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Die Wikipedia Einträge des Tages

gestorben 1893

Alexander Bach

Österreicher | geboren 1813 | gestorben 1893 | mann | politiker


Alexander Bach (* 4. Januar 1813 in Loosdorf; † 1893) war österreichischer Staatsmann.

Alexander Bach, Freiherr von, österreich. Staatsmann, geb. 4. Jan. 1813 zu Loosdorf in Niederösterreich, Sohn des frühern Oberamtmanns, seit 1831 Rechtsanwalts in Wien, Michael Bach (gest. 1842), studierte in Wien die Rechte und arbeitete dann neun Jahre in der kaiserlichen Kammerprokuratur. Nach dem Tode des Vaters übernahm er dessen Advokatur in Wien.

Hermine Spies

alt | deutscher | frau | geboren 1857 | gestorben 1893 | person (wiesbaden)


Hermine Spies-Hardtmuth (* 25. Februar 1857 in Löhnberger Hütte; † 26. Februar 1893 in Wiesbaden) war eine deutsche Opernsängerin. Sie galt als eine der führenden Altistinnen in Europa und als hervorragende Interpretin der Werke von Johannes Brahms, dem sie auch persönlich freundschaftlich verbunden war.

Die Familie von Spies ließ sich 1879 in Wiesbaden nieder. Sie bildete ihre Stimme bei dem Bariton Julius Stockhausen und gab im Juli 1880 in Mannheim ihr Bühnendebüt.

Hugo Haniel

deutscher | geboren 1810 | gestorben 1893 | industrieller | mann


Hugo Haniel (* 2. Januar 1810; † 15. Dezember 1893) war der Nachfolger des Unternehmers Franz Haniel.

Hugo Haniel sollte auf Wunsch seines Vaters Franz Jurist werden. Wegen des frühen Todes seines Bruders Eduard im Jahre 1826 trat er jedoch schon mit 16 Jahren an dessen Stelle in das väterliche Geschäft ein. Mit 19 Jahren erhielt er die Prokura und als 25-Jähriger die weitgehende Vollmacht, seinen Vater in allen geschäftlichen Angelegenheiten zu vertreten. Als rechte Hand Franz Haniels verfolgte und begleitete Hugo den Aufbau des Zechen- und Industriebesitzes sowie die enormen technischen Veränderungen während der Industrialisierung des Ruhrgebiets. An den schwierigen Verhandlungen über den Bau der rechts- und linksrheinischen Eisenbahnen von 1841 bis 1848 war er als Repräsentant seines Vaters führend beteiligt. Dasselbe gilt für die seit 1854 geführten Konzessionsverhandlungen mit den preußischen Bergbehörden, bei denen es um den Abbau von Kohle auf dem Grubenfeld Rheinpreussen ging. 1845 wurde er Prokurist bei Jacobi, Haniel & Huyssen (JHH), 1858 übernahm er die Leitung der zu JHH gehörenden Zeche Oberhausen.

Adolphe Franck

franzose | geboren 1809 | gestorben 1893 | mann | philosoph


Adolphe Franck (* 9. Oktober 1809 in Liocourt(Meurthe); † 1893) war ein französicher Philosoph.

Adolphe Franck ,Sohn israelitischer Eltern, studierte in Nancy und Toulouse, kam 1840 als Professor der Philosophie an das Collège Charlemagne nach Paris, wurde 1844 Mitglied des Instituts und Professor der klassischen Sprachen am Collège de France, erhielt hier 1852 den Lehrstuhl für Natur- und für Völkerrecht und war seit 1850 als Mitglied der obersten Erziehungsbehörde tätig.

Adolf Fischhof

Österreicher | geboren 1816 | gestorben 1893 | mann | politiker


Adolf Fischhof (* 8. Dezember 1816 in Althofen; † 23. März 1893 in Emmersdorf) war österreichischer Politiker.

Leben

Adolf Fischhof, österreichischer Politiker, geboren am 8. Dezember 1816 in Altofen von jüdischen Eltern, studierte 1836 bis 1844 in Wien Medizin, wurde im März 1848 vom Medizinerkorps der akademischen Legion zum Kommandanten gewählt, war Mitglied des politischen Zentralkomitees, Präsident des Sicherheitsausschusses und vertrat später den Wiener Bezirk Matzleinsdorf im konstituierenden Reichstag, in welchem er bis zu dessen Auflösung eine hervorragende Rolle spielte.

Er wurde vom liberalen Ministerium Anton von Doblhof als Ministerialrat ins Ministerium des Innern berufen, welchen Posten er bis zum Oktober behielt. Bei Auflösung des Reichstags von Kremsier 7. März 1849 wurde Fischhof verhaftet, des Aufruhrs und Hochverrats angeklagt, nach neunmonatlicher Haft jedoch ab instantia losgesprochen.

James Fleming Fagan

geboren 1828 | gestorben 1893 | mann | militärperson (csa) | politiker (vereinigte staaten) | us-amerikaner


James Fleming Fagan (* 1. März 1828 in Louisville im Clark County, Kentucky, † 1. September 1893 in Little Rock, Arkansas), war ein US-amerikanischer Politiker und Generalmajor der Konföderierten Staaten von Amerika im Sezessionskrieg.

Fagan wurde 1828 in Kentucky geboren. Im Alter von zehn Jahren zog er mit seinen Eltern nach Little Rock, Arkansas, wo sein Vater eine Anstellung im Old State House bekam. Als dieser wenige Jahre danach verstarb heiratete seine Mutter Samuel Adams, der 1844 Gouverneur von Arkansas wurde. Von 1846–1848 nahm Fagan als Freiwilliger unter General Archibald Yell am Mexikanisch-Amerikanischen Krieg teil, nach dessen Ende er als Lieutenant aus der Armee ausschied und wieder in seine Heimat zurückkehrte. Nach Adams Tod im Jahr 1850 leitete Fagan die Farm der Familie am Saline River im südlichen Arkansas, betätigte sich in der Politik, wurde Mitglied der Whig Partei und vertrat das Saline County eine Legislaturperiode lang in der Regierung von Arkansas.

August Wittig

bildhauer | deutscher | geboren 1826 | gestorben 1893 | mann


August Wittig (*22. März 1826 in Meißen; † ?? 1893) war ein deutscher Bildhauer.

Leben und Werk

Wittig ging 1843 nach Dresden, wo er die Akademie bezog und Schüler Ernst Rietschels wurde. Die Gruppe: Siegfrieds Abschied von Kriemhild verschaffte ihm 1848 das sächsische Reisestipendium, welches ihn nach Florenz und 1850 nach Rom führte. Hier entstanden die Gruppe:

  • Karitas
  • die Reliefs Ganymed, den Adler Jupiters tränkend
  • Hebe, die Pfauen der Juno fütternd, als symbolische Darstellungen für Trank und Speise für einen Speisesaal bestimmt,
  • sowie Lurlei, die alle drei mehrmals in Marmor ausgeführt wurden.
  • die überlebensgroße Idealgestalt eines Jägers (1852),
  • endlich das edel gehaltene Relief Grablegung Christi im Schloß Denhofstedt in Ostpreußen.

Francesco Guglielmotti

dominikaner | geboren 1812 | gestorben 1893 | italiener | mann | militärperson (kirchenstaat)


Francesco Guglielmotti (* 3. Februar 1812 in Civitavecchia; † 31. Oktober 1893 in Rom) war ein italienischer Dominikaner-Mönch (Padre Alberto) und Marinehistoriker.

Leben

Guglielmotti wurde bereits mit 15 Jahren Dominikaner. In den Jahren danach beschäftigte er sich mit Theologie, Philosophie, Literatur, Mathematik und Astronomie. Sein Hauptaugenmerk galt jedoch der Flotte des Kirchenstaats und den Türkenkriegen. Über die Flotte des Papstes schrieb er ein mehrbändiges Werk, in dem besonders der Kampf gegen Sarazenen und nordafrikanische Piraten, Marcantonio Colonna, die Schlacht von Lepanto und der Schiffbau eine herausragende Rolle spielen.

Pierre Emanuel Tirard

geboren 1827 | gestorben 1893 | politiker (frankreich)


Pierre Emmanuel Tirard (geboren 27. September 1827 Genf/Schweiz, gestorben 4. November 1893 Paris) war ein französischer Politiker und zweifacher Premierminister (12. Dezember 1887 bis 3. April 1888 und 22. Februar 1889 bis 17. März 1890).

Der als Sohn französischer Eltern in der Schweiz geboren, studierte zunächst in seiner Geburtsstadt und arbeitete später als Bauingenieur. Nach fünf Jahren als Regierungsbeamter entschloss er sich Juwelenhändler zu werden. Seine erklärte Opposition zum Zweites Kaiserreich erreichte 1869 seinen Höhepunkt in der Unterstützung eines radikalen Gegenkandidaten zu Ollivier. Dafür wurde er Bürgermeister des 11. Arrondissement von Paris und Mitglied der Deputiertenkammer für das Departement Seine. Von der Pariser Kommune zum Kandidaten für die Nationalversammlung nominiert, protestierte er gegen die Tyrannei des Zentralkomitees. Nach der Flucht aus Paris war er Mitglied der Nationalversammlung in Versailles und vertrat dort die extreme Linke.

Friedrich Witte

chemiker | deutscher | geboren 1829 | gestorben 1893 | mann | rostock


Friedrich Witte (* 19. Februar 1829 in Rostock, † 31. Juli 1893 in Rostock-Warnemünde) war ein Rostocker Apotheker, Fabrikant und Politiker.

1845 ging Witte nach Berlin, um eine Lehre als Apotheker zu beginnen. Danach studierte er Naturwissenschaften in Berlin und Rostock. 1853 erhielt er den Doktortitel.

Wieder in Rostock übernahm er 1856 die Hirschapo­theke von seinem Vater. 1862 verkaufte er diese und gründete mit dem Erlös eine chemische Fabrik in der Schnickmannstraße 14 („Fr.Witte.Chemischen Fabriken“). 1871 gelang die Gewinnung von Coffein in kristalliner Form aus Teestaub. Zusammen mit dem aus Güstrow stammenden ersten Chemiker, Dr. Carl Großschopf (1835-1908), wurden in den folgenden Jahren in diesem Gebäude eine Reihe von Produktionsverfahren zur Herstellung besonders reinen Pepsins, Labpulver, Pepton, Pankreatin und Papain entwickelt. Wittes Pepton erlangte durch die bakteriellen Forschungen von Robert Koch sogar Weltruf. Sehr erfolgreich konnte Witte auf der Weltausstellung 1873 in Chicago damit auftreten. Hier konnte er mit Coffein- und Pepsinprodukten zahlreiche Geschäfte abschließen. Das führte letztendlich dazu, dass Witte Weltmarktführer für diese Produkte wurde. In Wittes Fabrik produzierten Pharmaka wurden weltweit, vor allem aber in die USA und nach Russland exportiert.

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