Skip navigation.
Home
Die Wikipedia Einträge des Tages

geboren 1905

Fritz Genschow

deutscher | filmproduzent | filmregisseur | geboren 1905 | gestorben 1977 | mann | schauspieler


Fritz Genschow (*15. Mai 1905 in Berlin, Deutschland; † 21. Juni 1977 in Berlin) war ein deutscher Schauspieler, Filmregisseur und Filmproduzent, der auch Drehbücher verfasste.

Seine Filmkarriere begann Fritz Genschow als Schauspieler 1929 mit dem Film Vererbte Triebe. In den 1930iger Jahren war er ein viel beschäftigter Nebendarsteller. Seine Debüt als Regisseur gab er 1935 mit dem Film Der Interessante Fall. Nach dem 2. Weltkrieg war Geschow vor allem als Regisseur und Drehbuchautor tätig und wurde mit zahlreichen Märchenverfilmungen bekannt. Er übernahm die Produktion seiner Filme selbst und trat auch als Schauspieler auf.

Josef Eitzenberger

Österreicher | burschenschafter | geboren 1905 | gestorben 1978 | mann | raumfahrt in der sowjetunion und in russland | raumfahrtingenieur | raumfahrtpionier


Josef Jakob Anton Eitzenberger (* 1. Oktober 1905 in Wien; † 24. Jänner 1978 in Salzburg) war ein österreichischer Fernlenk- und Radarspezialist.

Leben

Eitzenberger war maßgeblich an der Entwicklung der Raketen V1, V2 und des Radars beteilt. Nach dem 2. Weltkrieg kam er in russische Kriegsgefangenschaft. 1946 kam er in die sowjetische Militärakademie in Monino bei Moskau, dann nach Sochumi am Schwarzen Meer, wo er zwangsweise wissenschaftliche Arbeit für die russische Raketenentwicklung und Fernsteuerung verrichten musste. Er war an der Entwicklung der Lenkung von Sputnik 1 und Sputnik 2 beteiligt. 1958 kehrte er in die Heimat zurück. Von 1958 bis 1968 war er Hauptabteilungsleiter für Elektrotechnik und Elektronik am Battelle-Institut in Frankfurt am Main. Dort bearbeitete er Regierungsaufträge für das Verteidigungsministerium und war an der Entwicklung eines Nachrichtenübermittlungssystems für die NATO beteiligt. 1968 wurde er wegen Verdacht, amerikanische und deutsche Militärgeheimnisse an die Russen verraten zu haben und für den sowjetischen Geheimdienst KGB spioniert zu haben, verhaftet. Nach zweijähriger Untersuchungshaft wurde das Verfahren gegen ihn, wegen dauernder Verhandlungs- und Haftunfähigkeit eingestellt.

Hans Grimm (Regisseur)

deutscher | drehbuchautor | filmregisseur | geboren 1905 | gestorben 1998 | mann | tontechniker


Hans Grimm (* 30. Januar 1905 in Rehau; † 12. September 1998 bei Luino) war ein deutscher Tonmeister und Filmregisseur.

Grimm absolvierte eine Ausbildung zum Maschinenbautechniker und Elektriker. Seit 1927 arbeitete er als Tonmeister bei dem Tonfilmpionier Hans Vogt in Berlin. Als Cheftonmeister der Tobis wirkte er in den dreißiger und vierziger Jahren an zahlreichen deutschen Filmproduktionen mit.

Hirabayashi Taiko

autor | frau | geboren 1905 | gestorben 1972 | japaner | japanische literatur


Hirabayashi Taiko ( jap. 平林 たい子 ; * 3. Oktober 1905 in Nagano, † 17. Februar 1972)

Leben

Hirabayashi Taiko besuchte gegen den Willen Ihrer Mutter die Frauenoberschule. Der Schulleiter und Lyriker Tsuchiya Bunmei ermunterte sie zu schreiben. Sie lebte zeitweise mit Anarchisten zusammen, wurde nach dem Erdbeben in Kantō-Gebiet verhaftete und musste daraufhin Tōkyō verlassen. Sie zog unstet durch Korea und die Mandschurai, wo sie ein Kind zur Welt brachte, das bald darauf an Unterernährung verstarb. Diese Ereignis ist zugleich die Vorlage für Ihre Erzählung Seryōshitsu nite.

Willy Borngässer

autor | deutscher | evangelischer geistlicher (20. jahrhundert) | geboren 1905 | gestorben 1965 | mann | ns-opfer | person (wiesbaden)


Willy Borngässer (* 19. Juni 1905; † 21. Oktober 1965) war ein deutscher evangelisch-lutherischer Pfarrer und Kommunalpolitiker.

Borngässer war von 1934 bis zu seinem Tod Pfarrer der Wiesbadener Marktkirche. Während der Zeit des Nationalsozialismus war er zudem als Gefängnisgeistlicher tätig. Wegen seiner politischen Überzeugung wurde er zweimal verhaftet und saß von 1943 bis 1945 im Zuchthaus.

Otto Kirchheimer

geboren 1905 | gestorben 1965 | jurist | mann | soziologe


Otto Kirchheimer (* 11. November 1905 in Heilbronn; † 22. November 1965 in New York) war ein sozialistisch geprägter Staats- und Verfassungsrechtler, der in Deutschland, Frankreich und Amerika wirkte. Er wird als "einer der wichtigsten Staats- und Verfassungstheoretiker deutscher Sprache" bezeichnet (Suhrkamp Verlag).

Leben

Zino Franzescatti

geboren 1905 | violinist


Zino Francescatti (* 9. August 1905 in Marseille; † 1991) war ein Violinist.

Francescatti entstammt einer Musikerfamilie. Sein Vater der Enkelschüler von Nicolo Paganini war, war sein einziger Lehrer. Er debütierte 1918 in seiner Heimatstadt. 1924 folgten Auftritte in Paris. 1928 konzertierte er zusammen mit Maurice Ravel in England. 1939 übersiedelte er in die USA.

Hüseyin Nihal Atsız

geboren 1905 | gestorben 1975 | mann | rassismus | türke


Hüseyin Nihal Atsız (* 12. Januar 1905; † 11. Dezember 1975) war ein bekannter Turanist und Buchautor und ein Vordenker der ülkücü-Bewegung in der Türkei.

Leben

Atsız wurde am 12. Januar in Kadıköy geboren. Nach seiner schulischen Ausbildung schrieb er sich als Student der militärisch-medizinischen Fakultät ein, wurde aber 1925 ausgeschlossen. Er arbeitete anschließend als Hilfslehrer an einer Schule und als Hilfsschreiber auf einer Fähre. 1926 schrieb er sich an der Literarischen Fakultät Istanbul ein und arbeitete nach Abschluss seines Studiums als Assistent. 1931 heiratete er zum ersten Mal. 1935 erfolgte die Scheidung.

Atsız wurde 1933 wegen seiner Beiträge in einer selbst herausgegebenen Zeitschrift von der Universität ausgeschlossen. Anschließend arbeitete er als Türkischlehrer in Malatya. Später unterrichtete er das Fach Literatur an einem Gymnasium in Edirne. Dort gab er die Zeitschrift Orhun heraus, die später verboten wurde. 1934 arbeitete er als Türkischlehrer im Istanbuler Stadteil Kasımpaşa. 1936 heiratete er ein zweites Mal. Aus dieser Ehe gingen zwei Söhne hervor. Im Jahre 1975, neun Monate vor seinem Tod, trennte Atsız sich auch von seiner zweiten Ehefrau.

Hüseyin Nihal Atsız

geboren 1905 | gestorben 1975 | mann | rassismus | türke


Hüseyin Nihal Atsız (* 12. Januar 1905; † 11. Dezember 1975) war ein bekannter Turanist und Buchautor und ein Vordenker der ülkücü-Bewegung in der Türkei.

Leben

Atsız wurde am 12. Januar in Kadıköy geboren. Nach seiner schulischen Ausbildung schrieb er sich als Student der militärisch-medizinischen Fakultät ein, wurde aber 1925 ausgeschlossen. Er arbeitete anschließend als Hilfslehrer an einer Schule und als Hilfsschreiber auf einer Fähre. 1926 schrieb er sich an der Literarischen Fakultät Istanbul ein und arbeitete nach Abschluss seines Studiums als Assistent. 1931 heiratete er zum ersten Mal. 1935 erfolgte die Scheidung.

Atsız wurde 1933 wegen seiner Beiträge in einer selbst herausgegebenen Zeitschrift von der Universität ausgeschlossen. Anschließend arbeitete er als Türkischlehrer in Malatya. Später unterrichtete er das Fach Literatur an einem Gymnasium in Edirne. Dort gab er die Zeitschrift Orhun heraus, die später verboten wurde. 1934 arbeitete er als Türkischlehrer im Istanbuler Stadteil Kasımpaşa. 1936 heiratete er ein zweites Mal. Aus dieser Ehe gingen zwei Söhne hervor. Im Jahre 1975, neun Monate vor seinem Tod, trennte Atsız sich auch von seiner zweiten Ehefrau.

Dionysios Zakythenos

geboren 1905 | grieche | historiker | mann | philosoph


Dionysios Zakythenos, auch Zakythinos (*1905 in Kephallonia), ist ein griechischer Historiker und Philosoph.

Zakythenos ist einer der bedeutensten Historiker für byzantinische Geschichte.

Er studierte zunächst Philosophie an der Unviersität von Athen. Später Byzantinische Geschichte an der Sorbonne bei dem führenden französischen Byzantologen Charles Diehl.

Von 1939 bis 1970 war er Professor an Universität von Athen.

Im Jahr 1966 wurde Zakythenos Mitglied der Athener Akademie der Wissenschaften. Für seine wissenschaftlichen Arbeiten hat Zakythenos zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen erhalten.

XML Feed