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Die Wikipedia Einträge des Tages

gestorben 1946

Claude Bragdon

autor | geboren 1866 | gestorben 1946 | mann | theosoph | us-amerikaner | us-amerikanischer architekt


Claude Fayette Bragdon (* 1. August 1866 in Oberlin, Ohio, USA; † 17. September 1946 in New York, USA) war ein US-amerikanischer Architekt, Autor und Theosoph.

Leben und Werk

Kindheit, Ehe und Kinder

Bragdon wurde am 1. August 1866 in Oberlin als jüngeres von zwei Kindern von George Chandler Bragdon (1832-1910) und Katherine Elmina Shipherd (1837-1920) geboren. Der Vater war Herausgeber einer Zeitung und Poet. Schulbesuch in Watertown, Dansville und Rochester. Heirat mit Charlotte Coffin Wilkinson, aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor. Nach dem Tod Charlottes 1907, ging Bragdon 1912 eine weitere Ehe mit Eugenie Julier Macauley († 1920) ein, diese Ehe blieb kinderlos.

Donald Meek

geboren 1880 | gestorben 1946 | mann | schauspieler | schotte | us-amerikaner


Donald Meek (* 14. Juli 1880 in Glasgow, Schottland; † 18. November 1946 in Woodland Hills, Kalifornien, USA) war ein schottischer, später US-amerikanischer Schauspieler.

Meek verbrachte seine Kindheit in Glasgow. Bereits als achtjähriger hatte er sein Debut am dortigen "Royal Theatre". Als Theaterschauspieler führten ihn Tourneen bis nach Australien. Mit einer Akrobatentruppe kam er schließlich nach Kanada. Seit 1894 war er in den USA ansässig. Als Bühnendarsteller hatte er dort 35 Jahre lang eine weithin unbeachtete Karriere. Wie viele andere Theaterschauspieler auch, wechselte er nach dem Aufkommen des Tonfilms nach Hollywood. Dort machte der kleingewachsene, schmächtige und kahlköpfige Akteur schnell Karriere, wobei sein "Charakterkopf" zu seinem Markenzeichen wurde. Er verkörperte meist "mausgraue, quirlig-zänkische, feige oder ängstlich-wuselige Beamtenfiguren, mal komisch, mal bösartig" (Weniger). Die Jahre 1938/39 wurden zum Höhepunkt seiner Filmkarriere, als er in drei Filmklassikern mitwirkte: in dem Western Stagecoach (Ringo/Höllenfahrt nach Santa Fe) von John Ford verkörperte er den ängstlichen Schnapsvertreter Samuel Peacock; in einem anderen Westernklassiker, "Jesse James-Mann ohne Gesetz" von Henry King spielt er den schurkischen Eisenbahn-Manager, der Kopfgeld auf die James-Brüder aussetzt; schließlich stellte er in dem Frank Capra Film "You can't take it with you (Lebenskünstler)" den Mr. Poppins, Erfinder von Spielzeug und Partymasken.

Eduard Behm

deutscher | geboren 1862 | gestorben 1946 | komponist | mann | pianist


Eduard Behm (* 8. April 1862 in Stettin; † 6. Februar 1946 in Bad Harzburg), war ein deutscher Pianist und Komponist.

Der Sohn eines Stettiner Arztes erhielt zunächst Unterricht bei Karl Adolf Lorenz, bevor er am Leipziger Konservatorium Schüler von Carl Reinecke und Oskar Paul wurde. Nach seinem Wechsel an die Berliner Hochschule zu Oskar Raif und Friedrich Kiel nahm Behm für einige Monate Unterricht bei Brahms in Wien. Nach kurzen Aufenthalten in Stettin (als Rezensent und Dirigent) und Erfurt (als Lehrer an der Akademie der Tonkunst) war Behm bis 1901 Direktor des Schwantzerscherschen Konservatoriums in Berlin, später auch als Lehrer und Begleiter tätig. 1917 wurde er zum Königlichen Professor ernannt.

Hans Wilhelm Viereck

botaniker | deutscher | geboren 1903 | gestorben 1946 | mann


Hans Wilhelm Viereck (* 12. Oktober 1903 in Schorrentin; † 6. Dezember 1946) war ein deutscher Pflanzensammler in Mexiko. Er hatte bereits in früher Jugend Kontakt zum Leiter des botanischen Gartens in Rostock. Dies war auch der Auslöser für sein Interesse an den Kakteen. Nach seinem Schulabschluss und mit Beginn seiner landwirtschaftlichen Lehre siedelte er mit seinen Eltern nach Mexiko aus. Seine Eltern pachteten und bewirtschafteten eine Vinca in San Vincente. In dieser Zeit wurde er vom Leiter des botanischen Gartens in Rostock um Zusendung von Kakteen gebeten. Über diesen Kontakt wurden ihm im weiteren Aufträge zur Pflanzenbeschaffung und Übersendung nach Europa vergeben. So wurde aus Hans Wilhelm Viereck ein Pflanzensammler und Kakteenjäger. Er sammelte unter anderem für Kakteen-Haage in Erfurt. Später kehrte er nach Deutschland zurück und unternahm 1938 seine letzte Reise nach Mexiko.

Ab 1941 war er Soldat und kam gegen Kriegsende in seine Heimatstadt Schorrentin zurück. Hier wurde er vom NKWD verhaftet und starb 1946 im Internierungslager Fünfeichen bei Neubrandenburg.

Milan Nedić

geboren 1878 | gestorben 1946 | mann | militärperson (jugoslawien) | militärperson (serbien) | serbe


Milan Nedić ( serb.: Милан Недић) (* 2. September 1878 in Grocka; † 4. Februar 1946 in Belgrad) war ein serbischer Militär und Politiker. Er war Premierminister in der Marionettenregierung (offizielle Bezeichnung: „Regierung der nationalen Rettung“, Влада Националног Спаса, Vlada Nacionalnog Spasa) im von der Wehrmacht besetzten Serbien.

Werdegang

Nach Beendigung der gymnasialen Laufbahn in Kragujevac studierte Nedić von 1895 bis 1904 an der Kriegsakademie und trat anschließend der Armee bei, wo er verhältnismäßig schnell Karriere machte. 1910 wurde er zum Major, 1913 zum Oberstleutnanten befördert, nachdem er während des ersten Balkankriegs eine Reihe von Auszeichnungen und Tapferkeitsorden erhalten hatte. 1915 folgte die Beförderung zum Oberst. Während des Ersten Weltkriegs diente er im Generalstab als jüngster Oberst der serbischen Armee. Von November 1915 bis Januar 1916 deckten seine Truppen den serbischen Rückzug aus Montenegro und Albanien. 1916 wurde er zum Ordonnanzoffizier Königs Peter I. von Serbien ernannt. Im September 1918 befahl er die Infanterie-Brigade der Timok-Division beim serbischen Durchbruch bei Thessaloniki.

Will Schwarz

deutscher | deutscher maler | geboren 1894 | gestorben 1946 | mann


Will Schwarz (* 29. Dezember 1894 in Hückelhoven; † 13. Juli 1946 in Amorbach) war ein expressionistischer Maler und Mitglied der Düsseldorfer Künstlervereinigung Malkasten

Biografie

Will Schwarz verbrachte seine Jugend in Doveren und begann eine Maschinenbauausbildung in Mönchengladbach, die er aber aus gesundheitlichen Gründen abbrechen musste. Er besuchte von 1915 bis 1919 in Düsseldorf die Kunstakademie und lies sich dort als freischaffender Künstler nieder. Neben seiner Malertätigkeit war er auch literarisch aktiv. 1935 heiratete er Helene Leven. Nach Bombenangriffen zog die Familie mit vier Kindern 1942 zunächst nach Meerbeck und 1944 nach Amorbach in den Odenwald.

Literatur

  • Frank Körfer: Will Schwarz (1894-1946). Ein Kunstmaler aus Doveren. In: Heimatkalender des Kreises Heinsberg 1992. S.151 ff.

Antonio Caso

autor | geboren 1883 | gestorben 1946 | literatur (20. jh.) | literatur (spanisch) | mann | mexikaner | mexikanischer künstler | philosoph (20. jh.)


Antonio Caso (* 19. Dezember 1883 in Mexiko-Stadt, † 6. März 1946 in Mexiko-Stadt) war mexikanischer Anwalt, Philosoph und Schriftsteller und gilt neben Alfonso Reyes und José Vasconcelos als einer der bedeutendesten Intellektuellen des modernen Mexiko.

Caso studierte Jura an der Escuela Nacional de Jurisprudencia in Mexiko-Stadt und schloss sein Studium 1905 ab. Im folgenden Jahr gründete er mit José Vasconcelos und Carlos González Peña die Literaturzeitschrift "Savia Moderna" und nach deren Auflösung im Jahr 1909 den Literaturzirkel "Ateneo de la Juventud", dem auch Alfonso Reyes angehörte. Wie dieser hielt er Vorlesungen in Literatur und Philosophie an der Nationaluniversität.

Sidney Morgan

brite | drehbuchautor | filmproduzent | filmregisseur | geboren 1874 | gestorben 1946 | mann


Sidney Arthur Morgan (* 2. August 1874 in Bermondsey, London; † 11. Juni 1946 in Boscombe) war ein britischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Produzent.

Er hatte 1914 sein Regiedebüt. Morgan arbeitete nach dem Ersten Weltkrieg für die Progress Film Company und in seinen Filmen trat meist seine Tochter Joan Morgan als Hauptdarstellerin auf. 1921 ging er für die Firma nach Shoreham-by-Sea und drehte in den drei folgenden Jahren dort etwa 15 Filme. Viele davon waren Adaptionen, so die inzwischen als Originalfilm wiederentdeckten Little Dorrit, The Mayor of Casterbridge und A Lowland Cinderella. In den 1930er Jahren war er überwiegend als Produzent tätig.

Carl August Liner

geboren 1871 | gestorben 1946 | maler | mann | schweizer


Carl August Liner (* 8. Juni 1871 in St. Gallen; † 20. März 1946 in Appenzell) war ein Schweizer Maler, Zeichner, Grafiker und Erfinder.

Leben

Carl August Liner stammte aus einer kinderreichen Handwerkerfamilie, studierte von 1890 bis 1893 bei Johann Caspar Herterich (Malklasse) und Paul Hoecker (Freilichtmalerei) an der Akademie der Bildenden Künste München, war 1894 Zeichenlehrer und Illustrator in St. Gallen, reiste 1897 bis 1899 nach Rom, Terracina und Paris. 1901 wurde ihm von der Kunstakademie Düsseldorf eine Professur angeboten, welche er allerdings ablehnte. Er heirate 1902 Cécile Bernet, erwarb 1906 ein Bauerngut am Unterrain bei Appenzell und gründete 1913 die St. Gallener Sektion der GSMBA (Gesellschaft Schweizerischer Maler und Bildhauer), deren Präsident er wurde.

Carl August Liner

geboren 1871 | gestorben 1946 | maler | mann | schweizer


Carl August Liner (* 8. Juni 1871 in St. Gallen; † 20. März 1946 in Appenzell) war ein Schweizer Maler, Zeichner, Grafiker und Erfinder.

Leben

Carl August Liner stammte aus einer kinderreichen Handwerkerfamilie, studierte von 1890 bis 1893 bei Johann Caspar Herterich (Malklasse) und Paul Hoecker (Freilichtmalerei) an der Akademie der Bildenden Künste München, war 1894 Zeichenlehrer und Illustrator in St. Gallen, reiste 1897 bis 1899 nach Rom, Terracina und Paris. 1901 wurde ihm von der Kunstakademie Düsseldorf eine Professur angeboten, welche er allerdings ablehnte. Er heirate 1902 Cécile Bernet, erwarb 1906 ein Bauerngut am Unterrain bei Appenzell und gründete 1913 die St. Gallener Sektion der GSMBA (Gesellschaft Schweizerischer Maler und Bildhauer), deren Präsident er wurde.

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