geboren 1870
Pierre Louÿs
erotische literatur | franzose | geboren 1870 | gestorben 1925 | literatur (französisch)Pierre Louys (* 10. Dezember Gent; † 4. Juni 1925 war ein französischer Lyriker und Romanschriftsteller. Neben de Sade, Verlaine und Mirabeau gilt er als Meister der erotischen Literatur Frankreichs.
Leben
Pierre Louÿs besuchte die École Alsacienne in Paris zur gleichen Zeit wie André Gide, mit dem er befreundet war. Bereits als Schüler schrieb er literarische Texte und gab eine Zeitschrift heraus. Schon während seiner Jugend hatte er Kontakte mit der Literaturbewegung Parnasse und deren Protagonisten, wie Leconte de Lisle, José-Maria de Heredia, (dessen Tochter Louise er 1899 heiratete und mit deren jüngeren Schwester Marie, der Frau von Henri de Régnier er ein Verhältnis hatte).
Auch zu den französischen Symbolisten hatte er Kontakte.
Paul Lipke
deutscher | geboren 1870 | gestorben 1955 | mann | schachspieler | schachspieler (deutschland)Lipke erlernte das Schachspiel mit ungefähr 14 Jahren während seiner Schulzeit in Magdeburg und wurde bald Mitglied im Magdeburger Schachclub. Nach dem Abitur 1892 in Halle studierte Lipke Rechtswissenschaften und wurde 1897 Rechtsreferendar.
Arthur Eloesser
deutscher | geboren 1870 | gestorben 1938 | hochschullehrer (berlin) | literaturwissenschaftler | mannWerdegang
Eloesser promovierte 1893 bei dem Berliner Germanisten Erich Schmidt mit der Arbeit „Die ältesten deutschen Übersetzungen Molièrescher Lustspiele“. Seine Habilitation scheiterte jedoch am preußischen Staat, der für diese Prozedur noch Ende des 19. Jahrhunderts von deutschen Juden die christliche Taufe verlangte.Josef Pekař
autor | geboren 1870 | gestorben 1937 | historiker | literatur (20. jahrhundert) | literatur (tschechisch) | mann | tschecheLeben
Der Schüler von Jaroslav Goll a Antonín Rezka, unterrichtete seit 1895 auf dem Gymnasium in Jungbunzlau, ein Jahr später in Prag. 1896 war er bei der Straka Akademie für junge katholische Adelige tätig. 1894 unternahm er eine Studienreise nach Deutschland und besuchte in Erlangen Vorträge des Historikers Gustav von Bezold, in Berlin die von Heinrich von Treitschke und Eduard Zeller. 1897 wurde er Dozent und seit 1901 Professor für österreichische Geschichte an der Karls-Universität Prag. 1897 habilierte er mit seiner Arbeit Dějiny Valdštejnského spiknutí 1630–1634 und wurde Privatdozent an der tschechischen Philosophischen Fakultät, seit Sommer 1897 vertrat er dann Professor Rezka und wurde Mitvorsitzender des historischen Seminars.Alfred Coßmann
Österreicher | geboren 1870 | gestorben 1951 | grafiker | mannCoßmann war von 1920 bis 1930 Professor an der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt in Wien
Karl Külb
deutscher | geboren 1870 | gestorben 1943 | mann | oberbürgermeister (mainz)Biographie
Külb wurde im später, während seiner Amtszeit eingemeindeten Vorort Weisenau, am südlichen Ende der Stadt Mainz geboren. Er war Sohn eines Kaufmanns und stammte aus einer alten Mainzer Familie. So war sein Großvater Direktor der Stadtbücherei gewesen. Im Jahr 1888 legte er sein Abitur am Mainzer Gymnasium ab und studierte in München, Erlangen und Heidelberg. Nach seiner Promotion zum Dr. Med. im Jahr 1893 war er zwei Jahre als Assistenzarzt tätig. Seit 1895 war er als praktischer Arzt mit eigener Praxis in Mainz niedergelassen.Felix Schwormstädt
deutscher | deutscher maler | geboren 1870 | gestorben 1938 | illustrator | mann | marinemaler | zeichnerSchwormstädt studierte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe und an der Akademie der Bildenden Künste München. Um 1920 arbeitete er als Professor am Bauhaus in Weimar.
Felix Schwormstädt
deutscher | deutscher maler | geboren 1870 | gestorben 1938 | illustrator | mann | marinemaler | zeichnerSchwormstädt studierte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe und an der Akademie der Bildenden Künste München. Um 1920 arbeitete er als Professor am Bauhaus in Weimar.
Ludvík Vítězslav Čelanský
dirigent | geboren 1870 | gestorben 1931 | komponist | mann | tschecheČelanský studierte von 1892 bis 1894 am Prager Konservatorium und wirkte als Theaterkapellmeister in Pilsen (1895), Zagreb (1898) und am Nationaltheater in Prag (1899-1900). Dann war er Dirigent in Lemberg, Kiew und Paris, dirigierte 1918 bis 1919 die Tschechische Nationalphilharmonie und wirkte schließlich in Brünn. Alfred Einstein bezeichnete ihn als einen der besten tschechischen Dirigenten.
Alfred Deutsch-German
autor | Österreicher | drehbuchautor | filmregisseur | geboren 1870 | gestorben 1943 | journalist | mannEr begann seine Karriere als Schriftsteller und Journalist, als welcher er u.a. für die Kleine Volkszeitung tätig war. Für Hans Ostwalds Buchreihe „Großstadt-Dokumente“ verfasste er um 1906 Band 17: „Wiener Mädel“. Kurz vor dem Ersten Weltkrieg kam er als Drehbuchautor zur Wiener Kunstfilm-Industrie. 1915 inszenierte er für die Robert Müller-Film „Das Kriegspatenkind“, einen der ersten Propagandafilme Österreichs. Sein Regiedebüt lieferte er 1922 mit „Die Welt in Gefahr“ ab. Er inszenierte vorwiegend alt-österreichische und operettenselige Filme – häufig mit biografischem, musikalisch-historischem Hintergrund. Von 1929 bis 1932 drehte er keine Filme. Nach dieser Pause inszenierte er nur noch einen Film, der zugleich sein erster und einziger Tonfilm war: „Der Musikant von Eisenstadt“.

