gestorben 1889
Johann Friedrich Kippenberg
deutscher | geboren 1830 | gestorben 1889 | mann
Johann Friedrich Kippenberg, (* ... Februar 1710 in Bad Grund, † 15. Juli 1772 in Bad Grund) war Bürger in Grund/Harz.
Lebenslauf
Johann Friedrich Kippenbergs Tauftag ist unter dem 13. Februar 1710 in den Kirchenbüchern verzeichnet. Als „Bergfürst allhier“ ging er am 25. Januar 1735 mit Christina Elisabeth Weydantz die Ehe ein. Sie war die Tochter des Bürgers, Brauers und Knochenhauers Martin Ludolph Weydantz und der Maria Catharina, geb. Rühmer.
August Kippenberg
deutscher | geboren 1830 | gestorben 1889 | mann | schulleiterLebenslauf
Carl Friedrich Hermann August Kippenberg war Sohn des Chirurgen Friedrich Kippenberg (1801-1831) aus Adenstedt, dessen Vorfahren aus der Bergwerksstadt Bad Grund (Harz) stammen. Wie es zur Verbindung mit der Bremerin Meta Adelheid Carstens (1800-1865) kam ist unbekannt. Die Mutter kehrte nach dem Tod ihres Mannes nach Bremen zurück, wo sie mit Hilfe ihrer Verwandten ein Leinen-, Drell- und Steingutgeschäft bei der Liebfrauenkirche betrieb.August Bramm
bürgermeister (hessen) | deutscher | geboren 1829 | gestorben 1889 | gießen | mannGeboren als Sohn eines Gießener Gastwirts, studierte Bramm ab 1847 Rechtswissenschaften in seiner Heimatstadt und wurde nach verschiedenen anderen Verwaltungstätigkeiten 1875 erster Berufsbürgermeister von Gießen.
Alessandro Gavazzi
geboren 1809 | gestorben 1889 | italiener | mann | politikerAlessandro Gavazzi trat mit 16 Jahren in den Orden der Clerici regulares des St. Barnabas und wurde später Professor der Rhetorik in Neapel.
Wegen seiner freisinnigen Richtung 1840 auf eine untergeordnete geistliche Stelle im Kirchenstaat versetzt, war er nach Pius IX. Wahl einer der tätigsten Bewegungsmänner und trat mit päpstlicher Bewilligung als Feldprediger in ein gegen die Österreicher marschierendes Freikorps.
Jules Arsène Garnier
franzose | geboren 1847 | gestorben 1889 | maler | mann1869 stellte er im Salon eine Badende und das lüsterne Nachtstück: Fräulein v. Sombreuil, das Glas Blut leerend, aus;
Johannes Matthias Firmenich
autor | deutscher | geboren 1808 | gestorben 1889 | mannLeben
Firmenich besuchte das Karmeliter-Gymnasium in Köln, anschließend die Universitäten Bönn und München, wo er promovierte. Er zeigte schon früh ein ungewöhnliches Sprachtalent und eine besondere Neigung zu allem Volkstümlichen. Mit Beifall wurden schon seine in kölnischer Mundart gedichteten Volkslieder sowie einige für die Karnevalsfeier verfasste Lustspiele (z. B. De Köllsche in Paris) aufgenommen; Aufsehen aber machte die von ihm bearbeitete Sage Von der Frau Richmod in Köln am Rhein.Friedrich Dahn
deutscher | geboren 1811 | gestorben 1889 | mann | schauspielerDahn war erst für die Kanzel bestimmt,entschied sich aber bald für die Bühne und begann 1829 am Königsstädtischen Theater in Berlin seine Laufbahn.
Als jugendlicher Liebhaber seit 1830 am Breslauer, von 1831 bis 1834 am Hamburger Stadttheater engagiert, gewann er sich durch sein Talent, das von glänzenden Mitteln unterstützt wurde, die Gunst des Publikums. Seit 1834 gehört er dem Münchener Hoftheater an, als dessen Ehrenmitglied er sich 1878 von der Bühne zurückzog.
Joseph Machold
Österreicher | geboren 1824 | gestorben 1889 | maler | mannMachold studierte an der Wiener Kunstakademie bei Ludwig Schnorr von Carolsfeld. 1852 wurde er selbst Professor an der Akademie.
Ernst Heinrich von Dechen
bergbau (region aachen) | deutscher | geboren 1800 | gestorben 1889 | mannLeben
1834 bis 1841 war er Professor für Bergbaukunde an der Universität Berlin, von 1841 bis 1864 Oberberghauptmann des Oberbergamts in Bonn und im Dienst des 1834 gegründeten Eschweiler Bergwerksvereins EBV, für welchen er von 1847 bis 1857 den zentralen Wasserhaltungsschacht für die bis 1891 im Betrieb befindliche Grube Centrum im Eschweiler Stadtteil Pumpe-Stich bauen ließ. Der Schacht wurde ihm zu Ehren „Heinrichsschacht“ genannt. 1880 ließ er neue Wasserleitungssysteme erbauen, unter anderem in der Stadt Aachen.Michael Baumgarten
deutscher | geboren 1812 | gestorben 1889 | mann | theologeBaumgarten studierte seit 1832 aus der Universität in Kiel, habilitierte sich 1839 als Privatdozent daselbst, wurde 1846 Pastor zu Schleswig, 1850 ordentlicher Professor der Theologie in Rostock.
Streng bibelgläubig, aber feind allem hierarchischen Wesen, geriet Baumgarten bald mit dem Oberkirchenrat in Zwiespalt. Als er auf einer Pfarrkonferenz zu Parchim gegen Einführung zeremonial-gesetzlicher Grundsätze in die Sonntagsfeier eiferte und arglos eine Prüfungsfrage stellte, ob sich eine Revolution aus der Heiligen Schrift rechtfertigen lasse, ward er 5. November. 1856 aus der theologischen Prüfungskommission entlassen und 6. Januar 1858 unter Nichtachtung des für solche Fälle vorgeschriebenen Verfahrens seiner Professur enthoben.

