gestorben 1919
Ignaz Freiherr Trollmann von Lovcenberg
Österreicher | geboren 1860 | gestorben 1919 | mann | militärperson (Österreich-ungarn)Ignaz Freiherr Trollmann von Lovcenberg (* 25. November 1860 in Steyr; † 23. Februar 1919 in Graz) war im Ersten Weltkrieg Kommandant des XIX. Corps der k. u. k. Armee.
Mathilda Betham-Edwards
autor | engländer | geboren 1836 | geboren unbekannt | gestorben 1919 | mann | reiseschriftstellerMathilda Betham-Edwards (1836-1919) Betham-Edwards war hugenottischer Abstammung, entstammte einer klerikalen Familie und begann bereits in früher Jugend ihre schriftstellerische Laufbahn. Charles Dickens veröffentlichte ihr erstes Gedicht The golden lee in All the Year round. Ihre Romane The white house by the sea (1857) und Doctor Jacob (1864) sowie Kitty (1869) sind in mehrere Sprachen übersetzt worden. Neben anderen Schriften hat sie auch A year in Western France (1875), France of to-day (2 Bde., 1892) und französische Reisehandbücher geschrieben.
Josef Albert Amann, Jr.
deutscher | geboren 1868 | gestorben 1919 | gynäkologe | mannJosef Albert Amann studierte in seiner Heimatstadt unter dem Anatom Karl Wilhelm von Chuffer, dem Pathologen Otto Ballinger und dem Gynäkologen und Geburtshelfer Franz von Winkle. Nach seiner Approbation im Jahre 1889 ging er nach Berlin, wo er unter anderem auch mit Carl Ruge im Bereich der Mikroskopie zusammenarbeitete. Im Anschluss arbeitete er sechs Jahre an der Münchener Universitäts-Frauenklinik. Seine Habilitation erfolgte 1892 und er folgte seinem Vater als Leiter der gynäkologischen Abteilung des Allgemeinen Krankenhauses München. 1905 wurde er außerordentlicher Professor und im Jahr darauf eine außerplanmäßige Professur für Gynäkologie und Geburtshilfe. Trotz der schwierigen Arbeitsbedingungen gehörte Amann zu den besten deutschen operierenden Gynäkologen seiner Zeit.
Guido Werdnig
Österreicher | geboren 1844 | gestorben 1919 | mann | neurologeEr beschrieb 1891 zusammen mit dem Heidelberger Neurologen Johann Hoffmann die bösartigste Verlaufsform der Spinalen Muskelatrophie (SMA); auch als SMA Typ I oder Werdnig-Hoffmann-Syndrom bezeichnet.
Werdnig, Guido Werdnig, Guido Werdnig, Guido Werdnig, Guido Werdnig, Guido
Jack Caffery
geboren 1879 | gestorben 1919 | leichtathlet (kanada) | mann | marathonläufer200pxCafferys größten sportlichen Erfolge waren seine Siege beim Boston-Marathon in den Jahren 1900 und 1901. Damit war er der erste, der zweimal dort hintereinander gewinnen konnte. Beeindruckend dabei war sein Streckenrekord aus dem Jahr 1901 in 2:29:23 über 24,5 Meilen (39,42 km). Der Versuch 1902, ein drittes Mal in Folge den Sieg zu erzielen, scheiterte daran, dass Caffery wegen andauernder Magenkrämpfe in der Nacht vor dem Start seine Teilnahme kurzfristig absagen musste. Auch ein erneuter Versuch 1903 misslang. Nach 25 km musste er diesmal wegen einer Zerrung aufgeben.
LaMarcus Adna Thompson
achterbahnhersteller | geboren 1848 | gestorben 1919 | mann | us-amerikanerSeine Bahn Switchback Railway wurde 1884 auf Coney Island als erste Schwerkraft-betriebene Achterbahn der USA eingeweiht. Vorbild dieser Anlage war der Mauch Chunk Switchback Railway, eine zur Vergnügung zweckentfremdete Kohleminenbahn im heutigen Jim Thorpe (Pennsylvania).
Jakob Bradl
bildhauer | geboren 1864 | gestorben 1919 | mannBradl, Jakob Bradl, Jakob Bradl, Jakob Bradl, Jakob
Wilhelm Anton Neumann
deutscher | geboren 1837 | gestorben 1919 | mann | theologe (19. jh.) | theologe (20. jh.)Der Archäologe, Bibelwissenschaftler und Mediävist besuchte 1847-1855 das Schottengymnasium und später das Theresianum in Wien. Am Hochfest Kreuzerhöhung ist er 1855 dem Stift Lilienfeld beigetreten, studierte 1856-1860 in Heiligenkreuz und übertrug 1858 seine Ordensprofess auf Heiligenkreuz, um wissenschaftlichen Studien eher nachgehen zu können. 1860 wurde er Priester, von 1861-1874 Professor für Altes Testament und Bibliothekar in Heiligenkreuz. 1874 promovierte er an der Universität Wien und wurde im selben Jahr ebendort Professor für Altes Testament und Orientalische Sprachen. 1890-1891 war er Dekan der Katholisch-Theologischen Fakultät, 1899-1901 Rector Magnificus der Universität Wien. Am 28. Dez. 1910 leistete er demonstrativ den Antimodernisteneid, obwohl er bereits emeritiert war und kein Druck dazu bestand. Seine Palästinaforschungen und kunsthistorischen Untersuchungen zum Stift Heiligenkreuz waren ausschlaggebend für die Regotisierung des Stiftes.
Max Brückner
deutscher | geboren 1836 | gestorben 1919 | mannBrückner wurde am 14. März 1836 in Coburg geboren. Sein Vater Heinrich Brückner (1805-1892) war Theatermaschinist, Theatermaler und Chorsänger am Landestheater Coburg. Max besuchte bis zum 14. Lebensjahr die lateinische Ratsschule. Zwar hegte Max schon früh den Wunsch, Landschaftsmaler zu werden, musste jedoch nach väterlichem Willen bei einem Coburger Konditormeister in die Lehre gehen. Erst nachdem er seinem Vater bei Malerarbeiten hilfreich zur Seite stehen konnte, durfte er, nun 18jährig, die Ausbildung zum Landschaftsmaler bei Professor Zimmermann in München beginnen. Herzog Ernst II. engagierte ihn für die Theater in Coburg und Gotha als Landschaftsmaler.

