geboren 1867
Michael Bayersdörfer
bvp-mitglied | deutscher | geboren 1867 | gestorben 1940 | landkreis germersheim | mann | reichstagsabgeordneterBayersdörfer wurde am 10. Juli 1867 in Bellheim geboren. Er besuchte die Gymnasien in Germersheim, Speyer sowie in Landau (Pfalz) und studierte anschließend Medizin in Würzburg, Heidelberg und in München. Seine Promotion und Approbation erfolgte 1892, an die sich die Prüfung für den ärztlichen Staatsdienst 1897 anschloss.
Gregorios Xenopoulos
autor | geboren 1867 | gestorben 1951 | griecheBiographie
Xenopoulos wurde in Konstantinopel geboren. Sein Vater Dionysios stammte von der ionischen Insel Zakynthos, seine Mutter Eulalia war gebürtige Konstantinopolitin. Seine Kindheit und Jugend verbrachte er in Zakynthos. 1883 schrieb er sich in die Universität von Athen ein, um Mathematik und Physik zu studieren. Er machte aber nie einen Studienabschluß in diesen Fächern, sondern beschäftigte sich früh mit der Literatur, die zu seiner alleinigen Einnahmequelle wurde.Wilhelm Dieck
deutscher | geboren 1867 | gestorben 1935 | mann | zahnmedizinLebenslauf
Louise, Princess Royal und Herzogin von Fife
brite | britisches königshaus (20. jh.) | frau | geboren 1867 | gestorben 1931 | prinz (großbritannien)Leben
Hermann Reincke-Bloch
deutscher | dvp-mitglied | geboren 1867 | gestorben 1929 | mannLeben und Beruf
Nach dem Abitur studierte Reincke-Bloch Geschichte in Freiburg im Breisgau, Leipzig und Berlin. Er promovierte und war Mitarbeiter der Diplomata-Abteilung der Monumenta Germaniae Historica. Nach seiner Habilitation wurde er 1904 als ordentlicher Professor an die Universität Rostock berufen. 1923 zog er nach Breslau und wirkte dort als Ausbilder von Geschichtslehrern. Ende 1928 erkrankte er an einer Lungenentzüdung, der er am Neujahrstag 1929 erlag.Ferdinand Küchler
deutscher | deutscher komponist | geboren 1867 | gestorben 1937 | mannLeben
Küchler studierte am Hoch'schen Konservatorium in Frankfurt am Main, wo er dann von 1898 bis 1910 als Violinlehrer tätig war. Er wirkte als Solo- und Quartett-Bratschist. Ab 1910 war er in Basel Leiter einer privaten Musikschule. Von 1927 bis 1936 lehrte er am Landeskonservatorium Leipzig. Er verfaßte Lehrbücher und instruktive Violinstücke.
Hugo Lindemann
deutscher | geboren 1867 | gestorben 1949 | hochschullehrer | mann | reichstagsabgeordneter | spd-mitgliedLindemann war Sohn eines wohlhabenden Emigranten. Er besuchte in Ludwigsburg das Lyzeum und anschließend das Gymnasium in Hannover. In den Jahren 1884 bis 1889 studierte Lindemann in Göttingen, Bonn, München und Kiel Philosophie und klassische Philologie. Im Jahr 1889 promovierte er zum Dr. phil. in Kiel. Seit 1890 lebte Lindemann als freier Autor bevor er zwischen 1892 und 1896 zu einem Studienaufenthalt mit dem Schwerpunkt Nationalökonomie nach England ging. Teilweise in diese Zeit fällt seine Mitarbeit am Handbuch des Socialismus. Anschließend betätigte er sich wieder als wissenschaftlicher Autor. Lindemann war vor allem spezialiert auf Kommunalpolitik, die kommunalen Wirtschaftsbetriebe und die Stadttechnik. Er war langjähriger Herausgeber des Kommunalen Jahrbuchs (1908 bis 1932), des Handwörterbuchs der Kommunalwissenschaften (1918 bis 1927) sowie der Kölner sozialpolitischen Vierteljahrsschrift (1920 bis 1930). Im Jahr 1916 habilitierte Lindemann und wurde Dozent für Kommunalwissenschaft an der Technischen Hochschule Stuttgart. Seit Oktober 1919 bis September 1933 war Lindemann neben Leopold von Wiese und Theodor Brauer Direktor an dem von Oberbürgermeister Konrad Adenauer maßgeblich initiierten Institut für sozialwissenschaftliche Forschungen und von 1920 bis 1933 auch ordentlicher Professor an der Universität Köln.
Robert René Kuczynski
Ökonom (19. jh.) | Ökonom (20. jh.) | geboren 1867 | gestorben 1947 | mannEr studierte an den Universitäten von Freiburg, München, Strassburg und Berlin und erhielt im Jahr 1897 den Doktortitel für die Arbeit "Der Zug nach der Stadt". Danach lehrte er unter anderem an der Berliner Handelschule und arbeitete für verschiedene Statistikämter. Nach der Machergreifung der Nationalsozialisten 1933 floh er mit der rund 40.000 Bücher umfassenden Familienbibliothek (grösste erhaltene Privatbibliothek Deutschlands) nach Grossbritanien. Dort lehrte er an der "London School of Economics" und wirkte als Berater des "Colonial Office". Zusammen mit seiner Frau Berta hatte er sechs Kinder, darunter den DDR-Ökonom Jürgen Kuczynski und die Spionin Ruth Werner.
Jean Delville
belgier | geboren 1867 | gestorben 1953 | maler | mann | okkultist | theosophLeben und Werk
Delville wurde am 19. Januar 1867 in Löwen geboren. 1873 Umzug nach Brüssel und später dort Kunststudium an der Académie Royale des Beaux-Arts (Königliche Akademie der schönen Künste). Lehrtätigkeit an dieser Akademie sowie in Glasgow, längere Studienaufenthalte in Paris, Rom und London.Adolf Holst
deutscher | geboren 1867 | gestorben 1945 | kinder- und jugendbuch | lehrer | literatur (20. jh.) | literatur (deutsch) | mannHolst studierte Philosophie, Geschichte, Erdkunde und neuere Sprachen in Tübingen, Leipzig und Berlin und wurde zum Dr. phil. promoviert. Später arbeitete er als Hauslehrer in Westfalen, Rom und Florenz und leitete in Blankenburg (Harz) und Genua Privatschulen.

