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Die Wikipedia Einträge des Tages

gestorben 1929

Karl von den Steinen

berlin | brasilien | deutscher | ethnologe | forschungsreisender | geboren 1855 | gestorben 1929 | hochschullehrer | mann | museumsdirektor | südamerika


Karl von den Steinen (* 7. März 1855 Mülheim an der Ruhr; † 4. November 1929 Kronberg im Taunus) war ein deutscher Ethnograph und Forschungsreisender, der sich besonders um die Erforschung der Indianerkulturen Zentral-Brasiliens und die Kunst der Marquesaner verdient gemacht hat.

1884 befuhr er in Zentral-Brasilien als erster von Cuiabá aus den Rio Xingu bis zu seiner Mündung in den Amazonas und erforschte 1887-1888 die Indianerstämme. An dieser zweiten Expedition beteiligten sich außer seinem Vetter Wilhelm von den Steinen der Berliner Anthropologe Paul Ehrenreich und der Münchner Geologe und Astronom Peter Vogel.

Ludwig von Sybel

christlicher archäologe | deutscher | geboren 1846 | gestorben 1929 | klassischer archäologe | kunsthistoriker | mann


Ludwig von Sybel (* 1. Juli 1846 in Marburg, † 5. April 1929 ebenda) war ein deutscher Archäologe und Kunsthistoriker.

Leben

Sein Vater war der Historiker Heinrich von Sybel (1817-1895). Er studierte in Göttingen und Bonn Archäologie. 1872 habilitierte er sich in Marburg und wurde dort 1877 zum außerorentlichen und 1888 zum ordentlichen Professor ernannt. Studienreisen führten ihn 1871-1872 nach Italien, 1879-1880 nach Paris und Griechenland, 1886 nach England.

Friedrich Hertlein

deutscher | geboren 1865 | gestorben 1929 | mann | provinzialrömischer archäologe


Friedrich Hertlein (* 1865; † 1929) war ein deutscher Archäologe, Prähistoriker und Pädagoge in Heidenheim an der Brenz.

Leistungen

Hertlein war Pionier in der wissenschaftlichen Dokumentation der Provinzialrömischen Geschichte im heutigen Baden-Württemberg. So widmete er sich der Erforschung der Römerstraßen und Wehranlagen des Römischen Württemberg. Das von ihm mit Oscar Paret und Peter Goessler verfasste dreibändige Werk Die Römer in Baden-Württemberg gilt als Standardwerk der Archäologie in Südwestdeutschland.

Werke

Monographien (Auswahl)
  • Friedrich Hertlein, Oscar Paret, Peter Goessler (Hrsg.): Die Römer in Baden-Württemberg. Band 1 bis 3. Kohlhammer, Stuttgart 1928—1930.
Aufsätze
Unter anderem
  • in: Fundberichte aus Schwaben. Herausgegeben vom Württembergischen Altertumsverein, später Gesellschaft für Vor- und Frühgeschichte Württembergs und Hohenzollern. Schweizerbart, Stuttgart seit 1893.
  • in: Korrespondenzblatt des Gesamtvereins der deutschen Geschichts- und Altertumsvereine

Joseph René Vilatte

altkatholischer bischof (19. jahrhundert) | altkatholischer bischof (20. jahrhundert) | franzose | geboren 1854 | gestorben 1929 | mann


Joseph René Vilatte (* 24. Januar 1854 in Paris; † 8. Juli 1929) war ein französischer altkatholischer Bischof. Seine kirchengeschichtliche Bedeutung besteht in der Vermittlung der Apostolischen Sukzession an mehrere alt-katholische kirchliche Gemeinschaften ausserhalb der Utrechter Union.

Vilatte wurde in der Petite Église getauft und 1867 in die römisch-katholische Kirche aufgenommen. In späteren Jahren wirkte er in Belgien und Kanada in verschiedenen christlichen Konfessionen. 1885 weihte ihn Ernst Herzog, christkatholischer Bischof von Bern, zum Diakon und Priester. Die Bischofweihe empfing er am 29. Mai 1892 in Colombo (Ceylon) durch Antonio Francisco Xavier Alvares (Mar Julius I.), Bischof portugiesischer Herkunft einer kleinen Gruppe ehemaliger Katholiken des Patriarchats Goa, die sich unter Beibehaltung ihrer lateinischen Liturgie der Syrisch-Orthodoxen Kirche angeschlossen und von dieser 1889 einen eigenen Bischof erhalten hatte. Nach seiner Weihe machte sich Vilatte von seinen Ordinatoren unabhängig.

Henry Arthur Jones

dramatiker | geboren 1851 | gestorben 1929 | literatur (englisch) | mann


Henry Arthur Jones (* 20. September 1851 in Grandborough, Buckinghamshire; † 7. Januar 1929 in Hampstead) war ein englischer Dramatiker, der in der während des ausgehenden 19. Jahrhunderts schrieb.

Jugend und Beginn einer Karriere

Johann Friedrich Ahlfeld (Gynäkologe)

deutscher | geboren 1843 | gestorben 1929 | gynäkologe | mann


Johann Friedrich Ahlfeld (* 16. Oktober 1843 in Alsleben (Saale); † 25. Mai 1929 in Marburg) war ein deutscher Gynäkologe.

Ahlfeld studierte Medizin in Greifswald und Leipzig, wo er dann auch als Assistent von Carl Siegmund Franz Credé arbeitete. Seine weitere Ausbildung absolvierte er in Wien und Tübingen und erhielt am 22. Februar 1868 seinen Doktortitel. 1876 wurde er außerordentlicher Professor und Dozent für Geburtshilfe in Leipzig. Im Jahre 1881 nahm er eine Stelle als Professor für Geburtshilfe und als Direktor der Lehrinstitution für Geburtshilfe in Gießen und später im Jahre 1883 in Marburg als Professor und gleichzeitig Direktor der kaiserlichen Lehreinrichtung für Geburtshilfe an. 1894 wurde er medizinischer Hofrat. 1909 wurde er von seinen Pflichten entbunden und in den Ruhestand versetzt.

Hermann Reincke-Bloch

deutscher | dvp-mitglied | geboren 1867 | gestorben 1929 | mann


Hermann Reincke-Bloch, auch Hermann Bloch (* 15. August 1867 in Berlin; † 1. Januar 1929 in Breslau) war ein deutscher Historiker und Politiker ( DVP).

Leben und Beruf

Nach dem Abitur studierte Reincke-Bloch Geschichte in Freiburg im Breisgau, Leipzig und Berlin. Er promovierte und war Mitarbeiter der Diplomata-Abteilung der Monumenta Germaniae Historica. Nach seiner Habilitation wurde er 1904 als ordentlicher Professor an die Universität Rostock berufen. 1923 zog er nach Breslau und wirkte dort als Ausbilder von Geschichtslehrern. Ende 1928 erkrankte er an einer Lungenentzüdung, der er am Neujahrstag 1929 erlag.

Frederick Abberline

brite | geboren 1843 | gestorben 1929 | mann | polizist


Frederick George Abberline (* 8. Januar 1843 in Blandford Forum, Dorset; † 10. Dezember 1929) war Inspektor der London Metropolitan Police und war eine bekannte Polizeifigur in Zusammenhang mit den Jack the Ripper Morden.

Leben

Abberlines Karriere bei der Polizei begann in Whitechapel. Er wurde 1873 für eine längere Zeit nach Stepney abgezogen, anschliessend nach Westminster und schließlich 1887 zu Scotland Yard, dem Hauptquartier der London Metropolitan Police.

Friedrich Dahl

deutscher | geboren 1856 | gestorben 1929 | mann | zoologe


Karl Friedrich Theodor Dahl (* 24. Juni 1856 in Rosenhofer Brok in Holstein) († 29. Juni 1929 in Greifswald) war ein deutscher Zoologe.

Als Sohn eines Landwirts studierte er an den Universitäten in Leipzig, Freiburg, Berlin und Kiel. Er wird 1887 Privatdozent und unternimmt Reisen in das Baltikum und auf den Bismarck-Archipel. Er hat viele zoologische Gruppen, bevorzugt jedoch Spinnen untersucht. Sein Interesse galt der Biogeographie.

Eiler Theodor Lehn Schiøler

däne | geboren 1874 | gestorben 1929 | mann


Eiler Theodor Lehn Schiøler (* 30. Oktober 1874 in Frederiksberg; † 13. August 1929 ebenda) war ein dänischer Bankier.

Dr. Lehn Schiøler wurde 1874 als Sohn von Lauritz Eiler Theodor Schiøler (1835–1908) und Augusta Thalia Petrea Lehn (1836–1901) geboren. Er wurde als Bankier sehr reich, in seiner Freizeit jedoch war er ein eifriger Student der Ornithologie. Er sammelte über 25.000 west paläarktische Vögel, daneben auch Knochen und Eier, und unternahm eine wissenschaftliche Expedition nach Grönland. Er erbaute ein großes Museum für seine Sammlungen mit einer ornithologischen Bibliothek. Er heiratete Ellen Dorthea Plum.

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