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Die Wikipedia Einträge des Tages

gestorben 1904

Frederick Goodall

engländer | geboren 1822 | gestorben 1904 | maler | mann


Frederick Goodall (* 17. September 1822 in London; † 1904) war ein englischer Maler. Sterbr Jahr ergänzengebu

Frederick Goodall (spr. guddahl) begann seine Studien unter Leitung seines Vaters Edward G. (1795-1870), eines bekannten Kupferstechers, und erhielt 1836 von der Society of arts eine Medaille und bald darauf von derselben einen Preis für sein erstes Ölgemälde: die Leiche eines Bergmanns, bei Fackellicht gefunden.

Christian August Friedrich Garcke

botaniker | deutscher | geboren 1819 | gestorben 1904


Christian Friedrich August Garcke, * 1819 in Bräunrode in Sachsen, † 1904 in Berlin, war ein deutscher Botaniker.

Er war ab 1865 beim Königlich botanischen Museum in Berlin angestellt und wurde 1871 zum außerordentlichen Professor für Heilpflanzenkunde ernannt. Unter Kollegen erlangte er Ansehen als bedeutender Kenner der höheren Pflanzen Deutschlands. Sein Flora von Deutschland (1849) wurde umfassend genutzt. Garcke war auch Mitherausgeber einer Vielzahl botanischer Abhandlungen und von verbesserten Neuauflagen früherer Werke. Von 1867 bis 1882 war er Redakteur der Zeitschrift "Linnæa", die danach eingestellt wurde.

Nikiphoros Lytras

geboren 1832 | gestorben 1904 | grieche | maler | mann


Nikiphoros Lytras, auch Nikephoros Lytras (*1832 in Pyrgos auf Tinos; †1904 in Athen), war einer der größten griechischen Maler und Professoren der Malerei während des 19. Jahrhunderts. Er gilt als einer der bedeutensten Vertreter der Malerei des Realismus der sogenannten Münchener Schule, und als einer der ersten Gestalter der Lehre der Schönen Künste in Griechenland.

Biographie

Nikiphoros Lytras war der Sohn eines Bildhauers der Volkskunst. Im Jahre 1850, im Alter von 18. Jahren, ging er zusammen mit seinem Vater nach Athen und schrieb sich an der Kunsthochschule ein. Dort studierte er Malerei als Schüler der Gebrüder Margaritis, des Deutschen Ludwig Thiersch und des Italieners Raffaelo Ceccoli. Nach Abschluß seines Studiums im Jahre 1856, lehrte er an der Athener Kunsthochschule Elementarzeichnen. 1860 ging er mit einem Stipendium der griechischen Regierung nach München, um an der Münchener Akademie der Bildenden Künste seine Studien zu vertiefen. Sein Lehrer wurde Karl von Piloty, der bedeutenste Vertreter der Malerei des historischen Realismus in Deutschland. Mit der Verbannung König Ottos im Jahre 1862, unterbrach der griechische Staat das ihm gewährte Stipendium. Daraufhin übernahm der reiche griechische Baron Simon Sinas, Botschafter Griechenlands in Wien, die Studienkosten von Lytras. Im Sommer 1865, wenige Zeit vor seiner Rückreise nach Griechenland, traf er erstmals seinen späteren Freund Nikolaus Gysis, der kurz zuvor in München angekommen war, um ebenfalls an der Seite von Piloty zu studieren. Gemeinsam mit Gysis besuchten sie in dieser Zeit Kunstaustellungen, Museen und malerische Dörfer Bayerns. Nach seiner Rückkehr nach Griechenland wurde er Professor an der Athener Kunsthochschule. Er behielt den Lehrstuhl an der Fakultät für Höhere Malerei 38 Jahre lang. 1873 unternahm er zusammen mit Gysis eine dreitägige Reise in das kleinasiatische Smyrna. Ein Jahr darauf ging er wieder nach München und kehrte im April des Jahres 1875 nach Athen zurück. Im September 1876 reiste er in Begleitung von Gysis erneut nach München und später nach Paris. 1879 besuchte er Ägypten und im Winter des selben Jahres heiratete er Irene Kyriakides, die Tochter eines wohlhabenden Kaufmannes aus Smyrna. Ein Jahr später wurde Antonios, das erste ihrer sechs Kinder geboren. Es folgten die Söhne Nikolaos, Othon, Perikles und Lysandros, und die Tochter Chrysauge. Der Sohn Nikolaos Lytras wurde ebenfalls Maler mit einem reichen und bedeutenden Werk. Während seiner künstlerischen Tätigkeit als Maler und seiner lehrenden Tätigkeit an der Kunsthochschule, wiederfuhr Lytras früh Anerkennung und Ruhm. Bei ihm lernten viele bedeutende Maler, die später unterschiedliche künstlerische Wege gingen. Unter anderen Georgios Jakobides, Pericles Pantazis, Georgios Roilos und Nikolaos Bokos. Im Sommer des Jahres 1904 starb Lytras im Alter von 72. Jahren, nach kurzer Krankheit an einer Vergiftung, von der vermutet wird, daß sie von chemischen Stoffen seiner Malfarben verursacht wurde. Wenige Monate vorher, übernahm sein alter Schüler Georgios Jakobides seinen Lehrstuhl an der Hochschule.

Peter Heinrich Brincker

autor | deutscher | geboren 1836 | gestorben 1904 | mann | missionar


Peter Heinrich Brincker (* 9. Februar 1836 in Isselhorst, Kreis Gütersloh; † 26. November 1904 in Stellenbosch, Südafrika) war ein deutscher Missionar, Autor völkerkundlicher und sprachwissenschaftlicher Arbeiten und Ehrendoktor der Universität Kapstadt (Deutsch-Südwestafrika, heute Namibia).

Leben

Marie Firmin Bocourt

franzose | frau | geboren 1819 | gestorben 1904 | zoologe


Marie Firmin Bocourt (* 1819, † 1904) war eine französische Zoologin und ein Künstlerin.

In der Zoologie arbeitete Bocourt mit Auguste Duméril zusammen. 1861 wurde sie nach Siam (seit 1939 Thailand) geschickt, wo sie die Fauna erforschten und eine große Sammlung von Probestücke mitbrachten.1870 veröffentlichte sie zusammen mit Duméril Études sur les reptiles et les batraciens („Untersuchungen über Reptilien und Amphibien“). 1883 veröffentlichte sie zusammen mit Léon Vaillant Études sur les poissons („Untersuchungen von Fischen“).

Gerhard Hachmann

bürgermeister (hamburg) | geboren 1838 | gestorben 1904 | mann


Gerhard Hachmann, 1904

Gerhard Hachmann (* 10. Mai 1838 in Hamburg; † 5. Juli 1904 ebd.) war ein Hamburger Rechtsanwalt und Bürgermeister.

Der Vater von Gerhard Hachmann war Arzt in Hamburg. Hachmann studierte Rechtswissenschaften in Leipzig und Heidelberg. 1860 ließ er sich als Anwalt in Hamburg nieder. Er war nicht erfolgreich und hatte große Probleme mit seinen Sozius. So legte er sein Anwaltsmandat nieder und 1866 wurde er Direktor der hanseatischen Baugesellschaft. Diese machte im selben Jahre pleite, und Hachmann verlor sein Vermögen. Auch die folgenden Jahren war er stark verschuldet. Er wurde wieder Anwalt, diesmal mit einem besseren Sozius und er hatte Erfolg.

Fanny Kelly

geboren 1845 | gestorben 1904 | us-amerikaner | wilder westen


Fanny Kelly (* 1845 in Orillia; † 1904) war eine amerikanische Pioniersfrau und Autorin.

Fanny Kelly war die Tochter eines James Wiggins, der im Zuge der großen Aussiedlerwelle zwischen 1852 bis 1856 sein Glück in Kansas versuchen wollte. Er schloss sich 1856 einer Gruppe von Siedlern an, die im Allen County in Kansas den Ort Geneva gründeten. Danach kehrte er nach zu seiner Familie zurück, um diese nachzuholen. Während der Reise erkrankte er an der Cholera und verstarb. Seine Witwe setzte den Weg mit ihrer Tochter Fanny alleine fort. In Geneva lernte Fanny Josiah S. Kelly kennen, den sie heiratete. Da dieser gesundheitlich angeschlagen war, beschloss die Familie, nach Idaho überzusiedeln und schloss sich am 17. Mai 1864 einem kleinen Treck an. Dieser wurde am 12. Juli 1864 von einer großen Anzahl Hunkpapa-Soiux überfallen, wobei fünf Weiße getötet und vor allem Frauen und Kinder verschleppt wurden, darunter auch Fanny Kelly. Ihre Gefangenschaft dauerte bis zum 12. Dezember 1864, wo sie wieder freigelassen und den Soldaten von Fort Sully übergeben wurde.

Gustav Frank

deutscher | geboren 1832 | gestorben 1904 | mann | theologe


Gustav Frank (* 25. September 1832 in Schleiz; † 24. September 1904 in Hinterbrühl bei Wien) war ein protestantischer Theologe.

Gustav Frank studierte in Jena, wo er mit Karl August von Hase enge Freundschaft schloß , und sich 1859 habilitierte und 1864 außerordentlicher Professor der Theologie wurde;

Friedrich Moritz Brauer

Österreicher | entomologe | geboren 1832 | gestorben 1904 | mann | zoologe


Friedrich (Moritz) Brauer (*12. Mai 1832 in Wien, † 29. Dezember 1904 in Wien) war ein österreichischer Entomologe, Professor der Universität Wien sowie Direktor des Naturhistorischen Museums in Wien.

Veröffentlichungen

s:Dritter Bericht über die, auf der Weltfahrt der kais. Fregatte Novara, gesammelten Libellulinen.

Brauer, Friedrich Moritz Brauer, Friedrich Moritz Brauer, Friedrich Moritz Brauer, Friedrich Moritz Brauer, Friedrich Moritz Brauer, Friedrich Moritz

Eliseé Reclus

franzose | geboren 1830 | geograph | gestorben 1904 | hochschullehrer (brüssel) | mann


Elisée Reclus (*15. März 1830 in Sainte-Foy-la-Grande, + 4. Juli 1904) war ein französischer Geograph, der als "Erfinder" der Sozialgeographie gilt.

Reclus studierte ab 1848 Theologie. Ab 1851 studierte er auch beim ersten deutschen Universitätsgeographen Carl Ritter. Reclus war in Paris als Journalist tätig. Er publizierte ab 1875 sein Hauptwerk "Nouvelle géographie universelle: La terre et les hommes" (19 Bände). Reclus wurde Professor an der Université Nouvelle in Brüssel. In seinen Werken beschrieb Reclus das Verhältnis von Gesellschaft und Raum. Dieses Themenspektrum wurde später von Paul de Rousiers "Sozialgeographie" genannt.

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