geboren 1894
Otto Staiger
basel | geboren 1894 | gestorben 1967 | glasmaler | maler | mann | schweizerLeben
1911 machte er eine Glasmalerlehre in Basel. 1919 bis 1922 arbeitete er in Genf mit dem Maler Hans Stocker, dort kehrte er sich von der traditionellen dunkeltonigen Malerei ab. 1922 zog er nach Besazio im Tessin um. 1925 trat er der Gruppe Rot-Blau bei, der auch Paul Camenisch, Hermann Scherer und Albert Müller angehörten. 1926 bis 29 führte er die Glasfenster an der neugebauten Antoniuskirche in Basel mit Hans Stocker aus. 1927 kehrte er nach Basel zurück. 1933 Mitbegründer der Basler Künstlervereinigung Gruppe 33. Seit 1938 hatte er eine eigene Glasmalerei-Werkstatt an der Birsstrasse in Basel.Charles Hindenlang
basel | geboren 1894 | gestorben 1960 | maler | mann | schweizerLiteratur
- Emil Szittya: Neue Tendenzen in der Schweizer Malerei. [Mit] Abb. von Camenisch, Coghuf, Hindenlang, Staiger, Stocker, Sulzbachner. Paris (1929)
Curt Wittje
deutscher | geboren 1894 | gestorben 1947 | mann | militärperson (weimarer republik) | nsdap-mitglied | reichstagsabgeordneter | ss-mitgliedLeben
Herkunft und Militärlaufbahn
Wittjes Vater Robert war Geheimer Regierungsrat und von 1903 bis 1919 Oberbürgermeister von Detmold.Der Lebenslauf, soweit nicht anders angegeben, nach den Angaben bei Jens-W. Kleist. Zur dortigen Angabe, Wittjes Vater sei Oberbürgermeister von Wandsbek gewesen, siehe: Bürgermeister von Wandsbeck und Stadt Detmold: Bürgermeister Im dortigen Leopoldinum bestand Curt Wittje im Februar 1913 das Abitur. Er trat als Fahnenjunker in ein Magdeburger Artillerieregiment ein und erhielt im Juni 1914 sein Offizierspatent als Leutnant. Am Ersten Weltkrieg nahm er als Batterieoffizier teil, wurde als Generalstabsoffizier ausgebildet und im September 1917 zum Oberleutnant befördert. Kurz vor Kriegsende schwer verwundet, geriet er im November 1919 in belgische Gefangenschaft, aus der er im März 1919 nach Deutschland fliehen konnte. Wittje wurde in die stark verkleinerte Reichswehr der Weimarer Republik übernommen. Ab Oktober 1920 diente er als Regimentsadjutant in Allenstein; im Juni 1925 wurde er zum Hauptmann befördert. 1922 heiratete er Irene Skowronski. Aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor.Franz Fuchs (Politiker)
deutscher | geboren 1894 | gestorben 1981 | landtagspräsident (hessen) | mann | spd-mitgliedLeben und Beruf
Nach dem Besuch der Volksschule absolvierte Fuchs von 1908 bis 1911 eine kaufmännische Ausbildung und arbeitete anschließend bis 1916 als kaufmännischer Angestellter. Von 1916 bis 1918 nahm er als Soldat am Ersten Weltkrieg teil.Arthur Loesser
geboren 1894 | gestorben 1969 | mann | pianist | schriftsteller | us-amerikanerDer Halbbruder des Komponisten Frank Loesser besuchte das New York’s City College und studierte dann Zoologie an der Columbia University, bevor er am Institute of Musical Arts, dem Vorläufer der Juilliard School of Music Schüler von Sigismond Stojowski und Percy Goetschius wurde.
Elisha Scott
fußballtorhüter (nordirland) | fußballtrainer | geboren 1894 | gestorben 1959Scott war kein großgewachsener Torhüter (ca. 5 Fuß, 9 ZollScotts Eintrag in Northern Ireland's Footballing Greats ( >, englisch) ~ 1,75m), jedoch wegen seiner Schnellig- und Beweglichkeit, sowie seinem Einsatzwillen bekannt und wegen seiner langjährigen Treue zum FC Liverpool bei den Fans des Clubs äußerst beliebt.Portrait Scotts auf der Website lfchistory.net ( >; englisch)
Martin Hutze
bürgermeister(minden) | deutscher | geboren 1894 | gestorben 1968 | mann | person (ostwestfalen-lippe)Josef Hopf
deutscher | geboren 1894 | gestorben 1993Nach dem Abschluss der Volksschule ging Hopf zunächst 1908 als Schuhmacher in die Lehre, die er 1911 abschloss. Er arbeitete zunächst in seinem erlernten Beruf, wurde aber 1915 zur Infanterie in den Militärdienst gerufen. Nach einer Verwundung beantragte er eine Versetzung und kam 1917 als Monteursgehilfe nach Oberschleißheim zur fliegenden Truppe. Mit dem Ende der Kampfhandlungen wurde Hopf arbeitslos, erhielt aber 1920 bei BMW in Milbertshofen als Hilfsschlosser eine Anstellung und arbeitete zunächst am Motorenprüfstand. Nach einer weiteren kurzen Arbeitslosigkeit wurde er als Monteur in der Motorradproduktion bei BMW. Als Rudolf Schleicher zu BMW kam wurde Hopf sein Mitarbeiter. 1924 übernahm er wieder Prüfstandarbeiten. Ab 1928 begann er mit Arbeiten an den Kompressormotoren, mit denen Ernst Henne am 19. September 1929 mit 216,8 km/h einen Geschwindigkeitsweltrekord aufstellen konnte.
Waldemar Klink
chorleiter | deutscher | geboren 1894 | gestorben 1979Klink war erster Leiter der 1936 gegründeten Nürnberger Singschule der Stadt der Reichsparteitage. Wegen seines Eintretens für zeitgenössische Musik wurde er von den Nationalsozialisten mit zwei Jahren Auftrittsverbot belegt. 1946 setzte er die Leitung der als Nürnberger Singgemeinschaft neugegründeten Singschule fort. 1959 wurde er in den Ruhestand versetzt. In weiteren Kreisen der weltlichen Chöre wurde er durch sein Standardwerk Der Chormeister bekannt.
Friedrich Blume
deutscher | geboren 1894 | gestorben 1975 | herausgeber | mann | musikwissenschaftlerFriedrich Blume (* 5. Januar 1893 in Schlüchtern, Hessen; † 22. November 1975 in ebenda) war ein deutscher Musikwissenschaftler.
Leben
Blume studierte in München, Berlin und Leipzig. 1938 wurde er auf den Lehrstuhl für Musikwissenschaft der Christian-Albrechts-Universität Kiel berufen, den er bis 1958 innehatte.

