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Die Wikipedia Einträge des Tages

geboren 1870

Pierre Louÿs

erotische literatur | franzose | geboren 1870 | gestorben 1925 | literatur (französisch)


Henri Bataille : Portrait von Pierre Louÿs, in: Têtes et Pensées; 1901, Paris, Bibliothèque de l'Arsenal

Pierre Louys (* 10. Dezember Gent; † 4. Juni 1925 war ein französischer Lyriker und Romanschriftsteller. Neben de Sade, Verlaine und Mirabeau gilt er als Meister der erotischen Literatur Frankreichs.

Leben

Pierre Louÿs besuchte die École Alsacienne in Paris zur gleichen Zeit wie André Gide, mit dem er befreundet war. Bereits als Schüler schrieb er literarische Texte und gab eine Zeitschrift heraus. Schon während seiner Jugend hatte er Kontakte mit der Literaturbewegung Parnasse und deren Protagonisten, wie Leconte de Lisle, José-Maria de Heredia, (dessen Tochter Louise er 1899 heiratete und mit deren jüngeren Schwester Marie, der Frau von Henri de Régnier er ein Verhältnis hatte).
Auch zu den französischen Symbolisten hatte er Kontakte.

Paul Lipke

deutscher | geboren 1870 | gestorben 1955 | mann | schachspieler | schachspieler (deutschland)


Paul Lipke um 1900 Paul Lipke (* 30. Juni 1870 in Erfurt; † 8. März 1955) war ein deutscher Schachmeister.

Lipke erlernte das Schachspiel mit ungefähr 14 Jahren während seiner Schulzeit in Magdeburg und wurde bald Mitglied im Magdeburger Schachclub. Nach dem Abitur 1892 in Halle studierte Lipke Rechtswissenschaften und wurde 1897 Rechtsreferendar.

Arthur Eloesser

deutscher | geboren 1870 | gestorben 1938 | hochschullehrer (berlin) | literaturwissenschaftler | mann


Arthur Eloesser (* 20. März 1870 in Berlin; † 14. Februar 1938 in Berlin) war ein deutscher Literaturwissenschaftler und Journalist.

Werdegang

Eloesser promovierte 1893 bei dem Berliner Germanisten Erich Schmidt mit der Arbeit „Die ältesten deutschen Übersetzungen Molièrescher Lustspiele“. Seine Habilitation scheiterte jedoch am preußischen Staat, der für diese Prozedur noch Ende des 19. Jahrhunderts von deutschen Juden die christliche Taufe verlangte.

Josef Pekař

autor | geboren 1870 | gestorben 1937 | historiker | literatur (20. jahrhundert) | literatur (tschechisch) | mann | tscheche


Josef Pekař (* 12. April 1870 in Malý Rohozec; † 23. Januar 1937 in Prag), war tschechischer Historiker.

Leben

Der Schüler von Jaroslav Goll a Antonín Rezka, unterrichtete seit 1895 auf dem Gymnasium in Jungbunzlau, ein Jahr später in Prag. 1896 war er bei der Straka Akademie für junge katholische Adelige tätig. 1894 unternahm er eine Studienreise nach Deutschland und besuchte in Erlangen Vorträge des Historikers Gustav von Bezold, in Berlin die von Heinrich von Treitschke und Eduard Zeller. 1897 wurde er Dozent und seit 1901 Professor für österreichische Geschichte an der Karls-Universität Prag. 1897 habilierte er mit seiner Arbeit Dějiny Valdštejnského spiknutí 1630–1634 und wurde Privatdozent an der tschechischen Philosophischen Fakultät, seit Sommer 1897 vertrat er dann Professor Rezka und wurde Mitvorsitzender des historischen Seminars.

Alfred Coßmann

Österreicher | geboren 1870 | gestorben 1951 | grafiker | mann


Alfred Coßmann (* 1870 in Graz, Steiermark; † 1951 in Wien) war ein österreichischer Grafiker und Buchillustrator. Er ist der Verfasser des Buches Magie des Kupferstiches (1947). Die meisten Arbeiten seines umfangreichen Werkes sind heute im Besitz der Kupferstichsammlung der Österreichischen Nationalbibliothek.

Coßmann war von 1920 bis 1930 Professor an der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt in Wien

Karl Külb

deutscher | geboren 1870 | gestorben 1943 | mann | oberbürgermeister (mainz)


Dr. Karl Külb, (* 17. September 1870 in Mainz-Weisenau; † 13. Oktober 1943 in Mainz) war ein praktischer Arzt und Politiker.

Biographie

Külb wurde im später, während seiner Amtszeit eingemeindeten Vorort Weisenau, am südlichen Ende der Stadt Mainz geboren. Er war Sohn eines Kaufmanns und stammte aus einer alten Mainzer Familie. So war sein Großvater Direktor der Stadtbücherei gewesen. Im Jahr 1888 legte er sein Abitur am Mainzer Gymnasium ab und studierte in München, Erlangen und Heidelberg. Nach seiner Promotion zum Dr. Med. im Jahr 1893 war er zwei Jahre als Assistenzarzt tätig. Seit 1895 war er als praktischer Arzt mit eigener Praxis in Mainz niedergelassen.

Felix Schwormstädt

deutscher | deutscher maler | geboren 1870 | gestorben 1938 | illustrator | mann | marinemaler | zeichner


Felix Schwormstädt (* 1870; † 1938 in der Schweiz) war ein deutscher Maler, Zeichner und Illustrator. Er machte sich als Marinemaler einen Namen.

Schwormstädt studierte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe und an der Akademie der Bildenden Künste München. Um 1920 arbeitete er als Professor am Bauhaus in Weimar.

Felix Schwormstädt

deutscher | deutscher maler | geboren 1870 | gestorben 1938 | illustrator | mann | marinemaler | zeichner


Felix Schwormstädt (* 1870; † 1938 in der Schweiz) war ein deutscher Maler, Zeichner und Illustrator. Er machte sich als Marinemaler einen Namen.

Schwormstädt studierte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe und an der Akademie der Bildenden Künste München. Um 1920 arbeitete er als Professor am Bauhaus in Weimar.

Ludvík Vítězslav Čelanský

dirigent | geboren 1870 | gestorben 1931 | komponist | mann | tscheche


Ludvík Vítězslav Čelanský (* 17. Juli 1870 in Wien; † 27. Oktober 1931 in Prag) war ein tschechischer Dirigent und Komponist.

Čelanský studierte von 1892 bis 1894 am Prager Konservatorium und wirkte als Theaterkapellmeister in Pilsen (1895), Zagreb (1898) und am Nationaltheater in Prag (1899-1900). Dann war er Dirigent in Lemberg, Kiew und Paris, dirigierte 1918 bis 1919 die Tschechische Nationalphilharmonie und wirkte schließlich in Brünn. Alfred Einstein bezeichnete ihn als einen der besten tschechischen Dirigenten.

Alfred Deutsch-German

autor | Österreicher | drehbuchautor | filmregisseur | geboren 1870 | gestorben 1943 | journalist | mann


Alfred Deutsch-German (* 27. September 1870 in Wien; † Herbst 1943, KZ Auschwitz)Kay Weniger (Hrsg.): Das große Personenlexikon des Films. Berlin 2001 war ein österreichischer Journalist, Schriftsteller, Drehbuchautor und Filmregisseur.

Er begann seine Karriere als Schriftsteller und Journalist, als welcher er u.a. für die Kleine Volkszeitung tätig war. Für Hans Ostwalds Buchreihe „Großstadt-Dokumente“ verfasste er um 1906 Band 17: „Wiener Mädel“. Kurz vor dem Ersten Weltkrieg kam er als Drehbuchautor zur Wiener Kunstfilm-Industrie. 1915 inszenierte er für die Robert Müller-Film „Das Kriegspatenkind“, einen der ersten Propagandafilme Österreichs. Sein Regiedebüt lieferte er 1922 mit „Die Welt in Gefahr“ ab. Er inszenierte vorwiegend alt-österreichische und operettenselige Filme – häufig mit biografischem, musikalisch-historischem Hintergrund. Von 1929 bis 1932 drehte er keine Filme. Nach dieser Pause inszenierte er nur noch einen Film, der zugleich sein erster und einziger Tonfilm war: „Der Musikant von Eisenstadt“.

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