geboren 1838
Heinrich Robert Göppert
deutscher | geboren 1838 | gestorben 1884 | jurist | mannHeinrich Robert Göppert , Sohn des Heinrich Göppert , studierte in Breslau, sowie in Heidelberg und Berlin die Rechte,habilitierte sich 1863 in Breslau als Privatdozent und wurde 1865 zum außerordentlichen, 1868 zum ordent- lichen Professor daselbst ernannt.
Nikolai Nikolajewitsch Gerhard
geboren 1838 | generalgouverneur (finnland) | mann | russe | russische geschichteVerwaltungsjurist
Nikolai Gerhard studierte Rechtswissenschaft in Sankt Petersburg. Er arbeitete ab 1861 im russischen Innenministerium. 1866 wechselte er ins Justizwesen. Ab 1876 war er im russischen Senat tätig. 1887 wurde er Leiter der Senatsabteilung für geodätische Fragen. Ab 1898 war Nikolai Gerhard im Staatsrat (Верховный Тайный совет) tätig. Dort war er zunächst in der Rechtsabteilung beschäftigt, dann in der Abteilung für zivile und kirchliche Angelegenheiten, deren Leiter er später wurde.Heinrich Konrad Studt
beamter | deutscher | geboren 1838 | gestorben 1921 | landesminister (preußen) | mann | mitglied des preußischen herrenhauses | politiker (deutsches reich) | regierungspräsident | verwaltungsjuristLeben und Werk
Studt studierte in Bonn und Breslau Rechts- und Staatswissenschaften, schlug eine Verwaltungslaufbahn ein und amtierte von 1867 bis 1876 als Landrat des Obornik. Anschließend wechselte er 1876 ins preußische Innenministerium, wo er verschiedene Positionen bekleidete. 1882 kehrte er als Regierungspräsident von Königsberg in die östlichen Provinzen zurück. Er setzte sich für eine auch repressive Assimilierung der dort lebenden polnischen Bevölkerungsteile ein. Studt war von 1889 bis 1899 Oberpräsident der preußischen Provinz Westfalen und von 1899 bis 1907 preußischer Kulturminister. Anschließend wurde er Mitglied des preußischen Herrenhauses.Joseph-Alfred Mousseau
geboren 1838 | gestorben 1886 | mann | politiker (kanada)Biographie
Joseph-Alfred Mousseau
Gerhard Hachmann
bürgermeister (hamburg) | geboren 1838 | gestorben 1904 | mannGerhard Hachmann (* 10. Mai 1838 in Hamburg; † 5. Juli 1904 ebd.) war ein Hamburger Rechtsanwalt und Bürgermeister.
Der Vater von Gerhard Hachmann war Arzt in Hamburg. Hachmann studierte Rechtswissenschaften in Leipzig und Heidelberg. 1860 ließ er sich als Anwalt in Hamburg nieder. Er war nicht erfolgreich und hatte große Probleme mit seinen Sozius. So legte er sein Anwaltsmandat nieder und 1866 wurde er Direktor der hanseatischen Baugesellschaft. Diese machte im selben Jahre pleite, und Hachmann verlor sein Vermögen. Auch die folgenden Jahren war er stark verschuldet. Er wurde wieder Anwalt, diesmal mit einem besseren Sozius und er hatte Erfolg.
Kaspar Bausewein
bass | deutscher | geboren 1838 | gestorben 1903 | mann | opernsängerAls Sohn eines Schneiders wuchs Bausewein in Armut auf. Sein angestrebtes Berufziel als Volksschullehrer verwarf er, als seine Stimme durch den Hofkapellmeister Franz Lachner entdeckt worden war. Fortan lernte er bei dem Münchner Pädagogen Hartringer. Mithilfe von dessen Empfehlung konnte Bausewein 1858 als Sarastro in der Zauberflöte an der Münchner Hofoper debütieren, wo er darauf für fast ein halbes Jahrhundert wirkte. Sein Mitwirken an vier Wagner-Uraufführungen gehört zu seinen größten Erfolgen. So sang er 1868 den Veit Pogner in den Meistersingern, 1869 den Riesen Fafner im Rheingold, 1870 den Hunding in der Walküre und 1888 den Harald in der posthumen Uraufführung von Wagners Jugendoper Die Feen. In Buffo-Partien erlangte er als van Bett in Zar und Zimmermann ( Lortzing) und dem Basilio im Barbier von Sevilla ( Rossini) den größten Zuspruch. 1900 gab er in Müchen seine Abschiedsvorstellung als Lord Cockburn in Aubers Fra Diavolo.
Elwell Stephen Otis
geboren 1838 | gestorben 1909 | mann | militärperson (nordstaaten) | militärperson (usa, army) | us-amerikanerStudium und Sezessionskrieg
Nach dem Studium der Rechtswissenschaften, das er 1858 an der University of Rochester und 1861 der Harvard Law School abschloss, meldete er sich zu Beginn des Sezessionskrieges als Freiwilliger zur Infanterie. Bereits am 13. September 1862 wurde er zum Hauptmann des 140. Infanterieregiments (New York) befördert. Bereits am 23. Dezember 1863 erfolgte die Beförderung zum Oberstleutnant und etwas später zum Oberst. Am 14. Januar 1865 schied er nach einer Verwundung aus der Freiwilligenarmee aus.Julius Motteler
deutscher | frauenrechtler | geboren 1838 | gestorben 1907 | gewerkschafter | mann | reichstagsabgeordneter | sozialdemokratische partei deutschlands | spd-mitgliedLeben und Werk
Motteler wurde als neuntes von zwölf Kindern in einem wohlhabenden Elternhaus geboren. 1845 bis 1852 besuchte er das Pädagogium in Esslingen. Als gelernter Tuchmacher, Buckskinweber und Kaufmann wurde er nach seinem Militärdienst zunächst als Buchhalter und Werkführer im Tuchgeschäft Kohn in Augsburg angestellt, ab September 1859 bis 1867 war er Buchhalter und Disponent bei der der „Vigonespinnerei Wolf & Kirsten“ in Crimmitschau.Aloysia von Liechtenstein
frau | geboren 1838 | gestorben 1920 | haus liechtensteinLeben
Sie war eine Tochter von Alois II. Maria Joseph Johann Baptista Joachim Philipp Nerius, Fürst von und zu Liechtenstein (1796-1858) und seiner Frau Franziska einer geborenen Gräfin Kinsky von Wchinitz und Tettau (1813-1881).

