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Die Wikipedia Einträge des Tages

gestorben 1884

Heinrich Robert Göppert

deutscher | geboren 1838 | gestorben 1884 | jurist | mann


Heinrich Robert Göppert (* 14. März 1838 in Breslau; † 18. Mai 1884 in Berlin) war ein Rechtsgelehrter.

Heinrich Robert Göppert , Sohn des Heinrich Göppert , studierte in Breslau, sowie in Heidelberg und Berlin die Rechte,habilitierte sich 1863 in Breslau als Privatdozent und wurde 1865 zum außerordentlichen, 1868 zum ordent- lichen Professor daselbst ernannt.

Victor Massé

französischer komponist | franzose | geboren 1822 | gestorben 1884 | komponist (oper) | mann


Victor Massé (* 7. März 1822 in Lorient, Morbihan; † 5. Juli 1884 in Paris) war ein französischer Komponist.

Seit 1834 studierte Massé am Conservatoire de Paris unter anderem bei Fromental Halévy. 1844 erhielt Massé den Prix de Rome mit einer Kantate. Obwohl der geistlichen Musik zugeneigt, entschied er sich für die Oper. Von 1850 bis zu seinem Tod versorgte er die Pariser Opéra-Comique mit Repertoirewerken. 1860 wurde er Chordirigent an der Pariser Oper, 1866 Kompositionslehrer am Conservatoire.

Carl Caro

autor | deutscher | drama | geboren 1850 | gestorben 1884 | literatur (19. jahrhundert) | literatur (deutsch) | mann | schlesier


Carl Otto Caro (* 18. Juli 1850 in Breslau, † 4. September 1884 in Wien) war ein deutscher Dichter.

Caro wurde in Breslau als Sohn des Kommerzienrats Robert Caro (1819-1875) aus einer alten jüdisch-sephardischen Familie geboren. Er besuchte das Gymnasium in Breslau, studierte Rechtswissenschaften in Heidelberg, Straßburg und Breslau und promovierte zum Dr. jur.

Ignaz Kuranda

Österreicher | geboren 1811 | gestorben 1884 | mann | mitglied der frankfurter nationalversammlung | publizist


Ignaz Kuranda (* 28. April 1811 in Prag; † 3. April 1884 in Wien) war ein jüdisch-österreichischer Publizist und Politiker.

Leben

Als Sohn eines Antiquariatsbuchhändlers sollte Kuranda den Beruf seines Vaters übernehmen, er ging aber 1834 nach Wien, wo er philosophische Vorlesungen von Lichtenberg hörte und sich mit Schriftstellern wie Grillparzer oder Lenau bekannt machte. In diese ersten Jahre in Wien fallen auch seine ersten literarischen Versuche. Reisen führten ihn nach Stuttgart und Paris, wo er die Bekanntschaft Uhlands und Heines machte. In Brüssel fungierte er als Korrespondent der „Allgemeinen Zeitung“ aus Augsburg. Neben weiteren zahlreichen Reisen quer durch Europa beendete er sein Studium der Staatswissenschaften und Geschichte in Leipzig mit der Promotion. Seine bereits in Brüssel begonnenen politischen Aktivitäten traten mit der Märzrevolution 1848 offen zu Tage. Er engagierte sich als Parlamentarier für die konstitutionelle Monarchie. Nach dem Scheitern der Märzrevolution und der Auflösung des Deutschen Bundes fungierte er noch als Abgeordneter auf lokaler Ebene. Durch einen Prozess gegen antisemitische Artikel in der „Wiener Kirchenzeitung“ erwarb er sich hohes Ansehen bei den liberalen Kräften und osteuropäischen Juden. Kuranda wurde 1872 zum Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde in Wien gewählt. Er förderte außerdem jüdische Studien in seiner Position als Vizepräsident der „Israelitischen Allianz“. 1872 wurde er zum Ritter des Leopoldsordens ernannt. Das damit verbundene Adelsprädikat hat er nie verwendet. 1881 wurde er Ehrenbürger der Stadt Wien, wo auch ein Park nach ihm benannt wurde.

Franz von Sommaruga

Österreicher | geboren 1818 | gestorben 1884 | mann | mitglied der frankfurter nationalversammlung


Franz Philipp von Sommaruga, seit 1838 Freiherr von Sommaruga (* 5. März 1818 in Wien; † 26. Juni 1884 ebenda) war ein österreichischer Politiker.

Leben

Der Sohn eines Oberlandesgerichtspräsidenten studierte von 1830 bis 1835 Philosophie und Rechtswissenschaften in Wien und begann anschließend als Auskultant, ab 1840 als Aktuar, im juristischen Staatsdienst in Wien. Die von ihm erstellte Kriminalstatistik konnte er nach Einschreiten der österreichischen Zensurbehörden nicht veröffentlichen.

Johann Heinrich Thöl

deutscher | geboren 1807 | gestorben 1884 | mann | person (lübeck) | rechtswissenschaftler (19. jh.)


Johann Heinrich Thöl (* 6. Juni 1807 in Lübeck; † 16. Mai 1884 in Göttingen) war ein deutscher Rechtsgelehrter, der erheblichen Einfluss auf die Entwicklung des geltenden Handelsrechts genommen hat.

Leben

Die Vorfahren Thöls waren über Generationen Knochenhauer (Schlachter), sein Vater war Kaufmann geworden und Mitinhaber der Reederei Thöl & Minlos. Heinrich Thöl begann im Sommersemester 1826 das Studium der Rechtswissenschaften in Leipzig, wechselte aber bereits 1827 nach Heidelberg, wo er durch Mittermeier und Thibaut geprägt wurde. Am 29. Juli 1829 wurde er mit einer Digesteninterpretation promoviert und am 1. Dezember 1830 über ein Thema des Wechselrechts habilitiert.

Pericles Pantazis

belgier | geboren 1849 | gestorben 1884 | grieche | maler | mann


Pericles Pantazis (* 13. März 1849; † 25. Januar 1884), war ein griechischer Maler, der hauptsächlich in Belgien tätig war.

Leben

Pantazis wurde als Sohn eines Lehrers aus Epirus in Athen geboren. Von 1861 bis 1871 studierte er Malerei an der Athener Kunsthochschule als Schüler von Nikiphoros Lytras. Danach studierte er ein Jahr lang an der Akademie der Bildenden Künste in München. Danach reiste er zunächst nach Marseille und dann nach Paris. In Paris lernte er bei Gustave Courbet und Antoine Chintreuil. In dieser Zeit lernte er auch die modernen Werke von Eugene Boudin kennen, sowie diejenigen des Niederländers Johann Barthold Jongkind. Desweiteren kam er in Kontakt mit den impressionistischen Arbeiten von Monet, Dega und Pissarro.

Buenaventura Báez

dominiker | geboren 1812 | gestorben 1884 | mann | präsident (dominikanische republik)


Buenaventura Báez Méndez (* 14. Juli 1812, † 14. März 1884) war fünfmaliger Präsident der Dominikanischen Republik. Er beteiligte sich 1844 am erfolgreichen Aufstand gegen Haiti, in dessen Folge die Unabhängigkeit der Dominikanischen Repblik befestigt wurde. Im Jahr 1846 reiste er nach Frankreich, um die Errichtung eines französischen Protektorats über der Dominikanischen Republik zu erreichen, allerdings erfolglos. Während seiner ersten Präsidentschaft von 1849 bis 1853 versuchte er gleichfalls erfolglos, die Vereinigten Staaten zur Okkupation der Republik zu bewegen. 1856−1858 erneut Präsident, wurde er in einem Staatsstreich gestürzt und ging ins spanische Exil. Dort führte er ein ausschweifendes Leben und plante die Übernahme der Dominikanischen Republik durch die spanische Krone. Obwohl der spanische König sich 1861 geneigt zeigte und vier Gouverneure in der Dominikanischen Republik einsetzte, gab er die Kolonie 1865 auf und entließ sie abermals in die Unabhängigkeit.

Daraufhin kehrte Báez in seine Heimat zurück, stellte sich zur Präsidentenwahl auf, die er auch gewann. Im Mai 1866 wurde er jedoch abermals gestürzt. Während seiner vierten Amtszeit 1868−1874 bemühte er sich erneut um die Übernahme des Landes durch die Vereinigten Staaten. Immerhin brachte er Präsident Ulysses S. Grant dahin, Kriegsschiffe zur Dominikanischen Republik zu entsenden, und brachte einen Annexionsvertrag bis vor den amerikanischen Senat, der ihn jedoch nicht ratifizierte. Grant musste daraufhin die Kriegsschiffe zurückziehen.

Henry Bartle Frere

diuplomat | engländer | geboren 1815 | gestorben 1884 | mann


Henry Bartle Frere (*29. März1815; † 29. Mai 1884 in Wimbledon) war ein englischer Diplomat. Portrait of Sir Henry Bartle Frere Sir Henry Edward Frere (spr. frihr) erhielt seine Ausbildung in Haileybury und trat 1833 in den Dienst der (Ostindische Kompanie Ostindischen Kompanie]].

Nachdem er mehrere untergeordnetere Stellen in der Justiz und Verwaltung bekleidet hatte, wurde er 1856 zum britischen Residenten in Scindiah ernannt und leistete als solcher während des indischen Aufstandes ausgezeichnete Dienste, wofür ihn die Regierung 1859 zum Kommandeur des Bathordens ernannte.

Alfred Ritter von Franck

Österreichischer maler | geboren 1808 | gestorben 1884 | mann


Alfred von Franck (* 3. März 1808 in Wien; † 4. Dezember 1884 in Graz) war ein österreichischer Maler, Radierer, Lithograph und Kunstprofessor

Alfred Ritter von Franck war der drittälteste Sohn des Wiener Bankiers Johann Jacob von Franck und zugleich der um ein Jahr jüngere Bruder des Schriftstellers Gustav von Franck. Alfred von Franck erteilte dem jungen Kaiser Franz Josef von Österreich Kunstunterricht. Der österreichische Kunstverein stellte im August 1853 fünfundzwanzig seiner mit Bleistift gezeichneten Landschaften aus. Während seiner Militärzeit gehörte er als k.k. Major dem 12. Infanterieregiment an. Nach seinem geleisteten Militärdienst lehrte er als Professor an der Wiener Neustädter Akademie. Alfred von Franck war mit Caroline Scholz, der Tochter des berühmten Schauspielers Wenzel Scholz, verheiratet und stand daher auch in Kontakt mit Nestroy.

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