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Die Wikipedia Einträge des Tages

gestorben 1938

Eugen Brodhun

deutscher | geboren 1860 | gestorben 1938 | physiker


Eugen Heinrich Eduard Ernst Brodhun (*15. Oktober 1860 in Berlin; gest. 19. September 1938 ebenda) war ein deutscher Physiker.

Brodhun wuchs in Berlin auf und wurde dort Physiker. Sein hauptsächliches Arbeitsgebiet war die Optik, er entwickelte zusammen mit Otto Lummer (1860 - 1925) den sog. Lummer-Brodhun-Würfel zum photometrische Vergleich zweier Lichtquellen. Brodhun war Mitglied der Deutschen Physikalischen Gesellschaft.

Heinrich Runkel

deutscher | dvp-mitglied | geboren 1862 | gestorben 1938 | mann | reichstagsabgeordneter


Heinrich Runkel (* 12. Juni 1862 in Datzeroth; † 2. Januar 1938 in Wiesbaden) war ein deutscher Schulrat und Politiker ( DVP).

Leben und Beruf

Nach dem Besuch der Volksschule und der Präparandenanstalt ging Runkel auf das Lehrerseminar in Neuwied. Er war als Volksschullehrer im Westerwald tätig, besuchte die Prima des Gymnasiums in Essen und schloss daran ein Studium der Theologie und Philosophie an den Universitäten Halle (Saale), Bonn und Tübingen an, welches es mit der Promotion zum Dr. phil. in Tübingen abschloss.

Arthur Eloesser

deutscher | geboren 1870 | gestorben 1938 | hochschullehrer (berlin) | literaturwissenschaftler | mann


Arthur Eloesser (* 20. März 1870 in Berlin; † 14. Februar 1938 in Berlin) war ein deutscher Literaturwissenschaftler und Journalist.

Werdegang

Eloesser promovierte 1893 bei dem Berliner Germanisten Erich Schmidt mit der Arbeit „Die ältesten deutschen Übersetzungen Molièrescher Lustspiele“. Seine Habilitation scheiterte jedoch am preußischen Staat, der für diese Prozedur noch Ende des 19. Jahrhunderts von deutschen Juden die christliche Taufe verlangte.

Giannoulis Chalepas

bildhauer | geboren 1851 | gestorben 1938 | grieche


Giannoulis Chalepas, auch Halepas (* 14. August 1851 in Pyrgos auf Tinos; † 15. September 1938 in Athen), war einer der größten griechischen Bildhauer.

Leben und Werke

Chalepas entstammte einer bekannten Familie von Marmorbildhauern von der Insel Tinos. Sein Vater Johannes und sein Onkel unterhielten ein Unternehmen der Bildhauerei, mit Zweigstellen in Bukarest, Smyrna und Piräus. Giannoulis war der älteste der fünf Söhne der Familie. Er zeigte bereits in frühen Jahren ein Interesse für die Bildhauerei und half seinem Vater bei dessen Arbeit. Seine Eltern sahen ihn zunächst für den Beruf des Kaufmanns vor, doch Chalepas entschied sich Bildhauer zu werden.

Adolf Haeuser

deutscher | frankfurt-höchst | geboren 1857 | geschichte von frankfurt am main | gestorben 1938 | i.g. farben | manager | mann | person (frankfurt am main)


Adolf Haeuser (* 1857; † 1938 in Frankfurt am Main) war ein deutscher Industrieller. Er war Generaldirektor der Farbwerke Hoechst AG in Frankfurt-Höchst.

In dieser Funktion war er 1920 der Auftraggeber von Peter Behrens zur Errichtung eines neuen Technischen Verwaltungsgebäudes, dem berühmten „Behrens-Bau“Wolfgang Pehnt, Professor für Architekturgeschichte an der Ruhr Universität in Bochum, schrieb hierzu: „Man muß den Briefwechsel lesen, den der Generaldirektor ... und sein Büro zwischen 1920 und 1924 mit ihrem Architekten Peter Behrens führten, um sich eine Vorstellung vom Auftritt eines starken Bauherren zu machen. Zuckerbrot und Peitsche wechselten ständig. ... Bauherren wie Haeuser betrachteten Architektur als Imagepflege.“ In: Chancen der Geschichte. Beitrag anlässlich des Fritz-Schumacher-Kolloquiums zum Thema: Die Verantwortung für die Stadt und das Bauen von Heute und Morgen, am 22. November 2005 in der Fakultät für Architektur und Landschaft, Hannover. Alfred Toepfer Stiftung F.V.S (Hrsg.): Netzwerk Magazin, April 2006, S. 6/7..

Werner Dehms

bürgermeister (potsdam) | deutscher | geboren 1885 | gestorben 1938 | mann | politiker


Werner Dehms (&42;25. November 1883 in Konstanz; † 7. März 1938 in Potsdam war dort Bürgermeister von 1924 bis 1938.

Vita

Vater von Werner Dehms war der kaiserliche Postrat Dr. Franz Dehms, Ingenieur bei Werner von Siemens, seine Mutter die Lehrerin Maria Lachmann. Von Siemens war auch Werner Dehms’ Pate und hielt einen Festvortrag bei der Taufe des Patenkindes am 4. August 1885. Den Wehrdienst beendete Dehms als Leutnant der Reserve. Dehms hinterließ bei seinem frühen Tod 1938 seine Ehegattin Käthe und zwei Töchter.

Friedrich Reitlinger

Österreicher | geboren 1877 | gestorben 1938 | mann | unternehmer (industrie)


Friedrich "Fritz" Reitlinger (* 23. Juni 1877 in Wien; † 14. März 1938 Jenbach/Tirol) war ein österreichischer Industrieller und Wirtschaftsfunktionär.

Leben

Friedrich Reitlinger wurde als Sohn des jüdischen Kaufmannes Julius Reitlinger (1843-1916) in Wien geboren. Sein Vater war wenige Jahre zuvor mit seinem Bruder Theodor (1845-1917) aus Bayern nach Wien gezogen. 1874 hatte Julius R. in Wien die Unternehmerstochter Clothilde von Frankfurter (* 1857) geheiratet. Friedrich hatte noch einen jüngeren Bruder, Rudolf R. (* 1880) sowie zwei Schwestern, Valerie (* 1878) und Eugenie (* 1884).

Friedrich R. besuchte die Oberrealschule in Brünn und legte 1900 die Staatsprüfung für Bergwesen an der montanistischen Hochschule in Pribram ab.

Felix Schwormstädt

deutscher | deutscher maler | geboren 1870 | gestorben 1938 | illustrator | mann | marinemaler | zeichner


Felix Schwormstädt (* 1870; † 1938 in der Schweiz) war ein deutscher Maler, Zeichner und Illustrator. Er machte sich als Marinemaler einen Namen.

Schwormstädt studierte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe und an der Akademie der Bildenden Künste München. Um 1920 arbeitete er als Professor am Bauhaus in Weimar.

Felix Schwormstädt

deutscher | deutscher maler | geboren 1870 | gestorben 1938 | illustrator | mann | marinemaler | zeichner


Felix Schwormstädt (* 1870; † 1938 in der Schweiz) war ein deutscher Maler, Zeichner und Illustrator. Er machte sich als Marinemaler einen Namen.

Schwormstädt studierte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe und an der Akademie der Bildenden Künste München. Um 1920 arbeitete er als Professor am Bauhaus in Weimar.

Stanislaw Wikentjewitsch Kossior

gestorben 1938 | mann | politiker


Stanislaw Wikentjewitsch Kossior († 1938) war ein russischer Politiker.

Leben

Kossior war nach seiner Tätigkeit als örtlicher Parteisekretär und Mitglied des Zentralkomitees der ukrainischen Parteiorganisation 1922 Sekretär des sibirischen Büros des Zentralkomitees. Von 1925 bis 1928 war er Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Sowjetunion – KPdSU. 1928 bis 1938 war er Erster Sekretär der ukrainischen Parteiorganisation. 1930 gewinnt Stalin den Machtkampf gegen Bucharin und Tomski, die als Politbüromitglieder abgesetzt wurden und gegen Rykow, der sein Amt als Vorsitzender des Rats der Volkskommissare und als Mitglied des Politbüros verlor. Kossior wurde nunmehr als Anhänger Stalins von 1930 bis 1938 Mitglied des Politbüros der KPdSU.

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