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Die Wikipedia Einträge des Tages

gestorben 1848

Gottlob Christian Crusius

autor | deutscher | geboren 1785 | gestorben 1848 | mann | pädagoge | philologe


Gottlob Christian Crusius, (*14. Juli 1785 in Lichtenstein/Sa.; † 12. Mai 1848 in Hannover) war ein deutscher Philologe, Pädagoge und Autor.

Leben

Der Sohn eines Schullehrers und Cantors, besuchte das Gymnasium in Zwickau. Dort vorgebildet in Musik und Gesang, immatrikulierte er sich 1806 an der Universität Wittenberg, um Theologie und Philologie zu studieren. Durch die Befreiungskriege wird sein Studium unterbrochen und er geht an die Universität Halle.

Wilhelm Gotthold Büttner

gestorben 1848 | mann


Wilhelm Gotthold Büttner (17??-1848) war ein Wundarzt und Berliner Gutsbesitzer im 19.Jahrhundert.

Büttner gehörte zu den größten Grundbesitzern der Stadt Berlin, welche er in seinem Leben zur größten Ackerwirtschaft entwickelte. Allein die nördlich der Stadtgrenze gelegenen Flächen hatten eine Größe von etwas 100 Hektar (400 Morgen).

Durch die Heirat 1812 mit der Witwe des Berliner Gutsbesitzers August Kraaz gelangte Büttner an einen Teil des Erbes vom Arendator Martin Kraatz, der als Unterpächter von Bezirk Lichtenberg im 18. Jahrhundert in den Vororten und in Berlin etliche Grundstücke und Rechte erwerben konnte.

Johann Jakob Graff

deutscher | geboren 1768 | gestorben 1848 | mann | schauspieler


Johann Jakob Graff (* 23. September 1768 in Georgenthal; † 20. März 1848 in Weimar) war namhafter Schauspieler.

Johann Jakob Graff studierte anfangs in Straßburg Theologie, wandte sich dann der Schauspielkunst zu und debütierte 1789 in Köln als Cassio (im "Othello"). Nachdem er in der Bossaschen Gesellschaft in zahlreichen Städten Süddeutschlands gespielt hatte, erhielt er 1793 ein Engagement an der Hofbühne in Weimar, der er seitdem bis 1841 angehörte. Er starb 20. März 1848 in Weimar.

Pierre Wantzel

franzose | geboren 1814 | gestorben 1848 | mathematiker


Pierre Laurent Wantzel (5. Juni 1814 in Paris21. Mai 1848 in Paris) war ein französischer Mathematiker.

Wantzel zeigte in einer Arbeit von 1837, dass es keine Konstruktion mittels Zirkel und Lineal für die Würfelverdopplung und für die Winkeldreiteilung geben kann. Weiterhin zeigte er, dass die Anzahl der Seiten eines konstruierbaren regulären Polygons die numerische Bedingung erfüllen muss, ein Produkt aus einer Zweierpotenz und (untereinander) verschiedenen Fermatschen Primzahlen zu sein (ist diese numerische Bedingung erfüllt, so hatte bereits Carl Friedrich Gauss gezeigt, dass eine Konstruktion möglich ist).

François van Campenhout

belgier | belgischer komponist | dirigent | geboren 1779 | gestorben 1848 | komponist (romantik) | mann | opernsänger


François (Frans) Van Campenhout [frɔ̃ 'swa vɑn 'kɑm pən hɑut] (* 5. Februar 1779 in Brüssel; † 24. April 1848 ebd.) war ein belgischer Opernsänger, Dirigent und Komponist, der vor allem als Komponist der belgischen Nationalhymne, der Brabançonne, bekannt wurde.

Leben

Als Sohn eines Wirtes geboren, zeigte sich früh seine musikalische Begabung. Er erhielt Violinunterricht beim bekannten Geiger und Komponisten Engelbert Pauwels. Mit 16 Jahren schlug er auf Wunsch seiner Eltern eine juristische Laufbahn ein, brach sie aber nach kurzer Zeit ab und wurde Aushilfsgeiger im Théâtre de la Monnaie. Auch dort hielt es ihn jedoch nicht lange, weil er sein stimmliches Potenzial erkannte.

Francis Crozier

entdecker | geboren 1796 | gestorben 1848 | ire | militärperson (vereinigtes königreich) | polarforscher (antarktis) | polarforscher (arktis)


Francis Rawdon Moira Crozier (September 17961848) war ein Irischstämmiger Offizier der britischen Royal Navy, der an mehreren Expeditionen in Arktis und Antarktis beteiligt war. Er starb vermutlich im Winter 1848 in der kanadischen Arktis um die King-William-Insel beim verzweifelten Versuch, die letzten Überlebenden der Franklin-Expedition nach Süden zum Back Fish River zu führen.

Er wurde 1796 als fünfter Sohn des wohlhabenden Rechtsgelehrten George Crozier im irischen Banbridge geboren. Bereits im Alter von 13 Jahren meldete er sich freiwillig zum Dienst in der Royal Navy und diente ab Juni 1810 auf der HMS Hamadryad. Seine Marinelaufbahn führte ihn schnell weiter über die HMS Meander und die Queen Charlotte, bis er schließlich 1812 auf der HMS Briton im Rang eines Midshipman in den Pazifik segelte. Auf der Insel Pitcairn kam er 1814 in Kontakt mit den Nachkommen der Bounty-Meuterei

Friedrich Englerth

bürgermeister (nordrhein-westfalen) | deutscher | eschweiler | geboren 1793 | gestorben 1848 | mann | unternehmer


Friedrich Englerth (* 1793, † 1848) war von 24. Januar 1822 bis 1831 Bürgermeister von Eschweiler und der drittälteste Sohn von Carl und Christine Englerth.

Nach dem Tod seiner Mutter am 4. Mai 1838 wurde der bereits 1834 gegründete Eschweiler Bergwerksverein EBV durch die erste Generalversammlung am 19. Mai 1838 offiziell gegründet. Sie wählte unter Beteiligung aller Kinder und Erben unter dem Vorsitz des ältesten Sohnes Wilhelm den ersten Verwaltungsrat, welchem Friedrich Englerth als Präsident vorstand.

Karl Gottlieb Bretschneider

deutscher | evangelischer theologe (19. jh.) | geboren 1776 | gestorben 1848 | mann


Karl Gottlieb Bretschneider, (* 11. Februar 1776 in Gersdorf, † 22. Januar 1848 in Gotha) war ein deutscher evangelischer Theologe

Leben

Als Sohn des Oberpfarrers in Lichtenberg, Johann Gottlieb Bretschneider und seiner Frau Johanna Christina (geb. Küttner) geboren, verlor er bereits im 13. Lebensjahr seine Eltern. Daraufhin wurde er von seinem Onkel erzogen. 1794 immatrikulierte er sich an der Universität Leipzig Im Anschluss an seine Studien nahm er 1797 eine Hauslehrersteller in Oberwiera an und kehrte 1802 in gleicher Funktion 1802 nach Leipzig zurück. 1804 promovierte und habilitierte er sich an der Universität Wittenberg, woraufhin er als Privatdozent Vorlesungen über Philosophie und Theologie hielt. Er entschloss sich aufgrund der unruhigen Kriegszeiten, eine theologische Laufbahn einzuschlagen und lehnte daher 1809 eine Berufung an die Universität Königsberg ab. Stattdessen ging er als Pfarrer nach Schneeberg und Annaberg. 1816 kam er als Generalsuperintendent nach Gotha wo er bis zu seinem Tode bedeutend literarisch tätig war.

Als Theologe vertrat er in seinen Schriften, den dogmatischen Standpunkt des rationalen Supranaturalismus und beschäftigte sich mit biblischer Philologie. Kirchenpolitisch bekämpfte er den Zwang zur Bekenntnisverpflichtung und nahm damit einen unionsfreundlichen Standpunkt ein. Als bedeutendstes Verdienst wird die Herausgabe der der Werke Melanchthons in einem von ihm inaugurierten Corpus Reformatorum angesehen.

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