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Die Wikipedia Einträge des Tages

geboren 1886

Ernst Schwering

cdu-mitglied | geboren 1886 | gestorben 1962 | mann | oberbürgermeister (köln) | politiker (20. jahrhundert)


Ernst Schwering (* 15. November 1886 in Coesfeld; † 2. März 1962 in Köln) war ein Kölner Oberbürgermeister.

Politische Biografie

Ernst Schwernig war 1948, 1950 und von 1952 bis 1956 Oberbürgermeister der Stadt Köln. Als er am 20. November 1952 gewählt wurde, sah er als eine der wichtigsten Aufgaben darin, die Stadtverfassung an die gültige Gemeindeordnung des Landes Nordrhein-Westfalen anzupassen. Während seiner Amtszeit wurde Dr. Max Adenauer am 31. Juli 1953 zum Oberstadtdirektor von Köln gewählt. Von 1954 bis 1955 war Ernst Schwering Präsident des Deutschen Städtetages. Im Jahre 1955 wurde von Ernst Schwering das "Amerika-Haus" in Köln eröffnet.

Otto Reuter

deutscher | erfinder | geboren 1886 | gestorben 1922 | ingenieur | junkers | luftfahrtpionier | mann


Otto Reuter (* 10. September 1886, † 12. Januar 1922) war ein deutscher Luftfahrtingenieur und -Konstrukteur.

Reuter trat im November 1915 bei Junkers als Konstrukteur ein. Er war unter anderem maßgebend an der Entwicklung der ersten, durchwegs für militärische Zwecke bestimmten Reihe von Junkers Metallflugzeugen beteiligt, die mit der Junkers J 1 begann und über die Junkers J 4 (zusammen mit Fokker entwickelt) und Junkers J 7 bis zur J 10 ging.

Pierre Benoit

académie française | autor | franzose | geboren 1886 | gestorben 1962 | literatur (20. jh.) | literatur (französisch) | mann | roman


Pierre Benoit, *16. Juli 1886 in Albi (Tarn); † 3. März 1962 in Ciboure (Pyrénées-Atlantiques), war ein französischer Romancier.

Leben

Lothar von Arnauld de la Periere

deutscher | erster weltkrieg (person, deutsches reich) | geboren 1886 | gestorben 1941 | mann | militärperson (deutsches reich) | pour le mérite (militärorden)


Lothar von Arnauld de la Periere (1886-1941) war ein U-Boot Kommandant der Kaiserlichen Marine im Ersten Weltkrieg und Träger des Ordens Pour le mérite -- nach der versenkten Tonnage der erfolgreichste U-Boot Kommandant aller Zeiten.

Gegen Ende 1915 übernahm er als Kapitänleutnant das Boot U 35, mit dem er bis Kriegsende 15 Feindfahrten durchführte. Er verschoss während des gesamten Krieges insgesamt nur vier Torpedos (wovon einer sein Ziel verfehlte) und versenkte seine 194 Opfer statt dessen mit der 8,8-cm Deckkanone. Die Gesamttonnage der von ihm versenkten Schiffe betrug 454.000 BRT. Dabei hielt er sich immer strikt an die Seekriegsregeln: er stoppte das Schiff, ein Prisenkommando inspizierte die Schiffspapiere, die Schiffsbesatzung ging in die Boote, man sagte ihr, wie sie den nächsten Hafen erreichen würde, und dann versenkte man das Schiff durch Geschützfeuer.

Bruno Karl August Jung

bürgermeister | deutscher | geboren 1886 | gestorben 1966 | mann


Bruno Karl August Jung (* 2. April 1886 in Essen; † 13. Dezember 1966 in Göttingen) war ein deutscher Politiker.

Leben

Der Sohn eines Lehrers besuchte das Burggymnasum in Essen und machte 1904 das Abitur, um anschließend an der Universität in Leipzig und an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster Rechtswissenschaften zu studieren. Seine Referendarzeit absolvierte er in Essen, Steele und Hamm. 1909 promovierte er dann in Erlangen. 1913 wurde er Stadtassesor und 1918 Landesrat der Provinzialverwaltung von Westfalen. Am 1. Mai 1926 wurde er Oberbürgermeister von Göttingen und blieb es bis zum 30. April 1938, anschließend wurde er Dezernet für Fürsorgewesen in Hannover. Zwischen 1940 und 1941 hatte er eine Stelle als Justitiar bei einem Verlag inne. Es folgte ein Posten als Landrat in Esch-sur-Alzette zwischen 1941 und 1944 und als stellvertretender Landrat in Zell von Juni 1944 bis zum 28. Februar 1945.

Hans Naumann

deutscher | geboren 1886 | mann | volkskundler


Hans Naumann (* 13. Mai 1886 in Görlitz, † 25. September 1951 in Bonn) war ein deutscher Germanist und Volkskundler.

Er wurde vor allem für seine heftig kritisierte Theorie bekannt das Oberschichten Kulturgut erfinden und diese zeitlich versetzt von den nicht innovativen Unterschichten übernommen werden.

Adolf Gehrts

deutscher | fußballspieler (deutschland) | geboren 1886 | gestorben 1943 | mann


Adolf Gehrts (* 30. Oktober 1886; † 17. Januar 1943) war ein deutscher Fußballspieler. Er spielte als Stürmer

Gehrts spielte von 1902 bis 1914 für Victoria Hamburg.

In den Jahren 1908 und 1910 spielte er jeweils ein Länderspiel: Am 20. 4. 1908 beim 1:5 gegen England, und am 24. 4. 1910 beim 2:4 in den Niederlanden. Danach wurde er nicht wieder in die Nationalmannschaft berufen.

Karl Ludwig Reinhardt

altphilologe | deutscher | forschung und lehre in frankfurt am main | geboren 1886 | gestorben 1958 | mann


Karl Ludwig Reinhardt (* 14. Februar 1886 in Detmold, † 9. Januar 1958 in Frankfurt am Main) war ein deutscher Altphilologe.

Leben und Werk

Reinhardt wuchs in Frankfurt am Main auf, wohin sein Vater 1886 als Direktor des Städtischen Gymnasiums berufen worden war. Er besuchte das 1897 nach dem Frankfurter Lehrplan seines Vaters gegründete Goethe-Gymnasium, ein Reformgymnasium, dessen Leitung sein Vater von 1897 bis 1904 hatte.

Ricardo Güiraldes

argentinier | autor | geboren 1886 | gestorben 1927 | literatur (20. jh.) | literatur (spanisch) | mann


Ricardo Güiraldes (* 13. Februar 1886 in Buenos Aires, † 8. Oktober 1927 in Paris) war ein argentinischer Schriftsteller.

Leben und literarisches Schaffen

Güiraldes stammt aus einer wohlhabenden Familie des Landadels. Sein Vater war ein kultivierter und gebildeter Mann und beeinflusste Ricardo mit seinem Kunstinteresse. Als Ricardo ein Jahr alt ist, zieht die Familie nach Europa, wo er schon als Kind Französisch und Deutsch lernt. Den größten Teil seiner Kindheit und Jugend verbringt er auf der Estancia seiner Eltern in San Antonio de Areco bei Buenos Aires. Dort erlebt er das Landleben der Gauchos hautnah mit, das er später in seinem bekanntesten Roman, Don Segundo Sombra, literarisch verarbeitet.

Oskar Kallas

diplomat | este | geboren 1886 | gestorben 1946 | mann


Oskar Philipp Kallas (* 25. Oktober 1868 in Kaarma/Estland; † 26. Januar 1946 in Stockholm) war ein estnischer Diplomat, Volkskundler und Linguist. Er war der Ehemann der finnisch-estnischen Schriftstellerin Aino Kallas.

Aubildung

Oskar Kallas wurde als jüngster Sohn des Vikars von Kaarma auf der Insel Saaremaa geboren. Bereits in seiner Jugend interessierte sich Kallas für estnische Folklore und Volkskunde sowie finnougrische Sprachen. Auf Initiative des Volkskundlers Jakob Hurt half er bei der Sammlung estnischer Volksdichtung mit. 1889 unternahm er seine erste Reise nach Finnland, die ihn sehr prägte. Kallas studierte von 1887 bis 1892 zunächst klassische Philologie an der Universität Tartu, danach 1892/93 an der Universität Helsinki finnische Volkskunde und finno-ugrische Sprachen.

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