hörer so deutlich von der Musik der übrigen Jazzmetropolen (New York, Chicago), dass man den Stil mit dem Toponym Kansas City Swing belegte − alle vier Musiker hatten in so genannten territory bands gearbeitet, die von dieser Stadt aus durch den Mittel- und Südwesten der USA tourten. Page selbst verwahrte sich zeitlebens dagegen, als „Erfinder“ der Walking Bass-Technik bezeichnet zu werden, die er selbst auf Duke Ellingtons Bassisten Wellman Braud zurückführteWalter Page: About my life in music., in The Jazz Review I (Nov. 1958), 12. Kein Zweifel besteht allerdings daran, dass in der Jazzwelt − unter Musikern und Hörern gleichermaßen − die Durchsetzung dieser Spielweise untrennbar mit Pages Namen verbunden ist. Dementsprechend spielte der Bassist neben seiner Arbeit im Basie-Orchester (von dessen Anfängen in den Mittdreißigern bis 1943 und noch einmal von 1946 bis 1949) nicht nur mit vielen bedeutenden schwarzen Musikern der Swing-Ära, seine herausgehobene musikalische Position verschaffte ihm auch Engagements bei weißen Bands, zum Beispiel Benny Goodman und Eddie Condon, was durch die Rassentrennung in der damaligen amerikanischen Gesellschaft nicht unproblematisch war. Im Gegensatz zu seinem jüngeren Halbbruder, dem Trompeter Oran „Hot Lips“ Page, blieb Walter immer dem Swing-Stil verbunden und zeigte kein ausgeprägtes Interesse für den nach 1940 aufkommenden Modern Jazz.

Quellen


Literatur

  • Martin Kunzler: Jazz-Lexikon. Directmedia, Berlin 2005, ISBN 3-89853-018-3
  • Gunther Schuller: Early Jazz. Its Roots and Musical Development. Oxford University Press, New York 1968, ISBN 0-19-504043-0
  • Gunther Schuller: The Swing Era. The Development of Jazz 1930–1945. Oxford University Press, New York 1989, ISBN 0-19-507140-9

en:Walter Page sv:Walter Page

Charles Pathé

filmproduzent | französische filmgeschichte | franzose | geboren 1863 | gestorben 1957 | industrieller | mann


Charles Morand Pathé (* 25. Dezember 1863 in Chevry-Cossigny;† 26. Dezember 1957 in Monte Carlo) war ein französischer Unternehmer und ein Pionier der Filmindustrie. Verdient hat er sich ferner um die Verbreitung des Phonographen in seinem Land gemacht.

Leben

Familie

Der dritte Sohn eines Metzgereibesitzers wurde in einem Marktflecken im Département Seine-et-Marne geboren. Seine Eltern waren Jacques und Émilie Pathé. Charles hatte drei Brüder und zwei Schwestern. Im Jahr 1865 zog die Familie nach Vincennes um. Der Bub ging bei seinem Vater in die Lehre. Nach einem längeren Militärdienst versuchte Charles Pathé mit 26 Jahren sein Glück in Argentinien, kehrte jedoch zwei Jahre später nach Paris zurück. Im Oktober 1893 heiratete er. Seinen Broterwerb verdiente er zu jener Zeit bei einem Anwalt.

Wilhelm Krichbaum

bundesnachrichtendienst (person) | deutscher | geboren 1896 | gestorben 1957 | mann | reichssicherheitshauptamt (person) | ss-mitglied


Wilhelm Krichbaum (auch Willi oder Willy Krichbaum; * 1896; † 1957) war ein deutscher Geheimagent.

Wirken

Im Zweiten Weltkrieg war Krichbaum SS-Oberführer und oberster Gestapochef in Südosteuropa. 1948 trat er der Organisation Gehlen bei und warb viele ehemalige Geheimdienstler des dritten Reiches an. Im November 1951 warb Krichbaum den später als KGB-Agenten enttarnten Heinz Felfe für die Organisation Gehlen an. Später leitete Krichbaum das BND-Netz schlafender Agenten Gladio. Nach der Enttarnung Felfe 1961 verdächtigte der BND auch Krichbaum, für den KGB spioniert zu haben.

Otto Stolz (Historiker)

geboren 1881 | gestorben 1957 | historiker | hochschullehrer | mann | volkskundler


Otto Stolz (* 31. März 1881 in Innsbruck; † 5. November 1957 in Innsbruck) war ein österreichischer Volkskundler und Historiker.

Leben

Otto Stolz ist Sohn des Mathematikers Otto Stolz. Nach dem Besuch des Gymnasiums in Innsbruck begann er bei Emil von Ottenthal und Hans von Voltelini bzw. Oswald Redlich sein Studium der Geschichtswissenschaft an den Universitäten Innsbruck und Wien. 1907 legte er seine Lehramtsprüfung ab. Nach einem Studienaufenthalt in Rom nahm er eine Stelle am Statthaltereiarchiv in Innsbruck, dem heutigen Tiroler Landesarchiv an. 1912 habilitierte er sich bei Hermann Wopfner für Österreichische Geschichte, 1923 wurde er zum a.o. Universitätsprofessor der Universität Innsbruck ernannt. In dieser Zeit übernahm er die Leitung des Landesregierungsarchivs bzw. seit 1939 Reichsgauarchivs in Innsbruck. 1940 trat er der NSDAP bei, zwischen 1943 und 1949 wurde er mit der Vertretung der Lehrkanzel für deutsche Rechtsgeschichte an der Universität Innsbruck betraut. 1951 verlieh ihm die Universität die Ehrendoktorwürde.

Josephine Hull

frau | gestorben 1957 | schauspieler | us-amerikaner


Josephine Hull (* 3. Januar 1886 (?) in Newtonville; † 12. März 1957 in New York; geborene Josephine Sherwood) war eine US-amerikanische Schauspielerin.

Josephine Sherwood studierte am New England Conservatory of Music und am Radcliffe College. 1905 begann ihre Schauspielkarriere auf der Bühne unter ihrem Mädchennamen. 1910 heiratete sie Shelly Hull und trat fortan unter dem Namen Josephine Hull auf. 1926 gelang Hull der Durchbruch am Broadway in dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Werk Craig's Wife von George Kelly. In den nächsten Jahrzehnten feierte sie große Broadwayerfolge mit You Can't Take It With You, Arsen und Spitzenhäubchen sowie dem ebendfalls mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Stück Mein Freund Harvey.

Sepp Hilz

deutscher | geboren 1906 | gestorben 1957 | maler | mann | nationalsozialismus


Sepp Hilz (* 22. Oktober 1906 in Nordbayern - † 30. September 1957 in Bad Aibling , war ein deutscher Maler. Er wurde als der Bauernmaler tituliert. In der NS-Zeit war er sehr erfolgreich auf Grund seines ländlichen Sujet. Von Adolf Hitler erhielt er 1 000 000 RM für ein Atelie.

Siehe auch: Kunst im Nationalsozialismus

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