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Die Wikipedia Einträge des Tages

geboren 1850

Burchard von Oettingen

deutsch-balte | deutscher | geboren 1850 | gestorben 1923 | mann | pferdezüchter


Burchard von Oettingen Burchard von Oettingen (* 1850 auf Meddum, Estland; † 1923 in Estland) war K. pr. Oberlandstallmeister.

Familie

Er entstammte einem ursprünglich aus Westfalen stammenden Adelsgeschlecht und war der Sohn des August von Oettingen (1823-1908), Rittergutsbesitzer, Livländischer Landmaschall, Landrat, Zivilgouverneur und Stadthaupt von Riga und dessen Ehefrau Ida von Wilcken (1827-1893). Burchard von Oettingen hatte zwei Brüder und zwei Schwestern.

William Milligan Sloane

geboren 1850 | gestorben 1928 | ioc-mitglied | mann | us-amerikaner


William Milligan Sloane (* 12. November 1850 in Richmond (Ohio), Vereinigte Staaten; † 12. September 1928 in Princeton (New Jersey), Vereinigte Staaten) war ein US-amerikanischer Philologe und Historiker. Er hatte als Gründungsmitglied des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) durch seine Bemühungen um die Verbreitung der Olympischen Bewegung in den Vereinigten Staaten einen bedeutenden Anteil an der Wiederbelebung der Olympischen Spiele der Neuzeit.

Jugendjahre und Berufsausbildung

William Milligan SloaneAls Sohn von James Renwick Wilson Sloane, einem Professor für Theologie der amerikanischen Presbyterianischen Kirche, wuchs William Milligan Sloane in einer geistig gehobenen Umgebung auf. 1868 absolvierte er am Columbia College der Columbia University in New York City ein erstes Studium der Sprachwissenschaft. Die folgenden vier Jahre bis 1872 unterrichtete er klassische Sprachen am Newell Institute in Pittsburg (Pennsylvania), einem Theologischen Seminar der Presbyterianischen Kirche, an dem zur selben Zeit auch sein Vater Vorlesungen abhielt.

Carl Caro

autor | deutscher | drama | geboren 1850 | gestorben 1884 | literatur (19. jahrhundert) | literatur (deutsch) | mann | schlesier


Carl Otto Caro (* 18. Juli 1850 in Breslau, † 4. September 1884 in Wien) war ein deutscher Dichter.

Caro wurde in Breslau als Sohn des Kommerzienrats Robert Caro (1819-1875) aus einer alten jüdisch-sephardischen Familie geboren. Er besuchte das Gymnasium in Breslau, studierte Rechtswissenschaften in Heidelberg, Straßburg und Breslau und promovierte zum Dr. jur.

Franziska Xaviera Cabrini

frau | geboren 1850 | gestorben 1917 | heiliger | us-amerikaner


Franziska Xaviera Cabrini

Franziska Xaviera Cabrini (*15. Juli 1850 als Franziska Cabrini in Sant' Angelo Lodigiano bei Mailand, † 22. Dezember 1917 in Chicago) ist die 1946 durch die Katholische Kirche heiliggesprochene Begründerin des Ordens der „Missionsschwestern vom Heiligsten Herzen".

Hugo Charlemont

Österreichischer maler | geboren 1850 | gestorben 1939 | mann


Hugo Charlemont Hugo Charlemont (* 18. März 1850 in Jamnitz, Mähren; † 18. April 1939 in Wien) war ein österreichischer Maler.

Leben

Hugo Charlemont entstammte einer Künstlerfamilie. Er war der Sohn des Miniaturmalers Matthias Adolf Charlemont und der Bruder der Maler Eduard Charlemont (1848-1906) und Theodor Charlemont (1859-1938). Auch Hugos Tochter Lilly Charlemont war Künstlerin.

Basil Hall Chamberlain

brite | geboren 1850 | gestorben 1935 | japanologe | mann


Basil Hall Chamberlain (* 18. Oktober 1850, † 15. Februar 1935 in Southsea (bei Portsmouth) war Professor der Kaiserlichen Universität Tokyo und einer der führenden britischen Japanologen, die im Japan des späten 19. Jahrhunderts tätig waren. Andere Vertreter waren Ernest Mason Satow und William George Aston. Er schrieb unter anderem einige der ersten Übrsetzungen von Haiku in die englsche Sprache. Er ist vielleicht am bekanntesten für seine informative und populäre einbändige Enzyklopädie Things Japanese, die erstmals 1890 erschien und von ihm später mehrfach revertiert wurde. Seine Interessen waren vielfältig, u.a. veröffentlichte er einen Gedichtband in französischer Sprache.

Frühes Leben

Chamberlain wurde in Southsea als Sohn des Admirals William Charles Chamberlain und seiner Frau Eliza Hall, der Tochter des Reiseschriftstellers Basil Hall geboren. Er wurde zweisprachig in Englisch unf Französisch aufgezogen. Nachdem er nach dem Tode seiner Mutter 1856 nach Versailles zu seiner Großmutter mütterlicherseits geschickt wurde, lernte er in Frankreich auch noch Deutsch. Chamberlain hatte gehofft, an dr Universität Oxford studieren zu können, begann statt dessen aber bei der Barings Bank in London zu arbeiten. Er war für diese Arbeit jedoch ungeeignt und erlitt bald einen Nervenzusammenbruch. In der Hoffnung auf vollständige Genesung verließ er Grobritannien, noch ohne klares Ziel.

Wilhelm Gemoll

altphilologe | deutscher | geboren 1850 | gestorben 1934 | lehrer | mann


Wilhelm Gemoll (1850-1934), Gymnasialdirektor http://www.richardwolf.de/latein/gemoll.htm und Altphilologe, ist der Autor des Altgriechisch- Deutsch-Wörterbuches „Griechisch-Deutsches Schul- und Handwörterbuch“, welches erstmals 1908 erschien, und momentan in der 10. Auflage als Neubearbeitung vorliegt (Herbst 2006).

Es umfasst den Sprachschatz der antiken Autoren Aischylos, Aristophanes, Aristoteles, Arrian, Bakchylides, Demosthenes, Euripides, Herodot, Hesiod, Homer, Isaios, Isokrates, Lukian, Lykurgos, Lsyias, Neues Testament, Pindar, Platon, Plutarch, Polybios, Sophokles, Thukydides, Theokrit, Timotheos, Xenophon und berücksichtigt auch noch andere seltenere Quellen wie von Ulrich Wilcken bearbeitete Ostraka und Papyri, Theodor Pregers „Inscriptiones Graecae metricae“ oder Wilhelm Dittenbergers „Sylloge inscriptionum Graecarum“.

Albert Kalthoff

autor | evangelischer geistlicher (19. jh.) | evangelischer geistlicher (20. jh.) | geboren 1850 | gestorben 1906 | mann | person (bremen)


Albert Kalthoff (*5. März 1850 in Wuppertal-Barmen, † 11. Mai 1906 in Bremen) war ein deutscher Reformtheologe, Philosoph und Mitbegründer und der erste Vorsitzende des Deutschen Monistenbundes.

Vita

Er kam als Sohn des Färbermeisters Peter Ludwig Kalthoff und seiner Ehefrau Wilhelmine Kalthoff, geborene Wechselberg auf die Welt und wuchs in dem dem konservativ- pietistischen Milieu zuzurechnenden Elternhaus auf. Er studierte ab 1869 in Berlin Theologie. Gleichzeitig ist er als Diakon an der Kirche St. Georg tätig und betreut den Kindergottesdienst und die Armenfürsorge. Während des Deutsch-Französischen Krieges von 1870/1871 war er als Feldprediger tätig. 1874 promoviert er mit der Dissertationsschrift "Die Frage nach der metaphysischen Grundlage der Moral, mit besonderer Beziehung auf Schleiermacher untersucht" an der Universität Halle, heiratet die Malerin Anna Franz (1853-1878) und wird zum Hilfsprediger an der berliner St. Markus-Kirche ernannt. Am 24. Januar 1875 wird er in der Markuskirche ordiniert. Nach Auseinandersetzungen mit der Kirchenleitung und Hegel wegen Kritik an der pietistischen Orthodoxie wird er noch 1875 nach Nickern bei Züllichau versetzt. Dort lernte er Eugenie Schulz (1855-1884), seine zweite Frau, kennen und heiratet diese 1878. Nach erneuten Auseinandersetzungen mit dem Oberkirchenrat wurde Kalthoff am 9. Mai 1878 suspendiert.

Richard Zeckwer

geboren 1850 | gestorben 1922 | komponist | mann | us-amerikaner


Richard Zeckwer (* 30. April 1850 in Stendal, † 30. Dezember 1922 in Philadelphia) war ein US-amerikanischer Komponist deutscher Herkunft.

Zeckwer studierte am Leipziger Konservatorium. 1870 ließ er sich in Philadelphia als Organist und Musiklehrer nieder. Von 1876 bis 1917 leitete er die Philadelphia Musical Academy. Er komponierte zwei Ouvertüren, ein Streichquartett, eine Violin- und vier Klaviersonaten, Klavierstücke und Lieder. Auch sein Sohn Camille Zeckwer wurde als Komponist bekannt.

Friedrich Christoph Pelizaeus

deutscher | geboren 1850 | gestorben 1917 | neurologe


Friedrich Pelizaeus, (* 1850; † 1917 in Kassel), deutscher Neurologe, mit Ludwig Merzbacher Namensgeber der X-chromosomal vererbten Pelizaeus-Merzbacher-Krankheit

1885 beschrieb er erstmals eine Familie mit dieser Störung der Myelisation des Zentralnervensystems; 1910 unterschte er das Gehirn eines Mannes aus dieser Familie histologisch.

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