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Die Wikipedia Einträge des Tages

gestorben 1612

Karl von Lamberg

geboren 1570 | gestorben 1612 | mann | römisch-katholischer bischof (17. jahrhundert)


Karl von Lamberg (auch: Karl Freiherr von Lamberg; tschechisch: Karel z Lamberka; * 1570 oder 1563; † 18. September 1612 in Ossegg) war Erzbischof von Prag.

Herkunft

Karl von Lamberg entstammte einer um 1500 begründeten Linie von Orteneck der steiermärkischen Adelsfamilie Lamberg. Über seine Ausbildung ist nichts bekannt. 1590 wurde er Kanoniker und später Dekan des Domkapitels in Passau, 1598 Kanoniker in Salzburg.

Paul Jenisch (Theologe)

deutscher | geboren 1551 | gestorben 1612 | lutherischer theologe (16. jahrhundert) | lutherischer theologe (17. jahrhundert) | mann | pädagoge


Paul Jenisch, auch: Paulus Jenisch, Jensius, Jenischius (* 1551 in Annaberg; † 9. November 1612 in Dresden) war ein deutscher Pädagoge und lutherischer Theologe.

Leben

Als Sohn des Bergmanns Paul Jenisch geboren, wurde ihm zunächst Privatunterricht ermöglicht. Dennoch besuchte er die Schule in Annaberg, wo der Rektor der Schule sein Talent erkannte und ihn förderte. So konnte er sich 1570 an der Universität Wittenberg immatrikulieren. Hier erlangte er 1576 den akademischen Grad eines Magisters.

Karin Månsdotter

frau | geboren 1550 | geschichte schwedens in der frühen neuzeit | gestorben 1612 | schwede


Karin Månsdotter (* 6. Oktober oder 6. November 1550 in Uppland; † 13. September 1612 auf dem Hof Liuksiala bei Tampere) war die dritte Ehefrau des schwedischen Königs Eriks XIV. (1533-1577).

Frühe Jahre

Karin Månsdotters Eltern waren Måns Månsson und Ingrid Jakobsdotter. Der Vater war wahrscheinlich Soldat und stammte aus eher einfachen Verhältnissen. Karin fand zunächst Anstellung bei Gert Cantor, der als Hofmusiker in Stockholm engagiert war. Das frühe Waisenkind war spätestens seit Anfang 1565 als Kammerzofe am Hof von Elisabet Wasa, der Tochter Gustav I. Wasa beschäftigt. Im Alter von fünfzehn Jahren wurde Karin die Geliebte König Eriks XIV.

Anna von Perusse d'Escars

benediktiner | geboren 1546 | gestorben 1612 | kardinal | mann | römisch-katholischer bischof (16. jh.) | römisch-katholischer bischof (17. jh.)


Anne Cardinal de Perusse d'Escars de Giury, O.S.B. (* 29. März 1546 in Paris; † 19. April 1612 in Vic-sur-Seille) war Kardinal und Bischof von Metz.

Er war der Sohn von Jacques de Pérusse, signeur d'Escars, und seiner zweiten Frau, Françoise de Longwy, dame de Givry (oder Giury). Nach seiner Studienzeit trat er in den Benediktinerorden der Abtei von Saint Bénigne in Dijon ein. Er wurde in den Abteien von Dijon, Barbery, Montesmes, Poultières und Champagne im Bistum Le Mans zum Abt gewählt. In den Religonskriegen war er ein Anhänger von Heinrich von Guise. Am 1. Oktober 1584 wurde er zum Bischof von Lisieux ernannt und am 1. Mai 1585 geweiht. Da die Diözese stark von den Religionskriegen betroffen war, hielt er sich längere Zeit in Rom auf. Papst Clemens VIII. ernannte ihm 1596 zum Kardinal. Obwohl König Heinrich IV mit der Kardinalsernennung eines Anhängers der Guise nicht einverstanden war, schätzte er Perusse dennoch hoch ein. Am 17. März 1599 trat er von seinem Bischofsamt zurück, wurde aber am 3. März 1603 zum Koadjutor mit dem Recht der Nachfolge als Bischof von Langres gewählt. Das Amt hatte sein älterer Bruder Charles d'Escars de Pérusse inne. Am 23. Mai 1608 wurde er dann zum Bischof von Metz gewählt, dessen Amt er am 10. September des Jahres antrat. Er starb am 19. April 1612 im Schloss Vic-sur-Seille an der Mosel und liegt in der Kathedrale von Metz begraben.

Henry Frederick Stuart, Prince of Wales

geboren 1594 | geschichte englands in der frühen neuzeit | gestorben 1612 | mann


Henry Frederick Henry Frederick Stuart, Prince of Wales (* 19. Februar 1594, Stirling Castle; † 6. November 1612) war der älteste Sohn von König Jakob VI. und Anna von Dänemark. Er wurde in Stirling Castle geboren und schon bei seiner Geburt zum Herzog von Rothesay, Earl of Carrick und Lord of the Isles ernannt. Nachdem sein Vater 1603 auch den englischen Thron bestiegen hatte, wurde er zum Herzog von Cornwall ernannt, 1610 auch zum Prince of Wales und Earl of Chester (diese beiden Titel sind seither traditionell den Erbanwärtern auf den englischen und den schottischen Thron vorbehalten).

Henry war die grosse Hoffnung nicht nur seiner Eltern, sein Tod im Alter von nur 18 Jahren wurde als Katastrophe für die Nation angesehen. Aus den Aufzeichnung, die bei seiner Autopsie gemacht wurden, erschliesst sich, dass er an Typhus starb. Seine Titel gingen auf seinen jüngeren Bruder Charles über, der bis dahin ein Leben im Schatten seines Bruders geführt hatte.

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