geboren 1939
Michael Brückner
deutscher | geboren 1939 | gestorben 1998 | mann | politiker (berlin)Der gebürtige Treptower absolvierte eine Lehre als Elektromechaniker, dem sich ein Studium an der Technischen Universität in Dresden anschloss. Bis zur Wende arbeitete er als Ingenieur für Elektrotechnik. November 1989 wurde er Mitglied der sich neu gründenden Sozialdemokratischen Partei in der DDR (SDP) im Bezirk Berlin-Treptow. Mai 1990 wurde der im Ortsteil Niederschöneweide wohnende Michael Brückner auf Vorschlag der SPD als erster frei gewählter Bürgermeister nach der Wende in Treptow gewählt. Zu seinen Aufgaben gehörte der Aufbau einer demokratischen Verwaltung nach über 40 Jahren SED-Herrschaft. Das Amt als Bezirksbürgermeister führte er bis zu seinem plötzlichem Tod 1998 nach einem lange unentdeckt gebliebenen Krebsleiden aus. Seine letzte Ruhestätte fand er auf dem Friedhof Adlershof im heutigem Bezirk Treptow-Köpenick.
Frank Vincent
geboren 1939 | italo-amerikaner | mann | schauspieler | us-amerikanerBiografie
Frank Vincent wuchs in New Jersey auf. Ursprünglich wollte der begabte Schlagzeuger, Trompeter und Pianist Musiker werden. 1975 kam er jedoch durch Zufall an eine Rolle in dem Low-Budget-Mafiadrama Blutiger Zahltag mit Joe Pesci.Karl Dodrimont
deutscher | geboren 1939 | ringer (deutschland)Werdegang
Karl Dodrimont wuchs in Baindl im Landkreis Ravensburg auf. Schon als Schüler begann er bei der SG Baienfurt mit dem Ringen. Nach seiner Schulzeit erlernte er den Beruf eines Mechanikers. Seinen ersten großen Erfolg auf der Ringermatte feierte er 1959, als er in Nendingen deutscher Juniorenmeister im Fliegengewicht im freien Stil wurde. Bei den Senioren erkämpfte er sich 1963 seine ersten beiden deutschen Meistertitel im Bantamgewicht im freien Stil und im griech.-röm. Stil, denen noch einige folgen sollten. Er war dabei einer der Hauptkonkurrenten von Weltmeister Fritz Stange aus Untertürkheim, dem er einige deutsche Meistertitel wegschnappen konnte.
Hans-Dieter Schnell
cdu-mitglied | geboren 1939 | landtagsabgeordneter (hessen) | mann | politiker (21. jahrhundert)Ausbildung und Beruf
Nach dem Wirtschafsabitur im Jahr 1959 absolvierte Schnell von 1960 bis 1962 eine Banklehre und arbeitete bis 31. Dezember 1962 als Bankkaufmann (Börsenhändler), bevor er von 1963 bis 1978 eine Tätigkeit in der elterlicher Großhandlung übernahm. Von 1978 bis 2004 arbeitete er als Angestellter im Versicherungsaußendienst.George Kingston
eishockeyfunktionär | eishockeytrainer | geboren 1939 | mannKarriere
Kingston begann seine Karriere als Trainer im Jahr 1968 an der University of Calgary. Insgesamt betreute der Kanadier das Universitäts-Team 16 Jahre lang, jedoch mit zweimaliger Unterbrechung. Kingstons erstes Engagement dauerte von 1968 bis 1976, das zweite von 1978 bis 1983 und das dritte und letzte von 1984 bis 1988. Während seiner Amtszeit schaffte Kingston das Team zu fünf Meisterschaften in der Alberta Colleges Athletics Conference zu führen. Nach Beendigung seiner letzten Saison in Calgary stand Kingstons Bilanz bei 245 Siege mit dem Team, demgegenüber standen 128 Niederlagen.Amari Egadze
geboren 1939 | georgier | ringer (sowjetunion) | sowjetbürgerAmari Egadze
Amari Egadze (*1939) ist ein ehemaliger sowjetrussischer Ringer georgischer Herkunft und Vizeweltmeister 1965 im Bantamgewicht.
Werdegang
Amari (eigentlich Omar) Egadze, ein Georgier, begann als Jugendlicher mit dem Ringen und wurde nach ersten größeren Erfolgen im nationalen Rahmen an das Ringerzentrum in Tiflis delegiert. Dort entwickelte er sich zu einem hervorragenden Ringer im griech.-römischen Stil. 1960 gelang ihm mit dem 3. Platz erstmals eine Platzierung unter den drei ersten Siegern bei der sowjetrussischen Meisterschaft im Bantamgewicht. Nur Weltmeister Oleg Karawajew und Olympiasieger Boris Gurewitsch landeten vor ihm. Es erfolgten dann mehrere Starts in Länderkämpfen und, nachdem er 1962 sowjetrussischer Meister geworden war, sein Einsatz bei der Weltmeisterschaft in Toledo/USA. Dort gewann er vier Kämpfe, unterlag aber im Entscheidungskampf dem Japaner Masamitsu Ichiguchi und kam auf den 2.Platz.
Fritz Loos
deutscher | geboren 1939 | hochschullehrer (göttingen) | mann | rechtswissenschaftler (20. jahrhundert) | rechtswissenschaftler (21. jahrhundert)Weblinks
- Offizielle Website von Prof. Loos bei der Juristischen Fakultät Göttingen (leider wenig informativ)
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Leonas Vaidotas Ašmantas
geboren 1939 | ingenieur | wirtschaftsenergieminister (litauen)Ausbildung
Leonas Vaidotas Ašmantas machte das Abitur am "Žiburys"-Gymnasium Prienai 1956 und studierte am Kaunas polytechnischen Institut (heute KTU). Seit 1958 bis 1962 studierte er am Energieinstitut Mosau und wurde Wirtschaftsingenieur für Kernenergie und danach arbeitete er als wiss. Mitarbeiter am Litauischen Wirtschaftsenergieinstitut Kaunas, war Leiter des Labors.
János Varga
europameister (ringen) | geboren 1939 | olympiasieger (ringen) | ringer (ungarn) | ungar | weltmeister (ringen)János Varga
János Varga (*21. Oktober 1939 in Abony) ist ein ehemaliger ungarischer Ringer und Olympiasieger 1968.
Werdegang
János Varga begann 1955 mit dem Ringen. Durch gute Leistungen im Jugend- u. Juniorenbereich fiel er dem damaligen ungarischen Staatstreiner Mihály Matura auf, der seinen Wechsel zum Spitzenclub "Honved" Budapest veranlaßte. János entwickelte sich dort in den nächsten Jahren zu einem Weltklasseringer in beiden Stilarten. Als 1961 Imre Hódos, der Olympiasieger von 1952 im Bantamgewicht seine internationale Karriere beendete, trat János dessen Nachfolge in der ungarischen Nationalmannschaft an. In Ungarn beherrschte er dann die Bantamgewichtsklasse, zunächst in beiden Stilarten, ab 1965 im griech.-röm. Stil, bis 1972. Ein furioses Debut auf der internationalen Ringermatte gab János Varga 1961 bei der Weltmeisterschaft in Yokohama, als er auf Anhieb Vizeweltmeister im Bantamgewicht im freien Stil wurde. Den Weg zum Titelgewinn versperrte ihm nur der erfahrene Olympiasieger und vielfache Weltmeister Hüseyin Akbas aus der Türkei.

