geboren 1882
Arent Jan Wensinck
geboren 1882 | gestorben 1939 | islamwissenschaftler | mann | niederländerLeben
Als Sohn von Johan Herman Wensinck, einem niederländisch-reformierten Pastor und seiner Frau Anna Sara Geertruida Vermeer sollte Arent Jan Wensinck zunächst in die Fußstapfen des Vaters treten und begann, nach dem Besuch der Gymnasien in Amersfoort und Leiden 1901 mit einem Theologiestudium an der Universität Utrecht. Ein Semester später entschied er sich indes für ein Studium der Semitischen Sprachen, in dem er bereits 1902 sein erstes Examen „mit Lob“ ablegte. Diese Studien setzte er ab Juli 1904 an der Universität Leiden bei den Arabisten Michael Jan de Goeje und Christiaan Snouck Hurgronje fort und legte am 30. April 1906 sein Promotionsexamen ab. Neben Hebräisch und Aramäisch studierte er auch Syrisch und Arabisch, belegte Vorlesungen in Berlin und Heidelberg und promovierte am 18. März 1908 mit einer Dissertation über „Mohammed en de Joden te Medina“ (Mohammed und die Juden zu Medina).Elena Wladimirowna Romanowa
frau | geboren 1882 | gestorben 1957 | romanow | russeElena und ihr drei älteren Brüder (der vierte starb bereits im Kindesalter), Kyrill, Andrej und Boris . Da sie und ihre Geschwister ein englisches Kindermädchen hatten, war nicht Russisch, sondern Englisch ihre Muttersprache. Sie galt zwar als schön, jedoch auch als eitel und repräsentationssüchtig, was sie sich von ihrer Mutter abgeschaut haben soll.
Georg Wolff (Pädagoge)
deutscher | geboren 1882 | gestorben 1967 | mann | pädagoge (20. jahrhundert)Wolff war zunächst Volksschullehrer, später Gymnasiallehrer am Königsstädtischen Gymnasium in Berlin. Seit Beginn der Weimarer Republik war er berufs- und bildungspolitisch tätig. 1919 wurde er Vorstandsmitglied des Berliner Lehrervereins und Redakteur der Allgemeinen Lehrerzeitung, des Organs des überregionalen Deutschen Lehrervereins (DLV). Von 1925 bis 1933 war Wolff Vorsitzender des DLV. Er war in der Deutschen Demokratischen Partei (DDP) vor allem im Bereich der Kulturpolitik tätig, als Mitglied des Kulturausschusses (1927) und des Parteiausschusses (1929).
Sigfrid Siwertz
autor | geboren 1882 | gestorben 1970 | literatur (20. jahrhundert) | literatur (schwedisch) | mann | schwedeEr studierte in Uppsala und Paris, unternahm zahlreiche Reisen und wurde 1932 in die schwedische Akademie der Künste und Wissenschaften aufgenommen.
Werk und Wirkung
Siwertz' umfangreiches Werk umfasst alle literarischen Gattungen. Es prägte vor allem die Entwicklung des modernen schwedischen Romans. Seine ersten Arbeiten siedelten noch im pessimistischen Raum des Fin de siècle. Doch unter dem Einfluß der Ideen des französischen Philosophen Henri Bergson (1859-1941) gewann sein Werk an intentionaller Lebensbejahung. Intensive Beobachtung, exakte Milieuschilderungen und gesellschaftskritische Themen traten in den Vordergrund. Bekannt wurde der Autor 1911 mit seinem Jugendbuch Die Mälarpiraten. Es folgte 1920 Die Selambs. In dieser Stockholmer Familiensaga schilderte Siewertz die Unternehmungen von Kriegsgewinnlern des Ersten Weltkriegs.Sigfrid Siwertz
autor | geboren 1882 | gestorben 1970 | literatur (20. jahrhundert) | literatur (schwedisch) | mann | schwedeEr studierte in Uppsala und Paris, unternahm zahlreiche Reisen und wurde 1932 in die schwedische Akademie der Künste und Wissenschaften aufgenommen.
Werk und Wirkung
Siwertz' umfangreiches Werk umfasst alle literarischen Gattungen. Es prägte vor allem die Entwicklung des modernen schwedischen Romans. Seine ersten Arbeiten siedelten noch im pessimistischen Raum des Fin de siècle. Doch unter dem Einfluß der Ideen des französischen Philosophen Henri Bergson (1859-1941) gewann sein Werk an intentionaller Lebensbejahung. Intensive Beobachtung, exakte Milieuschilderungen und gesellschaftskritische Themen traten in den Vordergrund. Bekannt wurde der Autor 1911 mit seinem Jugendbuch Die Mälarpiraten. Es folgte 1920 Die Selambs. In dieser Stockholmer Familiensaga schilderte Siewertz die Unternehmungen von Kriegsgewinnlern des Ersten Weltkriegs.Ogawa Mimei
autor | geboren 1882 | gestorben 1961 | japaner | japanische literatur | literatur (19. jahrhundert) | literatur (20. jahrhundert) | mannOgawa Mimei (*1882 †1961)
Leben
Ogawa Mimei studierte an der Fakultät für Englische Literatur der Universität Waseda und promovierte dort 1905. Im selben Jahr veröffentliche Ogawa seine ersten literarischen Arbeiten. Waseda war zu der Zeit das akademische Zentrum des japanischen Naturalismus. Da Ogawa dem Ideal der Romantik zuneigte, blieb sein schriftstellerischer Erfolg zunächst aus. 1910 veröffentlichte er seine ersten Märchen.Ogawa Mimei
autor | geboren 1882 | gestorben 1961 | japaner | japanische literatur | literatur (19. jahrhundert) | literatur (20. jahrhundert) | mannOgawa Mimei (*1882 †1961)
Leben
Ogawa Mimei studierte an der Fakultät für Englische Literatur der Universität Waseda und promovierte dort 1905. Im selben Jahr veröffentliche Ogawa seine ersten literarischen Arbeiten. Waseda war zu der Zeit das akademische Zentrum des japanischen Naturalismus. Da Ogawa dem Ideal der Romantik zuneigte, blieb sein schriftstellerischer Erfolg zunächst aus. 1910 veröffentlichte er seine ersten Märchen.Cieszynskki
deutscher | geboren 1882 | gestorben 1941 | mann | zahnmedizinIm Jahre 1907 erfand er in München die Halbwinkeltechnik, ein Verfahren der zahnärztlichen Radiologie.
Knut Lindberg
geboren 1882 | leichtathlet (schweden) | mann | speerwerferEr nahm an den Olympischen Zwischenspielen 1906 in Athen teil. Dort waren insgesamt 15 Werfer am Start. Der damaligen Regel zufolge waren nur die drei Bestplatzierten nach der Qualifikation für die drei Finaldurchgänge zugelassen. Alle drei Finalisten waren Schweden: Eric Lemming, Knut Lindberg und Bruno Söderström. Lindberg holte sich mit 45,12 m die Silbermedaille hinter Lemming (Gold mit 53,90 m) und vor Söderström (Bronze mit 44,92 m).

