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Die Wikipedia Einträge des Tages

gestorben 1943

Mohrbotter

dhp-mitglied | geboren 1875 | gestorben 1943 | mann | politiker (deutschland) | politiker (niedersachsen) | politiker (preußen) | preußischer landtagsabgeordneter


Wilhelm Mohrbotter (*28. April 1875 in Hannover, †12. November 1943 in Schwarmstedt) war deutscher Politiker. Als Mitglied der Deutsch-Hannoverschen Partei (DHP) war er von 1921 bis 1932 Mitglied des preußischen Landtages für den Wahlkreis 16 Süd-Hannover.

Nach dem Besuch der Bürgerschule absolvierte Mohrbotter eine Meisterlehre an der Kunstschule und führte einen eigenen Betrieb als Schlosserobermeister. Er war Vorsitzender des Kreishandwerkerbundes Hannover-Linden und Vorstandsmitglied von Reichs- und örtlichen Organisationen des Handwerks. Er gehörte dem Bürgerkollegium Hannover an.

Miljukow

geboren 1859 | gestorben 1943 | historiker | mann | politiker (russland) | russe


Pawel Nikolajewitsch Miljukow (Russ.: Павел Николаевич Милюков) (*1859, † 1943) war ein russischer Historiker und Politiker der Vorrevolutionszeit. Er war Vorsitzender der Partei der Konstitutionellen Demokraten und 1917 für kurze Zeit Minister für Auswärtige Angelegenheiten der Provisorischen Regierung.

Familie und Ausbildung

Pawel Nikolajewitsch Miljukow wurde am 15. Januar 1859 in Moskau als Sohn des Architekturprofessors Nikolai Pawlowitsch Miljukow geboren. Er besuchte das 1. Moskauer Gymnasium und studierte dann an der Historisch-philosophischen Fakultät der Moskauer Universität, u. a. bei den berühmten Historikern Wassili Ossipowitsch Kljutschewski und Pawel Gawrilowitsch Winogradow. Nach dem Tod des Vaters bestritt er den Unterhalt der Familie durch Erteilung von Privatstunden. Wegen Teilnahme an einer Studentenversammlung 1881 wurde er vorübergehend von der Universität ausgeschlossen. 1882 konnte er sein Studium schließlich beenden.

Hans Junkermann (Schauspieler)

deutscher | geboren 1872 | gestorben 1943 | mann | schauspieler | stummfilmschauspieler | theaterschauspieler


Hans Junkermann (* 24. Februar 1872 in Stuttgart; † 12. Juni 1943 in Berlin) war ein deutscher Schauspieler.

Der Sohn des Hofschauspielers August Heinrich Junkermann und seiner Ehefrau, der Schauspielerin Rosa LaSeur, machte sein Abitur und schloss sich nach einem abgebrochenen Studium an einem Militärpädagogium in Berlin der väterlichen Wanderbühne an. Es folgte eine Theatertournee durch die USA und sein Debüt in dem Stück Onkel Bräsig von Fritz Reuter am 31. Oktober 1893 am Zentral-Theater Berlin, wo sein Vater die Leitung übernommen hatte.

Hans Junkermann (Schauspieler)

deutscher | geboren 1872 | gestorben 1943 | mann | schauspieler | stummfilmschauspieler | theaterschauspieler


Hans Junkermann (* 24. Februar 1872 in Stuttgart; † 12. Juni 1943 in Berlin) war ein deutscher Schauspieler.

Der Sohn des Hofschauspielers August Heinrich Junkermann und seiner Ehefrau, der Schauspielerin Rosa LaSeur, machte sein Abitur und schloss sich nach einem abgebrochenen Studium an einem Militärpädagogium in Berlin der väterlichen Wanderbühne an. Es folgte eine Theatertournee durch die USA und sein Debüt in dem Stück Onkel Bräsig von Fritz Reuter am 31. Oktober 1893 am Zentral-Theater Berlin, wo sein Vater die Leitung übernommen hatte.

Max Fleischmann

geboren 1872 | gestorben 1943 | hochschullehrer (halle (saale)) | hochschullehrer (königsberg (preußen)) | mann | rechtswissenschaftler


Dr. jur. Max Fleischmann (* 5. Oktober 1872 in Breslau, † 14. Januar 1943 in Berlin (Freitod)) war Völkerrechtler und Professor der Rechtswissenschaft in Königsberg (Preußen) und Halle (Saale). Er war verheiratet mit Anne-Josephine Fleischmann (geb. Guglielmini).

Leben

Fleischmann war evangelischer Konfession und entstammte einer Familie jüdischer Kaufleute. Seine Mutter war Mathilde F., geb. Schönlank, sein Vater Paul Fleischmann. Die Schule besuchte Max in Breslau, das Abitur erwarb er am Königlichen Gymnasium in Krotoszyn 1891. Er begann ein Jura-Studium in Breslau und belegte daneben Vorlesungen in Staatswissenschaft, Geschichte und Philosophie. Er leistete die Wehrpflicht von Frühjahr 1892 bis 1893 in Breslau ab. Am 5. 12. 1894 bestand er die Erste juristische Prüfung am OLG Breslau.

Leo Lippmann

deutscher | geboren 1881 | gestorben 1943 | mann | ns-opfer | person (hamburg)


Dr. Leo Lippmann (* 26. Mai 1881 in Hamburg; † 11. Juni 1943 ebd.) war ein einflussreicher Hamburger Jurist und Staatsrat in der Finanzbehörde, der sich während der Zeit der Weimarer Republik große Verdienste um die Hamburger Finanzen erwarb. Da Lippmann jüdischer Herkunft war, wurde er 1933 aus dem Staatsdienst entlassen. Seit 1935 im Vorstand der jüdischen Gemeinde tätig, nahm er sich 1943 zusammen mit seiner Frau Anna Josephine am Vorabend seiner Deportation in das KZ Theresienstadt das Leben. alle Daten aus Lippmann: Mein Leben

Leben

Lippmann stammte aus einem wohlhabenden Elternhaus und verbrachte seine Kindheit und Jugend in Hamburg. Er ging auf das Johanneum, welches er 1899 erfolgreich mit Abitur abschloss. Im selben Jahr immatrikulierte er sich in München für Rechtswissenschaften. Nach Stationen in Berlin und Kiel schloss er sein Studium erfolgreich in Jena ab. Von 1903 bis 1906 folgte die Refrendariatszeit in Hamburg. Am 10. Oktober 1906 wurde Lippmann auf besonderen Wunsch von Bürgermeister Johann Georg Mönckeberg in einem neu eingerichtete Referat in der Finanzdeputation eingestellt. Lippmann war bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges vor allem für Enteignungen von Grundstücken für den Bau der U-Bahn zuständig.

Leo Lippmann

deutscher | geboren 1881 | gestorben 1943 | mann | ns-opfer | person (hamburg)


Dr. Leo Lippmann (* 26. Mai 1881 in Hamburg; † 11. Juni 1943 ebd.) war ein einflussreicher Hamburger Jurist und Staatsrat in der Finanzbehörde, der sich während der Zeit der Weimarer Republik große Verdienste um die Hamburger Finanzen erwarb. Da Lippmann jüdischer Herkunft war, wurde er 1933 aus dem Staatsdienst entlassen. Seit 1935 im Vorstand der jüdischen Gemeinde tätig, nahm er sich 1943 zusammen mit seiner Frau Anna Josephine am Vorabend seiner Deportation in das KZ Theresienstadt das Leben. alle Daten aus Lippmann: Mein Leben

Leben

Lippmann stammte aus einem wohlhabenden Elternhaus und verbrachte seine Kindheit und Jugend in Hamburg. Er ging auf das Johanneum, welches er 1899 erfolgreich mit Abitur abschloss. Im selben Jahr immatrikulierte er sich in München für Rechtswissenschaften. Nach Stationen in Berlin und Kiel schloss er sein Studium erfolgreich in Jena ab. Von 1903 bis 1906 folgte die Refrendariatszeit in Hamburg. Am 10. Oktober 1906 wurde Lippmann auf besonderen Wunsch von Bürgermeister Johann Georg Mönckeberg in einem neu eingerichtete Referat in der Finanzdeputation eingestellt. Lippmann war bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges vor allem für Enteignungen von Grundstücken für den Bau der U-Bahn zuständig.

Ludwig Strecker (senior)

deutscher | geboren 1853 | gestorben 1943 | mann | person (mainz) | verleger


Ludwig Strecker (* 1853; † 1943) war ein deutscher Musikverleger.

Strecker hatte sein Jurastudium mit einer Promotion abgeschlossen und war in der Leitung des Verlags B. Schott Söhne (Mainz), tätig. Aufgrund der Kinderlosigkeit in der Gründerfamilie erbte er das Unternehmen 1874 von Franz Schott.

Als Ludwig Strecker (senior) 1943 starb, übernahm Ludwig Strecker (junior), zusammen mit seinem Bruder Wilhelm die Leitung des Verlages.

Tokuda Shusei

autor | geboren 1872 | gestorben 1943 | japaner | japanische literatur | literatur (20. jahrhundert) | mann


Tokuda Shûsei (eigentlich Tokuda, Matsuo) (*1.Februar 1872 in Kanazawa; †18.November 1943 in Tôkyô) japanischer Erzähler und Romancier.

Leben

Tokuda Shûsei entstammte einer Familie des einstigen Feudaladels. Er schrieb zunächst traditionsgebundene und gefühlsbetonte Erzählungen. Er gilt neben Shimazaki Tôson, Tayama Katai und Masamune Hakuchô als einer der führenden Vertreter des japanischen Naturalismus. Mit dem Ende des Naturalismus um 1910 stagnierte seiner lierarische Produktivität. Erst ab 1920 machte Tokuda Shûsei durch psychologische Erzählungen (Shishôsetsu) auf sich aufmerksam.

Karl Külb

deutscher | geboren 1870 | gestorben 1943 | mann | oberbürgermeister (mainz)


Dr. Karl Külb, (* 17. September 1870 in Mainz-Weisenau; † 13. Oktober 1943 in Mainz) war ein praktischer Arzt und Politiker.

Biographie

Külb wurde im später, während seiner Amtszeit eingemeindeten Vorort Weisenau, am südlichen Ende der Stadt Mainz geboren. Er war Sohn eines Kaufmanns und stammte aus einer alten Mainzer Familie. So war sein Großvater Direktor der Stadtbücherei gewesen. Im Jahr 1888 legte er sein Abitur am Mainzer Gymnasium ab und studierte in München, Erlangen und Heidelberg. Nach seiner Promotion zum Dr. Med. im Jahr 1893 war er zwei Jahre als Assistenzarzt tätig. Seit 1895 war er als praktischer Arzt mit eigener Praxis in Mainz niedergelassen.

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