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Die Wikipedia Einträge des Tages

gestorben 1944

Leo von König

berlin | deutscher | geboren 1891 | gestorben 1944 | maler | mann


Leo Freiherr von König (* 28. Februar 1871 in Braunschweig; † 9. April 1944 in Tutzing am Starnberger See) war ein deutscher Maler der Berliner Secession, der neben Liebermann, Corinth und Slevogt zu deren wichtigsten Repräsentanten gehörte. Er schulte sich in Berlin und Paris an den Impressionisten und leitete eine Meisterklasse an der Berliner Kunstgewerbeschule. Zu seinen Meisterwerken gehören Porträts von Hauptmann, Barlach, Nolde, Käthe Kollwitz und d'Albert. Er porträtierte auch Dr. Joseph Goebbels (1935) und war mit Arno Breker befreundet.

Literatur

  • Emil Szittya: Leo von König, Paris, La Zone (1931)
  • Alexandra Bechter: Leo von König : 1871 - 1944 ; Leben und Werk. Darmstadt : WP, 2001 (Geschichtliche Reihe ; Bd. 1); ISBN: 3-934815-03-0

Heinrich Langwost

dhp-mitglied | geboren 1874 | gestorben 1944 | mann | politiker (deutschland) | politiker (preußen) | politiker (weimarer republik) | reichstagsabgeordneter


Heinrich Langwost (* 15. April 1874 in Pattensen; † 06. Juni 1944 in Hannover) war ein deutscher Politiker und Mitglied der Deutsch-Hannoverschen Partei (DHP).

Langwost erhielt bis zum 20. Lebensjahr durch Privatlehrer seine Ausbildung, wurde Redakteur und Mitarbeiter zahlreicher Zeitungen. Er war von 1896 an gleichzeitig Beamter der Wollwäscherei und Kömmeri Döhren. 1903 trat er zum ersten Mal politisch hervor als Führer des demokratischen Flügels der welfisch-konservativen DHP.

Otto Heinrich Flottmann

deutscher | geboren 1875 | gestorben 1944 | mann | unternehmer


Otto Heinrich Flottmann (* 24. Dezember 1875; † 1944) war ein deutscher Unternehmer. Er war der Sohn von Friedrich Heinrich Flottmann und Emilie Flottmann.

Er erhielt 1904 das Reichspatent für den "Druckluft-Bohrhammer mit Kugelsteuerung und selbsttätiger Umsetzung", der unter anderem den Bergbau und den Straßenbau revolutionierte, und führte das Unternehmen Flottmann-Werke fort.

Franz Wilhelm Bernhard Dieckmann

deutscher | geboren 1875 | gestorben 1944 | münster (westfalen) | münsterland | politiker


Franz Wilhelm Bernhard Dieckmann (* 1875 - † 1944) war ein deutscher Politiker der Zentrumspartei.

Dieckmann war von 1916 bis 1920 Bürgermeister der Stadt Münster (Westfalen). Er ging Anfang der 1920er Jahre in die Landespolitik. Im April 1933 nach Machtübernahme der Nationalsozialisten musste er sowohl sein Amt als Landeshauptmann der Provinz Westfalen als auch seine Position des Vorstandsvorsitzenden der Landesversicherungsanstalt, den er seit 1925 ausübte, aus politischen Gründen aufgeben.

Bella Rosenfeld

autor | frau | geboren 1895 | gestorben 1944 | russe


Bella Rosenfeld Chagall (russisch: Бэлла Розенфельд-Шагал, * 1895 in Witebsk, Weißrußland, † 2. September 1944 in New York City, USA) war eine russische Autorin und die Ehefrau von Marc Chagall.

Leben

Rosenfeld wurde 1895 als Tochter einer wohlhabenden, jüdischen Familie in Witebsk geboren. Ihr Vater war Juwelier. 1909 lernte sie Marc Chagall kennen, den sie 1915 heiratete. Im selben Jahr zog das Ehepaar Chagall nach St. Petersburg, im Jahr darauf wurde Tochter Ida geboren. 1918 kehrte die Familie nach Witebsk zurück. 1922 ließen sich Rosenfeld und Chagall in Litauen nieder und zogen bereits 1924, nach einem kurzen Aufenthalt in Deutschland, nach Paris. 1941 wanderte Rosenfeld mit ihrer Familie in die Vereinigten Staaten aus. 1944 starb Rosenfeld in New York an einem viralen Infekt.

Bella Rosenfeld

autor | frau | geboren 1895 | gestorben 1944 | russe


Bella Rosenfeld Chagall (russisch: Бэлла Розенфельд-Шагал, * 1895 in Witebsk, Weißrußland, † 2. September 1944 in New York City, USA) war eine russische Autorin und die Ehefrau von Marc Chagall.

Leben

Rosenfeld wurde 1895 als Tochter einer wohlhabenden, jüdischen Familie in Witebsk geboren. Ihr Vater war Juwelier. 1909 lernte sie Marc Chagall kennen, den sie 1915 heiratete. Im selben Jahr zog das Ehepaar Chagall nach St. Petersburg, im Jahr darauf wurde Tochter Ida geboren. 1918 kehrte die Familie nach Witebsk zurück. 1922 ließen sich Rosenfeld und Chagall in Litauen nieder und zogen bereits 1924, nach einem kurzen Aufenthalt in Deutschland, nach Paris. 1941 wanderte Rosenfeld mit ihrer Familie in die Vereinigten Staaten aus. 1944 starb Rosenfeld in New York an einem viralen Infekt.

Karl Immer

deutscher | geboren 1888 | gestorben 1944 | mann | reformierter theologe (20. jahrhundert)


Karl Immanuel Immer (* 1. Mai 1888 in Manslagt, Ostfriesland; † 6. Juni 1944 in Meinsberg, Lippe) war ein deutscher reformierter Theologe. Immer gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Bekennenden Kirche.

Leben

Karl Immer, Sohn des Manslagter Pastors Eduard Immer, studierte Evangelische Theologie in Basel, Halle, Tübingen und Marburg. Zwischen 1914 und 1925 war er Pastor im ostfriesischen Rysum. 1925 wurde er zum Direktor des Neukirchener Erziehungsverein berufen, ging aber 1927 als Pfarrer nach Barmen-Gemarke.

Karl Immer

deutscher | geboren 1888 | gestorben 1944 | mann | reformierter theologe (20. jahrhundert)


Karl Immanuel Immer (* 1. Mai 1888 in Manslagt, Ostfriesland; † 6. Juni 1944 in Meinsberg, Lippe) war ein deutscher reformierter Theologe. Immer gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Bekennenden Kirche.

Leben

Karl Immer, Sohn des Manslagter Pastors Eduard Immer, studierte Evangelische Theologie in Basel, Halle, Tübingen und Marburg. Zwischen 1914 und 1925 war er Pastor im ostfriesischen Rysum. 1925 wurde er zum Direktor des Neukirchener Erziehungsverein berufen, ging aber 1927 als Pfarrer nach Barmen-Gemarke.

Max Ulrich Graf von Drechsel

20. juli 1944 | deutscher | geboren 1911 | gestorben 1944 | mann | militärperson im nationalsozialismus, heer | ns-opfer


Max Ulrich Graf von Drechsel (* 3. Oktober 1911 in Karlstein; † 4. September 1944, hingerichtet in Berlin- Plötzensee) war Berufsoffizier und Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944.

Max Ulrich Graf von Drechsel studierte Rechtswissenschaften und arbeitete anschließend als Rechtsrefendar am Amtsgericht Regenstauf. Aufgrund der zunehmenden Beeinflussung des Justizwesens durch die Nationalsozialisten entschloss er sich 1934 für die Laufbahn des Berufsoffiziers.

Albert Südekum

deutscher | geboren 1871 | gestorben 1944 | landesminister (preußen) | mann | reichstagsabgeordneter | spd-mitglied


Albert Oskar Wilhelm Südekum (* 25. Januar 1871 in Wolfenbüttel; † 18. Februar 1944 in Berlin) war ein deutscher Journalist und Politiker ( SPD).

Leben und Beruf

Nach dem Abitur 1890 nahm Südekum ein Studium der Nationalökonomie und Staatswissenschaften in Genf, München, Berlin und Kiel auf, welches er 1893 mit der Promotion zum Dr. phil. beendete. Anschließend wandte er sich dem Journalismus zu und schrieb Beiträge für sozialdemokratische Zeitungen, u. a. als Redakteur beim Vorwärts, bei der Leipziger Volkszeitung sowie bei der Fränkischen Tagespost. Er war von 1900 bis 1903 Leiter der Sächsischen Arbeiterzeitung und gründete später die SPD-Zeitschrift Kommunale Praxis. Seit 1916 war er Vorstandsmitglied des deutschen Zündwarenmonopols.

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