gestorben 1868
Hermann Freihold Plüddemann
geboren 1809 | gestorben 1868 | maler | mann | person (dresden)Plüddemann war Schüler des Malers Carl Sieg in Magdeburg, von Carl Joseph Begas in Berlin (1828) sowie von Friedrich Wilhelm von Schadow in Düsseldorf (1831). Bis 1846 gehörte er der Meisterklasse bei von Schadow an, 1848 wechselte er als Professor nach Dresden. Im Mittelpunkt seines Schaffens als Historienmaler standen Friedrich Barabarossa und Christoph Kolumbus.
Thomas Carmichael Hindman
geboren 1828 | gestorben 1868 | mann | militärperson (csa) | us-amerikanerLeben
Heinrich von Gräfe
deutscher | geboren 1802 | gestorben 1868 | mann | pädagogeHeinrich von Gräfe studierte in Jena Mathematik, dann Theologie und wurde dort 1825 Rektor der Bürgerschule. Durch mehrere Schriften, namentlich Das Schulrecht, die Zeitschrift Die deutsche Schule, welche, in Österreich und Preußen verboten, nach zwei Jahren wieder aufhören mußte, und Die Schulreform mit besonderer Beziehung auf das Königreich Sachsen (Leipzig 1834), bekannt geworden, wurde er 1840 außerordentlicher Professor der Pädagogik an der Universität und 1842 als Rektor der Bürgerschule nach Kassel berufen, wo er später als Direktor die von ihm eingerichtete Realschule leitete.
Anton von Schallhammer
autor | Österreicher | geboren 1800 | gestorben 1868 | historiker | mann | person (salzburg)Von Schallhammer trat mit 15 Jahren freiwillig in den Militärdienst ein, wurde 1843 zum Hauptmann befördert und trat 1849 aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig in den Ruhestand.
Hans Gasser
Österreicher | bildhauer | geboren 1817 | gestorben 1868 | mannHans Gasser, Bruder von Joseph Gasser von Valhorn ,geboren bei Gmünd auf der Eisentratte in Kärnten als der Sohn eines Tischlers und Holzschnitzers, begann seine Künstlerlaufbahn mit Schnitzen von Weihnachtskrippenfiguren, Aushängeschildern etc., ging 1838 nach Wien, wo er in die Akademie eintrat, und 1842 nach München, wo er sich an Schnorr und Kaulbach, dann an Schwanthaler anschloß.
Franz Steinfeld
Österreicher | Österreichischer maler | geboren 1787 | gestorben 1868 | landschaftsmaler | mannLeben
Franz Steinfeld wurde in Wien-Mariahilf im Haus "Zum braunen Adler", heute Lindengasse 11, geboren. Er war der Sohn des gleichnamigen Bildhauers Franz Steinfeld der Ältere (1750-1832). Bei diesem erlernte der Sohn zunächst die Bildhauerei, wechselte dann aber auf Anregung von Francesco Vasanova an die Akademie der bildenden Künste Wien zum Landschaftsmaler Laurenz Janscha. 1805 trat Steinfeld eine Studienreise an den Rhein und in die Niederlande an, bei der er sich besonders mit Salomon van Ruysdael befasste. Er heiratete 1815 die aus einer Künstlerfamilie stammende Dorothea Fertbauer, deren Bruder der Landschaftsmaler Leopold Fertbauer und deren Onkel der Historienmaler Leopold Lieb waren. 1822 stellte er erstmals in der Akademie aus und wurde ein Jahr später Mitglied. Schließlich wurde er dort 1837 Korrektor in der Landschaftsklasse und 1845-50 Professor. Einige seiner Schüler wurden bedeutende Künstler. Neben jährlichen Reisen in die Alpen besuchte Steinfeld auch Italien, Deutschland und die Schweiz, und machte gemeinsam mit Josef Danhauser 1842 eine Reise nach Belgien und Holland. Auf einer seiner Reisen starb Steinfeld in Böhmen.
August Piepenhagen
deutscher maler | geboren 1791 | gestorben 1868 | landschaftsmaler | maler | mann | romantikLeben
Piepenhagen entstammte bescheidenen Verhältnissen und trat zunächst eine Knopf- und Schnürmacherlehre an. Die Gesellenwanderung führte ihn in die Schweiz, wo ihn die eindrucksvolle Landschaft zu autodidaktischen Malversuchen anregte. 1831 kam er auf seiner Wanderung nach Prag, wo er künftig bleiben sollte. Es folgten erste Ausstellungen und seine Verheiratung in Prag. Piepenhagen hatte Zeit seines Lebens damit zu tun, seine Familie zu ernähren, obwohl er sehr viele seiner Landschaften verkaufen konnte. Seine beiden Töchter Charlotte und Louise wurden von ihm ebenfalls zu Malerinnen ausgebildet. Piepenhagen starb auf dem Gut Generalka bei Prag. Er wurde auf dem evangelischen Friedhof der Prager Vorstadt Karolinenthal beigesetzt. Sein Grab wurde vom Bildhauer Thomas Seidan gestaltet.
Inoue Genzaburō
geboren 1829 | gestorben 1868 | japaner | mann | samuraiInoue erlernte alle Techniken der Tennen Rishin-Ryu Schwertschule und wurde darin 1860 Meister. Er hat aber nicht im Shieikan Dōjō, wo dieser Stil gelehrt wurde, gelebt. 1863 trat er zusammen mit seinem Meister Kondō Isami und den Schülern Hijikata Toshizō, Okita Sōji, Nagakura Shinpachi, Harada Sanosuke und Tōdo Heisuke der Rōshigumi bei.
Rasoherina
frau | geboren 1814 | gestorben 1868Rasoherina, die eigentlich Rabodo hiess, übernahm nach dem gewaltsamen Tod ihres Mannes und Cousins Radama II. die Herrschaft über Madagaskar. Eigentliche Macht übte aber der seit 1852 regierende Premierminister Raharo aus. Dieser wurde aber im Juli 1864 aus dem Amt befördert und Rainilaiaryvony trat an dessen Stelle. Die Königin liess eine Verfassung erarbeiten, welche Ausländern und einheimischen Christen mehr Rechte gewährte. Gleichzeitig wurde den Adligen und Häuptlingen mehr Mitsprache gewährt.

