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Die Wikipedia Einträge des Tages

geboren 1859

George Lansbury

abgeordneter | engländer | friedensaktivist | geboren 1859 | gestorben 1940 | mann | politiker (20. jahrhundert) | politiker (vereinigtes königreich) | theosoph


George Lansbury (* 21. Februar 1859 in Halesworth, Suffolk, England; † 7. Mai 1940 in London) war ein englischer Politiker, Pazifist und Theosoph, Abgeordneter im britischen Parlament und von 1932 bis 1935 Vorsitzender der Labour Party.

Leben und Werk

Kindheit, Berufe, Ehe

Lansbury wurde am 21. Februar 1859 in Halesworth geboren, der Vater war Eisenbahnunternehmer. 1868 übersiedelte die Familie ins Londoner Eastend, wo Lansbury 1870 ein Jahr in einem Büro arbeitete und anschließend bis 1874 die Schule besuchte. Es folgten Gelegenheitsarbeiten als Schreiber, Kolonialwarenhändler und in einem Kaffeehaus, ehe er sich als selbständiger Unternehmer für die Great Eastern Railway-Eisenbahngesellschaft versuchte, was sich als Fehlschlag herausstellte. Inzwischen verheiratet und Vater dreier Kinder, wanderte er 1884 mit seiner Familie nach Australien aus. Die Hoffnung, dort bessere Arbeitsbedingungen zu finden, erfüllte sich nicht und so kehrte er 1885 wieder nach England zurück.

Miljukow

geboren 1859 | gestorben 1943 | historiker | mann | politiker (russland) | russe


Pawel Nikolajewitsch Miljukow (Russ.: Павел Николаевич Милюков) (*1859, † 1943) war ein russischer Historiker und Politiker der Vorrevolutionszeit. Er war Vorsitzender der Partei der Konstitutionellen Demokraten und 1917 für kurze Zeit Minister für Auswärtige Angelegenheiten der Provisorischen Regierung.

Familie und Ausbildung

Pawel Nikolajewitsch Miljukow wurde am 15. Januar 1859 in Moskau als Sohn des Architekturprofessors Nikolai Pawlowitsch Miljukow geboren. Er besuchte das 1. Moskauer Gymnasium und studierte dann an der Historisch-philosophischen Fakultät der Moskauer Universität, u. a. bei den berühmten Historikern Wassili Ossipowitsch Kljutschewski und Pawel Gawrilowitsch Winogradow. Nach dem Tod des Vaters bestritt er den Unterhalt der Familie durch Erteilung von Privatstunden. Wegen Teilnahme an einer Studentenversammlung 1881 wurde er vorübergehend von der Universität ausgeschlossen. 1882 konnte er sein Studium schließlich beenden.

Justus Strandes

deutsche kolonialgeschichte | deutscher | geboren 1859 | gestorben 1930 | kolonialist | mann | person (hamburg) | senator (hamburg)


Justus Strandes (* 4. Februar 1859 in Stade; † 16. Juli 1930 in Hamburg) war ein Hamburger Übersee-Kaufmann, Politiker und Hamburger Senator, der an der Einrichtung der deutschen Kolonie in Deutsch-Ostafrika beteiligt war. Soweit nicht anders angegeben, sämtliche Daten aus Zeittafel in den Erinnerungen S.297 ff

Kindheit und Ausbildung

Strandes Vater war als hannöverischer Beamter im königlichen Innenministerium tätig, von 1859 bis 1866 lebte Familie Strandes in Hannover. Nach der Niederlage des Königreiches Hannover 1866 und der Annexion durch Preußen wurde der Vater preußischer Regierungsrat und mit Familie ins preußische Münster versetzt. 1871 erlangte er eine Stelle in der hannoverischen Klosterkammer und die Familie zog zurück nach Hannover. Anfang 1875 verlies Strandes das Gymnasium vorzeitig, um eine kaufmännische Lehre im Handelshaus Hansing & Co in Hamburg anzutreten. Diese Lehre schloss er nach drei Jahren erfolgreich ab, um im folgenden Jahr 1879 in der Niederlassung von Hansing & Co auf Sansibar tätig zu werden.

Albert Pantle

architekt der moderne | baumeister | deutscher architekt | geboren 1859 | gestorben 1921 | mann


Albert Pantle (* 5. November 1859 in Oberstenfeld; † 8. Dezember 1921 in Stuttgart), war ein deutscher Architekt.

Leben und Werk

Albert Pantle gehört zu jenen Architekten, die mit wichtigen Projekten das Stadtbild Stuttgarts zwischen Historismus und Sachlichkeit nachhaltig geprägt haben. Die meisten seiner Bauten sind noch heute erhalten. Pantle war allerdings kein freischaffender Architekt, sondern städtischer Baubeamter, der während seines Berufslebens an der Lösung wichtiger kommunaler Aufgaben einer rasch wachsenden Stadt beteiligt war

Mansfield Smith-Cumming

brite | geboren 1859 | gestorben 1923 | mann | secret intelligence service (person)


Sir George Mansfield Smith-Cumming, KCMG, CB (1. April 185914. Juni 1923) war ein britischer Marineoffizier und der erste Direktor jener Behörde, die heute der britische Auslandgeheimdienst Secret Intelligence Service, besser bekannt als MI6, ist.

Biografie

Mansfield Smith-Cumming

brite | geboren 1859 | gestorben 1923 | mann | secret intelligence service (person)


Sir George Mansfield Smith-Cumming, KCMG, CB (1. April 185914. Juni 1923) war ein britischer Marineoffizier und der erste Direktor jener Behörde, die heute der britische Auslandgeheimdienst Secret Intelligence Service, besser bekannt als MI6, ist.

Biografie

Symeon Sabbides

geboren 1859 | gestorben 1927 | grieche | maler | mann


Symeon Sabbides (* 1859 in Eudoxia, heute Tokat; † 1927 in Athen), war ein griechischer Maler und einer der bedeutensten Vertreter der sogenannten Münchener Schule.

Biographie

Sabbides entstammte einer wohlhabenden kleinasiatischen Kaufmannsfamilie. Er sollte eines Tages die Geschäfte weiterführen, daher schickten ihn seine Eltern zum Studium auf die Handelsschule der Insel Halki, nahe Konstantinopel. Nach seinem Abschluß auf der Handelsschule studierte er Architektur an der Nationalen Technischen Universität von Athen. Später studierte er von 1880 bis 1887 Malerei an der Akademie von München. Er war Schüler von Nikolaus Gysis, Ludwig von Löfftz, Wilhelm von Diez. Sabbides blieb in München bis zu seiner Rückkehr nach Griechenland im Jahre 1925. Sein Aufenthalt in Deutschland wurde nur durch wenige Reisen in seine kleinasiatische Heimat unterbrochen, wo er Inspirationen für seine Werke sammelte. Seine Bilder waren bei vielen internationalen Ausstellungen in Athen, Berlin, Leipzig, Hamburg, Wien, Paris und London zu sehen. Er kehrte 1925 verarmt und schwer erkrankt nach Athen zurück, wo er zwei Jahre später starb.

Henry Lionel Galway

brite | geboren 1859 | gestorben 1949 | gouverneur | gouverneur (gambia) | knight | mann | order of the bath | south australia | st. helena


Sir Henry Lionel Galway (~ 1900) Sir Henry Lionel Galway ( * 25. September 1859; † 17. Juni 1949; geboren als Henry Lionel Gallwey) KCMG CB DSO war ein britischer Kolonialverwalter. Eingesetzt als Gouverneur war er in den Kolonien Nigeria, St. Helena, Gambia und South Australia.

Leben

1859 als Sohn eines Armeedoktor geboren, absolvierte er seine Ausbildung im Royal Military College in Sandhurst. Anschließend war er 1878 bei dem 30th Regiment of Foot.

Anton Aicher

Österreicher | bildhauer | geboren 1859 | gestorben 1930 | mann | person (salzburg)


Anton Aicher (* 5. April 1859 in Reiting bei Feldbach, Steiermark; † 5. Februar 1930 in Salzburg) war ein österreichischer Bildhauer und Gründer des weltweit bekannten Salzburger Marionettentheaters.

Herkunft und Ausbildung

Anton Aicher kam als unehelicher Sohn der Nothburga Eicher im kleinen steirischen Dorf Reiting zur Welt. Ein örtlicher Gutsbesitzer erkannte früh seine Begabung und schickte ihn zu einem Bildschnitzer in die Lehre. Ab 1881 studierte er als Schüler von Edmund Hellmer und Kaspar von Zumbusch an der Wiener Akademie. Während dieser Zeit lernte der Kunststudent Aicher im Wiener Prater die Welt des Puppenspiels kennen, der er sich später verschrieb. Nach Abschluss seines Studiums empfahlen ihn Hellmer und Zumbusch 1884 als Lehrer an die k.k. Staatsgewerbeschule nach Salzburg. Im Jahr 1885 heiratete er die Gutsbesitzertochter Rosina Deutsch aus Graz (+1929), die ihm die beiden Söhne Karl und Hermann (1904-1977) schenkte.

Bjørn Bjørnson

geboren 1859 | gestorben 1942 | mann | norweger | schauspieler


Bjørn Bjørnson (* 15. November 1859 in Christiania (heute Oslo), † 14. April 1942 in Oslo) war ein norwegischer Schauspieler, Regisseur, Dramatiker und Theaterleiter. Er war der älteste Sohn von Bjørnstjerne Bjørnson.

Nach einer umfassenden Theaterausbildung, die er vor allem am Burgtheater in Wien genoss, kehrte er nach Oslo zurück, wo er seit 1885 als künstlerischer Leiter am Christiania Theater wirkte. Nicht zuletzt seiner Initiative ist es zu verdanken, dass am Studenterlunden, nahe des Schlosses in Oslo, das neue Nationaltheatret errichtet wurde. Von 1899 bis 1907 war er dessen erster Intendant. Zwischen 1923 und 1927 übernahm er das Theater ein zweites Mal.

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