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Die Wikipedia Einträge des Tages

gestorben 1907

Jonas Biliūnas

autor | geboren 1879 | gestorben 1907 | litauer | literatur (20. jahrhundert) | mann


Jonas Biliūnas (* 11. April 1879 in Niuronys bei Anykšciai; † 8. Dezember 1907 in Zakopane, Polen), war ein litauischer Schriftsteller und Dichter und ein Exponent der nationalen Erweckung im Litauen des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts.

Leben

Wilhelmine Clauss-Szarvady

Österreicher | frau | geboren 1834 | gestorben 1907 | klassischer pianist | tscheche


Wilhelmine Clauss-Szarvady (geb. Clauss) (* 13. Dezember 1834 in Prag; † 1. November 1907 in Paris) war eine österreichische Pianistin.

Sie studierte in Prag bei Josef Proksch Klavier. 1849 gab sie in Prag ihr Debut. 1855 heiratete sie den ungarischen Publizisten und Diplomaten Frigyes Szarvady (1822 - 1882) (eingedeutscht Friedrich Szarvady) und lebte seitdem mit ihm in Paris. Von dort aus bereiste sie als gesuchte Konzertpianistin ganz Europa, so gab sie allein in England von 1852 bis 1886 jährlich Konzerte. Sie galt als Spezialistin für Scarlatti, Bach und Beethoven, von den zeitgenössischen Komponisten Berlioz, Liszt und Schumann wurde sie als Pianistin hoch gerühmt. Joachim Raff widmete ihr 1870 sein Klaviertrio No. 3 Op. 155.

Léon Serpolet

automobilpionier | franzose | geboren 1858 | gestorben 1907 | mann | unternehmer


Léon Serpolet (* 25. November 1858 in Culoz; † 1907 in Paris) war ein französischer Unternehmer. Aufgewachsen in einer Schreinerfamilie im Département Ain, trägt er in um 1880 zur Fertigstellung des ersten Dampferzeugers mit unmittelbarer Dampferzeugung bei, der von seinem älteren Bruder Henri (1848-1915) erfunden und der 1881 patentiert wurde.

Léon findet in dem Unternehmer Larsonneau einen begeisterten Partner, mit dessen Hilfe er zusammen mit seinem Bruder 1886 die 'Société des Moteurs Serpollet frères et Cie' in Paris gründen kann. Hier entwickelt er mit dem Serpollet-Dampfdreirad eines der ersten industriell gefertigten Kraftfahrzeuge mit einem ölgefeuerten Serpollet-Kessel und einem für damalige Verhältnisse recht fortschrittlichen Vierzylindermotor mit Tellerventilen und Kurbelgehäuse.

Konstantinos Volanakis

geboren 1837 | gestorben 1907 | grieche | maler | mann


Konstantinos Volanakis, auch Constantinos Volanakis und Volonakis (*1837 in Herakleion; † 1907 in Piräus), war einer der bedeutensten griechischen Maler des 19. Jahrhunderts.

Volanakis Familie stammte aus einem kleinen Ort bei Rethymnon. Nach dem Besuch des Gymnasiums auf der Insel Syros und dem Abitur im Jahre 1856, ging er noch im gleichen Jahr auf Anregung seiner älteren Brüder nach Triest, um als Buchhalter für den großen Zuckerkonzern Aphentoulis zu arbeiten. Der Konzernchef Aphentoulis wertschätzte die künstlerischen Fähigkeiten des jungen Volanakis, die er durch dessen zahlreiche Zeichnungen von Booten, Schiffen und Häfen in den Rechnungsbüchern bemerkte. Anstatt seinen verträumten Buchhalter zu entlassen, entschied Aphentoulis sich, Volanakis auf eigene Kosten ein Studium der Malerei zu finanzieren. Er schickte Volanakis nach Bayern, an die Akademie von München. Dort begann er im Jahre 1860 sein Studium, als Schüler von Carl Theodor von Piloty. Nach seinem Studium, arbeitete er in München, Wien und Triest. 1883 kehrte er nach Griechenland zurück und ließ sich in Piräus nieder. Vom gleichen Jahr an bis 1903 lehrte er an der athenischen Kunsthochschule; zunächst Elementarzeichnen und später Skulpturenmalerei. Volanakis starb in Piräus im Jahre 1907.

Les Clark

geboren 1907 | gestorben 1907 | mann | regisseur | trickfilmzeichner | us-amerikaner


Les Clark (* 17. November 1907 in Utah; † 12. September 1979 in Santa Barbara, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Trickfilmzeichner.

Les Clark war einer von Walt Disney's Nine Old Men und der zweite, der von ihnen verstarb. Er arbeitete als Einziger der Neun zusammen mit Ub Iwerks am Charakter von Micky Maus und erlangte durch sie Berühmtheit. Zu den bekanntesten Filmen, an denen er mitwirkte, gehört auch Susi und Strolch (1955). Später wechselte er ins Regiefach.

Julius Motteler

deutscher | frauenrechtler | geboren 1838 | gestorben 1907 | gewerkschafter | mann | reichstagsabgeordneter | sozialdemokratische partei deutschlands | spd-mitglied


Julius Motteler (* 18. Juni 1838 in Esslingen am Neckar; † 29. September 1907 in Leipzig) war ein führendes Mitglied der frühen deutschen Arbeiterbewegung und wiederholt Reichstagsabgeordneter. Er organisierte während der Zeit des Sozialistengesetzes den Vertrieb der sozialdemokratischen Parteipresse im Untergrund. Des weiteren war er maßgeblich an der Entstehung von Gewerkschaften in Deutschland beteiligt, sowie ein Vorkämpfer der proletarischen Frauenbewegung. Er war ein Vertreter der Linken, zählte zum engen Kreis der Vertrauten von August Bebel und Wilhelm Liebknecht, und war an der Gründung von Vorläuferparteien der SPD beteiligt.

Leben und Werk

Motteler wurde als neuntes von zwölf Kindern in einem wohlhabenden Elternhaus geboren. 1845 bis 1852 besuchte er das Pädagogium in Esslingen. Als gelernter Tuchmacher, Buckskinweber und Kaufmann wurde er nach seinem Militärdienst zunächst als Buchhalter und Werkführer im Tuchgeschäft Kohn in Augsburg angestellt, ab September 1859 bis 1867 war er Buchhalter und Disponent bei der der „Vigonespinnerei Wolf & Kirsten“ in Crimmitschau.

Wilhelm von Kardorff

deutscher | geboren 1828 | gestorben 1907 | mann | politiker (deutsches reich) | politiker (preußen) | unternehmer


Wilhelm von Kardorff (* 8. Januar 1828 in Neustrelitz; † 21. Juli 1907 in Nieder-Wabnitz Landkreis Oels / Schlesien) war ein preußischer Politiker und Industrieller.

Wilhelm von Kardorff wurde als Sohn eines in dänischen Diensten stehenden Kammerjunkers und Amtmannes aus dem Geschlecht von Kardorff am 8. Januar 1828 in Neustrelitz geboren. Nach einem Jurastudium in Berlin, Halle und Heidelberg wurde er als Referendar in den preußischen Staatsdienst übernommen, nahm aber als Regierungsassessor in Stralsund bereits 1853 seinen Abschied und wurde Rittergutsbesitzer zu Wabnitz (heute pol. Wabienice) im Kreis Oels in Schlesien.

Julius Löwen

brüderbewegung | deutscher | geboren 1822 | gestorben 1907 | kirchenlieddichter | mann


Julius Löwen (* 1. Juli 1822 in Breckerfeld; † 9. August 1907 in Elberfeld) war ein gelernter Kaufmann und späterer Seidenfabrikant. Er gehörte der Gründergeneration der deutschen Brüderbewegung an. Bekannt ist er vor allem als freikirchlicher Liederdichter.

Herkunft, beruflicher Werdegang und Familie

Julius Löwen entstammte einer Bäckerfamilie. Seine Eltern, Johann Peter Nikolaus Löwen und Anna Elisabeth geb. Flüs, betrieben neben der Bäckerei auch eine kleine Landwirtschaft sowie eine Kornmühle. Sie hatten vier Kinder, von denen Julius Löwen das älteste war. Nach dem Besuch der Städtischen Rektoratsschule, die er als einer der besten Schüler absolvierte, trat er in Elberfeld eine Kaufmannslehre an. Sein weiterer beruflicher Werdegang führte ihn nach Mettmann, wo er in einer dort ansässigen Textilfabrik eine Anstellung als Kaufmann fand. 1850 machte er sich gemeinsam mit einem Freund selbständig und gründete die Seidenweberei Löwen & Nordsieck. Nach zwei Jahren verlegte er deren Sitz von Mettmann nach Elberfeld. Mitte 1873 zog Löwen sich aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand zurück.

Julius Siben

bad dürkheim (landkreis) | bürgermeister (rheinland-pfalz) | deutscher | geboren 1851 | gestorben 1907 | mann | weinbau


Johann Julius Siben (* 1851; † 1907) war ein Führer des politischen Katholizismus in der Pfalz und Weingutsbesitzer in der pfälzischen Kleinstadt Deidesheim, der er auch zehn Jahre als Bürgermeister vorstand.

Familie

Siben wurde am 11. April 1851 als Sohn von Georg Siben, Weingutsbesitzer und Bürgermeister von Deidesheim, und dessen Frau Apollonia geboren. Er hatte noch sechs weitere Geschwister. Am 17. Juni 1876 heiratete er in Landau Barbara Josephina Augusta Kuhn, die Tochter eines Advokatenanwalts. Ihr Sohn Arnold hatte wie Siben später das Bürgermeisteramt in Deidesheim inne; er übte es von 1920 bis 1933 aus.

August von Rheden

beamter | deutscher | geboren 1853 | gestorben 1907 | landrat | mann | mitglied des preußischen herrenhauses | politiker (20. jh.) | politiker (deutsches reich)


August Adolf Karl Georg Julius Ludwig von Rheden (* 19. Oktober 1853 auf Gut Rheden, Samtgemeinde Gronau (Leine), Landkreis Hildesheim, Niedersachsen; † 3. Januar 1907 ebenda) war 16. Erbdrost von Gandersheim, königlich preußischer Landrat und Politiker.

Familie

Er entstammte einem alten Adelsgeschlecht des Bistums Hildesheim, das im Jahr 1251 urkundlich zuerst erscheint, und war der Sohn des 15. Erbdrosten von Gandersheim Georg von Rheden (1819-1874), Gutsherr auf Rheden, und der Sophie Bock von Wülfingen (Haus Elze) (1827-1902).

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