geboren 1842
Emma Livry
franzose | frau | geboren 1842 | gestorben 1863 | tänzerBereits im Jahr 1858, im Alter von 16 Jahren, tanzte sie, angespornt durch Marie Taglioni, in Paris sehr erfolgreich die Sylphide. 1860 choreographierte Marie Taglioni ihr einziges Ballett "Le Papillion" für Livry, in dem Emma einen Schmetterling verkörpert. Scheinbar schwerelos "fliegt" sie über die Bühne und zieht so das Publikum in ihren Bann.
Marianne Brandt (Sängerin)
alt | deutscher | frau | geboren 1842 | gestorben 1921 | opernsängerLeben
Ausgebildet in ihrer Heimatstadt Wien, wurde sie 1868 nach einem aufsehenerregenden Gastspiel an der Berliner Hofoper als Fides im "Propheten" von Meyerbeer und als Azucena im "Troubadour" fest engagiert. An dem Berliner Haus war sie bis 1886 als erste Altistin tätig.
Francisco Domingo
geboren 1842 | gestorben 1920 | maler des impressionismus | mann | spanischer malerLeben
Die Familie des Künstlers stammte ursprünglich aus dem Bergdorf Albentosa im Bezirk Gúdar-Javalambre bevor sie sich in Valencia niederließ. Francisco Domingo begann seine malerische Ausbildung an der Escuela de Bellas Artes de San Carlos (Kunsthochschule San Carlos) in Valencia. Sein dortiger Lehrer Rafael Montesinos bewunderte den Barockmaler Jusepe de Ribera, dessen Werke der junge Francisco Domingo kopierte. Seine Ausbildung setzte er ab 1864 in Madrid an der Akademie San Fernando fort. 1867 erhielt er für sein Gemälde Pallater auf der Exposición Nacional de Bellas Artes de Valencia eine Goldmedaille. Seine Gemälde aus dieser Zeit stehen unter dem Einfluss von Eduardo Rosales ((1836-1873), Diego Velázquez und Francisco de Goya. Im selben Jahr wurde ihm darüber hinaus der Premio de Roma verliehen. Mit diesem Preis der war ein Stipendium verliehen, dass ihm einen Aufenthalt in Rom ermöglichte. Auf der Reise nach Italien im Jahr 1868 besuchte er auch erstmals Paris. Das in Rom entstandene Gemälde Santa Clara sandte er 1871 zur Exposición Nacional de Bellas Artes, wo es mit einer Medaille erster Klasse ausgezeichnet wurde. Nach seiner Rückkehr aus Italien ließ sich der Maler in Madrid und Valencia nieder. An der dortigen Akademie von San Carlos unterrichtete er ab 1871 als Professor. In Madrid erhielt er Aufträge für die Dekoration des Palacio de Fernán-Nuñez und des Palacio de Portugalete. Dem Vorbild Mariano Fortunys folgend ging Francisco Domingo 1875 nach Paris, wo er bis 1914 blieb. Hier lernte er die Malweise und die Farbpalette der Maler des Impressionismus kennen, die er in den folgenden Jahre in seine Arbeiten übernahm. Neben der Historienmalerei und religiösen Themen seines Frühwerkes entstanden Genreszenen, Landschaftsbilder und Porträts, zu denen auch ein Bildnis König Alfons XIII. gehörte. Im Alter erhielt er zahlreiche Ehrungen, wozu auch die Mitgliedschaft der königlichen Akademie San Fernando 1917 gehört. Sein Sohn Roberto war später ebenfalls als Maler tätig.Edmond Audran
französischer komponist | franzose | geboren 1842 | gestorben 1901 | komponist (operette) | komponist (romantik) | mannEr stammta aus einer musikalischen Familie und erhielt in Paris eine fundierte Ausbildung, zu seinen Lehrern zählte unter anderen Camille Saint-Saens. Danach ging er zunächst nach Marseille, wohin seine Familie inzwischen verzogen war, und wirkte dort als Organist. Auch als Komponist befasste er sich zu dieser Zeit noch nahezu ausschließlich mit geistlicher Musik, erst nach und nach wandte er sich auch weltlichen Werken zu. Erst in den 1860er Jahren wurden erste Bühnenwerke zur Aufführung gebracht, zunächst in Marseille, später auch in Paris. Ende der 1870er Jahre setzten sich seine Werke schließlich auch in der französischen Hauptstadt durch. Er nahm jetzt auch hier seinen Wohnsitz und widmete sich ganz der Operette. Viele seiner Werke hatten in Paris und auch darüber hinaus großen Erfolg.
Werner von Haselbeck
deutscher | essen | geboren 1842 | gestorben 1910 | krupp | mannLeben
Der Sohn eines Essener Ratsherren besuchte die Essener Stifsschule, um anschließend an der Universität in Montpellier. Ab 1357 Kanoniker in Bonn. 1360 erhielt er durch Papst Innozenz VI. die Erlaubniss in einer Essener Kirche einen Altar zu stiften. Sein Nachfolger Papst Urban V. ernannt ihn zum Kanoniker von Lüttich. Nachdem Urban V. 1367 nach Rom zurückgekehrt war, wurde er päpstlicher Sekretär. In seinem Testament vermachte er dem Georgsaltar im Münster eine SchenkungGustav Hartmann (Unternehmer)
deutscher | essen | geboren 1842 | gestorben 1910 | krupp | mannLeben
Der Sohn des Fabrikaten Richard Hartmann besuchte in Chemnitz die Bürger- und Handelsschule. Anschließend machte er einer kaufmännische Ausbildung in Hamburg, Belgien und England. Ab 1865 war ein der Firma seines Vaters beschäftigt und nach Umwandlung dieser in eine Aktiengesellschaft Mitbesitzer der späteren Sächsischen Maschinenfabrik. Zudem war er im Vorstand der Dresdner Bank vertreten. Nachdem er von Friedrich Krupp zusammen mit Ernst Haux zm Testamentsvollstrecker ernannt wurde wählten in die Aktionäre der Friedrich Krupp AG 1903 zum Vorsitzenden des Aufsichtsrates.Gustav Hartmann (Unternehmer)
deutscher | essen | geboren 1842 | gestorben 1910 | krupp | mannLeben
Der Sohn des Fabrikaten Richard Hartmann besuchte in Chemnitz die Bürger- und Handelsschule. Anschließend machte er einer kaufmännische Ausbildung in Hamburg, Belgien und England. Ab 1865 war ein der Firma seines Vaters beschäftigt und nach Umwandlung dieser in eine Aktiengesellschaft Mitbesitzer der späteren Sächsischen Maschinenfabrik. Zudem war er im Vorstand der Dresdner Bank vertreten. Nachdem er von Friedrich Krupp zusammen mit Ernst Haux zm Testamentsvollstrecker ernannt wurde wählten in die Aktionäre der Friedrich Krupp AG 1903 zum Vorsitzenden des Aufsichtsrates.Emanuel Wirth
deutscher | geboren 1842 | gestorben 1923 | mann | violinistAls Assistent von Joseph Joachim an der Hochschule für Musik (Berlin) war Wirth Lehrer für Violine und Bratsche. August Wilhelmj nannte ihn den besten Violin-Lehrer seiner Generation. Zu seinen Schülern zählen unter anderen Albert Stoessel und Edmund Severn.
Heinrich Weber (Mathematiker)
deutscher | geboren 1842 | gestorben 1913 | mann | mathematiker (19. jh.)Leben
Heinrich Weber war Sohn des Historikers Georg Weber. 1860 begann er sein Studium in Heidelberg, das er auch in Leipzig und Königsberg fortführte. Er habilitierte sich 1866 in Heidelberg und wurde 1869 dort außerordentlicher Professor, folgte aber noch im selben Jahr einem Ruf an die ETH Zürich. Dort heiratete Weber 1870 Emilie Dittenberger. Von 1875 bis 1883 wirkte er an der Universität von Königsberg; Felix Klein bezeichnete diese Periode als „seine besten Jahre“.Felix Klein, Vorlesungen über die Entwicklung der Mathematik im 19. Jahrhundert, Teil I. Verlag von Julius Springer, Berlin 1926. S. 327 In diese Zeit fällt auch die wichtige Arbeit „Theorie der algebraischen Functionen einer Veränderlichen“ mit Richard Dedekind. Die folgenden Jahre führten ihn an die damalige Technische Hochschule Berlin-Charlottenburg, die Universität Marburg und die Universität Göttingen. Von 1895 bis zu seinem Tode war er schließlich an der Universität Straßburg tätig.Franz Kreuter
bauingenieur | burschenschafter | deutscher | geboren 1842 | gestorben 1930 | ingenieur | mannKreuter studierte Bauwesen am Polytechnikum in Karlsruhe, trat 1862 in die Österreichische Südbahn-Gesellschaft ein und war beim Bau der Brennerlinie Innsbruck-Bozen tätig. Seit 1868 war er in leitender Funktion an Planung und Bau der Strecke Chlumetz-Königgrätz-Geiersberg beteiligt. Dabei wurde das von ihm entwickelte Universal-Tachymeter mit großem Erfolg in die Praxis eingeführt. Nach Studienreisen durch die Schweiz, Italien, Frankreich und Großbritannien übernahm Kreuter 1875 einen Lehrauftrag an der Brünner Staatsgewerbeschule. 1889 folgte er einem Ruf als ordentlicher Professor für Wasserbau, Baukonstruktionslehre, Tunnelbau und Linienführung von Verkehrswegen an die TH München. Kreuter, der zu den letzten universell tätigen Bauingenieuren gehörte, machte sich insbesondere um die Theorie der Geschiebeförderung verdient und wurde 1892 für eine Arbeit über den Bau von Staumauern ausgezeichnet.

