gestorben 1885
Karl Gonzenbach
geboren 1806 | gestorben 1885 | kupferstecher | mann | schweizerKarl Gonzenbach bildete sich zuerst unter Lips in Zürich, dann bei Felsing und Amsler in München, darauf bei Fr. Forster in Paris und zuletzt in Italien.
Seit 1838 in München ansässig, arbeitete er meist nach Künstlern der klassizistischen und neudeutschen Schule in Umriss- und Kartonstich. Seine Hauptwerke sind:
Hans Canon
Österreicher | Österreichischer maler | geboren 1829 | gestorben 1885 | maler | mannLeben
Canon wurde in der Jägerzeile in Wien (heute Praterstraße 68) geboren. Er studierte ab 1845 an der Akademie der bildenden Künste Wien und war Schüler von Ferdinand Georg Waldmüller und Carl Rahl. Dazwischen war Canon bis 1855 Offizier in der österreichischen Armee, ehe er sein Studium an der Akademie abschloss. Es folgten Reisen durch Westeuropa, Italien und den Orient. 1860-1869 hielt sich Canon in Karlsruhe auf. Er heiratete 1866 Katharina Buchhold. Von 1869-1874 lebte er in Stuttgart und kehrte 1874 nach Wien zurück. 1882 heiratete er ein zweites Mal, und zwar Amalie Veranneman van Watervliet. Hans Canon starb 1885 in der Rasumofskygasse 27 und wurde auf dem Matzleinsdorfer Evangelischen Friedhof bestattet.
Karl Philipp Fischer
deutscher | geboren 1807 | gestorben 1885 | mann | philosophLeben
Karl Philipp Fischer, Philosoph, geboren am 5. März 1807 in Herrenberg in Württemberg, wurde Privatdozent, dann außerordentlicher Professor der Philosophie in Tübingen, wirkte seit 1841 als ordentlicher Professor in Erlangen, von wo er 1876 nach Cannstatt übersiedelte, und starb 25. Febr. 1885 in Lindau. Fischer gehört mit Christian Hermann Weiße und Immanuel Hermann von Fichte zu den Gründern der neuern Theistenschule, obgleich er nicht, wie Weiße, von Hegel, noch, wie Fichte, von seinem Vater, sondern von Schelling (in dessen späterer Periode) und dem Theosophen Franz Xaver von Baader angeregt worden ist.Werke
Seine hauptsächlichsten Schriften sind:- Die Freiheit des Willens (Tübingen 1833);
- Wissenschaft der Metaphysik (Stuttgart 1834);
- Idee der Gottheit (Stuttgart 1839);
- Spekulative Charakteristik und Kritik des Hegelschen Systems (Erlangen 1845);
- Die spekulative Dogmatik des Dr. Strauß (Tübingen 1841-42, 2 Hefte);
- Grundzüge des Systems der Philosophie (Frankfurt 1845-55, 3 Bde.), sein Hauptwerk; ferner:
- Über die Unwahrheit des Sensualismus und Materialismus (Erlangen 1855);
- Über die Unmöglichkeit, den Naturalismus zum ergänzenden Teil der Wissenschaft zu machen (Erlangen 1854; gegen Johann Eduard Erdmann, der darauf mit einem Denkzettel, Halle 1854, antwortete);
- Zur hundertjährigen Geburtsfeier Baaders (Erlangen 1865)
Biographie
Weblink
Fischer, Karl Philipp Fischer, Karl Philipp Fischer, Karl Philipp Fischer, Karl Philipp Fischer, Karl Philipp
Philipp Schwarzenberg
deutscher | geboren 1817 | gestorben 1885 | mann | mitglied der frankfurter nationalversammlung | reichstagsabgeordneterLeben
Nach einem Studium der Chemie arbeitete Schwarzenberg ab 1835 in Thann als Praktikant in einer chemischen Fabrik und unterrichtete von 1836 bis 1837 Naturwissenschaften in Metz. Ab 1837 war er Besitzer der Chemischen Fabriken in Ringkuhl.Philipp Schwarzenberg
deutscher | geboren 1817 | gestorben 1885 | mann | mitglied der frankfurter nationalversammlung | reichstagsabgeordneterLeben
Nach einem Studium der Chemie arbeitete Schwarzenberg ab 1835 in Thann als Praktikant in einer chemischen Fabrik und unterrichtete von 1836 bis 1837 Naturwissenschaften in Metz. Ab 1837 war er Besitzer der Chemischen Fabriken in Ringkuhl.Marthe Camille Bachasson, comte de Montalivet
franzose | geboren 1801 | gestorben 1885 | mann | pair von frankreich | politiker (frankreich)De Montalivet war der Sohn des Politikers Jean-Pierre Bachasson, comte de Montalivet, und besuchte die polytechnische Schule und wurde 1822 bei der Verwaltung der Brücken und Chausseen angestellt. 1823 gelangte er durch den Tod seines Vaters und seines ältern Bruders zur Pairswürde, die er aber erst von 1826 ab ausüben konnte. Als Mitglied und Sekretär der Gesellschaft Aide-toi, le ciel t'aidera mit den Häuptern der liberalen Partei bekannt geworden, erhielt er nach der Julirevolution unter Jacques Laffitte am 3. November 1830 das Amt des Innenministers.
Leopold Damrosch
deutscher | dirigent | geboren 1832 | gestorben 1885 | komponist (romantik) | mann | musikpädagoge | violinistLeben
Damrosch studierte nach dem Wunsch seiner Eltern in Berlin Medizin, setzte aber seine schon früher leidenschaftlich betriebenen Musikstudien gleichzeitig fort, indem er beim Konzertmeister Ries im Violinspiel, bei Dehn in der Komposition Unterricht nahm, und ging endlich, nachdem er 1854 als Doktor promoviert hatte, ganz zur Kunst über. Sein Debüt als Violinspieler in Magdeburg (1855), dann in Berlin (1856) hatte guten Erfolg; bald darauf berief ihn Liszt in die großherzogliche Kapelle nach Weimar; 1858 wurde er Dirigent des Orchestervereins zu Breslau und 1866 Kapellmeister des Stadttheaters daselbst. Ein entschiedener Anhänger der neuen Musikrichtung ( Berlioz, Wagner, Liszt), hat er für dieselbe sowohl als Dirigent wie als Schriftsteller (in der " Neuen Zeitschrift für Musik") gewirkt. Im Jahr 1872 siedelte er nach New York über, wo er in der Folge als Dirigent des Singvereins Arion und der von ihm neugegründeten Vereine Oratorio Society (1873) und New York Symphony Society (1878) sowie als Schriftsteller, Violinspieler und Gesanglehrer eine angesehene Stellung einnahm und am 15. Februar 1885 starb.

