gestorben 1899
Philipp Bertram
deutscher | geboren 1812 | gestorben 1899 | jurist | mannBertram wurde als Sohn des Weinhändlers Jakob Bertram und dessen Frau Dorothea Rösgen geboren. Er wuchs zunächst in Hachenburg auf, kam jedoch schon als Kind nach Wiesbaden. Von 1826 an besuchte er das Gymnasium in Weilburg und wechselte nach dem Abitur 1830 an die Universität Heidelberg, um dort Rechtswissenschaften zu studieren. Nach seinem Abschluss blieb er an der Universität und wirkte von 1833 bis 1834 als Privatdozent. 1836 trat er in den Dienst der nassauischen Landesregierung ein.
Gustav von Stiehle
deutscher | geboren 1823 | gestorben 1899 | mann | militärperson (preußen) | pionier/ingenieur (preußen) | pour le mérite (militärorden)Seit 1841 Offizier, 1859 war er Direktor der Kriegsschule zu Potsdam.
Gustav von Stiehle
deutscher | geboren 1823 | gestorben 1899 | mann | militärperson (preußen) | pionier/ingenieur (preußen) | pour le mérite (militärorden)Seit 1841 Offizier, 1859 war er Direktor der Kriegsschule zu Potsdam.
Wilhelm Conrad (Bankier)
deutscher | geboren 1822 | gestorben 1899 | mannLeben und Werk
Nachdem Conrad die städtische Gewerbeschule in Berlin besucht hatte, absolvierte er in Magdeburg eine kaufmännische Lehre mit Abschluss bei der Drogen- und Farbenhandlung Rüdiger & Pilarek. Danach ging nach Frankreich, wo er 1843 in Paris in das Unternehmen Henrion & Bertier eintrat, eine chemische Fabrik gründete und in einer Glashütte bei Le Bourget erste kaufmännische Erfahrungen sammelte. 1846 heiratete er Emilie Schucht, mit der er vier Kinder hatte.Gaston Tissandier
chemiker | franzose | geboren 1843 | gestorben 1899 | mannGaston Tissandier =Leben== Gaston Tissandier (spr. -ssangdjeh), Gelehrter, geboren am 21. November 1843 in Paris, widmete sich vorwiegend der Chemie und leitete 1864-74 das Versuchslaboratorium der Union nationale.
In dieser Zeit beschäftigte er sich auch mit meteorologischen Arbeiten, und 1868 unternahm er von Calais aus mit Dufour seine erste Luftballonfahrt. 1869 legte er mit Wilfrid de Fonvielle 90 km in 35 Minuten zurück.
Ludwig Tacke
deutscher | geboren 1823 | gestorben 1899 | künstler (braunschweig) | mannLeben
Tacke besuchte in den Jahren 1838 bis 1849 das Braunschweiger Collegium Carolinum, wo er bei Heinrich Brandes Landschaftsmalerei lernte. Er setzte die Ausbildung von 1849 bis 1853 an der Kunstakademie Düsseldorf und danach in München bei dem Historienmaler Carl Theodor von Piloty fort. Er unternahm Reisen nach Bamberg, Nürnberg und Meißen sowie in das Alpenvorland. Im Jahre 1860 kehrte er nach Braunschweig zurück.Joseph Probst (Heimatforscher)
beamter | deutscher | geboren 1852 | germersheim | gestorben 1899 | heimatforscher | mannGeboren als Sohn des Metzgermeisters Martin Probst besuchte er in seiner Kindheit und Jugend das Kemptener Gymnasium, um, daraufhin an der Universität München Philologie zu studieren. Nachdem er ein Jahr lang Präfekt des Studienseminares Landshut gewesen war, wurde er am 1. Dezember 1879 Assisten-Gymnasiallehrer des Progymnasiums Hammelburg, um am 27. April 1888 auf die Lateinschule Germersheim versetzt zu werden, wo er am 1. Mai 1888 seinen Dienst als „Studienlehrer“ antrat.hr Er erteilte Unterricht in den Fächern Deutsch, Latein, Arithmetik, Geschichte, Geographie und Naturkunde. Bereits zwei Jahre später begann er damit, in der gedruckten Literatur Informationen über die Geschichte Germersheims zusammenzusuchen, um sich 1892 dazu zu entschließlich, archivarische Quellenarbeit zu betreiben. Er vollendete das Werk 1898. Infolgedessen wurde er durch „Allerhöchste Entschließung“ vom 6. Juli 1898 als Beförderung ans Proymnasium in Würzburg versetzt, wo er am 16. Mai des darauffolgenden Jahres einer Krankheit erlag. Er wurde auf dem Friedhof in Hammelburg beigesetzt.
Wilhelm Mansfeld der Ältere
deutscher | geboren 1831 | gestorben 1899 | mann | richter (oberlandesgericht braunschweig)Leben
Wilhelm Manfeld entstammte der alten Braunschweiger Juristenfamilie Mansfeld. Sein Vater Philipp Mansfeld war Obergerichtsrat in Wolfenbüttel. Nachdem er 1826 vom jüdischen zum evangelischen Glauben übergetreten war, wurde er dort auch Notar. Wilhelm Manfeld studierte ab 1850 in Göttingen und Heidelberg Rechtswissenschaft. Er wurde sodann am 1.4.1863 Kreisgerichtssekretär und erhielt kurz darauf den Titel Assessor. 1865 wurde er stimmführendes Mitglied im Kollegium des Kreisgerichts Wolfenbüttel. 1867 wurde er Obergerichtssekretär, 1869 Staatsanwalt. 1874 wurde er dann Obergerichtsrat in Wolfenbüttel.Michail Nikolajewitsch Annenkow
deutsch-französischer krieg (person) | eisenbahn | geboren 1835 | General | gestorben 1899 | mann | militärperson | militärperson (russland) | russe | russisch-türkische kriege (person)Annenkow war zwischen 1863 und 1866 an den Kämpfen in Polen beteiligt und später in der dortigen Verwaltung tätig. Anschließend erwarb er sich große Verdienste um das russische Eisenbahnwesen, insbesondere was die Transportorganisation von Truppen anbetrifft. 1870 wurde er zur preußischen Feldarmee abkommandiert. Über diese Zeit veröffentlichte er 1871 Bemerkungen und Betrachtungen eines russischen Offiziers (Petersburg; deutsch Berlin 1871).

