gestorben 1612
Karl von Lamberg
geboren 1570 | gestorben 1612 | mann | römisch-katholischer bischof (17. jahrhundert)Herkunft
Karl von Lamberg entstammte einer um 1500 begründeten Linie von Orteneck der steiermärkischen Adelsfamilie Lamberg. Über seine Ausbildung ist nichts bekannt. 1590 wurde er Kanoniker und später Dekan des Domkapitels in Passau, 1598 Kanoniker in Salzburg.Paul Jenisch (Theologe)
deutscher | geboren 1551 | gestorben 1612 | lutherischer theologe (16. jahrhundert) | lutherischer theologe (17. jahrhundert) | mann | pädagogeLeben
Als Sohn des Bergmanns Paul Jenisch geboren, wurde ihm zunächst Privatunterricht ermöglicht. Dennoch besuchte er die Schule in Annaberg, wo der Rektor der Schule sein Talent erkannte und ihn förderte. So konnte er sich 1570 an der Universität Wittenberg immatrikulieren. Hier erlangte er 1576 den akademischen Grad eines Magisters.Karin Månsdotter
frau | geboren 1550 | geschichte schwedens in der frühen neuzeit | gestorben 1612 | schwedeFrühe Jahre
Karin Månsdotters Eltern waren Måns Månsson und Ingrid Jakobsdotter. Der Vater war wahrscheinlich Soldat und stammte aus eher einfachen Verhältnissen. Karin fand zunächst Anstellung bei Gert Cantor, der als Hofmusiker in Stockholm engagiert war. Das frühe Waisenkind war spätestens seit Anfang 1565 als Kammerzofe am Hof von Elisabet Wasa, der Tochter Gustav I. Wasa beschäftigt. Im Alter von fünfzehn Jahren wurde Karin die Geliebte König Eriks XIV.Anna von Perusse d'Escars
benediktiner | geboren 1546 | gestorben 1612 | kardinal | mann | römisch-katholischer bischof (16. jh.) | römisch-katholischer bischof (17. jh.)Er war der Sohn von Jacques de Pérusse, signeur d'Escars, und seiner zweiten Frau, Françoise de Longwy, dame de Givry (oder Giury). Nach seiner Studienzeit trat er in den Benediktinerorden der Abtei von Saint Bénigne in Dijon ein. Er wurde in den Abteien von Dijon, Barbery, Montesmes, Poultières und Champagne im Bistum Le Mans zum Abt gewählt. In den Religonskriegen war er ein Anhänger von Heinrich von Guise. Am 1. Oktober 1584 wurde er zum Bischof von Lisieux ernannt und am 1. Mai 1585 geweiht. Da die Diözese stark von den Religionskriegen betroffen war, hielt er sich längere Zeit in Rom auf. Papst Clemens VIII. ernannte ihm 1596 zum Kardinal. Obwohl König Heinrich IV mit der Kardinalsernennung eines Anhängers der Guise nicht einverstanden war, schätzte er Perusse dennoch hoch ein. Am 17. März 1599 trat er von seinem Bischofsamt zurück, wurde aber am 3. März 1603 zum Koadjutor mit dem Recht der Nachfolge als Bischof von Langres gewählt. Das Amt hatte sein älterer Bruder Charles d'Escars de Pérusse inne. Am 23. Mai 1608 wurde er dann zum Bischof von Metz gewählt, dessen Amt er am 10. September des Jahres antrat. Er starb am 19. April 1612 im Schloss Vic-sur-Seille an der Mosel und liegt in der Kathedrale von Metz begraben.
Henry Frederick Stuart, Prince of Wales
geboren 1594 | geschichte englands in der frühen neuzeit | gestorben 1612 | mannHenry war die grosse Hoffnung nicht nur seiner Eltern, sein Tod im Alter von nur 18 Jahren wurde als Katastrophe für die Nation angesehen. Aus den Aufzeichnung, die bei seiner Autopsie gemacht wurden, erschliesst sich, dass er an Typhus starb. Seine Titel gingen auf seinen jüngeren Bruder Charles über, der bis dahin ein Leben im Schatten seines Bruders geführt hatte.

