geboren 1892
Cäsar von Lohringhoven
cdu-mitglied | csu-mitglied | deutscher | geboren 1892 | gestorben 1969 | mannBiographie
Lohringhoven wurde als Sohn eines angesehenen Richters geboren; als die Familie 1906 das Deutsche Reich verließ, um auszuwandern, lebte er fortan bei seinem Großonkel in Berlin, wo er später auch die Offizierslaufbahn einschlug. Lohringhoven leistete aufgrund einer aufgetretenen leichten Beinverletzung nie tatsächlichen Kriegsdienst, sondern erledigte Verwaltungsaufgaben der Wehrmacht und schied 1939 aus der Wehrmacht aus und lebte fortan in München.Heinrich Vockel
cdu-mitglied | deutscher | geboren 1892 | gestorben 1968 | korporierter im cv | kreisauer kreis | mann | politiker im nationalsozialismus | reichstagsabgeordneter | zentrum-mitgliedLeben
Heinrich Vockel entstammte einem alteingesessenen Bauerngeschlecht auf dem Thunehof. Er studierte Rechts- und Staatswissenschaften in Berlin. 1921 wurde er in Münster zum Dr. rer. pol. promoviert. Vockel war seit Studientagen Mitglied der katholischen Studentenverbindung K.A.V. Suevia Berlin im CV. Nach seinem Studium engagierte er sich in der Deutsche Zentrumspartei und nahm 1927 als Generalsekretär der Deutsche Zentrumspartei an den Gesprächen zum Regensburger Abkommen zwischen der BVP und der Zentrumspartei teil. > "Historisches Lexikon Bayern" Er war Reichstagsabgeordneter der Weimarer Republik von 1930 bis 1933 (5. bis 7. Wahlperiode).
Sándor Rónai
geboren 1892 | gestorben 1965 | mann | staatspräsident (ungarn)Rónai, der dem linken Flügel der Sozialdemokratischen Partei angehörte, förderte noch während des Zweiten Weltkrieges eine Zusammenarbeit mit der Ungarischen Kommunistischen Partei von Mátyás Rákosi.
Alice Brady
frau | geboren 1892 | gestorben 1939 | oscarpreisträger | schauspieler | stummfilmschauspieler | us-amerikanerAlice Brady war die Tochter des Broadwayproduzenten William A. Brady und kam so bereits als Kind mit der Theaterwelt in Kontakt. Ihre Theaterkarriere begann bereits vor dem Ersten Weltkrieg. Ihren ersten Film drehte sie bereits 1914. Auch hier verhalf ihr der Vater als Filmproduzent zu einem leichten Einstieg in die Filmbranche, die zu dieser Zeit noch New York als ihre Metropole hatte. Ihre letzten Stummfilm drehte sie 1923, blieb allerdings weiterhin Theaterschauspielerin am Broadway.
Camille Graeser
geboren 1892 | gestorben 1980 | mann | schweizer | schweizer künstler | schweizer malerLeben
Camille Graeser wuchs in Stuttgart auf. Er absolvierte eine Schreinerlehre und studierte an der dortigen Königlichen Kunstgewerbeschule Möbelbau und Innenarchitektur bei Bernhard Pankok. 1915 arbeitete er als Möbelzeichner in Berlin und begegnete dort Herwarth Walden von der Galerie Der Sturm. 1917 eröffnete er in Stuttgart ein eigenes Atelier für Innenarchitektur und Werbegrafik und nahm Malunterricht bei Adolf Hölzel. Er trat 1918 dem Deutschen Werkbund bei und beteiligte sich an dessen Ausstellungen.1933 flüchtete Graeser nach Zürich. Dort heiratete er Emmy Rauch, die den Arbeitslosen finanziell unterstützte. Seine künstlerische Tätigkeit begann 1937 mit dem Beitritt zur Künstlergruppe allianz. Ab dem Folgejahr beteiligte er sich an fast allen Ausstellungen der allianz, ab 1947 auch im Ausland.
Julius von Borsody
Österreicher | geboren 1892 | gestorben 1960 | mann | szenenbildnerEr besuchte die Kunstakademie in Müchen und kam 1917 zum Film. Er begann seine Karriere bei der Sascha-Film in Wien, war aber bis 1924 auch für andere Filmgesellschaften tätig. 1920 war er Szenenbildner für Paul Czinners bedeutendstes vorexpressionistisches Werk Inferno. Für die Monumentalfilme von Michael Curtiz und Alexander Korda in Wien war er gemeinsam mit Emil Stepanek und Artur Berger für die aufwändigsten Kulissen die je in einem österreichischen Film errichtet wurden, verantwortlich. So war er Mitgestalter des gigantischen Tempel von Sodoms in Sodom und Gomorrha (1922), der ob seiner Größe auf dem Laaer Berg im Freien errichtet wurde. Weitere Monumentalfilme der Sascha-Film an denen Julius von Borsody mitarbeitete waren Der junge Medardus (1923) und Harun al-Rashid (1924).
Emma Kunz
alternativmediziner | esoteriker | frau | geboren 1892 | gestorben 1963 | künstler | schweizerLeben
Seit ihrer Kindheit beschäftigte sich Emma Kunz mit aussergewöhnlichen Erscheinungen. Mit 18 Jahren begann sie ihre Begabung für Telepathie, Prophetie zu nutzen und begann mit dem Pendel zu arbeiten. Ihre Ratschläge und Therapien erzielten oft wundersame Erfolge, wobei Emma Kunz den Begriff Wunder strikt ablehnte. Sie schrieb sich lediglich Fähigkeiten zu, die in jedem Menschen schlummern sollen. 1911 reiste Emma Kunz in die USA um einer Jugendliebe zu folgen, kehrte aber enttäuscht ein Jahr später wieder zurück nach Brittnau, wo sie in einer Strickerei Arbeit fand. Von 1923 bis 1939 arbeitete sie als Haushälterin des Kunstmalers Jakob Welti. In der Zeit begann sie mit dem Pendel Kraftströme der Erde zu untersuchen. 1930 veröffentlichte sie ein Gedichtbüchlein. Ab dem Jahre 1938 begann Emma Kunz mithilfe des Pendels auf Millimeterpapier grossformatige Bilder zu malen. Von 1940 bis 1947 wohnte sie wieder in Brittnau. 1942 entdeckte sie durch ihre Fähigkeiten die Kraft des Würenloser Heilgesteins, dem sie den Namen AION A gab. Ab dem Jahre 1951 wohnte sie in Waldstatt am Säntis der für sie ein heiliger Berg war. Im Jahre 1953 veröffentlichte sie im Eigenverlag das Buch Neuartige Zeichnungsmethode in dem sie ihre Vorstellungen der Malerei darlegte.
Heinrich Körner
20. juli 1944 | deutscher | geboren 1892 | gestorben 1945 | mann | ns-opfer | politischer widerstand | zentrum-mitgliedBiographie
Heinrich Körner war das älteste von vier Kindern eines Krupp-Arbeiters. Der gelernte Werkzeugmacher wurde 1911 Mitglied der Christlichen Gewerkschaften. Im Jahr 1913 ging er freiwillig zur Marine und kam 1914 in japanische Kriegsgefangenschaft, aus der erst 1920 entlassen wurde. In den folgenden Jahren arbeitete er bei Krupp, ehe er 1923 Kartellsekretär der Christlichen Gewerkschaften in Bonn wurde, wo er 1924 Therese Dierichsweiler heiratete. Das Ehepaar bekam drei Töchter. Zwei Jahre später erfolgte seine Ernennung zum Geschäftsführer des Gesamtverbandes der Christlichen Gewerkschaften in Köln. Hier lernte er Jakob Kaiser, den Landesgeschäftsführer der Christlichen Gewerkschaften, kennen. Als Mitglied der Deutschen Zentrumspartei wurde er Abgeordneter des Provinziallandtages der Rheinprovinz.Hans Androschin
Österreicher | geboren 1892 | gestorben 1976 | kameramann | mannEr stieß 1909 im Alter von 17 Jahren zum Film als einfacher Aufnahmeoperateur. Im Ersten Weltkrieg leistete er seinen Militärdienst, danach ging er als Kameramann ins Ausland. Er kehrte nach Wien zurück und wurde 1920 Chefkameramann. Er war vielfach beschäftigt, drehte aber kaum filmgeschichtlich bedeutende Werke. Unter den Ausnahmen finden sich jedoch Klassiker wie der frühe Horrorfilm Orlacs Hände (1924), der pompöse Operettenfilm Der Rosenkavalier (1926), Café Elektric (1927) mit der neu entdeckten Marlene Dietrich und Willi Forst sowie der damalige Skandalfilm Ekstase (1933) mit Hedy Lamarr.

