geboren 1873
Thassilo von Scheffer
autor | deutscher | geboren 1873 | gestorben 1951 | literatur (deutsch) | mannWerke (Auswahl)
- Homers Ilias
- Homers Odyssee
- Die Dionysiaka des Nonnos
- Die homerischen Götterhymnen
- Die Argonauten
- Aristophanes, nach Seeger
- Seneca, nach älteren Übersetzungen
- Griechische Heldensagen
- Die römischen Götter- und Heldensagen
- Homer und sein Zeitalter
- Die Philosophie Homers
- Die Kultur der Griechen
- Moderner Cicerone
- Neapel
- Die Eleusinen
- Die Kyprien
- Hesiod
- Die Legenden der Sterne
- Die antiken Mysterien
- Die griechische Plastik des V. Jahrhunderts v. Chr.
- Vergils Aeneïs
- Ovids Metamorphosen
Carl Noack
deutscher maler | geboren 1873 | gestorben 1959 | landschaftsmaler | mannLeben und Werk
Carl Noack wurde am 28. November 1873 als Sohn eines Lehrers und Kantors in Lieske geboren. Seine Kindheit verbrachte er in Schwarzkollm bei Hoyerswerda. Von 1885 bis 1892 besuchte er die Gymnasien in Charlottenburg und Bunzlau, danach studierte er am Lehrerseminar von Altdöbern. Von 1895 bis 1898 war er als Gymnasiallehrer in Groß Teuplitz im Kreis Sorau tätig. Noch mit 25 Jahren begann er 1898 ein Kunststudium in Berlin, später studierte er in Kassel. Als Zeichenlehrer kam er 1902 nach Crossen an der Oder und wirkte dann über 30 Jahre am staatlichen Gymnasium in Cottbus. Hier entstand auch sein künstlerisches Hauptwerk, überwiegend Landschaftsaquarelle. Noacks Bilder fügen sich nicht gängigen Klischee. Er mochte die Moderichtungen seiner Zeit wie Expressionismus oder Surrealismus ebenso nicht wie die abgenutzten Motive der Spreewaldmalerei. 1916 wurde Carl Noack Vorsitzender der Cottbuser Künstlervereinigung. 1950 fand er Kontakt zum Kreis sorbischer bildender Künstler. Bereits wenig später geriet er in Konflikte mit DDR-Kulturfunktionären. Seine Bilder entsprachen nicht dem „Sozialistischen Realismus“. 1954 trat er gemeinsam mit Conrad Felixmüller (mit dem ihm eine innige Freundschaft verband) aus Protest gegen den Ausschluss von Fritz Lattke (wegen „bürgerlicher Dekadenz“) aus dem Kreis sorbischer bildender Künstler aus. Enttäuscht von der Nachkriegsentwicklung verließ er die DDR und siedelte nach Niedersachsen über. Carl Noack verstarb am 24. April 1959 in Benthe.Hugo Wittrock
bürgermeister | deutsch-balte | geboren 1873 | gestorben 1958 | mann | nsdap-mitgliedWittstock war ein Jugendfreund des Nationalsozialisten Alfred Rosenberg und wurde, obwohl schon pensioniert in Königsberg i. Pr. lebend, nach dem Einmarsch der Wehrmacht in das Baltikum reaktiviert als von 1941-44 kommissarischer Oberbürgermeister von Riga. Als solcher unterstand er dem Generalkommissar (für Lettland) im Reichskommissariat Ostland Otto-Heinrich Drechsler. Seine Erinnerungen wurden posthum veröffentlicht.
Michail Michajlovič Prišvin
autor | geboren 1873 | gestorben 1954 | literatur (20. jahrhundert) | literatur (russisch) | mann | russeSeine Erzählung Im Land der ungestörten Vögel wurde von Rainer Schwarz ins Deutsche übersetzt.
Werke
Michail Prischwin: Im Land der ungestörten Vögel : Skizzen aus der Wyg-Gegend, mit 17 Aquarellen von Konstantin Sokolow, Büchergilde Gutenberg, 1985
Prišvin, Michail Michajlovič Prišvin, Michail Michajlovič Prišvin, Michail Michajlovič Prišvin, Michail Michajlovič Prišvin, Michail Michajlovič
Christian Roth (Politiker)
deutscher | dnvp-mitglied | geboren 1873 | gestorben 1934 | landesminister (bayern) | mann | nsdap-mitglied | reichstagsabgeordneterLeben und Beruf
Nach dem Besuch der Volksschule, dem humanistischen Gymnasium in Bamberg und dem Abitur 1892 am Gymnasium in Erlangen studierte Roth Rechtswissenschaften in Erlangen und Berlin. Er legte 1896 das erste juristische Staatsexamen ab, promovierte 1898 zum Dr. jur. und beendete sein Studium 1899 mit dem zweiten juristischen Staatsexamen. Anschließend trat er in den bayerischen Verwaltungsdienst ein. Er war seit 1902 als Bezirksamtsassessor in Bogen tätig, wurde danach Polizeiassessor in München und wechselte schließlich als Referatsleiter für Theater und Kunst ins bayerische Finanzministerium.Joseph Delmont
autor | Österreicher | filmregisseur | geboren 1873 | gestorben 1935 | mannIm Alter von acht Jahren trat er der Artistengruppe eines Zirkus bei, mit der er in den folgenden Jahren als unter anderem als Luftakrobat auftrat. Danach absolvierte er eine Lehre als Metalldreher. Er wirkte jedoch weiterhin als Artist und Dompteur, später auch als Tierfänger und -wärter in einem Zirkus mit und bereiste mit ihm zahlreiche Länder rund um den Erdball. 1901 blieb er nach einem Aufenthalt in den Vereinigten Staaten dort um als Leiter einer Tierhandlung zu arbeiten.
Emil Böhm
deutscher | deutscher maler | geboren 1873 | gestorben 1958 | mannLeben
Emil Karl August Böhm studierte von 1888 bis 1891 Kunstgeschichte in München, 1891 an der privaten Kunstschule von Simon Hollósy und von 1891 bis 1901 an der Akademie der Bildenden Künste München bei Johann Caspar Herterich, Paul Hoecker und Franz Defregger. 1899 reiste er zu Malstudien nach Venedig, 1902 nach Budapest und Thüringen, 1903 bis 1904 nach Florenz und Rom. Böhm wurde bekannt durch seine Kopien Alter Meister. Er war bis 1939 Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (MKG).Hans Ostwald
deutscher | geboren 1873 | gestorben 1940 | herausgeber | mann | schriftstellerHans Ostwald war der Sohn eines Schmieds und wuchs in Stargard/Pommern auf. Nach einer Lehre als Goldschmied arbeitete er einige Jahre in diesem Beruf bis er 1893 arbeitslos wurde.
Danach vagabundierte er als wandernder Handwerksbursche für mehr als drei Jahre durch Norddeutschland. Über seine Erlebnisse im Landstreichermilieu führte er ein Tagebuch, das er später, ermuntert durch Felix Holländer, zu dem Roman Vagabonden (später herausgegeben als: Vagabunden. Ein autobiographischer Roman) umarbeitete. Mit diesem ersten und echten deutschen, halb autobiographischen Landstreicherromen (Ostwald) hatte er großen Erfolg, so daß er seit 1898 bis zu seinem Tod als freier Schriftsteller in Berlin leben konnte. Er blieb seiner Absicht, unsere Kultur von unten zu beleuchten, in allen seinen folgenden Werken verpflichtet. So wurde er zu einem der produktivsten Chronisten der unteren sozialen Klassen und gesellschaftlichen Randgruppen der ersten Hälfte des 20. Jh. sowie zu einem der wichtigsten populärwissenschaftlichen Kulturhistoriker Berlins (Beispiele: Kultur- und Sittengeschichte Berlins / Sittengeschichte der Inflation / Kulturdokument aus den Jahren des Marktsturzes).

