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Die Wikipedia Einträge des Tages

gestorben 1847

Leopold Cassella

deutscher | geboren 1766 | gestorben 1847 | mann | unternehmer


Leopold Cassella (* 8. Dezember 1766 als David Löb Cassel in Friedberg, † 25. März 1847 in Frankfurt am Main) war ein Kaufmann und Unternehmer.

Cassella entstammte einer jüdischen Familie in Friedberg. 1798 heiratete er Nannette Reiß, die Tochter eines Frankfurter Seidenhändlers, und eröffnete gemeinsam mit seinem Schwager Isaac Elias Reiß den Spezereiwarenhandel Cassel & Reiß in der Frankfurter Judengasse. Mit der Aufhebung des Ghettos 1806 verlegte er sein Geschäft in die Schnurgasse in der Altstadt.

František Vladislav Hek

autor | geboren 1769 | gestorben 1847 | literatur (19. jh.) | literatur (tschechisch) | mann | tscheche


František Vladislav Hek (11. April 1769 in Dobruška; 4. September 1847 in Kyšperk) war nationaler Erwecker, Dichter und Publizist. Er diente dem Schriftsteller Alois Jirásek als Vorbild zu seiner Hauptfigur in seinem fünfbändigen historischen Roman F. L. Věk.

Leben

Der Sohn eines Kaufmanns, besuchte die Schule in seinem Heimatort, verlässt diesen 1779 und beendet dort 1782 die Grundschule. Er lernt anschließend am Gymnasium der Piaristen in Prag und kommt hier zum ersten Mal mit der patriotischen Bewegung in Kontakt. Mitte der 80er Jahre kehrt er in seinen Geburtsort zurück, übernimmt das Einzelhandelsgeschäft seines Vaters, in dem er nach und nach neben Waren des täglichen Bedarfs auch tschechische Zeitungen und Bücher ausleiht und später zur Außenvertretung des Verlags Česká expedice wird. Bis 1806 sammelte er über 3.284 Schriften, darunter philosophische, naturkundliche und geschichtliche Werke. Zwar versuchte er auch ein tschechisches Theater ins Leben zu rufen, dies wurde ihm jedoch von der Obrigkeit verboten. 9. Mai 1806 brennt sein gut gehendes Geschäft ab, der nächste Schlag erfolgt 1811 während des Staatsbankrotts der österreichischen Monarchie. 1806 lernt er auch den Kaplan Josef Liboslav Ziegler, der zu seinem langjährigen Freund und Mitkämpfer bei seiner patriotischen Arbeit wird. 1821 stirbt seine Frau, mit der er seit 1792 verheiratet war. Hek verkauft sein Anwesen und verlässt Dobruška. Er siedelt sich in Ochranov nieder. Seine letzten Lebensjahre verbringt er bei seiner Tochter Ludmila Štolovská in Kyšperk (heute Letohrad).

Karl Gustav Brinckmann

autor | geboren 1764 | gestorben 1847 | mann | politiker (18. jh.) | politiker (19. jh.) | schwede


Karl Gustav Brinckmann, seit 1808 Freiherr Karl Gustav von Brinckmann, seit 1835 auch Selmar als Synonym (* 25. Februar 1764 in Nacka † 24. Dezember 1847 in Stockholm), schwedischer Diplomat und deutscher Dichter

Leben

Brinckmann stammte aus einer ostfriesischen Familie, die in Schweden eingewandet war. Er besuchte von 1782 bis 1785 das Seminar der Brüdergemeinde in Barby. Dabei lernte er Friedrich Schleiermacher kennen, der ihm später Schriften über die Religion widmete. 1787 nahm er ein Studium an der Universität Halle auf, studierte Philosophie und Jura. 1889 begab er sich auf eine Bildungsreise, die ihn nach Wittenberg, Jena, Weimar, Leipzig und Berlin führte. Dabei lernte er Christoph Martin Wieland kennen und fand einen Weg zur Berliner Romantik.

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