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Die Wikipedia Einträge des Tages

gestorben 1919

Ignaz Freiherr Trollmann von Lovcenberg

Österreicher | geboren 1860 | gestorben 1919 | mann | militärperson (Österreich-ungarn)


General der Infanterie Ignaz Freiherr Trollmann von Lovcenberg 1918

Ignaz Freiherr Trollmann von Lovcenberg (* 25. November 1860 in Steyr; † 23. Februar 1919 in Graz) war im Ersten Weltkrieg Kommandant des XIX. Corps der k. u. k. Armee.

Mathilda Betham-Edwards

autor | engländer | geboren 1836 | geboren unbekannt | gestorben 1919 | mann | reiseschriftsteller


Mat(h)ilda Barbara Betham-Edwards (* 1836 in Westerfield, Suffolk; † 1919 in Hastings) war eine englische Reiseschriftstellerin und Autorin von Novellen.

Mathilda Betham-Edwards (1836-1919) Betham-Edwards war hugenottischer Abstammung, entstammte einer klerikalen Familie und begann bereits in früher Jugend ihre schriftstellerische Laufbahn. Charles Dickens veröffentlichte ihr erstes Gedicht The golden lee in All the Year round. Ihre Romane The white house by the sea (1857) und Doctor Jacob (1864) sowie Kitty (1869) sind in mehrere Sprachen übersetzt worden. Neben anderen Schriften hat sie auch A year in Western France (1875), France of to-day (2 Bde., 1892) und französische Reisehandbücher geschrieben.

Josef Albert Amann, Jr.

deutscher | geboren 1868 | gestorben 1919 | gynäkologe | mann


Josef Albert Amann, Jr. (* 1. Juli 1866 in München; † 17. Oktober 1919 in Konstanz) war ein deutscher Gynäkologe und der Sohn von Josef Albert Amann, dem ersten Gynäkologen, der Vorlesungen auf diesem Gebiet an der Universität München gab.

Josef Albert Amann studierte in seiner Heimatstadt unter dem Anatom Karl Wilhelm von Chuffer, dem Pathologen Otto Ballinger und dem Gynäkologen und Geburtshelfer Franz von Winkle. Nach seiner Approbation im Jahre 1889 ging er nach Berlin, wo er unter anderem auch mit Carl Ruge im Bereich der Mikroskopie zusammenarbeitete. Im Anschluss arbeitete er sechs Jahre an der Münchener Universitäts-Frauenklinik. Seine Habilitation erfolgte 1892 und er folgte seinem Vater als Leiter der gynäkologischen Abteilung des Allgemeinen Krankenhauses München. 1905 wurde er außerordentlicher Professor und im Jahr darauf eine außerplanmäßige Professur für Gynäkologie und Geburtshilfe. Trotz der schwierigen Arbeitsbedingungen gehörte Amann zu den besten deutschen operierenden Gynäkologen seiner Zeit.

Guido Werdnig

Österreicher | geboren 1844 | gestorben 1919 | mann | neurologe


Guido Werdnig (* 1844; † 1919) war ein Grazer "Neurologist" (modern: Neurologe).

Er beschrieb 1891 zusammen mit dem Heidelberger Neurologen Johann Hoffmann die bösartigste Verlaufsform der Spinalen Muskelatrophie (SMA); auch als SMA Typ I oder Werdnig-Hoffmann-Syndrom bezeichnet.

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Jack Caffery

geboren 1879 | gestorben 1919 | leichtathlet (kanada) | mann | marathonläufer


John Peter Caffery (*21. Mai 1879 in Hamilton (Ontario) – † 2. Februar 1919 in Hamilton), genannt Jack Caffery, war ein kanadischer Leichtathlet, der zu den weltbesten Marathonläufern am Beginn des 19. Jh. zählte. Er wird in Kanada als der am "meisten vergessene Held" im kanadischen Sport bezeichnet.

200pxCafferys größten sportlichen Erfolge waren seine Siege beim Boston-Marathon in den Jahren 1900 und 1901. Damit war er der erste, der zweimal dort hintereinander gewinnen konnte. Beeindruckend dabei war sein Streckenrekord aus dem Jahr 1901 in 2:29:23 über 24,5  Meilen (39,42 km). Der Versuch 1902, ein drittes Mal in Folge den Sieg zu erzielen, scheiterte daran, dass Caffery wegen andauernder Magenkrämpfe in der Nacht vor dem Start seine Teilnahme kurzfristig absagen musste. Auch ein erneuter Versuch 1903 misslang. Nach 25 km musste er diesmal wegen einer Zerrung aufgeben.

LaMarcus Adna Thompson

achterbahnhersteller | geboren 1848 | gestorben 1919 | mann | us-amerikaner


Thompsons Switchback Railway 1884 LaMarcus Adna Thompson (* 8. März 1848 Jersey (Ohio), † 8. Mai 1919 Glen Cove ( New York)) ist bekannt für seine Pionierarbeit im Bau von Achterbahnen und wird manchmal "Father of Gravity" (dt.: Vater der Schwerkraft) genannt. Zu seinem Lebenswerk gehören beinahe 30 Patente zur Achterbahntechnik und dutzende Bahnen hauptsächlich in den USA.

Seine Bahn Switchback Railway wurde 1884 auf Coney Island als erste Schwerkraft-betriebene Achterbahn der USA eingeweiht. Vorbild dieser Anlage war der Mauch Chunk Switchback Railway, eine zur Vergnügung zweckentfremdete Kohleminenbahn im heutigen Jim Thorpe (Pennsylvania).

Jakob Bradl

bildhauer | geboren 1864 | gestorben 1919 | mann


Professor Jakob Bradl (1864-1919) war einer der bedeutendsten Bildhauer des "süddeutschen Historismus". Er arbeitete vor allem für kirchliche Auftraggeber, ab und zu auch als Maler und Designer von Kirchenfenstern. Er leitete außerdem die Schnitzschule in Oberammergau.

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Wilhelm Anton Neumann

deutscher | geboren 1837 | gestorben 1919 | mann | theologe (19. jh.) | theologe (20. jh.)


Wilhelm Anton Neumann O.Cist. (* 4. Juli 1837 in Wien; † 5. Oktober 1919 in Mödling) war ein katholischer Theologe.

Der Archäologe, Bibelwissenschaftler und Mediävist besuchte 1847-1855 das Schottengymnasium und später das Theresianum in Wien. Am Hochfest Kreuzerhöhung ist er 1855 dem Stift Lilienfeld beigetreten, studierte 1856-1860 in Heiligenkreuz und übertrug 1858 seine Ordensprofess auf Heiligenkreuz, um wissenschaftlichen Studien eher nachgehen zu können. 1860 wurde er Priester, von 1861-1874 Professor für Altes Testament und Bibliothekar in Heiligenkreuz. 1874 promovierte er an der Universität Wien und wurde im selben Jahr ebendort Professor für Altes Testament und Orientalische Sprachen. 1890-1891 war er Dekan der Katholisch-Theologischen Fakultät, 1899-1901 Rector Magnificus der Universität Wien. Am 28. Dez. 1910 leistete er demonstrativ den Antimodernisteneid, obwohl er bereits emeritiert war und kein Druck dazu bestand. Seine Palästinaforschungen und kunsthistorischen Untersuchungen zum Stift Heiligenkreuz waren ausschlaggebend für die Regotisierung des Stiftes.

Max Brückner

deutscher | geboren 1836 | gestorben 1919 | mann


Max Brückner (* 14. März 1836 in Coburg; † 1919 in Coburg) war ein deutscher Theatermaler.

Brückner wurde am 14. März 1836 in Coburg geboren. Sein Vater Heinrich Brückner (1805-1892) war Theatermaschinist, Theatermaler und Chorsänger am Landestheater Coburg. Max besuchte bis zum 14. Lebensjahr die lateinische Ratsschule. Zwar hegte Max schon früh den Wunsch, Landschaftsmaler zu werden, musste jedoch nach väterlichem Willen bei einem Coburger Konditormeister in die Lehre gehen. Erst nachdem er seinem Vater bei Malerarbeiten hilfreich zur Seite stehen konnte, durfte er, nun 18jährig, die Ausbildung zum Landschaftsmaler bei Professor Zimmermann in München beginnen. Herzog Ernst II. engagierte ihn für die Theater in Coburg und Gotha als Landschaftsmaler.