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Die Wikipedia Einträge des Tages

gestorben 1905

Simeon Solomon

brite | geboren 1840 | gestorben 1905 | maler | mann | präraffaeliten


Simeon Solomon (* 9. Oktober 1840 in London; † 4. August 1905 in St. Giles's Workhouse) war ein britischer präraffaelitischer Maler.

Leben und Werk

Simeon Solomon: Schadrach, Meschach und Abed-Nego, 1863

Nelson H. Barbour

adventist | geboren 1824 | gestorben 1905 | mann | prediger | us-amerikaner


Nelson Homer Barbour, (1824-1905) war Adventist, geboren in Toupsville, New York USA. Bekannt wurde er durch seine Verbindung mit dem Bibelforscher Charles Taze Russell in den Jahren 1876 bis 1881. Nach dem Ausbleiben der Wiederkunft Christi im Jahre 1844 brach die Erweckungsbewegung zusammen. Aus dieser "Großen Enttäuschung" von 1844 sammelte er eine kleine Gruppe ehemaliger Milleriten, die das Prinzip der Naherwartung Christi um Nelson H. Barbour bewahrten.

Er begann intensiv die Bibel zu studieren, um den vermeintlichen Fehler der Wiederkunftsberechnung zu finden. 1869 veröffentlichte er seine erste eigene Arbeit, da er glaubte Beweise für das Kommen Jesu im Jahre 1874 gefunden zu haben. Er veröffentlichte daraufhin die Publikation „Der Mitternachtsruf“, änderte aber bald den Namen in „Der Herold des Morgens“. Es ist sehr wenig ist über sein Privatleben bekannt. Nach unterschiedlichen Quellen heißt es, dass er verheiratet war, und auf einer anderen basierend, dass er eine Goldmine in Australien hatte, bevor er in die Vereinigten Staaten kam und seinen Missionsdienst anfing. Er starb vermutlich 1905 auf einer Reise in den amerikanischen Westen, obgleich andere Quellen seinen Tod ins Jahr 1908 datieren. Sein Nachruf erschien in „The World's Crisis“, eine Zeitschrift der Universalisten, die von John H. Paton, einem ehemaligen Mitarbeiter redigiert wurde.

Georg Meißner

anatom | deutscher | geboren 1829 | gestorben 1905 | hochschullehrer (basel) | hochschullehrer (freiburg) | hochschullehrer (göttingen) | mann | mediziner (19. jahrhundert) | physiologe


Georg Meißner (* 19. November 1829 in Hannover; † 30. März 1905 Göttingen) war ein deutscher Anatom und Physiologe.

Meißner war ab 1855 Professor in Basel, 1857 in Freiburg im Breisgau und ab 1860 in Göttingen.

Gédéon Ouimet

geboren 1823 | gestorben 1905 | politiker (kanada)


Gédéon Ouimet (* 2. Juni 1823 in Sainte-Rose; † 23. April 1905 in Saint-Hilaire) war der zweite Premierminister der primär französischsprachigen kanadischen Provinz Québec (vom 27. Februar 1873 bis 22. September 1874) seit der Formierung Kanadas als Bundesstaat im Jahr 1867. Er gehörte der konservativen Partei an, die zu seiner Zeit die Regierung stellte.

Biographie

Juan Valera

autor | geboren 1824 | gestorben 1905 | literatur (19. jh.) | literatur (spanisch) | mann | roman, epik | spanier


Juan Valera y Alcalá Galiano (1824-1905) Juan Valera y Alcalá Galiano (* 18. Oktober 1824 in Cabra, Córdoba, Spanien, † 18. April 1905 in Madrid) war ein spanischer Schriftsteller, Politiker und Diplomat.

In die gängigen literarischen Epochen seiner Zeit (Realismus, Naturalismus) lässt er sich schwer einordnen; als großer Stilist ist er in dieser Epoche eher eine singuläre Erscheinung.

Leben

Juan Valera stammte aus einer nicht wohlhabenden andalusischen Adelsfamilie aus der Provinz Córdoba; sein Vater war ein liberaler Marineoffizier, bereits im Ruhestand. Er verbringt seine Kindheit in Cabra und dem Nachbardorf Doña Mencía (beide tauchen oft in seinen Werken auf). Von 1837 bis 1840 besucht er in Málaga das Seminario Conciliar, veröffentlicht erste Verse und lernt über seinen Bruder José de Espronceda und andere Romantiker kennen). Ein Jahr studiert er am Colegio del Sacro Monte in Granada, 1842 geht er nach Madrid, wo er wenig studiert, dafür viel schreibt und auch das eine oder andere veröffentlichen kann. Dort hat er eine Liebesaffäre mit der 10 Jahre älteren Dichterin Gertrudis Gómez de Avellaneda, die er auch unter dem Decknamen "Lelia" in seinen Gedichten verewigt. Er besteht seine Prüfungen nicht, muss nach Granada zurück und beendet dort sein Jusstudium; sein Vater bezahlt ihm die Herausgabe eines Lyrikbändchens, Ensayos poéticos. 1846 geht er nach Madrid zurück, wo er Zugang zur adeligen Gesellschaft findet und ein recht angenehmes Salonleben führt; Ángel de Saavedra, Duque de Rivas, verschafft ihm einen Posten als Attaché ohne Bezahlung an der spanischen Botschaft in Neapel, wo der Duque selbst Botschafter ist. Im Folgenden dient Valera als Diplomat in Neapel (1847-49), Lissabon (1849-51), Rio de Janeiro (1851-53), Dresden (1855), Russland (1856), Frankfurt am Main (1865), Lissabon (1881-84), Washington (1884-86), Brüssel (1886-88) und Wien (1893-95). Er beherrscht mehrere Sprachen, ist ein Mann von Welt und sehr gebildet, leidet aber trotzdem immer an finanziellen Problemen. Als Politiker befindet er sich auf Seiten der Moderados (Gemäßigten Partei). 1858 wird er zum Abgeordneten in die Cortes, das spanische Parlament, gewählt, wo er jedoch (wie auch sein Schriftstellerkollege Benito Pérez Galdós) wenig Aktivitäten entfaltet. Später wird er Senator für die Provinz Córdoba und kurze Zeit Subsecretario de Estado (Staatssekretär, während der so genannten Revolución Gloriosa, der "Glorreichen Revolution" von 1868). Er ist bis ins hohe Alter ein Charmeur und Don Juan: Unter anderem hat er ein Liebesverhältnis mit Malvina, der Tochter des Duque de Rivas; nach zahlreichen anderen Abenteuern heiratet er schließlich 1867, mit 43 Jahren, mehr aus Langeweile denn aus Liebe, wie es heißt (die Ehe war auch nicht sehr glücklich). Er hat außerdem ein Verhältnis mit einer Schauspielerin in Sankt Petersburg, und in Washington gibt es einen Skandal, als die junge Katherine Lee Bayard aus unglücklicher Liebe zu dem bereits 60Jährigen im Vorzimmer der Botschaft Selbstmord begeht, womit er sich einige Schwierigkeiten einhandelt. Ziemlich zur gleichen Zeit, während Valera in Washington ist, stirbt daheim sein ältester und Lieblingssohn. Seine letzten Lebensjahre verbringt er, allmählich blind werdend (er diktiert seine letzten Werke einem Sekretär), in Madrid, wo er an den Sitzungen der Real Academia Española teilnimmt (er ist 1861 Mitglied geworden) und wo er auch am 18. April 1905 stirbt.

Werk

Als Literat ist Valera eigentlich ein Mann des 18. Jahrhunderts, der klassizistische und humanistische Werte vertritt. Inmitten der heftigen politischen Auseinandersetzungen im spanischen 19. Jahrhundert zeichnet er sich durch weltanschauliche Toleranz aus, er ist auch vorrangig ein Ästhet und Hedonist gewesen. So hat man Valera des Öfteren einen "Realisten mit weißen Handschuhen" genannt, andere bezeichnen seine Weltsicht als "poetischen Realismus" und seine Werke als psychologische Charakterromane. Als deren Hauptcharakteristik könnte man das Überwiegen einer inneren Handlung gegenüber dem rein äußerlichen Geschehen bezeichnen; die Romane zentrieren sich meist um eine Hauptfigur, die auch zugleich den Titel bildet und deren psychologische Konflikte im Mittelpunkt des Interesses stehen. Er analysiert Seelenzustände, nicht die objektive Wirklichkeit wie die anderen realistischen Schriftsteller seiner Zeit. Valera zielte nach eigenen Aussagen auf ein breites Publikum ab und konnte es dennoch nicht wirklich erreichen, da er sich oft in gelehrten Abschweifungen ergeht und seine langsam dahinfließenden Romane für den an die handlungs- und spannungsreichen Feuilletonromane gewöhnten Durchschnittsleser zu langatmig wirkten. Er wollte mit seinen literarischen Werken auch Geld verdienen und beklagte sich oft in seinen Briefen, wie wenig Bücher verkauft wurden und wie wenig Leser er habe. Dies obwohl im Mittelpunkt seiner Werke eine Liebesthematik steht, die manche Tabus überschreitet; Frauen werden bei ihm nicht selten als intellektuell und gefühlsmäßig überlegen eingestuft, der Mann erscheint in einer lebensuntüchtigen, von unklaren Illusionen bestimmten Rolle.

Robert Eitner

deutscher | geboren 1832 | gestorben 1905 | mann | musikwissenschaftler


Robert Eitner (* 22. Oktober 1832 in Breslau, † 2. Februar 1905 in Templin) war ein deutscher Musikwissenschaftler.

Er eignete sich als Autodidakt seine Kenntnisse in der Musik an und ließ sich 1853 in Berlin nieder. 1863 eröffnete er eine Musikschule, doch seine historischen Studien brachten ihn immer mehr davon ab. Er gab ein Lexikon über niederländische Komponisten heraus.

Robert Eitner

deutscher | geboren 1832 | gestorben 1905 | mann | musikwissenschaftler


Robert Eitner (* 22. Oktober 1832 in Breslau, † 2. Februar 1905 in Templin) war ein deutscher Musikwissenschaftler.

Er eignete sich als Autodidakt seine Kenntnisse in der Musik an und ließ sich 1853 in Berlin nieder. 1863 eröffnete er eine Musikschule, doch seine historischen Studien brachten ihn immer mehr davon ab. Er gab ein Lexikon über niederländische Komponisten heraus.

Moritz Ellstätter

deutscher | geboren 1827 | gestorben 1905 | mann | minister | politiker


Moritz Ellstätter (* 11. März 1827 in Karlsruhe; † 14. Juni 1905 in Karlsruhe) war ein badischer Minister

Ellstätter besuchte das Lyceum zu Karlsruhe, studierte in Heidelberg und Bonn die Rechte, lernte sodann bei der Diskontobank in Berlin das Bankgeschäft, ließ sich in Durlach als Rechtsanwalt nieder, trat 1864 in den Staatsdienst über und ward Rat am Kreis-und Hofgericht in Mannheim, 1866 von Karl Mathy als Rat in das Finanzministerium berufen, nach Mathys Tod 1868 dessen Nachfolger als Chef des Finanzministeriums, 1871 Mitglied des Bundesrats und Referent über die Münzgesetze.

Mabel Cahill

frau | geboren 1863 | gestorben 1905 | ire | tennisspieler (irland)


Mabel Esmonde Cahill (* 2. April 1863 in Ballyragget; † 1905 oder 1906) war irische Tennisspielerin.

Sie war die erste Ausländerin, die das Dameneinzel bei den US-Amerikanischen Tennismeisterschaften (heute: US Open) gewinnen konnte. Im Jahr 1891 besiegte sie im Endspiel die Vorjahressiegerin Ellen Roosevelt, ein Jahr später behielt sie gegen Elisabeth Moore die Oberhand.

Jan Neff

geboren 1832 | gestorben 1905 | mann | tscheche | unternehmer


Jan Neff (* 6. Mai 1832 in Lipník nad Bečvou (deutsch Leipnik), † 26. August 1905 ebenda), war tschechischer Händler, Patriot und Mäzen.

Nach dem Besuch der Schule der Piaristen, schickten ihn seine Eltern mit 12 Jahren zur Lehre nach Wien. Dort besuchte er ebenfalls die Abendschule und lernte Fremdsprachen.

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