geboren 1934
Ian Richardson
brite | geboren 1934 | gestorben 2007 | mann | schauspielerLeben
Richardson studierte zunächst am College of Dramatic Art in Glasgow. Ab den 1960er-Jahren spielte er zuvörderst für die Royal Shakespeare Company, die er 1970 verließ um die Hauptrolle in der BBC-Produktion Eyeless in Gaza zu übernehmen. Mitte der 1970er-Jahre war er als Henry Higgins im Broadway-Revival von My Fair Lady zu sehen. Einem breiten Publikum bekannt wurde Richardson als perfider machiavellistischer Politiker im TV-Zweiteiler Ein Kartenhaus (1990) und dessen Fortsetzung Um Kopf und Krone (1993).Hans Heinrich Jensen
abgeordneter der hamburgischen bürgerschaft | cdu-mitglied | deutscher | geboren 1934 | mann | politiker (21. jahrhundert)Leben
Jensen ist verheiratet und hat zwei Töchter, von denen eine verstorben ist. Nach einer kaufmännischen Ausbildung absolvierte er ein Studium der Wirtschaftswissenschaften, das er als Diplom-Volkswirt abschloss. Jensen war 30 Jahre lang kaufmännisch in der Mineralölindustrie tätig.Ramón Marsal
fußballspieler (spanien) | geboren 1934 | gestorben 2007 | mann | spanierJosé Ramón Marsal Ribó (* 12. Dezember 1934 in Madrid; † 22. Januar 2007 ebenda) war ein spanischer Fußballspieler.
Er spielte zwar nur drei Jahre bei Real Madrid war in dieser Zeit aber sehr erfolgreich. So konnte er jeweils dreimal den Europapokal der Landesmeister und die spanische Meisterschaft gewinnen. Sein Tor gegen Athletic Bilbao am 17.November 1957, bei dem Marsal die gesamte Abwehr und den Torwart umspielte, ist als Tor der langen Minute legendär geworden.spiegel.de: RAMÓN MARSAL
Klaus Thiele (Fußballspieler)
fußballspieler (ddr) | fußballtorhüter (ddr) | geboren 1934 | mannKlaus Thiele kam im November 1952 zu Wismut Aue in den Kader der 1. Mannschaft. Doch war an den Torhütern Kurt Steinbach und Erhard Schmalfuß vorerst kein Vorbeikommen. Sein erstes Oberliga-Spiel bestritt Thiele am 19. September 1954 für die nun in SC Wismut Karl-Marx-Stadt umbenannte Mannschaft beim 5:0-Heimsieg gegen die BSG Empor Lauter. Nach diesem Spiel setzte er sich in der Stammelf fest. Der talentierte Torhüter hatte eine große Karriere vor sich, die aber jäh unterbrochen wurde.
Doug Watkins
geboren 1934 | gestorben 1962 | jazz-bassist | mann | us-amerikanerWatkins zählt − vor allem als Begleiter – zu den bedeutendsten Exponenten seines Instruments im stilistischen Rahmen des Hard Bop. Als Freelancer wirkte er bei Aufnahmesitzungen der meisten wichtigen Musiker dieses Stils mit, ingesamt erschienen bereits zu Watkins' Lebzeiten knapp 300 LP-Produktionen, auf denen er mitwirkte. Zu einer der musikalisch einflussreichsten Platten im umfangreichen Oeuvre des früh verstorbenen Bassisten dürfte dabei Sonny Rollins' Saxophone Colossus von 1956 zählen. Watkins war auch Gründungsmitglied von Art Blakeys Jazz Messengers, denen er seit 1954 angehörte. Er verließ die Band zusammen mit Horace Silver im Jahre 1956 und schloss sich dem neugegründeten Quintett des Pianisten an. Charles Mingus griff auf die Fähigkeiten seines jüngeren Bassistenkollegen zurück, als er 1961 für einige Zeit im eigenen Ensemble die Rolle des Pianisten übernahm. Mit Watkins am Bass spielte das Mingus-Sextett am 6. November 1961 eine Aufnahmesession ein, deren Ergebnisse auf Mingus Oh Yeah! und einigen Stücken auf Tonight At Noon zu hören sind. Auf dem Weg zu einem Auftritt in San Francisco starb Doug Watkins nur wenige Monate später im Alter von 28 Jahren bei einem Autounfall. Er war am Lenkrad des Wagens eingenickt und stieß daraufhin mit einem entgegenkommenden Lastwagen zusammen; seine beiden Begleiter, Pianist Roland Hanna und Trompeter Bill Hardman überlebten das Unglück.
Maximilian Liebmann
Österreicher | geboren 1934 | hochschullehrer (graz) | kirchenhistoriker | korporierter im cv | mann | römisch-katholischer theologe (20. jahrhundert) | römisch-katholischer theologe (21. jahrhundert)Leben
Liebmann studierte von 1955 bis 1961 Theologie an der Karl-Franzens-Universität Graz. 1961 wurde er in Graz zum Dr. theol. promoviert und nahm 1961 weitere philsophisch-historische Studien in Graz auf. Bis 1968 war er zunächst Religionslehrer an Volks-, Haupt- und Allgemeinbildenden Höheren Schulen. 1968 wurde er Assistent am Grazer Institut für Kirchengeschichte. Nach Studienaufenthalten in Deutschland und Italien (Rom) habilitierte er sich 1977 mit der Arbeit über "Urbanus Rhegius und die Anfänge der Reformation". Für seine Habilitationsarbeit erhielt er den Kardinal Innitzer Förderungspreis für Theologie. 1977 lehrte er als Universitätsdozent für Kirchengeschichte; 1979 wurde er ao. Universitätsprofessor für Kirchengeschichte an der Universität Graz. 1982 wurde er Direktor der Abteilung für Theologiegeschichte und kirchliche Zeitgeschichte. Nach einer Gastprofessur an der Universität in Klagenfurt wurde er 1989 Ordentlicher Universitätsprofessor für Kirchengeschichte der Karl-Franzens-Universität Graz. Zwischen 1991 und 1999 ist Liebmann Dekan der Katholisch-Theologischen Fakultät. 2002 wird er emeritiert.
Ammo Baba
assyrer | fußballspieler (irak) | geboren 1934 | iraker | mannKarriere
Mit 17 Jahren wurde Baba im Jahre 1954 Stammspieler bei Al-Qouwa Al-Dschawiya, dort spielte er bis 1964. Noch im selben Jahre erlitt er eine schwere Knieverletzung, die das Ende seiner Karriere bedeutete. Für die irakische Mannschaft absolvierte Baba zwischen 1957 und 1964 mehrere internationale Spiele. Am 19. Oktober 1957 bestritt er sein erstes und das erste Internationale Länderspiel für die irakische Mannschaft, dort erzielte er ebenfalls den ersten Treffer in der Geschichte der Nationalmannschaft. Sein letztes Spiel war das 0:0 gegen den Iran in Bagdad (1964).Herbert Schambeck
abgeordneter zum bundesrat (Österreich) | Österreicher | Övp-mitglied | bundesratspräsident (Österreich) | geboren 1934 | hochschullehrer (innsbruck) | hochschullehrer (linz) | jurist | korporierter im cv | mannLeben
Schambeck studierte Rechtswissenschaften an der Universität Wien. 1958 wurde er zum Dr. iur. promoviert. Nach Tätigkeiten im Gericht wurde er ab 1964 Dozent an der Universität Wien. 1965 wurde er Rechtskonsulent in der wissenschaftlichen Abteilung der Bundeskammer der gewerblichen Wirtschaft in Wien.Friedrich Adolphi
deutscher | geboren 1934 | mann | offensive-d-mitglied | politiker (21. jh.) | politiker (hamburg)Leben
Adolphi ist verheiratet und hat drei Kinder. Ab 1950 absolvierte er eine Ausbildung bei der Deutschen Bundespost. Seit 1997 ist er Postamtmann im Ruhestand. Mitglied der Deutschen Postgewerkschaft ist er seit 1951. Als ehrenamtlicher Fußballjugendtrainer hat er 33 Jahre lang fungiert. Von 1997 bis 2000 war er Schöffe beim Jugendgericht.Gustav Gunsenheimer
deutscher | geboren 1934 | kirchenmusiker | komponist | träger des bundesverdienstkreuzesGunsenheimer wirkte als Lehrer und Kirchenmusiker in Schweinfurt. Er komponierte Kantaten, Motetten, Bläsersätze, Orgel- und Orchesterwerke. Er wurde für seine Leistungen 1983 mit dem Titel eines Kirchenmusikdirektors ausgezeichnet, 1990 folgte die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes.

