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Die Wikipedia Einträge des Tages

geboren 1926

Gerhard Wirth

althistoriker | deutscher | geboren 1926 | mann


Gerhard Wirth (* 9. Dezember 1926) ist ein deutscher Althistoriker.

Wirth war bis zu seiner Emeritierung Professor für Alte Geschichte an der Universität Bonn und ist unter anderem korrespondierendes Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Sein Forschungsschwerpunkt ist das 4. Jahrhundert v. Chr., in dem das klassische Zeitalter Griechenlands endete und der Hellenismus begann. Wirth hat denn auch zahlreiche Arbeiten zu Alexander dem Großen veröffentlicht, neben mehreren Aufsätzen und einer allgemeinen Studie auch eine populäre Kurzbiographie. Ebenso hat er eine Biographie von Alexanders Vater Philipp II. angefertigt. Sein zweiter Schwerpunkt stellt die Spätantike dar, besonders die Völkerwanderungszeit.

Herbert Thomas Mandl

autor | geboren 1926 | gestorben 2007 | hochschullehrer (ostrava) | mann | musiker | philosoph


Herbert Thomas Mandl (* 1926 in Bratislava; † 21. Februar 2007 in Meerbusch-Büderich) war ein jüdisch-tschechische Musiker, Philosoph und Schriftsteller.

Leben

Der als Sohn eines Physikers im slowakischen Pressburg geborene Mandl wurde von den den Nationalsozialisten mit seiner Familie zunächst ins Prager Getto verbracht, später in das KZ Theresienstadt. Mandl, der bereits als Kind Violinenunterricht hatte, überlebte als Violinist im so genannten Lagerorchester von Karel Ancerl und Viktor Ullmann, später auch die Konzentrationslager Auschwitz und Dachau. In Dachau stirbt sein Vater, er selbst wäre wegen eines Fluchtversuches beinahe erschossen worden. Über seine Erinnerungen berichtete der 81-Jährige immer wieder bei Gedenkveranstaltungen.

Georges Lautner

franzose | geboren 1926 | mann | regisseur


Georges Lautner (*24. Januar 1926 in Nizza) ist ein französischer Regisseur.

Seine Karriere beginnt mit Filmen, in denen Bernard Blier sein Protagonist ist (Arrêtez les tambours, 1960; Auch Helden wollen sterben, 1960, mit Juliette Mayniel; Das schwarze Monokoel, 1961, mit Marie Dubois, Der siebte Geschworene, mit Danièle Delorme). 1964 inszeniert er Radieschen von unten mit Louis de Funès. Die Monokel-Reihe mit Paul Meurisse setzt er mit zwei weiteren Filmen fort. Seit den 70ern zahlreiche Komödien und Thriller, meist mit Alain Delon (Eiskalt wie das Schweigen, Der Fall Serrano) und Jean-Paul Belmondo (Der Windhund, Der Profi). In den 80ern folgen auf seine früheren Werke platte und von der Kritik verrissene Filme wie Fröhliche Ostern (mit Belmondo), Ein Käfig voller Narren III und Ein Mann weiß zuviel (mit Michael Brandon und Robert Mitchum). Mit Das unheimliche Haus verhilft Lautner Belmondo 1994 zu einer Altersrolle. 2000 inszeniert er die Episode Das Bistro in Drogenszenen.

Weblinks

  • Georges Lautner
fr:Georges Lautner lb:Georges Lautner

Josef Koukl

geboren 1926 | mann | römisch-katholischer bischof (20. jahrhundert) | römisch-katholischer bischof (21. jahrhundert) | tscheche


Josef Koukl (* 8. November 1926 in Brünn) war Bischof von Leitmeritz (Litoměřice).

Seine Jugend verbrachte Josef Koukl in Břeclav, wo sein Vater Gymnasialprofessor war. 1945 legte er das Abitur in Brünn ab und studierte bis 1950 Theologie in Prag, wo er am 23. April d. J. zum Priester geweiht wurde. Nach einer Kaplanstätigkeit in Sokolov leistete er bis 1953 den Wehrdienst ab und wirkte danach als Hilfsgeistlicher in verschiedenen Pfarreien, darunter auch am Veitsdom. Ab 1958 wirkte er als Pfarrer in Kladruby u Stříbra und wurde 1970 zum Spiritual des Leitmeritzer Priesterseminars berufen. 1974 promovierte er in Prag zum Dr. theol. und lehrte danach an der Leitmeritzer Theologischen Fakultät Moraltheologie. Zudem wurde er Kanoniker des Allerheiligen-Kapitels an der Prager Burg.

O. P. Nayyar

geboren 1926 | gestorben 2007 | inder | komponist (filmmusik) | mann


Omkar Prasad Nayyar (bekannt als O. P. Nayyar; Hindi: ओंकार प्रसाद नैय्यर, Omkār Prasād Naiyyar; * 16. Januar 1926 in Lahore; † 28. Januar 2007 in Thane, Maharashtra) war ein indischer Filmmusikkomponist, der überwiegend für den Hindi-Film (Bollywood) tätig war.

O. P. Nayyar begann seine Karriere als Filmmusikschreiber 1949 für den Film Kaneez. Sein erster großer Erfolg war Aar Paar (1954) von Guru Dutt, mit dem er danach mehrfach arbeitete, unter anderem für Mr. & Mrs. '55 und C.I.D.. Er schrieb besonders häufig Lieder für Geeta Dutt, Asha Bhosle und Mohammed Rafi, deren Karrieren er damit vorantrieb. Bemerkenswert ist auch, dass er nie mit Lata Mangeshkar, der erfolgreichsten indischen Playbacksängerin zusammenarbeitete.

Bobby Bölke

geboren 1926 | komiker | mann


Bobby Bölke (* 11. April 1926 in Roßlau, eigentlich Walter Bölke) ist ein deutscher Schauspieler und Komiker.

Nach einer Ausbildung wurde er zum Theaterschauspieler. Als Conférencier arbeitete er ab 1958 und wurde gleichzeitig Rundfunkmoderator.

1960 wurde er von Eberhard Cohrs entdeckt und stand mit ihm für die nächsten sieben Jahre für Sketche zusammen auf der Bühne.

József Kovács (Langstreckler)

geboren 1926 | gestorben 1987 | langstreckenläufer | leichtathlet (ungarn) | mann


József Kovács (* 3. März 1926; † 29. März 1987) war ein ungarischer Leichtathlet. Bei einer Körpergröße von 1,63 m betrug sein Wettkampfgewicht 50 kg.

József Kovács schied bei den Olympischen Spielen 1952 in Helsinki im Vorlauf über 5000 Meter aus. Bei der Europameisterschaft 1954 in Bern gewann Kovács nach einem spannenden Finale in 29:25,8 Minuten knapp vor dem Briten Frank Sando die Silbermedaille über 10.000 Meter. Sieger war allerdings mit fast einer halben Minute Vorsprung der Tscheche Emil Zátopek. Vier Tage später gab Kovács im Finale über 5000 Meter auf. Es gewann in Weltrekordzeit der für die Sowjetunion antretende Ukrainer Wolodymyr Kuz.

John Meyendorff

Ökumenische persönlichkeit | geboren 1926 | gestorben 1992 | mann | orthodoxer theologe (20. jahrhundert) | russe | us-amerikaner


Baron Ivan Feofilovich von Meyendorff ((Иван Феофилович барон фон Мейендорф) in den USA bekannt als John Meyendorff (* 17. Februar 1926 in Neuilly-sur-Seine, Frankreich22. Juli 1992) war einer der führenden russisch-orthodoxen Theologen des 20. Jahrhunderts.

Er wurde in Frankreich als Sohn von Exilrussen geboren und studierte am Institut de Théologie Orthodoxe Saint-Serge und an der Sorbonne wo er 1958 auch doktorierte. Während er in Frankreich lebte, war er als Jean Meyendorff bekannt.

Peter Schütt (Forstwissenschaftler)

autor | botaniker | deutscher | forstwissenschaftler | geboren 1926 | herausgeber | hochschullehrer (münchen) | hochschullehrer (saarbrücken) | literatur (20. jahrhundert) | literatur (21. jahrhundert) | literatur (deutsch) | mann | sachliteratur | umweltschützer


Peter Schütt (* 13. September 1926 in Berlin) ist ein deutscher Forstwissenschaftler. Der langjährige Professor für Forstbotanik und Forstpathologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München ist einer breiten Öffentlichkeit in den 1980er-Jahren als einer der wissenschaftlichen Hauptprotagonisten in der Debatte um das so genannte „Waldsterben“ bekannt geworden. Daneben war er wesentlicher Mitverfasser und Herausgeber einer Reihe von dendrologischen Standardwerken, vor allem der von ihm 1994 begründeten umfassenden Enzyklopädie der Holzgewächse.

Leben und Wirken

Nachdem Peter Schütt 1954 mit der Dissertation Dendroklimatologische Untersuchungen an Stiel-, Trauben- und Roteichen auf Diluvialstandorten an der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät der Freien Universität seiner Heimatstadt Berlin zum Dr. rer. nat. promoviert hatte, arbeitete er zunächst an der Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft in Reinbek bei Hamburg. Dort spezialisierte er sich auf Kiefernzüchtungen. 1963 habilitierte er sich mit der Schrift Der Schüttebefall der Kiefer in Abhängigkeit von Herkunft und Anbauort an der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität des Saarlandes in Saarbrücken. Dort wurde er 1969 auch zum außerplanmäßigen Professor ernannt.

Günther Bentele

autor | deutscher | geboren 1926 | kinder- und jugendbuch | literatur (20. jahrhundert) | literatur (21. jahrhundert) | literatur (deutsch) | mann


Günther Bentele (* 24. März 1941 in Bietigheim, Baden-Württemberg) ist inzwischen pensionierter Lehrer für die Fächer Deutsch, Geschichte, Ethik und Philosophie. Er gibt historische Stadtrundgänge durch die Altstadt von Bietigheim-Bissingen und trug in seiner Heimatstadt auch Wesentliches zur Erhaltung der historischen Altstadt und zu ihrer Gestaltung bei. Diese Tätigkeit führte zu einer Vielzahl von Veröffentlichungen im Bereich der Bau- und Ortsgeschichte sowie der Volks- und Landeskunde. Er veröffentlichte nicht nur einiges über die Architektur und Geschichte dieser Stadt, sondern auch zahlreiche Kinder- und Jugendbücher. Dabei handelt es sich häufig um historische Kriminalromane, die von Kritikern wie Lesern begeistert aufgenommen wurden und für die er bereits mit zahlreichen Preisen ausgestattet wurde. Seine Bücher sind ein Garant für exzellent recherchierte, spannungsgeladene historische Stoffe und zeichnen sich besonders auch durch ihre Heimatverbundenheit aus. So spielt die Handlung zahlreicher seiner Geschichten entweder in seiner Heimatstadt Bietigheim selbst, oder aber in der Gegend um Stuttgart bzw. Baden-Württemberg. Die Erzählungen sind dabei eine Mischung aus erfundenem Roman sowie historischer Beschreibungen jeder Gegenden.

Auch seine Familie fließt in seine Romane mit ein. Die Helden seiner Bücher besitzen häufig die Namen eines oder mehrerer seiner vier Kinder Katrin, Susanne, Ulrich und Christoph sowie seiner Frau Sabine Bentele.

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