geboren 1862
Theodor des Coudres
deutscher | geboren 1862 | gestorben: 1926 | mann | physikerLeben
Theodor des Coudres war der Sohn Oberbergrates Julius des Coudres und dessen Ehefrau Anna Henrietta Rosenstock. Sein jüngerer Bruder, Richard des Coudres, wurde später Präsident des Mitteldeutschen Sängerbundes; sein Onkel väterlicherseits war der Maler Ludwig des Coudres.Heinrich Runkel
deutscher | dvp-mitglied | geboren 1862 | gestorben 1938 | mann | reichstagsabgeordneterLeben und Beruf
Nach dem Besuch der Volksschule und der Präparandenanstalt ging Runkel auf das Lehrerseminar in Neuwied. Er war als Volksschullehrer im Westerwald tätig, besuchte die Prima des Gymnasiums in Essen und schloss daran ein Studium der Theologie und Philosophie an den Universitäten Halle (Saale), Bonn und Tübingen an, welches es mit der Promotion zum Dr. phil. in Tübingen abschloss.Alfred Dührssen
deutscher | geboren 1862 | gestorben 1933 | gynäkologe | hochschullehrer (berlin) | mann | mediziner (19. jahrhundert)Leben
Dührssen Studierte an der Universität Marburg sowie an der Kaiser-Wilhelms-Akademie für militärärztliches Bildungswesen und promovierte 1884 (Ueber chronische Parotitis mit consecutiver Speichelgeschwulst nebst einer Zusammenstellung der bisher veröffentlichten Fälle von Sialodochitis Stenoniana und Whartoniana). Anschließend war er Militärarzt in Berlin und Assistent seines Onkels Rudolf Dohrn an der Frauenklinik in Königsberg. 1886 wurde er Assistent von Adolf Gusserow an der Berliner Geburtshilflichen Poliklinik. 1888 wurde er Hebammenlehrer und habilitierte sich an der Universität in Berlin. 1895 wurde er zum Professor ernannt und gründete 1892 eine private Klinik für Frauenkrankheiten und Geburtshilfe. Er verließ 1913 den Lehrkörper der Universität.Brito Camacho
geboren 1862 | gestorben 1934 | mann | politiker (portugal) | portugieseBrito Camacho war Mitglied der Portugiesischen Republikanischen Partei (PRP). Als sich in der PRP der links-liberale, antiklerikale Flügel des Afonso da Costa durchsetzte, verließ Brito Camacho mit seinen Anhängern am 26. Februar 1912 die Partei und gründete die Unionistische Partei, der er während der ersten Republik mehrere Jahre vorstand. Auch gründete er die Zeitung "A Luta" ("Der Kampf"), das Parteiblatt der Unionisten, das er leitete. In der Anfangsphase der ersten Republik war er kurz Ausbildungsminister.
Alexander Spitzmüller
Österreicher | geboren 1862 | gestorben 1953 | manager | mann | politikerNach längerer Karriere im Finanzministerium (Spitzmüller war unter anderem Mitarbeiter des Finanzministers Eugen von Böhm-Bawerk)war Spitzmüller 1909-12 Gouverneur der Österreichisch-ungarischen Bank, der Notenbank der Donaumonarchie, 1910-15 auch Generaldirektor der Creditanstalt, die damals zum Einflussbereich des Hauses Rothschild gehörte. Spitzmüller galt auch als Vertrauensmann des Thronfolgers Franz Ferdinand. 1915-16 war Spitzmüller Handelsminister, 1916-17 und von September bis November 1918 übte er das Amt des Finanzministers aus. Nach verschiedenen Funktionen in der Wirtschaft der Ersten Republik wurde der fast siebzigjährige, hoch angesehene Bankfachmann 1931-32, am Höhepunkt der Krise der Creditanstalt, nochmals zu deren Generaldirektor berufen. Spitzmüller hat, hoch betagt, interessante Erinnerungen veröffentlicht, die unter anderem sein spannungsreiches Verhältnis zu Rudolf Sieghart beleuchten.
Frank Nelson Doubleday
geboren 1862 | gestorben 1934 | mann | us-amerikaner | verlegerAls Vierzehnjähriger arbeitete er bei Charles Scribner's Sons in New York und arbeitete sich dort zum Verantwortlichen für Scribner's Magazine, später zum Verantwortlichen für die Abonnements des Verlags hoch. In dieser Funktion begann er, Kunden für den Abschluss eines Jahresabonnements des Magazins mit Büchern zu belohnen, ursprünglich mit einer Reihe von Romanen Rudyard Kiplings. Am 30. November 1895 besuchte Doubleday Kipling zum ersten Mal[ http://www.kipling.org.uk/rg_waysandmeans_notes.htm "The Committee of Ways and Means", Notes on the text] in Vermont. 1897 verließ er Scribner's und gründete zunächst mit Samuel McClure als Partner die Doubleday & McClure Company.
Harry Puder
deutsche kolonialgeschichte | deutscher | geboren 1862 | geschichte (kamerun) | gestorben 1933 | mann | militärperson (deutsches reich)Harry Puder (* 24. Februar 1862 in Breslau; † 18. Dezember 1933 in Hamburg) war ein deutscher Offizier und Kommandeur der Kaiserlichen Schutztruppe für Kamerun.
Eduard Behm
deutscher | geboren 1862 | gestorben 1946 | komponist | mann | pianistDer Sohn eines Stettiner Arztes erhielt zunächst Unterricht bei Karl Adolf Lorenz, bevor er am Leipziger Konservatorium Schüler von Carl Reinecke und Oskar Paul wurde. Nach seinem Wechsel an die Berliner Hochschule zu Oskar Raif und Friedrich Kiel nahm Behm für einige Monate Unterricht bei Brahms in Wien. Nach kurzen Aufenthalten in Stettin (als Rezensent und Dirigent) und Erfurt (als Lehrer an der Akademie der Tonkunst) war Behm bis 1901 Direktor des Schwantzerscherschen Konservatoriums in Berlin, später auch als Lehrer und Begleiter tätig. 1917 wurde er zum Königlichen Professor ernannt.
Raymund Netzhammer
geboren 1862 | gestorben 1945 | römisch-katholischer bischof (20. jahrhundert)Bibliographie
- Raymund Netzhammer: Bischof in Rumänien, 2. Bde., Südostdeutsches Kulturwerk, München 1995.
Arthur De Greef
belgischer komponist | geboren 1862 | gestorben 1940 | komponist (romantik) | mann | pianistLeben
Arthur De Greef studierte seit 1873 Klavier am Conservatoire Royal de Musique in Brüssel bei Louis Brassin, einem Schüler von Ignaz Moscheles. Seine weiteren Lehrer waren Joseph Dupont (Harmonielehre), François Auguste Gevaert (Komposition) und Fernand Kufferath (Kontrapunkt). Als 17-jähriger machte er seinen Abschluss mit Auszeichnung ("ex aequo" mit Isaac Albéniz, der ihm auch eigene Kompositionen widmete), und ging dann nach Weimar, um seine Studien bei Franz Liszt fortzusetzen. Weitere Studien führten ihn auch nach Paris zu Camille Saint-Saëns.

