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Die Wikipedia Einträge des Tages

geboren 1865

Luciano De Nardis

bildhauer | futurismus | geboren 1865 | gestorben 1964 | italiener | italienischer maler | mann


Livio Carloni ( * 25.Oktober 1865 in Forli; † 27.Juni 1964 in Forli) arbeitete unter dem Pseudonym Luciano De Nardis als italienischer Dichter und Maler des Futurismus.

Sein Leben

De Nardis freundet sich früh mit dem Musiker Francesco Balilla Pratella an, für dessen Musikstücke er umfangreiche Texte verfasste. 1916 wird er erstmal als Vertreter der "Parolibere" ("Freien Wörter") erwähnt und nimmt auch an mehreren futuristischen Ausstellungen teil. Ein Kontakt mit Giacomo Balla im Jahr 1916 regt ihn zur Produktion von futuristischem Spielzeug an. Viele Jahre arbeitet er als Redakteur bei der Kulturzeitschrift La Pié. Von seinen Gemälden blieb nichts erhalten.

Bernhard Rose

deutscher | geboren 1865 | gestorben 1927 | schauspieler


Berliner Gedenktafel (Badstraße 58) Berliner Gedenktafel für das Rose-Theater (Karl-Marx-Allee 78-84) Bernhard Rose (* 22. Mai 1865 in Lohme/Ostprignitz; † 23. Juni 1927 in Berlin) war ein deutscher Schauspieler und Theaterdirektor.

Bernhard Roses Theateraktivitäten begannen 1883, als er sich dem Verein „Wally“ anschloss, der in Berliner Vorstadtlokalen auftrat. 1885 übernahm er den Vorsitz des Vereins, 1890 gründete er ein eigenes Ensemble. 1901/02 gab er Vorstellungen im Deutschen Club (Badstraße 58), der damit Roses erste feste Bühne war. 1906 kaufte er das 1877 errichtete Ostend-Theater (Große Frankfurter Straße 132, heute ca. Karl-Marx-Allee 78) und nannte es Rose-Theater. 1914-19 hatte er das Walhalla-Theater am Weinbergsweg gepachtet.

Friedrich Hertlein

deutscher | geboren 1865 | gestorben 1929 | mann | provinzialrömischer archäologe


Friedrich Hertlein (* 1865; † 1929) war ein deutscher Archäologe, Prähistoriker und Pädagoge in Heidenheim an der Brenz.

Leistungen

Hertlein war Pionier in der wissenschaftlichen Dokumentation der Provinzialrömischen Geschichte im heutigen Baden-Württemberg. So widmete er sich der Erforschung der Römerstraßen und Wehranlagen des Römischen Württemberg. Das von ihm mit Oscar Paret und Peter Goessler verfasste dreibändige Werk Die Römer in Baden-Württemberg gilt als Standardwerk der Archäologie in Südwestdeutschland.

Werke

Monographien (Auswahl)
  • Friedrich Hertlein, Oscar Paret, Peter Goessler (Hrsg.): Die Römer in Baden-Württemberg. Band 1 bis 3. Kohlhammer, Stuttgart 1928—1930.
Aufsätze
Unter anderem
  • in: Fundberichte aus Schwaben. Herausgegeben vom Württembergischen Altertumsverein, später Gesellschaft für Vor- und Frühgeschichte Württembergs und Hohenzollern. Schweizerbart, Stuttgart seit 1893.
  • in: Korrespondenzblatt des Gesamtvereins der deutschen Geschichts- und Altertumsvereine

Anna Freiin von Welck

abt | deutscher | frau | geboren 1865 | gestorben 1925 | hofdame


Klara Emma Auguste Anna Freiin von Welck war 47. Äbtissin des Klosters Drübeck.

Leben

Anna Freiin von Welck wurde als eins von zwölf Kindern am 24. Oktober 1865 in Groß Krausche bei Bunzlau geboren. Ihr Vater Heinrich Freiherr von Welck war Besitzer des Ritterguts Riesa in Sachsen, ihre Mutter Catharine Gräfin von Schlieffen eine Schwester des späteren Chefs des Generalstabs Alfred Graf von Schlieffen.

Anna wuchs in Riesa und Dresden auf und war von 1892 bis 1903 Hofdame der Erbgroßherzogin Pauline von Sachsen-Weimar in Weimar.

Matthias Schlösser

deutscher | geboren 1865 | gestorben 1944 | mann | spd-mitglied


Matthias Schlösser (*7. Juli 1865 in Kohlscheid (heute Herzogenrath), † 25. Mai 1944 in Aachen) war ein sozialdemokratischer Politiker.

Matthias Schlösser wurde als Sohn eines Maschinenwärters in Grube Spiedel (bei Kohlscheid) geboren. Er übte den Beruf eines Nadlers aus. Dabei kam er mit den verschiedensten Arbeiterorganisationen in Kontakt. Zunächst wurde er Mitglied eines katholischen Arbeitervereins, wechselte aber ab Januar 1889 zur SPD. Nach dem Tode von Hubert Krewinkel wurde er zum Spitzenvertreter der Sozialdemokratie im Aachener Raum gewählt. 1898 bis 1905 war der Kreisvertrauensmann von Aachen-Land. Den Vorsitz des Stadtaachener Parteivereins hatte er bis 1904 inne.

Charles Horace Mayo

geboren 1865 | gestorben 1939 | mann | mediziner (19. jh.) | mediziner (20. jh.) | us-amerikaner


Bronzestatue der Brüder „Dr. Will“ und „Dr. Charlie“ Charles Horace „Charlie“ Mayo (* 19. Juli 1865 in Rochester, Minnesota; † 26. Mai 1939 in Chicago) war ein US-amerikanischer Chirurg, Physiker und Mitbegründer der Mayo Clinic in Rochester.

Nachdem Mayo im Jahre 1888 sein Medizin-Studium an der Feinberg School of Medicine der Northwestern University in Chicago erfolgreich beendet hat, beginnt er in der Praxis seines Vaters William Worrall Mayo und Bruders William James Mayo mitzuarbeiten. Durch Lehraufhalte in den USA und Europa und die Mitarbeit bei seinem Vater eignet sich Mayo schon früh aktuelle und für den Stand der Zeit sehr fortschrittliche Behandlungsmethoden an. Die Praxis bauen die Mayos weiter aus und eröffneten im Oktober 1889 das „St. Mary´s Hospital“, das erste Krankenhaus des südlichen Minnesotas. Durch die neuartigen Behandlungsmethoden wächst die Mayo Clinic, wie sie später genannt wird, bis zur Jahrhundertwende immer weiter und gilt bis heute als eine der bedeutensten Klinken der Welt. Charles Horace Mayo spezialisiert sich in der Folgezeit auf Schilddrüsen- und Augenkrankheiten sowie Krankheiten des Nervensystems. 1915 gründet Charles Horace vier Jahre nach dem Tod seines Vaters zusammen mit seinem Bruder die Mayo Foundation for Medical Education and Research.

Ernst Wenck

bildhauer | deutscher | geboren 1865 | gestorben 1929 | mann


Denkmal für Friedrich Ludwig Jahn in Spandau Ernst Wenck (* 18. März 1865 in Reppen; † 23. Januar 1929 in Berlin) war ein deutscher Bildhauer.

Leben

Ernst Wenck war von 1885 bis 1889 Schüler der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums und der Akademie der Künste. Nach einigen Auslandsaufenthalten (1885–1891) wurde er zunächst Mitglied, später Zweiter Vorsitzender der Berliner Sezession. 1922 wurde er Mitglied der Akademie der Künste. Neben einigen bemerkenswerten Denkmälern haben sich einige Porzellanfiguren für Rosenthal erhalten.

Georges Legrain

Ägyptologe | franzose | geboren 1865 | gestorben 1917 | mann


Georges Legrain (* 4. Oktober 1865 in Paris; † August 1917 in Luxor) war ein französischer Ägyptologe.

Forschung

Er war an den Grabungen in Assuan (einschließlich des Simeonsklosters und Qubbet Abu al-Hawa), Kom Ombo, Dahschur, Dschabal as-Silsila und Karnak beteiligt. Lange Jahre verbrachte er bei Forschungen im Tempel von Karnak, wo er 1903 das Statuenversteck von Karnak mit ca. 17.000 Statuetten und Figuren fand. Seit 1907 war er Hauptinspektor in Luxor.

Julius Robert Hannig

bildhauer | deutscher | geboren 1865 | gestorben 1931 | mann


Julius Robert Hannig (1865-1931) war ein deutscher Bildhauer.

Hannig wurde 1865 im niederschlesischen Liegnitz geboren.

Er nahm gegen den Willen seines Vaters das Studium der bildenden Künste an der königlich-sächsischen Kunsthochschule Dresden auf. Durch seine Entscheidung war Hannig mittellos. Er musste sein Studium selbst finanzieren. König Albert setzte sich für den Studenten ein und ließ ihm ein Stipendium für das Studium an der einer Kunstakademie in Paris zukommen.

Nach dem erfolgreichen Abschluss seines Studiums wirkte er als Bildhauer am russischen und preußischen Hofe.

Lal Lajpat Rai

geboren 1865 | gestorben 1928 | inder | mann | politiker (indien)


Lala Lajpat Rai (* 28. Januar 1865 in Dhudi Ke, Punjab, Indien; † 17. November 1928) war ein indischer Politiker, der sich am Kampf für die indische Unabhängigkeit beteiligte und als Sher-e-Punjab bzw. Punjab Kesari (dt. Löwe des Punjab) bekannt wurde.

Kindheit und Jugend

Lajpat Rai wurde als ältester Sohn von Munshi Radha Kishan Azad und Gulab Devi in einer Aggarwal Banias-(Händler-)Familie geboren. Sein Vater konvertierte vom Hinduismus zum Islam, fastete und betete wie ein Moslem, um später zum Hinduismus zurückzukonvertieren, was von bleibendem Einfluss auf Lajpat Rais Haltung bezüglich anderer Religionen als dem Hinduismus war. Seine Mutter war eine sehr religiöse Frau aus einer Sikh-Familie, die ihren Kindern ihre religiösen Überzeugungen vermittelte.

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