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Die Wikipedia Einträge des Tages

gestorben 1934

Hans Nimmerfall

geboren 1872 | gestorben 1934 | landtagsabgeordneter (bayern) | mann | person (münchen) | spd-mitglied


Hans Nimmerfall (* 1872; † 1934 in München) war Angehöriger der SPD, Stadtrat in der damaligen Stadt Pasing bei München (heutiger Stadtteil von München) und von 1912 bis 1918 bayerischer Landtagsabgeordneter für Pasing und Umgebung.

Er war 1915 Gründer und später Vorsitzender der Pasinger Genossenschaft Sporer-Block mit dem Ziel der Linderung der vorherrschenden Wohnungsnot. Nimmerfall leitete am 18. Dezember 1918 als Referent und Schirmherr die Gründungsversammlung des SPD-Ortsvereins Mauth-Finsterau und am 3. März 1921 die Gründungsversammlung des SPD Ortsvereins Aubing-Neuaubing.

Brito Camacho

geboren 1862 | gestorben 1934 | mann | politiker (portugal) | portugiese


Manuel de Brito Camacho Manuel de Brito Camacho (*12. Februar 1862; † 19. September 1934) war ein Politiker aus der Zeit der ersten Republik in Portugal.

Brito Camacho war Mitglied der Portugiesischen Republikanischen Partei (PRP). Als sich in der PRP der links-liberale, antiklerikale Flügel des Afonso da Costa durchsetzte, verließ Brito Camacho mit seinen Anhängern am 26. Februar 1912 die Partei und gründete die Unionistische Partei, der er während der ersten Republik mehrere Jahre vorstand. Auch gründete er die Zeitung "A Luta" ("Der Kampf"), das Parteiblatt der Unionisten, das er leitete. In der Anfangsphase der ersten Republik war er kurz Ausbildungsminister.

Frank Nelson Doubleday

geboren 1862 | gestorben 1934 | mann | us-amerikaner | verleger


Frank Nelson Doubleday (* 8. Januar 1862 in Brooklyn, New York; † 30. Januar 1934), war ein US-amerikanischer Verleger.

Als Vierzehnjähriger arbeitete er bei Charles Scribner's Sons in New York und arbeitete sich dort zum Verantwortlichen für Scribner's Magazine, später zum Verantwortlichen für die Abonnements des Verlags hoch. In dieser Funktion begann er, Kunden für den Abschluss eines Jahresabonnements des Magazins mit Büchern zu belohnen, ursprünglich mit einer Reihe von Romanen Rudyard Kiplings. Am 30. November 1895 besuchte Doubleday Kipling zum ersten Mal[ http://www.kipling.org.uk/rg_waysandmeans_notes.htm "The Committee of Ways and Means", Notes on the text] in Vermont. 1897 verließ er Scribner's und gründete zunächst mit Samuel McClure als Partner die Doubleday & McClure Company.

Christian Roth (Politiker)

deutscher | dnvp-mitglied | geboren 1873 | gestorben 1934 | landesminister (bayern) | mann | nsdap-mitglied | reichstagsabgeordneter


Christian Roth (* 12. Februar 1873 in Forchheim; † 16. September 1934 in Breslau) war ein deutscher Jurist, Verwaltungsbeamter und Politiker ( DNVP, NF, NSDAP).

Leben und Beruf

Nach dem Besuch der Volksschule, dem humanistischen Gymnasium in Bamberg und dem Abitur 1892 am Gymnasium in Erlangen studierte Roth Rechtswissenschaften in Erlangen und Berlin. Er legte 1896 das erste juristische Staatsexamen ab, promovierte 1898 zum Dr. jur. und beendete sein Studium 1899 mit dem zweiten juristischen Staatsexamen. Anschließend trat er in den bayerischen Verwaltungsdienst ein. Er war seit 1902 als Bezirksamtsassessor in Bogen tätig, wurde danach Polizeiassessor in München und wechselte schließlich als Referatsleiter für Theater und Kunst ins bayerische Finanzministerium.

Graf Paul Metternich

botschafter | deutscher | geboren 1853 | gestorben 1934 | mann


Graf Paul Wolff-Metternich (* 1853; † 1934) war ein deutscher Diplomat. Heute erinnert man sich an Metternich vor allem noch im Zusammenhang mit der schwelenden diplomatischen Dauerkrise vor dem 1. Weltkrieg und im Kontext mit der Debatte an der Mitschuld der deutschen Regierung am Völkermord an den Armeniern.

Metternich war seit 1882 im deutschen Auswärtigen Dienst. Den Höhepunkt seiner Karriere bildete seine Tätigkeit als deutscher Botschafter in London von 1901 bis 1912, wo er sich vergeblich um eine Verbesserung der angespannten deutsch-britischen Beziehungen bemühte. In seinen Berichten an die Reichskanzler Bülow und Bethmann-Hollweg wies er vehement auf die mangelnde Akzeptanz des deutschen außenpolitischen Kurses in Großbritannien hin. So schrieb er etwa am 5. Juni 1908 (Große Politik 8209) an Bülow, dass Deutschland im Kriegsfall "mit übelwollender Neutralität, höchst wahrscheinlich und ziemlich sicher sogar mit der offenen Feindschaft Englands rechnen" müsse.

Wjatscheslaw Rudolfowitsch Menschinski

geboren 1874 | gestorben 1934 | mann | russe


Wjatscheslaw Rudolfowitsch Menschinski ( russisch Вячеслав Рудольфович Менжинский; * 1874 in St. Petersburg, † 10. Mai 1934), war ein sowjetischer Revolutionär und Politiker. Von 1926 bis 1934 war er Leiter des sowjetischen Geheimdienstes OGPU.

Leben

Menschinski entstammte einer erbadeligen Familie polnischer Herkunft. Seine Eltern waren Lehrer. Er beherrschte 16 Sprachen fließend. Die letzte Sprache, die er lernte war Farsi, da er angeblich das Werk Omar Chayyāms studieren wollte. 1898 schloss das Studium der Rechte an der Universität zu Petersburg erfolgreich ab und trat 1902 der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Russlands bei. 1905 wurde er Mitglied des militärischen Arms des St. Petersburger Komitees der Partei. Bereits 1906 wurde er verhaftet; ihm gelang jedoch die Flucht ins Ausland. Danach lebte er im Exil in Belgien, der Schweiz, Frankreich und den USA. Im Sommer 1917 kehrte er nach Russland zurück.

Wilhelm Gemoll

altphilologe | deutscher | geboren 1850 | gestorben 1934 | lehrer | mann


Wilhelm Gemoll (1850-1934), Gymnasialdirektor http://www.richardwolf.de/latein/gemoll.htm und Altphilologe, ist der Autor des Altgriechisch- Deutsch-Wörterbuches „Griechisch-Deutsches Schul- und Handwörterbuch“, welches erstmals 1908 erschien, und momentan in der 10. Auflage als Neubearbeitung vorliegt (Herbst 2006).

Es umfasst den Sprachschatz der antiken Autoren Aischylos, Aristophanes, Aristoteles, Arrian, Bakchylides, Demosthenes, Euripides, Herodot, Hesiod, Homer, Isaios, Isokrates, Lukian, Lykurgos, Lsyias, Neues Testament, Pindar, Platon, Plutarch, Polybios, Sophokles, Thukydides, Theokrit, Timotheos, Xenophon und berücksichtigt auch noch andere seltenere Quellen wie von Ulrich Wilcken bearbeitete Ostraka und Papyri, Theodor Pregers „Inscriptiones Graecae metricae“ oder Wilhelm Dittenbergers „Sylloge inscriptionum Graecarum“.

Otakar Ševčík

geboren 1852 | gestorben 1934 | mann | tscheche | violinist


Otakar Ševčík (* 22. März 1852; † 18. Januar 1934) war ein bekannter tschechischer Violinist.

Ševčík war als Violin-Solist wie als Kammermusiker bekannt und spielte unter anderem mit Eugène Ysaÿe. Wesentlich trug zu seiner Bekanntheit seine umfangreiche Lehrtätigkeit in Salzburg, Wien, Prag, Charkiw, Kiew, London, Boston, Chicago und New York bei. Seine Violin-Studien und Violin-Methoden zählen noch heute zu den wichtigsten Unterrichtswerken für Violinschüler.

Theodore lalliet

französischer komponist | geboren 1837 | gestorben 1934


Casimir-Théophile Théodore Lalliet (* 1837, † 1892) war ein französischer Komponist und Dirigent klassischer Musik.

Werke (Auswahl)

  • Fantaisie Originale, op. 6 (für Englischhorn oder Oboe und Piano)
  • Prelude and Variations on the Carnival of Venice, op. 20
  • Fantaisie brillante for Bassoon and Piano, op. 21
  • Terzetto, op. 22 (für Oboe, Fagott und Klavier)

Ernst Enno

autor | este | geboren 1875 | gestorben 1934 | literatur (20. jh.) | literatur (estnisch) | mann


Ernst Enno (* 8. Juni 1875 im Köödsa, damals Kirchspiel Rannu, Kreis Tartu/Estland; † 7. März 1934 in Haapsalu) war ein estnischer Lyriker und Kinderbuchautor.

Leben

Ernst Enno wurde als Sohn des Gast- und Landwirts Prits Enno geboren. Seine Kindheit verbrachte er auf dem Bauernhof Soosaare bei Rõngu. Im Alter von acht Jahren besuchte er die Gemeindeschule von Lapetukme und danach das angesehene Hugo Treffner Gymnasium sowie an der Realschule (Reaalkool) in Tartu. Da Enno an der Universität Tartu keine Aufnahme fand, studierte er von 1896 bis 1904 am Polytechnikum in Riga Handelslehre.

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