gestorben 1943
Mohrbotter
dhp-mitglied | geboren 1875 | gestorben 1943 | mann | politiker (deutschland) | politiker (niedersachsen) | politiker (preußen) | preußischer landtagsabgeordneterNach dem Besuch der Bürgerschule absolvierte Mohrbotter eine Meisterlehre an der Kunstschule und führte einen eigenen Betrieb als Schlosserobermeister. Er war Vorsitzender des Kreishandwerkerbundes Hannover-Linden und Vorstandsmitglied von Reichs- und örtlichen Organisationen des Handwerks. Er gehörte dem Bürgerkollegium Hannover an.
Miljukow
geboren 1859 | gestorben 1943 | historiker | mann | politiker (russland) | russeFamilie und Ausbildung
Pawel Nikolajewitsch Miljukow wurde am 15. Januar 1859 in Moskau als Sohn des Architekturprofessors Nikolai Pawlowitsch Miljukow geboren. Er besuchte das 1. Moskauer Gymnasium und studierte dann an der Historisch-philosophischen Fakultät der Moskauer Universität, u. a. bei den berühmten Historikern Wassili Ossipowitsch Kljutschewski und Pawel Gawrilowitsch Winogradow. Nach dem Tod des Vaters bestritt er den Unterhalt der Familie durch Erteilung von Privatstunden. Wegen Teilnahme an einer Studentenversammlung 1881 wurde er vorübergehend von der Universität ausgeschlossen. 1882 konnte er sein Studium schließlich beenden.
Hans Junkermann (Schauspieler)
deutscher | geboren 1872 | gestorben 1943 | mann | schauspieler | stummfilmschauspieler | theaterschauspielerDer Sohn des Hofschauspielers August Heinrich Junkermann und seiner Ehefrau, der Schauspielerin Rosa LaSeur, machte sein Abitur und schloss sich nach einem abgebrochenen Studium an einem Militärpädagogium in Berlin der väterlichen Wanderbühne an. Es folgte eine Theatertournee durch die USA und sein Debüt in dem Stück Onkel Bräsig von Fritz Reuter am 31. Oktober 1893 am Zentral-Theater Berlin, wo sein Vater die Leitung übernommen hatte.
Hans Junkermann (Schauspieler)
deutscher | geboren 1872 | gestorben 1943 | mann | schauspieler | stummfilmschauspieler | theaterschauspielerDer Sohn des Hofschauspielers August Heinrich Junkermann und seiner Ehefrau, der Schauspielerin Rosa LaSeur, machte sein Abitur und schloss sich nach einem abgebrochenen Studium an einem Militärpädagogium in Berlin der väterlichen Wanderbühne an. Es folgte eine Theatertournee durch die USA und sein Debüt in dem Stück Onkel Bräsig von Fritz Reuter am 31. Oktober 1893 am Zentral-Theater Berlin, wo sein Vater die Leitung übernommen hatte.
Max Fleischmann
geboren 1872 | gestorben 1943 | hochschullehrer (halle (saale)) | hochschullehrer (königsberg (preußen)) | mann | rechtswissenschaftlerLeben
Fleischmann war evangelischer Konfession und entstammte einer Familie jüdischer Kaufleute. Seine Mutter war Mathilde F., geb. Schönlank, sein Vater Paul Fleischmann. Die Schule besuchte Max in Breslau, das Abitur erwarb er am Königlichen Gymnasium in Krotoszyn 1891. Er begann ein Jura-Studium in Breslau und belegte daneben Vorlesungen in Staatswissenschaft, Geschichte und Philosophie. Er leistete die Wehrpflicht von Frühjahr 1892 bis 1893 in Breslau ab. Am 5. 12. 1894 bestand er die Erste juristische Prüfung am OLG Breslau.Leo Lippmann
deutscher | geboren 1881 | gestorben 1943 | mann | ns-opfer | person (hamburg)Leben
Lippmann stammte aus einem wohlhabenden Elternhaus und verbrachte seine Kindheit und Jugend in Hamburg. Er ging auf das Johanneum, welches er 1899 erfolgreich mit Abitur abschloss. Im selben Jahr immatrikulierte er sich in München für Rechtswissenschaften. Nach Stationen in Berlin und Kiel schloss er sein Studium erfolgreich in Jena ab. Von 1903 bis 1906 folgte die Refrendariatszeit in Hamburg. Am 10. Oktober 1906 wurde Lippmann auf besonderen Wunsch von Bürgermeister Johann Georg Mönckeberg in einem neu eingerichtete Referat in der Finanzdeputation eingestellt. Lippmann war bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges vor allem für Enteignungen von Grundstücken für den Bau der U-Bahn zuständig.Leo Lippmann
deutscher | geboren 1881 | gestorben 1943 | mann | ns-opfer | person (hamburg)Leben
Lippmann stammte aus einem wohlhabenden Elternhaus und verbrachte seine Kindheit und Jugend in Hamburg. Er ging auf das Johanneum, welches er 1899 erfolgreich mit Abitur abschloss. Im selben Jahr immatrikulierte er sich in München für Rechtswissenschaften. Nach Stationen in Berlin und Kiel schloss er sein Studium erfolgreich in Jena ab. Von 1903 bis 1906 folgte die Refrendariatszeit in Hamburg. Am 10. Oktober 1906 wurde Lippmann auf besonderen Wunsch von Bürgermeister Johann Georg Mönckeberg in einem neu eingerichtete Referat in der Finanzdeputation eingestellt. Lippmann war bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges vor allem für Enteignungen von Grundstücken für den Bau der U-Bahn zuständig.Ludwig Strecker (senior)
deutscher | geboren 1853 | gestorben 1943 | mann | person (mainz) | verlegerStrecker hatte sein Jurastudium mit einer Promotion abgeschlossen und war in der Leitung des Verlags B. Schott Söhne (Mainz), tätig. Aufgrund der Kinderlosigkeit in der Gründerfamilie erbte er das Unternehmen 1874 von Franz Schott.
Als Ludwig Strecker (senior) 1943 starb, übernahm Ludwig Strecker (junior), zusammen mit seinem Bruder Wilhelm die Leitung des Verlages.
Tokuda Shusei
autor | geboren 1872 | gestorben 1943 | japaner | japanische literatur | literatur (20. jahrhundert) | mannLeben
Tokuda Shûsei entstammte einer Familie des einstigen Feudaladels. Er schrieb zunächst traditionsgebundene und gefühlsbetonte Erzählungen. Er gilt neben Shimazaki Tôson, Tayama Katai und Masamune Hakuchô als einer der führenden Vertreter des japanischen Naturalismus. Mit dem Ende des Naturalismus um 1910 stagnierte seiner lierarische Produktivität. Erst ab 1920 machte Tokuda Shûsei durch psychologische Erzählungen (Shishôsetsu) auf sich aufmerksam.

