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Die Wikipedia Einträge des Tages

gestorben 1899

Philipp Bertram

deutscher | geboren 1812 | gestorben 1899 | jurist | mann


Philipp Anton Maria Bertram (* 12. November 1812 in Winkel; † 6. April 1899 in Wiesbaden) war ein deutscher Jurist.

Bertram wurde als Sohn des Weinhändlers Jakob Bertram und dessen Frau Dorothea Rösgen geboren. Er wuchs zunächst in Hachenburg auf, kam jedoch schon als Kind nach Wiesbaden. Von 1826 an besuchte er das Gymnasium in Weilburg und wechselte nach dem Abitur 1830 an die Universität Heidelberg, um dort Rechtswissenschaften zu studieren. Nach seinem Abschluss blieb er an der Universität und wirkte von 1833 bis 1834 als Privatdozent. 1836 trat er in den Dienst der nassauischen Landesregierung ein.

Gustav von Stiehle

deutscher | geboren 1823 | gestorben 1899 | mann | militärperson (preußen) | pionier/ingenieur (preußen) | pour le mérite (militärorden)


Gustav (ab 1864: von) Stiehle (* 14. August 1823 in Erfurt; † 15. November 1899 in Berlin) war ein preußischer General der Infanterie.

Seit 1841 Offizier, 1859 war er Direktor der Kriegsschule zu Potsdam.

Gustav von Stiehle

deutscher | geboren 1823 | gestorben 1899 | mann | militärperson (preußen) | pionier/ingenieur (preußen) | pour le mérite (militärorden)


Gustav (ab 1864: von) Stiehle (* 14. August 1823 in Erfurt; † 15. November 1899 in Berlin) war ein preußischer General der Infanterie.

Seit 1841 Offizier, 1859 war er Direktor der Kriegsschule zu Potsdam.

Wilhelm Conrad (Bankier)

deutscher | geboren 1822 | gestorben 1899 | mann


Carl Heinrich Wilhelm Conrad (* 18. Juni 1822 in Berlin, † 24. Dezember 1899 ebd.) war ein deutscher Bankier und Grundbesitzer.

Leben und Werk

Nachdem Conrad die städtische Gewerbeschule in Berlin besucht hatte, absolvierte er in Magdeburg eine kaufmännische Lehre mit Abschluss bei der Drogen- und Farbenhandlung Rüdiger & Pilarek. Danach ging nach Frankreich, wo er 1843 in Paris in das Unternehmen Henrion & Bertier eintrat, eine chemische Fabrik gründete und in einer Glashütte bei Le Bourget erste kaufmännische Erfahrungen sammelte. 1846 heiratete er Emilie Schucht, mit der er vier Kinder hatte.

Gaston Tissandier

chemiker | franzose | geboren 1843 | gestorben 1899 | mann


Gaston Tissandier (* 21. November 1843 in Paris; † 1899 in Paris) war ein französischer Gelehrter

Gaston Tissandier =Leben== Gaston Tissandier (spr. -ssangdjeh), Gelehrter, geboren am 21. November 1843 in Paris, widmete sich vorwiegend der Chemie und leitete 1864-74 das Versuchslaboratorium der Union nationale.

In dieser Zeit beschäftigte er sich auch mit meteorologischen Arbeiten, und 1868 unternahm er von Calais aus mit Dufour seine erste Luftballonfahrt. 1869 legte er mit Wilfrid de Fonvielle 90 km in 35 Minuten zurück.

Ludwig Tacke

deutscher | geboren 1823 | gestorben 1899 | künstler (braunschweig) | mann


Ludwig Tacke, auch Louis Tacke (* 6. Dezember 1823 in Braunschweig; † 22. Juli 1899 ebenda) war ein deutscher Architektur- und Historienmaler.

Leben

Tacke besuchte in den Jahren 1838 bis 1849 das Braunschweiger Collegium Carolinum, wo er bei Heinrich Brandes Landschaftsmalerei lernte. Er setzte die Ausbildung von 1849 bis 1853 an der Kunstakademie Düsseldorf und danach in München bei dem Historienmaler Carl Theodor von Piloty fort. Er unternahm Reisen nach Bamberg, Nürnberg und Meißen sowie in das Alpenvorland. Im Jahre 1860 kehrte er nach Braunschweig zurück.

Joseph Probst (Heimatforscher)

beamter | deutscher | geboren 1852 | germersheim | gestorben 1899 | heimatforscher | mann


Joseph Probst (*  30. Mai 1852 in Nesselwang; †  16. Mai 1899 in Würzburg) war ein deutscher Lehrer und Heimatforscher der Stadt Germersheim. Das Standardwerk der Germersheimer Geschichte, die „Geschichte der Stadt und Festung Germersheim“ entstammt seiner Feder.

Geboren als Sohn des Metzgermeisters Martin Probst besuchte er in seiner Kindheit und Jugend das Kemptener Gymnasium, um, daraufhin an der Universität München Philologie zu studieren. Nachdem er ein Jahr lang Präfekt des Studienseminares Landshut gewesen war, wurde er am 1. Dezember 1879 Assisten-Gymnasiallehrer des Progymnasiums Hammelburg, um am 27. April 1888 auf die Lateinschule Germersheim versetzt zu werden, wo er am 1. Mai 1888 seinen Dienst als „Studienlehrer“ antrat.hr Er erteilte Unterricht in den Fächern Deutsch, Latein, Arithmetik, Geschichte, Geographie und Naturkunde. Bereits zwei Jahre später begann er damit, in der gedruckten Literatur Informationen über die Geschichte Germersheims zusammenzusuchen, um sich 1892 dazu zu entschließlich, archivarische Quellenarbeit zu betreiben. Er vollendete das Werk 1898. Infolgedessen wurde er durch „Allerhöchste Entschließung“ vom 6. Juli 1898 als Beförderung ans Proymnasium in Würzburg versetzt, wo er am 16. Mai des darauffolgenden Jahres einer Krankheit erlag. Er wurde auf dem Friedhof in Hammelburg beigesetzt.

Wilhelm Mansfeld der Ältere

deutscher | geboren 1831 | gestorben 1899 | mann | richter (oberlandesgericht braunschweig)


Wilhelm Mansfeld (* 7. Mai 1831 in Wolfenbüttel; † 26. August 1899) war von 1892 bis 1899 Präsident des Oberlandesgerichts Braunschweig.

Leben

Wilhelm Manfeld entstammte der alten Braunschweiger Juristenfamilie Mansfeld. Sein Vater Philipp Mansfeld war Obergerichtsrat in Wolfenbüttel. Nachdem er 1826 vom jüdischen zum evangelischen Glauben übergetreten war, wurde er dort auch Notar. Wilhelm Manfeld studierte ab 1850 in Göttingen und Heidelberg Rechtswissenschaft. Er wurde sodann am 1.4.1863 Kreisgerichtssekretär und erhielt kurz darauf den Titel Assessor. 1865 wurde er stimmführendes Mitglied im Kollegium des Kreisgerichts Wolfenbüttel. 1867 wurde er Obergerichtssekretär, 1869 Staatsanwalt. 1874 wurde er dann Obergerichtsrat in Wolfenbüttel.

Michail Nikolajewitsch Annenkow

deutsch-französischer krieg (person) | eisenbahn | geboren 1835 | General | gestorben 1899 | mann | militärperson | militärperson (russland) | russe | russisch-türkische kriege (person)


Michail Nikolajewitsch Annenkow (* (12. Mai) 30. April 1835 in Sankt Petersburg; † (21. Januar) 9. Januar 1899 ebendort) war ein russischer General.

Annenkow war zwischen 1863 und 1866 an den Kämpfen in Polen beteiligt und später in der dortigen Verwaltung tätig. Anschließend erwarb er sich große Verdienste um das russische Eisenbahnwesen, insbesondere was die Transportorganisation von Truppen anbetrifft. 1870 wurde er zur preußischen Feldarmee abkommandiert. Über diese Zeit veröffentlichte er 1871 Bemerkungen und Betrachtungen eines russischen Offiziers (Petersburg; deutsch Berlin 1871).