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Die Wikipedia Einträge des Tages

gestorben 1790

Gottfried Ploucquet

geboren 1716 | gestorben 1790 | mann | philosoph


Gottfried Ploucquet (* 25. August 1716 in Stuttgart; † 13. September 1790 in Tübingen) war ein deutscher Philosoph und Logiker. Er ist der Verfasser eines der ersten logischen Kalküle und galt als einer der bedeutendsten Philosophie- und Logiklehrer seiner Zeit.

Leben

Ploucquet kam als Sohn eines hugenottischen Flüchtings 1716 in Stuttgart zur Welt. Nach einem Theologiestudium und Tätigkeiten als Hauslehrer und Pfarrer wurde Ploucquet im Jahre 1750 auf den Lehrstuhl für Logik und Metaphysik der philosophischen Fakultät in Tübingen berufen. Dort lehrte und wirkte er bis zu seinem durch einen Schlaganfall verursachten Tode im Jahre 1790. In seiner Zeit am Tübinger Stift verfasste er einige Abhandlungen über die Metaphysik und mehrere Logikkompendien für seine Studenten.

Thomas de Mahy

adelsperson | franzose | geboren 1744 | gestorben 1790 | mann


Thomas de Mahy, Marquis von Favras (* 26. März 1744 in Favras bei Blois; † 19. Februar 1890 in Paris) war Leutnant in der Schweizergarde des Grafen von Provence und wurde Opfer eines politischen Komplottes.

Leben

Thomas de Mahy, Marquis von Favras trat in den Militärdienst, wurde Leutnant in der Schweizergarde des Grafen von Provence, nachherigen Ludwigs XVIII., heiratete die Prinzessin Karoline von Anhalt-Bernburg und fasste nach dem Ausbruch der Revolution, durch seinen unruhigen Ehrgeiz bewogen, den Entschluss, den König und die Monarchie auf irgend eine Weise zu retten.

Heinrich Ludwig Manger

architekt | deutscher | geboren 1728 | gestorben 1790 | mann


Die Kaserne der Garde-Jäger in Potsdam heute. Heinrich Ludwig (von) Manger (*1728 in Kitzscher bei Leipzig; † 30. April 1790 in Potsdam, wohl erst kurz vor seinem Tod geadelt) war königlich preußischer Oberhofbaurat und Obergarteninspektor, Baumeister und Pomologe.

Er studierte bei Baumeister Schmiedlein in Leipzig. 1748 setzte er seine Studien an der Universität in Leipzig fort. 1753 wurde er Kondukteur des königlichen Baukontors und arbeitete im Ingenieurscorps bei General von Fürstenhof in Dresden. In Potsdam lernte er Maurer und in Berlin Zimmermann. 1763 wurder er zum Bauinspektor aller königlichen Bauten ernannt. 1775 wurde er zu den königlichen Bauten Carl Philipp von Gontards und Georg Christian Ungers, unter anderem beim Neuen Palais in Potsdam als Bauleiter hinzugezogen. Nachdem Gontard und Unger ihr Amt verließen, blieb Manger bis 1786 alleiniger Direktor der königlichen Bauten, als der er für die Baukostenabrechnungen zuständig war. Auf Grund von Auseinandersetzungen mit Friedrich II. wurde er 1786 inhaftiert und erst nach dessen Tode im selben Jahr durch den nachfolgenden König Friedrich Wilhelm II. begnadigt. Er schuf zahlreiche Kasernen, darunter die des Garde-Jäger-Bataillons, Bürgerhäuser, Brücken und Kanäle in Potsdam. Außerdem baute er die 55 Kolonistenhäuser der Erweiterung von Nowawes.

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