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Die Wikipedia Einträge des Tages

geschichte schwedens in der frühen neuzeit

Herman Fleming

geboren 1619 | generalgouverneur (finnland) | geschichte schwedens in der frühen neuzeit | gestorben 1673 | militärperson (schweden) | schwede


Herman Klasson Fleming af Liebelitz (* 17. September 1619 in Villnäs/Finnland; † 28. September 1673 in Stockholm) war ein schwedischer Politiker. Er war von 1664 bis 1669 schwedischer Generalgouverneur Finnlands.

Frühe Jahre

Herman Fleming wurde als Sohn des Reichsrats und Admiral Klas Fleming (1592-1644) und seiner Frau Anna Göransdotter Snakenborg geboren. Er studierte von 1637 bis 1640 an der Universität Uppsala und begab sich ab 1640 auf Auslandsreisen. Unter anderem blieb er zwei Jahre in Amsterdam. Dort eignete er sich gründliche Kenntnisse der Nautik und des Schiffbaus an. Daneben war er als Studient an der Universität Leiden eingeschrieben und reiste nach Brabant, Flandern, Frankreich und Italien.

Isaac de Pas, Marquis de Feuquières

diplomat | französische geschichte | franzose | geboren 1618 | geschichte schwedens in der frühen neuzeit | gestorben 1688 | mann | militärperson


Isaac de Pas, Marquis de Feuquières (* 1618; † 6. März 1688 in Madrid) war ein französischer General und Diplomat.

Der Adlige entstammte einer alten, seit der Zeit der Kreuzzüge bekannten Familie aus dem Artois, die ihren Namen vom Ort Pas im heutigen Departement Pas-de-Calais erhielt. Sie herrschte über Feuquières (Oise). Isaac war der Sohn von Manassès de Pas, Marquis de Feuquières.

Kupferzettel

geschichte schwedens in der frühen neuzeit | münze


Als Kupferzettel ( schwedisch kopparsedlar) bezeichnete man in der Rechts- und Wirtschaftsgeschichte Schwedens eine Währung aus dem Kupfer der Bergwerke von Falun.

Definition

Die Kupferzettel (= Platten aus Rohkupfer) wurden im Austausch für Handelswaren in den Bergwerksstädten Falun und Västerås ausgegeben. Sie konnten legal vom Inhaber nicht direkt weiterveräußert werden. Die Kupferzettel durften nur in Avesta, in der sich die bedeutendste Münzprägestädte Schwedens befand, nach ihrem Metallgewicht eingetauscht werden. Die Differenz enthielt die staatliche Steuer von einem Fünftel des Wertes.

Skytteanische Professur

akademische bildung | bildung in schweden | geschichte schwedens in der frühen neuzeit | politikwissenschaft | wissenschaftspreis


Die Skytteanische Professur für Politik und Rhetorik ( schwedisch Skytteanska professuren i statskunskap och vältalighet) ist eine altehrwürdige Professur für Politikwissenschaft in Schweden.

Stiftung

Die Professur wurde 1622 durch den Freiherrn und Reichsrat Johan Skytte (1577-1645) an der Universität Uppsala eingerichtet. Sie ist wahrscheinlich die älteste Professur für Politikwissenschaft der Welt. Die Inhaber der Professur zählen in der Geschichte Schwedens zu angesehendsten Politikwissenschaftlern des Landes.

Christine von Holstein-Gottorp

frau | geboren 1573 | geschichte schwedens in der frühen neuzeit | gestorben 1625 | schwede


Christine von Holstein-Gottorp Christine von Holstein-Gottorp (* 12. oder 13. April 1573 in Kiel; † 8. Dezember 1625 in Gripsholm) war die zweite Ehefrau des schwedischen Königs Karl IX. und von 1604 bis 1611 schwedische Königin.

Leben

Christine wurde als Tochter des Herzogs Adolf von Schleswig-Holstein-Gottorp (1526-1586) und seiner Frau Christine von Hessen (1543-1604) geboren. Sie sollte eigentlich König Sigismund III. Wasa (1566-1632) heiraten, der jedoch das Versprechen brach. Christine, die diesen Schmerz nie verwunden hat, wurde dann die zweite Ehefrau des späteren schwedischen Königs Karl IX. (1550-1611). Die Trauung fand am 22. August 1592 im Schloss von Nyköping statt. Am 15. März 1607 wurde sie gemeinsam mit ihrem Mann feierlich im Dom von Uppsala gekrönt.

Karin Månsdotter

frau | geboren 1550 | geschichte schwedens in der frühen neuzeit | gestorben 1612 | schwede


Karin Månsdotter (* 6. Oktober oder 6. November 1550 in Uppland; † 13. September 1612 auf dem Hof Liuksiala bei Tampere) war die dritte Ehefrau des schwedischen Königs Eriks XIV. (1533-1577).

Frühe Jahre

Karin Månsdotters Eltern waren Måns Månsson und Ingrid Jakobsdotter. Der Vater war wahrscheinlich Soldat und stammte aus eher einfachen Verhältnissen. Karin fand zunächst Anstellung bei Gert Cantor, der als Hofmusiker in Stockholm engagiert war. Das frühe Waisenkind war spätestens seit Anfang 1565 als Kammerzofe am Hof von Elisabet Wasa, der Tochter Gustav I. Wasa beschäftigt. Im Alter von fünfzehn Jahren wurde Karin die Geliebte König Eriks XIV.

Königsstraße (Finnland)

altstraße | finnische geschichte | geschichte schwedens in der frühen neuzeit | verkehrsgeschichte


Die Königsstraße ( finnisch Kuninkaantie, schwedisch Kungsvägen) war seit dem Mittelalter eine der ältesten skandinavischen Verkehrsrouten, die ursprünglich von Bergen am Atlantik über Oslo, Karlstad, Örebro und Stockholm bis nach Turku führte. In Finnland verlief sie entlang der Südküste weiter von Turku nach Wyborg, später auch bis nach Sankt Petersburg. Bekannte finnische Orte auf der Strecke waren Salo, Perniö, Tammisaari, Karjaa, Espoo, Helsinki, Vantaa, Porvoo, Pernaja, Loviisa und Hamina.

Handels- und Verkehrsweg

Der Name Königsstraße hebt die Bedeutung des Handels- und Verkehrswegs hervor. Später wurde er auch für die Postbeförderung und die Nachrichtenübermittlung strategisch bedeutsam. An der Königsstraße entstanden zahlreiche Gutshöfe und Posthaltereien. Über zwanzig Gasthöfe sorgten für Verpflegung und Unterkunft von Reisenden. Die Königsstraße stellte seit dem 14. Jahrhundert eine der wichtigsten Verkehrsstrecken des schwedischen Reiches in Ost-West-Richtung dar.

Koporje

festung in russland | geschichte schwedens in der frühen neuzeit | nordische kriege | russische militärgeschichte | schwedische militärgeschichte


Tor der ehemaligen Festung Koporje Koporje ( russisch Копорье, schwedisch Caporie) war vom 13. bis zum 18. Jahrhundert eine Festung etwa 100 km südwestlich des heutigen Sankt Petersburg in der Oblast Leningrad. Sie war abwechselnd in russischem und schwedischem Besitz.

Geschichte

Die Festung wurde erstmals 1240 in den Nowgoroder Annalen als Außenposten des Deutschen Ordens an der Südseite des Finnischen Meerbusens erwähnt. Zu dieser Zeit bestand sie noch aus Holz. 1241 wurde sie von den Russen unter Führung Alexander Newskis zerstört.

Koporje

festung in russland | geschichte schwedens in der frühen neuzeit | nordische kriege | russische militärgeschichte | schwedische militärgeschichte


Tor der ehemaligen Festung Koporje Koporje ( russisch Копорье, schwedisch Caporie) war vom 13. bis zum 18. Jahrhundert eine Festung etwa 100 km südwestlich des heutigen Sankt Petersburg in der Oblast Leningrad. Sie war abwechselnd in russischem und schwedischem Besitz.

Geschichte

Die Festung wurde erstmals 1240 in den Nowgoroder Annalen als Außenposten des Deutschen Ordens an der Südseite des Finnischen Meerbusens erwähnt. Zu dieser Zeit bestand sie noch aus Holz. 1241 wurde sie von den Russen unter Führung Alexander Newskis zerstört.

Friede von Pljussa

friedensvertrag | geschichte schwedens in der frühen neuzeit | nordische kriege | russische militärgeschichte | schwedische militärgeschichte


Der Friede von Pljussa ( russisch Плюсское перемирие 1583, schwedisch Stilleståndet i Pliusa 1583) war ein Waffenstillstandsvertrag zwischen Russland und Schweden. Er beendete den Livländischen Krieg (1558-1583).

Voraussetzungen

Der Waffenstillstand von Pljussa wurde möglich, da sich durch den im Januar 1582 geschlossenen Frieden zwischen Polen und Russland die militärische Lage für Schweden verschlechtert hatte. Gleichzeitig war Russland weiterhin unter Druck, da ein Angriff durch die Tataren zu befürchten war. Dies machte sowohl den russischen Zaren Iwan IV. als auch den schwedischen König Johann III. friedensgeneigt.

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