gestorben 1926
Emmet Derby Boyle
geboren 1879 | gestorben 1926 | gouverneur (nevada) | mann | politiker (vereinigte staaten)Er übte ursprünglich den Beruf eines Bergbau-Ingenieurs aus; als Mitglied der Demokratischen Partei wurde er Gouverneur von Nevada für den Zeitraum von 1915 bis 1923.
Florian Zajic
geboren 1853 | gestorben 1926 | mann | musikpädagoge | tscheche | violinistLeben
Zajic wuchs als Kind verarmter Eltern in Böhmen auf. Nur mit Hilfe von Stipendien konnte er acht Jahre lang Violine bei Moritz Mildner und A. Bennewitz am Prager Konservatorium studieren. Nach seiner Ausbildung wurde er zunächst Mitglied des Augsburger Theaterorchesters, später Konzertmeister in Mannheim, Straßburg (ab 1881) ) und Hamburg (ab 1889), wo er auch als Lehrer von Paul Dessau wirkte. Zajic folgte 1891 Émile Sauret als Violinlehrer ans Stern'sche Konservatorium in Berlin, wo er später zum Professor berufen wurde.Conrad Freiherr von Wangenheim
deutscher | geboren 1849 | gestorben 1926 | mann | politiker (deutsches reich)Von 1898 bis 1903 war er als Deutschkonservativer Mitglied des Reichstages bzw. des Preußischen Herrenhauses.
Carl Ruge (Pathologe)
deutscher | geboren 1846 | gestorben 1926 | mann | pathologeCarl Ruge war Sohn eines Berliner Arztes. Nach seinem Studium der Medizin wurde er später Leiter eines an die Universitäts-Frauenklinik angeschlossenen pathologischen Instituts. Er erarbeitete die Grundlagen der gynäkologischen Histopathologie, insbesondere in der mikroskopischen Diagnostik zur Frühdiagnose der Uterus-Karzinome.
Jean Richepin
autor | franzose | geboren 1849 | gestorben 1926 | literatur (19. jh.) | literatur (20. jh.) | literatur (französisch) | mannLeben
Bedingt durch den Beruf des Vaters, eines Militärarztes, wurde Richepin im algerischen Médéa (auch Lemdiyya) geboren. Die Familie Richepin kam ursprünglich aus Hirson in der Thiérache. Im ebenfalls nordfranzösischen Douai besuchte er die Schule und wechselte anschließend an die École Normale Supérieure. Das Studium der Literaturwissenschaften schloss er 1870 ab. Im Deutsch-Französischer Krieg diente Richepin als Heckenschütze unter General Charles Denis Bourbaki.Der von den revolutionären Ideen Jules Vallès begeisterte Richepin schloss sich 1871 in Paris dem Dichterkreis um Charles Cros, Paul Verlaine, Arthur Rimbaud und Léon Valade an. Mit ihnen arbeitete er zusammen am Album Zutique, einer Sammlung von 24 meist groben und obszönen Parodieversen. Unklar sind die folgende vier Lebensjahre seiner Biografie, die Richepin auch zur Untermauerung seines Draufgängertums und zur Überhöhung seiner Männlichkeit erfunden haben könnte. Hiernach reiste er nach einer Zwischenstation bei der inzwischen in Nancy lebende Familie, von Burgund aus, mit Zigeunern nach Italien. In Neapel und später in Bordeaux soll er als Hafenarbeiter und auch als Matrose tätig gewesen sein. In dieser Zeit erschienen journalistische Beiträge wie Mot d'Ordre, Au Corsaire und La Vérité. Zusammen mit dem Karikaturisten André Gill (1840-1885) erschien 1873 mit L'Étoile sein erstes Theaterstück. 1875 kehrte Richepin nach Paris zurück und ließ sich im Quartier Latin nieder. Hier verkehrte er in den Künstlerlokalen und traf die Schriftsteller Raoul Ponchon, Maurice Rollinat, Paul Bourget und Léon Bloy.
Wilhelm Dreesen
deutscher | fotograf | geboren 1840 | gestorben 1926 | mannSelbstporträt (1894) Dreesen, der früh seinen Vater verlor, der als Fourier bei der dänischen Militärbrigade in Rendsburg gearbeitet hatte, wuchs im Militär-Waisenhaus in Eckernförde auf. Er erhielt eine Ausbildung als Militärschwimmlehrer, war jedoch auch als als Trompeter in einer Regimentskapelle und als Kammermusiker im zivilen Umfeld tätig. 1864 meldete er sich freiwillig und kämpfte auf der Seite Dänemarks an den Düppeler Schanzen gegen Preußen.
Friedrich August Bender
deutscher | geboren 1847 | gestorben 1926 | krupp | mannLeben
Der Sohn des Pädagogen Karl Friedrich Bender studierte an der Eberhard-Karls-Universität in Tübingen Chemie und machte 1868 seinen Abschluss. Anschließend arbeiteter er bis zum Ausbruch des Deutsch-Französischen Kriegs in Frankreich. Ab dem 1. November 1872 war er nach einer kurzen Tätigkeit bei Robert Wilhelm Bunsen in Heidelberg bei Friedrich Krupp im Siemens-Martin Werk I in Essen beschäftigt. Zusammen mit seinem Schwager Theodor Gustav Narjes entwickelte er für die Firma Friedrich Krupp ein Verfahren zum Entposphorisierung von Eisen für das Krupp 1877 ein Patent erhielt. Für die Gewinnung von Portlandzement erhielten sie von Krupp 30.000 Taler, was rund 90.000 Goldmark entsprach. Mit diesem Kapital gründeten sie in Kupferdreh die Portlandzementfabrik Narjes&Bender. Somit hatten sie aus dem Abfallprodukt Hochofenschlacke das Recyclingprodukt Hochofenzement hergestellt.Ehrungen
Sanford Dole
geboren 1844 | gestorben 1926 | gouverneur (vereinigte staaten) | hawaiianer | mann | us-amerikanerSanford Ballard Dole (* 23. April 1844 in Honolulu, Hawaii; † 9. Juni 1926 ebd.) war ein hawaiianischer Politiker und Jurist. Er war im Laufe seines Lebens sowohl Präsident der Provisorischen Regierung von Hawaii, Präsident der Republik Hawaii sowie erster Gouverneur des US-Territoriums Hawaii. Zudem war er auch Richter am hawaiianischen Bundesbezirksgerichts.
Giovanni Amendola
geboren 1882 | gestorben 1926 | italiener | mann | politikerAmendola bezeichnete nach dem Wahlsieg Mussolinis 1923 den Faschismus als „totalitäres System“ und gilt daher als Begründer der Totalitarismustheorie. Er wurde, wie auch Gobetti, 1925 von Faschisten niedergeschlagen und starb wie dieser 1926 an den Folgen der Tat.

