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Die Wikipedia Einträge des Tages

geboren 1873

Thassilo von Scheffer

autor | deutscher | geboren 1873 | gestorben 1951 | literatur (deutsch) | mann


Thassilo von Scheffer (1. Juli 1873 Preußisch Stargard – 27. November 1951 Berlin) war ein deutscher Dichter, der insbesondere durch seine Übersetzungen antiker griechischer Dichtung bekannt geworden ist. Vermittler der Werke Homers.

Werke (Auswahl)

  • Homers Ilias
  • Homers Odyssee
  • Die Dionysiaka des Nonnos
  • Die homerischen Götterhymnen
  • Die Argonauten
  • Aristophanes, nach Seeger
  • Seneca, nach älteren Übersetzungen
  • Griechische Heldensagen
  • Die römischen Götter- und Heldensagen
  • Homer und sein Zeitalter
  • Die Philosophie Homers
  • Die Kultur der Griechen
  • Moderner Cicerone
  • Neapel
  • Die Eleusinen
  • Die Kyprien
  • Hesiod
  • Die Legenden der Sterne
  • Die antiken Mysterien
  • Die griechische Plastik des V. Jahrhunderts v. Chr.
  • Vergils Aeneïs
  • Ovids Metamorphosen

Carl Noack

deutscher maler | geboren 1873 | gestorben 1959 | landschaftsmaler | mann


Carl Noack , sorbisch Karlo Nowak (* 28. November 1873 in Lieske, Kreis Calau; † 24. April 1959 in Benthe bei Hannover) war ein deutsch-sorbischer Maler,

Leben und Werk

Carl Noack wurde am 28. November 1873 als Sohn eines Lehrers und Kantors in Lieske geboren. Seine Kindheit verbrachte er in Schwarzkollm bei Hoyerswerda. Von 1885 bis 1892 besuchte er die Gymnasien in Charlottenburg und Bunzlau, danach studierte er am Lehrerseminar von Altdöbern. Von 1895 bis 1898 war er als Gymnasiallehrer in Groß Teuplitz im Kreis Sorau tätig. Noch mit 25 Jahren begann er 1898 ein Kunststudium in Berlin, später studierte er in Kassel. Als Zeichenlehrer kam er 1902 nach Crossen an der Oder und wirkte dann über 30 Jahre am staatlichen Gymnasium in Cottbus. Hier entstand auch sein künstlerisches Hauptwerk, überwiegend Landschaftsaquarelle. Noacks Bilder fügen sich nicht gängigen Klischee. Er mochte die Moderichtungen seiner Zeit wie Expressionismus oder Surrealismus ebenso nicht wie die abgenutzten Motive der Spreewaldmalerei. 1916 wurde Carl Noack Vorsitzender der Cottbuser Künstlervereinigung. 1950 fand er Kontakt zum Kreis sorbischer bildender Künstler. Bereits wenig später geriet er in Konflikte mit DDR-Kulturfunktionären. Seine Bilder entsprachen nicht dem „Sozialistischen Realismus“. 1954 trat er gemeinsam mit Conrad Felixmüller (mit dem ihm eine innige Freundschaft verband) aus Protest gegen den Ausschluss von Fritz Lattke (wegen „bürgerlicher Dekadenz“) aus dem Kreis sorbischer bildender Künstler aus. Enttäuscht von der Nachkriegsentwicklung verließ er die DDR und siedelte nach Niedersachsen über. Carl Noack verstarb am 24. April 1959 in Benthe.

Hugo Wittrock

bürgermeister | deutsch-balte | geboren 1873 | gestorben 1958 | mann | nsdap-mitglied


Hugo Wittstock (* 1873; † 1958) war ein deutsch-Baltischer Politiker und kommissarischer Oberbürgermeister der Stadt Riga.

Wittstock war ein Jugendfreund des Nationalsozialisten Alfred Rosenberg und wurde, obwohl schon pensioniert in Königsberg i. Pr. lebend, nach dem Einmarsch der Wehrmacht in das Baltikum reaktiviert als von 1941-44 kommissarischer Oberbürgermeister von Riga. Als solcher unterstand er dem Generalkommissar (für Lettland) im Reichskommissariat Ostland Otto-Heinrich Drechsler. Seine Erinnerungen wurden posthum veröffentlicht.

Michail Michajlovič Prišvin

autor | geboren 1873 | gestorben 1954 | literatur (20. jahrhundert) | literatur (russisch) | mann | russe


Michael Michailowitsch Prischwin (*4.2.1873 - †16.1.1954) ist ein russischer Schriftsteller.

Seine Erzählung Im Land der ungestörten Vögel wurde von Rainer Schwarz ins Deutsche übersetzt.

Werke

Michail Prischwin: Im Land der ungestörten Vögel : Skizzen aus der Wyg-Gegend, mit 17 Aquarellen von Konstantin Sokolow, Büchergilde Gutenberg, 1985

Prišvin, Michail Michajlovič Prišvin, Michail Michajlovič Prišvin, Michail Michajlovič Prišvin, Michail Michajlovič Prišvin, Michail Michajlovič

Christian Roth (Politiker)

deutscher | dnvp-mitglied | geboren 1873 | gestorben 1934 | landesminister (bayern) | mann | nsdap-mitglied | reichstagsabgeordneter


Christian Roth (* 12. Februar 1873 in Forchheim; † 16. September 1934 in Breslau) war ein deutscher Jurist, Verwaltungsbeamter und Politiker ( DNVP, NF, NSDAP).

Leben und Beruf

Nach dem Besuch der Volksschule, dem humanistischen Gymnasium in Bamberg und dem Abitur 1892 am Gymnasium in Erlangen studierte Roth Rechtswissenschaften in Erlangen und Berlin. Er legte 1896 das erste juristische Staatsexamen ab, promovierte 1898 zum Dr. jur. und beendete sein Studium 1899 mit dem zweiten juristischen Staatsexamen. Anschließend trat er in den bayerischen Verwaltungsdienst ein. Er war seit 1902 als Bezirksamtsassessor in Bogen tätig, wurde danach Polizeiassessor in München und wechselte schließlich als Referatsleiter für Theater und Kunst ins bayerische Finanzministerium.

Joseph Delmont

autor | Österreicher | filmregisseur | geboren 1873 | gestorben 1935 | mann


Joseph Delmont (* 8. Mai 1873 als Karl Pick in Loiwein, Österreich; † 12. März 1935 in Bad Pystian, Slowakei) war ein vielseitig begabter und aktiver Weltenbummler. Als Artist in einem internationalen Wanderzirkus aufgewachsen, wurde er später als Filmregisseur für die Miteinbeziehung von Raubtieren in seine Filme weltberühmt. In seinen letzten Lebensjahren betätigte er sich als Schriftsteller. Neben einigen Langspielfilmen inszenierte der Filmpionier, der auch als Drehbuchautor, Kameramann und Schauspieler in seinen Filmen tätig war, ab 1900 auch insgesamt rund 200 Kurzfilme.

Im Alter von acht Jahren trat er der Artistengruppe eines Zirkus bei, mit der er in den folgenden Jahren als unter anderem als Luftakrobat auftrat. Danach absolvierte er eine Lehre als Metalldreher. Er wirkte jedoch weiterhin als Artist und Dompteur, später auch als Tierfänger und -wärter in einem Zirkus mit und bereiste mit ihm zahlreiche Länder rund um den Erdball. 1901 blieb er nach einem Aufenthalt in den Vereinigten Staaten dort um als Leiter einer Tierhandlung zu arbeiten.

Emil Böhm

deutscher | deutscher maler | geboren 1873 | gestorben 1958 | mann


Emil Böhm (* 4. September 1873 in München, † 22. Juli 1958 in München) war ein deutscher Maler.

Leben

Emil Karl August Böhm studierte von 1888 bis 1891 Kunstgeschichte in München, 1891 an der privaten Kunstschule von Simon Hollósy und von 1891 bis 1901 an der Akademie der Bildenden Künste München bei Johann Caspar Herterich, Paul Hoecker und Franz Defregger. 1899 reiste er zu Malstudien nach Venedig, 1902 nach Budapest und Thüringen, 1903 bis 1904 nach Florenz und Rom. Böhm wurde bekannt durch seine Kopien Alter Meister. Er war bis 1939 Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (MKG).

Hans Ostwald

deutscher | geboren 1873 | gestorben 1940 | herausgeber | mann | schriftsteller


Hans Ostwald wurde am 31.7.1873 in Berlin geboren. Er starb am 8.2.1940 ebd. - er war Erzähler, Dramatiker, Kulturhistoriker.

Hans Ostwald war der Sohn eines Schmieds und wuchs in Stargard/Pommern auf. Nach einer Lehre als Goldschmied arbeitete er einige Jahre in diesem Beruf bis er 1893 arbeitslos wurde.

Danach vagabundierte er als wandernder Handwerksbursche für mehr als drei Jahre durch Norddeutschland. Über seine Erlebnisse im Landstreichermilieu führte er ein Tagebuch, das er später, ermuntert durch Felix Holländer, zu dem Roman Vagabonden (später herausgegeben als: Vagabunden. Ein autobiographischer Roman) umarbeitete. Mit diesem ersten und echten deutschen, halb autobiographischen Landstreicherromen (Ostwald) hatte er großen Erfolg, so daß er seit 1898 bis zu seinem Tod als freier Schriftsteller in Berlin leben konnte. Er blieb seiner Absicht, unsere Kultur von unten zu beleuchten, in allen seinen folgenden Werken verpflichtet. So wurde er zu einem der produktivsten Chronisten der unteren sozialen Klassen und gesellschaftlichen Randgruppen der ersten Hälfte des 20. Jh. sowie zu einem der wichtigsten populärwissenschaftlichen Kulturhistoriker Berlins (Beispiele: Kultur- und Sittengeschichte Berlins / Sittengeschichte der Inflation / Kulturdokument aus den Jahren des Marktsturzes).

Ernst Eichhoff

deutscher | dvp-mitglied | geboren 1873 | gestorben 1941 | mann | nlp-mitglied


Ernst Eichhoff (* 14. Januar 1873 in Essen; † 1. Juni 1941 in Kaeselow) war ein deutscher Politiker und Oberbürgermeister von Dortmund.

Leben

Der Sohn eines Direktors des Firma Krupp besuchte er das Burggymnasium in Essen und machte dort 1891 das Abitur. Anschließend studierte er an der Ludwig-Maximilians-Universität in München, an der Christian-Albrechts-Universität in Kiel und an der Humboldt-Universität in Berlin Jura und legte seine erste Staatsprüfung in Kiel ab. Anschließend war er Referendar in Velbert, Wuppertal und Kiel. Seine zweite Staatsprüfung und Promotion legte er ebenfalls in Kiel ab. 1901 wurde er Gerichtsassessor, 1902 Magistratsassessor und 1904 Stadtrat in Kiel. 1907 wurde er zum zweiter Bürgermeister in Dortmund gewählt. 1910 wurde er erster Bürgermeister. Dieses Amt hatte er bis 1934 inne. Zudem war er zwischen 1911 und 1932 Mitglied des Provinziallandtages Westfalen.

Martin Scheible

bildhauer | deutscher | geboren 1873 | gestorben 1954 | mann


Martin Scheible (* 10. März 1873 in Neu-Ulm; † 9. Juni 1954 in Ulm) war einer der wichtigsten deutschen Bildhauer und Holzschnitzer Süddeutschlands im 20. Jahrhundert.

Leben

Zunächst studierte Martin Scheible in München bie Professor Wilhelm von Rümann, arbeitete dann zwischen 1886 und 1889 am Bau des Reichstagsgebäude in Berlin mit. 1919 war er Gründungsmitglied der Künstlergilde Ulm. Bedeutende künsterlische Werke von ihm finden sich im Ulmer Münster, in der Ulmer Martin-Luther-Kirche, in der Stuttgarter Stiftskirche, in der Reutlinger Marienkirche sowie in Albstadt, Geislingen, Freudenstadt und Blaubeuren.

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