gestorben 1934
Hans Nimmerfall
geboren 1872 | gestorben 1934 | landtagsabgeordneter (bayern) | mann | person (münchen) | spd-mitgliedEr war 1915 Gründer und später Vorsitzender der Pasinger Genossenschaft Sporer-Block mit dem Ziel der Linderung der vorherrschenden Wohnungsnot. Nimmerfall leitete am 18. Dezember 1918 als Referent und Schirmherr die Gründungsversammlung des SPD-Ortsvereins Mauth-Finsterau und am 3. März 1921 die Gründungsversammlung des SPD Ortsvereins Aubing-Neuaubing.
Brito Camacho
geboren 1862 | gestorben 1934 | mann | politiker (portugal) | portugieseBrito Camacho war Mitglied der Portugiesischen Republikanischen Partei (PRP). Als sich in der PRP der links-liberale, antiklerikale Flügel des Afonso da Costa durchsetzte, verließ Brito Camacho mit seinen Anhängern am 26. Februar 1912 die Partei und gründete die Unionistische Partei, der er während der ersten Republik mehrere Jahre vorstand. Auch gründete er die Zeitung "A Luta" ("Der Kampf"), das Parteiblatt der Unionisten, das er leitete. In der Anfangsphase der ersten Republik war er kurz Ausbildungsminister.
Frank Nelson Doubleday
geboren 1862 | gestorben 1934 | mann | us-amerikaner | verlegerAls Vierzehnjähriger arbeitete er bei Charles Scribner's Sons in New York und arbeitete sich dort zum Verantwortlichen für Scribner's Magazine, später zum Verantwortlichen für die Abonnements des Verlags hoch. In dieser Funktion begann er, Kunden für den Abschluss eines Jahresabonnements des Magazins mit Büchern zu belohnen, ursprünglich mit einer Reihe von Romanen Rudyard Kiplings. Am 30. November 1895 besuchte Doubleday Kipling zum ersten Mal[ http://www.kipling.org.uk/rg_waysandmeans_notes.htm "The Committee of Ways and Means", Notes on the text] in Vermont. 1897 verließ er Scribner's und gründete zunächst mit Samuel McClure als Partner die Doubleday & McClure Company.
Christian Roth (Politiker)
deutscher | dnvp-mitglied | geboren 1873 | gestorben 1934 | landesminister (bayern) | mann | nsdap-mitglied | reichstagsabgeordneterLeben und Beruf
Nach dem Besuch der Volksschule, dem humanistischen Gymnasium in Bamberg und dem Abitur 1892 am Gymnasium in Erlangen studierte Roth Rechtswissenschaften in Erlangen und Berlin. Er legte 1896 das erste juristische Staatsexamen ab, promovierte 1898 zum Dr. jur. und beendete sein Studium 1899 mit dem zweiten juristischen Staatsexamen. Anschließend trat er in den bayerischen Verwaltungsdienst ein. Er war seit 1902 als Bezirksamtsassessor in Bogen tätig, wurde danach Polizeiassessor in München und wechselte schließlich als Referatsleiter für Theater und Kunst ins bayerische Finanzministerium.Graf Paul Metternich
botschafter | deutscher | geboren 1853 | gestorben 1934 | mannMetternich war seit 1882 im deutschen Auswärtigen Dienst. Den Höhepunkt seiner Karriere bildete seine Tätigkeit als deutscher Botschafter in London von 1901 bis 1912, wo er sich vergeblich um eine Verbesserung der angespannten deutsch-britischen Beziehungen bemühte. In seinen Berichten an die Reichskanzler Bülow und Bethmann-Hollweg wies er vehement auf die mangelnde Akzeptanz des deutschen außenpolitischen Kurses in Großbritannien hin. So schrieb er etwa am 5. Juni 1908 (Große Politik 8209) an Bülow, dass Deutschland im Kriegsfall "mit übelwollender Neutralität, höchst wahrscheinlich und ziemlich sicher sogar mit der offenen Feindschaft Englands rechnen" müsse.
Wjatscheslaw Rudolfowitsch Menschinski
geboren 1874 | gestorben 1934 | mann | russeLeben
Menschinski entstammte einer erbadeligen Familie polnischer Herkunft. Seine Eltern waren Lehrer. Er beherrschte 16 Sprachen fließend. Die letzte Sprache, die er lernte war Farsi, da er angeblich das Werk Omar Chayyāms studieren wollte. 1898 schloss das Studium der Rechte an der Universität zu Petersburg erfolgreich ab und trat 1902 der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Russlands bei. 1905 wurde er Mitglied des militärischen Arms des St. Petersburger Komitees der Partei. Bereits 1906 wurde er verhaftet; ihm gelang jedoch die Flucht ins Ausland. Danach lebte er im Exil in Belgien, der Schweiz, Frankreich und den USA. Im Sommer 1917 kehrte er nach Russland zurück.Wilhelm Gemoll
altphilologe | deutscher | geboren 1850 | gestorben 1934 | lehrer | mannEs umfasst den Sprachschatz der antiken Autoren Aischylos, Aristophanes, Aristoteles, Arrian, Bakchylides, Demosthenes, Euripides, Herodot, Hesiod, Homer, Isaios, Isokrates, Lukian, Lykurgos, Lsyias, Neues Testament, Pindar, Platon, Plutarch, Polybios, Sophokles, Thukydides, Theokrit, Timotheos, Xenophon und berücksichtigt auch noch andere seltenere Quellen wie von Ulrich Wilcken bearbeitete Ostraka und Papyri, Theodor Pregers „Inscriptiones Graecae metricae“ oder Wilhelm Dittenbergers „Sylloge inscriptionum Graecarum“.
Otakar Ševčík
geboren 1852 | gestorben 1934 | mann | tscheche | violinistŠevčík war als Violin-Solist wie als Kammermusiker bekannt und spielte unter anderem mit Eugène Ysaÿe. Wesentlich trug zu seiner Bekanntheit seine umfangreiche Lehrtätigkeit in Salzburg, Wien, Prag, Charkiw, Kiew, London, Boston, Chicago und New York bei. Seine Violin-Studien und Violin-Methoden zählen noch heute zu den wichtigsten Unterrichtswerken für Violinschüler.
Theodore lalliet
französischer komponist | geboren 1837 | gestorben 1934Werke (Auswahl)
- Fantaisie Originale, op. 6 (für Englischhorn oder Oboe und Piano)
- Prelude and Variations on the Carnival of Venice, op. 20
- Fantaisie brillante for Bassoon and Piano, op. 21
- Terzetto, op. 22 (für Oboe, Fagott und Klavier)

