gestorben 1938
Eugen Brodhun
deutscher | geboren 1860 | gestorben 1938 | physikerBrodhun wuchs in Berlin auf und wurde dort Physiker. Sein hauptsächliches Arbeitsgebiet war die Optik, er entwickelte zusammen mit Otto Lummer (1860 - 1925) den sog. Lummer-Brodhun-Würfel zum photometrische Vergleich zweier Lichtquellen. Brodhun war Mitglied der Deutschen Physikalischen Gesellschaft.
Heinrich Runkel
deutscher | dvp-mitglied | geboren 1862 | gestorben 1938 | mann | reichstagsabgeordneterLeben und Beruf
Nach dem Besuch der Volksschule und der Präparandenanstalt ging Runkel auf das Lehrerseminar in Neuwied. Er war als Volksschullehrer im Westerwald tätig, besuchte die Prima des Gymnasiums in Essen und schloss daran ein Studium der Theologie und Philosophie an den Universitäten Halle (Saale), Bonn und Tübingen an, welches es mit der Promotion zum Dr. phil. in Tübingen abschloss.Arthur Eloesser
deutscher | geboren 1870 | gestorben 1938 | hochschullehrer (berlin) | literaturwissenschaftler | mannWerdegang
Eloesser promovierte 1893 bei dem Berliner Germanisten Erich Schmidt mit der Arbeit „Die ältesten deutschen Übersetzungen Molièrescher Lustspiele“. Seine Habilitation scheiterte jedoch am preußischen Staat, der für diese Prozedur noch Ende des 19. Jahrhunderts von deutschen Juden die christliche Taufe verlangte.Giannoulis Chalepas
bildhauer | geboren 1851 | gestorben 1938 | griecheLeben und Werke
Chalepas entstammte einer bekannten Familie von Marmorbildhauern von der Insel Tinos. Sein Vater Johannes und sein Onkel unterhielten ein Unternehmen der Bildhauerei, mit Zweigstellen in Bukarest, Smyrna und Piräus. Giannoulis war der älteste der fünf Söhne der Familie. Er zeigte bereits in frühen Jahren ein Interesse für die Bildhauerei und half seinem Vater bei dessen Arbeit. Seine Eltern sahen ihn zunächst für den Beruf des Kaufmanns vor, doch Chalepas entschied sich Bildhauer zu werden.Adolf Haeuser
deutscher | frankfurt-höchst | geboren 1857 | geschichte von frankfurt am main | gestorben 1938 | i.g. farben | manager | mann | person (frankfurt am main)In dieser Funktion war er 1920 der Auftraggeber von Peter Behrens zur Errichtung eines neuen Technischen Verwaltungsgebäudes, dem berühmten „Behrens-Bau“Wolfgang Pehnt, Professor für Architekturgeschichte an der Ruhr Universität in Bochum, schrieb hierzu: „Man muß den Briefwechsel lesen, den der Generaldirektor ... und sein Büro zwischen 1920 und 1924 mit ihrem Architekten Peter Behrens führten, um sich eine Vorstellung vom Auftritt eines starken Bauherren zu machen. Zuckerbrot und Peitsche wechselten ständig. ... Bauherren wie Haeuser betrachteten Architektur als Imagepflege.“ In: Chancen der Geschichte. Beitrag anlässlich des Fritz-Schumacher-Kolloquiums zum Thema: Die Verantwortung für die Stadt und das Bauen von Heute und Morgen, am 22. November 2005 in der Fakultät für Architektur und Landschaft, Hannover. Alfred Toepfer Stiftung F.V.S (Hrsg.): Netzwerk Magazin, April 2006, S. 6/7..
Werner Dehms
bürgermeister (potsdam) | deutscher | geboren 1885 | gestorben 1938 | mann | politikerVita
Vater von Werner Dehms war der kaiserliche Postrat Dr. Franz Dehms, Ingenieur bei Werner von Siemens, seine Mutter die Lehrerin Maria Lachmann. Von Siemens war auch Werner Dehms’ Pate und hielt einen Festvortrag bei der Taufe des Patenkindes am 4. August 1885. Den Wehrdienst beendete Dehms als Leutnant der Reserve. Dehms hinterließ bei seinem frühen Tod 1938 seine Ehegattin Käthe und zwei Töchter.Friedrich Reitlinger
Österreicher | geboren 1877 | gestorben 1938 | mann | unternehmer (industrie)Leben
Friedrich Reitlinger wurde als Sohn des jüdischen Kaufmannes Julius Reitlinger (1843-1916) in Wien geboren. Sein Vater war wenige Jahre zuvor mit seinem Bruder Theodor (1845-1917) aus Bayern nach Wien gezogen. 1874 hatte Julius R. in Wien die Unternehmerstochter Clothilde von Frankfurter (* 1857) geheiratet. Friedrich hatte noch einen jüngeren Bruder, Rudolf R. (* 1880) sowie zwei Schwestern, Valerie (* 1878) und Eugenie (* 1884).Friedrich R. besuchte die Oberrealschule in Brünn und legte 1900 die Staatsprüfung für Bergwesen an der montanistischen Hochschule in Pribram ab.
Felix Schwormstädt
deutscher | deutscher maler | geboren 1870 | gestorben 1938 | illustrator | mann | marinemaler | zeichnerSchwormstädt studierte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe und an der Akademie der Bildenden Künste München. Um 1920 arbeitete er als Professor am Bauhaus in Weimar.
Felix Schwormstädt
deutscher | deutscher maler | geboren 1870 | gestorben 1938 | illustrator | mann | marinemaler | zeichnerSchwormstädt studierte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe und an der Akademie der Bildenden Künste München. Um 1920 arbeitete er als Professor am Bauhaus in Weimar.

