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Die Wikipedia Einträge des Tages

gestorben 1939

Arent Jan Wensinck

geboren 1882 | gestorben 1939 | islamwissenschaftler | mann | niederländer


Arent Jan Wensinck (*7. August 1882 in Aarlanderveen (seit 1918 zusammengelegt mit Alphen aan den Rijn), Niederlande19. September 1939) war ein niederländischer Islamwissenschaftler, Historiker der Syrischen mystischen Theologie und Professor für semitische Sprachen.

Leben

Als Sohn von Johan Herman Wensinck, einem niederländisch-reformierten Pastor und seiner Frau Anna Sara Geertruida Vermeer sollte Arent Jan Wensinck zunächst in die Fußstapfen des Vaters treten und begann, nach dem Besuch der Gymnasien in Amersfoort und Leiden 1901 mit einem Theologiestudium an der Universität Utrecht. Ein Semester später entschied er sich indes für ein Studium der Semitischen Sprachen, in dem er bereits 1902 sein erstes Examen „mit Lob“ ablegte. Diese Studien setzte er ab Juli 1904 an der Universität Leiden bei den Arabisten Michael Jan de Goeje und Christiaan Snouck Hurgronje fort und legte am 30. April 1906 sein Promotionsexamen ab. Neben Hebräisch und Aramäisch studierte er auch Syrisch und Arabisch, belegte Vorlesungen in Berlin und Heidelberg und promovierte am 18. März 1908 mit einer Dissertation über „Mohammed en de Joden te Medina“ (Mohammed und die Juden zu Medina).

Gunnerius Ingvald Isachsen

geboren 1868 | gestorben 1939 | mann | norweger | polarforscher


Gunnerius Ingvald Isachsen (* 3. Oktober 1868 in Dröbak; † 19. Dezember 1939 in Oslo) war ein norwegischer Polarforscher.

1898 bis 1902 nahm er an der Fram-Expedition unter Otto Sverdrup teil und entdeckte dabei am 20. April 1900 die Amund-Ringnes-Insel.

Per Linér

geboren 1853 | gestorben 1939 | maler | mann | schwede


Per Linér (* 1853 in Örtofta; † 1939 in Hälsingborg) war ein schwedischer Maler.

Linér studierte an der Malschule in Stockholm. In seinem Werk widmete er sich überwiegend den Landschaften seiner Heimat.

Quelle

  • Hans Vollmer: Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts. Leipzig, 1956

Carl G. Fisher

geboren 1874 | gestorben 1939 | mann | unternehmer | us-amerikaner


Carl Graham Fisher (1909) Carl Graham Fisher (* 12. Januar 1874 in Greensburg, Indiana; † 15. Juli 1939 in Miami Beach, Florida) war ein US-amerikanischer Unternehmer.

Trotz seines starken Astigmatismus', wurde er ein scheinbar unermüdlicher Pionier und Befürworter der Fahrzeug- und Rennindustrie. Er trug wesentlich zur Entwicklung und Konzeptionierung des Lincoln Highways bei.

Alice Brady

frau | geboren 1892 | gestorben 1939 | oscarpreisträger | schauspieler | stummfilmschauspieler | us-amerikaner


Alice Brady (* 2. November 1892 in New York City; † 28. Oktober 1939 in New York City) war eine US-amerikanische Schauspielerin.

Alice Brady war die Tochter des Broadwayproduzenten William A. Brady und kam so bereits als Kind mit der Theaterwelt in Kontakt. Ihre Theaterkarriere begann bereits vor dem Ersten Weltkrieg. Ihren ersten Film drehte sie bereits 1914. Auch hier verhalf ihr der Vater als Filmproduzent zu einem leichten Einstieg in die Filmbranche, die zu dieser Zeit noch New York als ihre Metropole hatte. Ihre letzten Stummfilm drehte sie 1923, blieb allerdings weiterhin Theaterschauspielerin am Broadway.

Hugo Charlemont

Österreichischer maler | geboren 1850 | gestorben 1939 | mann


Hugo Charlemont Hugo Charlemont (* 18. März 1850 in Jamnitz, Mähren; † 18. April 1939 in Wien) war ein österreichischer Maler.

Leben

Hugo Charlemont entstammte einer Künstlerfamilie. Er war der Sohn des Miniaturmalers Matthias Adolf Charlemont und der Bruder der Maler Eduard Charlemont (1848-1906) und Theodor Charlemont (1859-1938). Auch Hugos Tochter Lilly Charlemont war Künstlerin.

José Martínez (Musiker)

argentinischer komponist | geboren 1890 | gestorben 1939 | gitarrist | mann | pianist | tango


José Martínez (* 28. Januar 1890 in Buenos Aires; † 27. Juli 1939 in Buenos Aires) genannt „El Gallego“ war ein argentinischer Musiker (Gitarrist, Pianist) und Bandleader und Komponist des Tango.

Einige Kompositionen

  • Ambiciosa
  • Aquella princesita
  • El Aromado
  • Calma chicha
  • Canaro
  • La Corbonada
  • Cleopatra
  • El Cofrecito
  • Congojas
  • La Correntada
  • De vuelta al bulín
  • El del gabán azul
  • El Estudiante
  • Expresión campera
  • Gauchita
  • Hasta cuando
  • Indiada
  • Indio
  • Lepanto
  • Madrecita de Pompeya
  • La Maleva
  • Marianita
  • El Matrero
  • Nenas
  • No aflojes corazón
  • olivero
  • Ombú
  • Pablo
  • El Palenque
  • La Pampita
  • Pedacito de cielo
  • Penas
  • El Pensamiento
  • Pobre gaucho
  • Polvoría
  • La Provincianita
  • Punto y coma
  • Pura uva
  • Rinconada de mis tiempos
  • Samuel
  • Tengan Paciencia
  • Termómetro
  • La Torcacita
  • Tres de copa
  • Yerba mala

Arno Eugen Fritsche

deutscher | deutscher architekt | geboren 1858 | gestorben 1939 | mann


Arno Eugen Fritsche (* 10. Februar 1858 in Melaurze (Niederschlesien), † 10. Oktober 1939 in Wuppertal) war ein deutscher Architekt, der insbesondere auf dem Gebiet des evangelischen Kirchenbaus hervortrat.

Vita

Als Sohn eines Pfarrers geboren, besuchte Fritsche die Baugewerkschule Zittau und später die Technische Hochschule Berlin-Charlottenburg, 1887 wurde er Meisterschüler bei Prof. Johannes Otzen an der Kunstakademie Berlin. Von 1889-1895 arbeitete Fritsche dann in Otzens Architekturbüro in Berlin. 1898 schloss er sich mit dem Architekten Adolf Cornehls in (Wuppertal-) Elberfeld zusammen, das gemeinsame Büro bestand bis 1901. Seit diesem Jahr arbeitete Fritsche allein; von 1913 bis 1932 fungierte er als nebenamtlicher Leiter des Provinzialkirchenbauamtes der evangelischen Kirche der Rheinprovinz, in diesem Amt war er Nachfolger des Architekten August Senz. Erst 1934, im Alter von 76 Jahren, scheint sich Fritsche endgültig zur Ruhe gesetzt zu haben.

Gwen John

britischer maler | frau | geboren 1876 | gestorben 1939 | waliser


Gwen John (* 22. Juni 1876 in Haverfordwest; † 18. September 1939 in Dieppe) war eine Walisische Malerin.

1895 studiert sie für drei Jahre an der Londoner Slade School of Art, anschließend folgen vier Monate Malstudien bei Whistler in Paris. 1904 steht Gwen Rodin in Paris Modell, woraus eine Liebesbeziehung ensteht.

Sylvain Eugène Raynal

erster weltkrieg (person, frankreich) | franzose | geboren 1867 | gestorben 1939 | mann | militärperson (frankreich)


souvenir du commandant Raynal dans le fort de Vaux Sylvain Eugène Raynal (*3. März 1867 in Bordeaux, † 13. Januar 1939, Boulogne-Billancourt) französischer Militäroffizier und Stadtkommandant von Mainz.

Erziehung und militärische Laufbahn

Sylvain Eugène Raynal wird in einer protestantischen bordelaiser Handwerkerfamilie geboren, wo er den Sinn der Arbeit und einen tiefen Patriotismus kennenlernt. Seine Schulzeit verbrachte er in Saint-Maixent und am Gymnasium von Angoulême. Danach schlug er die militärische Laufbahn ein und lernt das Garnisons- und Soldatenleben kennen. Nach dem Besuch der höheren Militärschule diente er unter General Adolphe Guillaumat. Für Raynal begann der erste Weltkrieg an der Spitze des 7. Regiments algerischer Schützen (7e régiment de tirailleurs algériens). Im September 1914 wurde er durch eine Maschinengewehrkugel an der Schulter verletzt. Im Dezember wurde er noch schwerer verletzt, als sein Befehlsposten einen Volltreffer durch eine Granate erhielt. Nach zehn Monaten Lazarettaufenthalt wurde Raynal am 1. Oktober 1915 an die Front zurückversetzt, um erneut einige Tage später am Bein durch ein Schrapnell verletzt zu werden, was ihm die Beförderung zum Offizier der Ehrenlegion einbrachte. Der Krieg scheint für ihn Anfang 1916 beendet, er kann nur unter Schwierigkeiten gehen, als das Kriegsministerium den noch Genesenden ruft.

Schlacht um Verdun

Das Kriegsministerium kündigt an, daß die Offiziere, welche in erster Linie wegen ihrer Verletzungen nicht dienen können, zu Festungskommandanten ernannt werden können. Freiwillig verlangt Raynal, in der Schlacht um Verdun dienen zu können, wo die Deutschen am 21. Februar 1916 einen Angriff auf die französischen Stellungen begonnen hatten. Raynal wurde als Kommandant des Fort de Vaux befohlen. Das Fort wurde anders als Fort Douaumont nicht von den französischen Truppen geräumt, sondern nahm aktiv am Kampfgeschehen teil. Die monatelangen erbitterten Kämpfe vor Verdun gelten bis heute als Symbol für die Sinnlosigkeit von Stellungskriegen, werden aber auch als Mahnung für die Notwendigkeit der deutsch-französischen Aussöhnung betrachtet. Einen Durchbruch konnten beide Seiten nicht erzielen, bis schließlich der französische Wasservorrat zu Neige ging und die Mannration Wasser auf deutlich unter einen halben Liter pro Tag sank. Raynal bat mehrmals mittels Brieftauben (Matrikelnummer 787-15) um Entsatz. Durch den Durst zur Aufgabe gezwungen, kapitulierten die Truppen unter Major Raynal am 7. Juni 1916 vor Teilen der deutschen Infanterieregimenter 53 und 58. Kennzeichnend für die totale Erschöpfung der Verteidiger ist der Irrtum Raynals in der Kapitulationsurkunde, bei dem er fälschlicherweise das Datum mit "le sept mai" (7. Mai) angab. Die Erfahrungen dieses Kampfes spiegeln die Dialektik und unmenschliche und menschliche Dimension der Tragödie vor Verdun: Hass und Angst, Durchhaltewahn und Verzweiflung, Alltag zwischen Leben und Tod, an der Front und in der Etappe, Trauer um die Kameraden wieder. Raynal gilt in Frankreich und insbesondere in Bordeaux als Held.

Gefangenschaft

Seine Gefangenschaft verbrachte er ab 11. Juni 1916 auf der Zitadelle von Mainz, ab 5. November 1917 dann in Gefangenschaft in Stressbourg (Ostpreußen) und ab 30. März 1918 im Internierungslager in Interlaken. Er wird am 4. November 1918 befreit.

1920 kehrt Sylvain Eugène Raynal als Stadtkommandant nach Mayence zurück und residiert im Osteiner Hof.

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