gestorben 1946
Claude Bragdon
autor | geboren 1866 | gestorben 1946 | mann | theosoph | us-amerikaner | us-amerikanischer architektLeben und Werk
Kindheit, Ehe und Kinder
Bragdon wurde am 1. August 1866 in Oberlin als jüngeres von zwei Kindern von George Chandler Bragdon (1832-1910) und Katherine Elmina Shipherd (1837-1920) geboren. Der Vater war Herausgeber einer Zeitung und Poet. Schulbesuch in Watertown, Dansville und Rochester. Heirat mit Charlotte Coffin Wilkinson, aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor. Nach dem Tod Charlottes 1907, ging Bragdon 1912 eine weitere Ehe mit Eugenie Julier Macauley († 1920) ein, diese Ehe blieb kinderlos.Donald Meek
geboren 1880 | gestorben 1946 | mann | schauspieler | schotte | us-amerikanerMeek verbrachte seine Kindheit in Glasgow. Bereits als achtjähriger hatte er sein Debut am dortigen "Royal Theatre". Als Theaterschauspieler führten ihn Tourneen bis nach Australien. Mit einer Akrobatentruppe kam er schließlich nach Kanada. Seit 1894 war er in den USA ansässig. Als Bühnendarsteller hatte er dort 35 Jahre lang eine weithin unbeachtete Karriere. Wie viele andere Theaterschauspieler auch, wechselte er nach dem Aufkommen des Tonfilms nach Hollywood. Dort machte der kleingewachsene, schmächtige und kahlköpfige Akteur schnell Karriere, wobei sein "Charakterkopf" zu seinem Markenzeichen wurde. Er verkörperte meist "mausgraue, quirlig-zänkische, feige oder ängstlich-wuselige Beamtenfiguren, mal komisch, mal bösartig" (Weniger). Die Jahre 1938/39 wurden zum Höhepunkt seiner Filmkarriere, als er in drei Filmklassikern mitwirkte: in dem Western Stagecoach (Ringo/Höllenfahrt nach Santa Fe) von John Ford verkörperte er den ängstlichen Schnapsvertreter Samuel Peacock; in einem anderen Westernklassiker, "Jesse James-Mann ohne Gesetz" von Henry King spielt er den schurkischen Eisenbahn-Manager, der Kopfgeld auf die James-Brüder aussetzt; schließlich stellte er in dem Frank Capra Film "You can't take it with you (Lebenskünstler)" den Mr. Poppins, Erfinder von Spielzeug und Partymasken.
Eduard Behm
deutscher | geboren 1862 | gestorben 1946 | komponist | mann | pianistDer Sohn eines Stettiner Arztes erhielt zunächst Unterricht bei Karl Adolf Lorenz, bevor er am Leipziger Konservatorium Schüler von Carl Reinecke und Oskar Paul wurde. Nach seinem Wechsel an die Berliner Hochschule zu Oskar Raif und Friedrich Kiel nahm Behm für einige Monate Unterricht bei Brahms in Wien. Nach kurzen Aufenthalten in Stettin (als Rezensent und Dirigent) und Erfurt (als Lehrer an der Akademie der Tonkunst) war Behm bis 1901 Direktor des Schwantzerscherschen Konservatoriums in Berlin, später auch als Lehrer und Begleiter tätig. 1917 wurde er zum Königlichen Professor ernannt.
Hans Wilhelm Viereck
botaniker | deutscher | geboren 1903 | gestorben 1946 | mannAb 1941 war er Soldat und kam gegen Kriegsende in seine Heimatstadt Schorrentin zurück. Hier wurde er vom NKWD verhaftet und starb 1946 im Internierungslager Fünfeichen bei Neubrandenburg.
Milan Nedić
geboren 1878 | gestorben 1946 | mann | militärperson (jugoslawien) | militärperson (serbien) | serbeWerdegang
Nach Beendigung der gymnasialen Laufbahn in Kragujevac studierte Nedić von 1895 bis 1904 an der Kriegsakademie und trat anschließend der Armee bei, wo er verhältnismäßig schnell Karriere machte. 1910 wurde er zum Major, 1913 zum Oberstleutnanten befördert, nachdem er während des ersten Balkankriegs eine Reihe von Auszeichnungen und Tapferkeitsorden erhalten hatte. 1915 folgte die Beförderung zum Oberst. Während des Ersten Weltkriegs diente er im Generalstab als jüngster Oberst der serbischen Armee. Von November 1915 bis Januar 1916 deckten seine Truppen den serbischen Rückzug aus Montenegro und Albanien. 1916 wurde er zum Ordonnanzoffizier Königs Peter I. von Serbien ernannt. Im September 1918 befahl er die Infanterie-Brigade der Timok-Division beim serbischen Durchbruch bei Thessaloniki.Will Schwarz
deutscher | deutscher maler | geboren 1894 | gestorben 1946 | mannBiografie
Will Schwarz verbrachte seine Jugend in Doveren und begann eine Maschinenbauausbildung in Mönchengladbach, die er aber aus gesundheitlichen Gründen abbrechen musste. Er besuchte von 1915 bis 1919 in Düsseldorf die Kunstakademie und lies sich dort als freischaffender Künstler nieder. Neben seiner Malertätigkeit war er auch literarisch aktiv. 1935 heiratete er Helene Leven. Nach Bombenangriffen zog die Familie mit vier Kindern 1942 zunächst nach Meerbeck und 1944 nach Amorbach in den Odenwald.Literatur
- Frank Körfer: Will Schwarz (1894-1946). Ein Kunstmaler aus Doveren. In: Heimatkalender des Kreises Heinsberg 1992. S.151 ff.
Antonio Caso
autor | geboren 1883 | gestorben 1946 | literatur (20. jh.) | literatur (spanisch) | mann | mexikaner | mexikanischer künstler | philosoph (20. jh.)Caso studierte Jura an der Escuela Nacional de Jurisprudencia in Mexiko-Stadt und schloss sein Studium 1905 ab. Im folgenden Jahr gründete er mit José Vasconcelos und Carlos González Peña die Literaturzeitschrift "Savia Moderna" und nach deren Auflösung im Jahr 1909 den Literaturzirkel "Ateneo de la Juventud", dem auch Alfonso Reyes angehörte. Wie dieser hielt er Vorlesungen in Literatur und Philosophie an der Nationaluniversität.
Sidney Morgan
brite | drehbuchautor | filmproduzent | filmregisseur | geboren 1874 | gestorben 1946 | mannEr hatte 1914 sein Regiedebüt. Morgan arbeitete nach dem Ersten Weltkrieg für die Progress Film Company und in seinen Filmen trat meist seine Tochter Joan Morgan als Hauptdarstellerin auf. 1921 ging er für die Firma nach Shoreham-by-Sea und drehte in den drei folgenden Jahren dort etwa 15 Filme. Viele davon waren Adaptionen, so die inzwischen als Originalfilm wiederentdeckten Little Dorrit, The Mayor of Casterbridge und A Lowland Cinderella. In den 1930er Jahren war er überwiegend als Produzent tätig.

