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Die Wikipedia Einträge des Tages

geboren 1837

Arthur Grottger

geboren 1837 | gestorben 1867 | maler | mann | pole


Arthur Grottger (*1837 in Lemburg; † 13. Dezember 1867 in Amélie-les-Bains-Palalda) war ein polnischer Maler. Selbstportät Junges Mädchen

Arthur Grottger begann seine Studien in der Heimat und begab sich später nach Wien, wo er Schüler der Akademie wurde. Seine geniale, durch patriotische Begeisterung gehobene Begabung offenbarte sich schonfrühzeitig in einem Cyklus von Kohlezeichnungen, welche den polnischen Aufstand in seiner Heimat behandelten und in der Leidenschaftlichkeit der Schilderung an Jan Matejko erinnern.

James Murray

autor | geboren 1837 | gestorben 1784 | lexikografie | schotte


Sir James Augustus Henry Murray (7. Februar 1837 – 26 Juli 1915) war ein schottischer Lexikograf, Philologe und ab 1879 bis zu seinem Tod der erste Herausgeber von Oxford English Dictionary.

Der Sohn eines Dorfschneiders aus Hawick war weitgehend Autodidakt. Mit 14 ging er von der Schule ab, und ehe er Lexikograf wurde, arbeitete er als Lehrer an der Hawick Grammar School und Bankangestellter. Sein Skriptorium, wo er den größten Teil seines Werks bearbeitete, stand im Garten hinter seinem Haus in Oxford. Murray plante das gesamte New English Dictionary und bearbeitete selbst mehr als die Hälfte der ersten Auflage. Der erste Teil erschien 1884 (Buchstabenstrecke von A bis ANT) - insgesamt 352 Seiten für einen Preis, der heute etwa ene Euro entspräche. Die Fertigstellung des Wörterbuchs in 125 dauerte 44 Jahre und somit vier mal so lange wie geplant. Das Gesamtwerk mit 424.825 Lemmata wurde von 1933 als Oxford English Dictionary (OED) veröffentlicht, worauf seit 1972 vier Ergänzungsbände folgten.

Henry Charlton Bastian

engländer | geboren 1837 | gestorben 1915 | mann | neurologe


Henry Charlton Bastian (* 26. April 1837 in Truro; † 17. November 1915 in Chesham Bois, Buckinghamshire) war ein englischer Neurologe.

Aus Bastians frühen Jahren ist wenig bekannt, außer dass er als Junge großes Interesse für Naturkunde hegte. 1856 kam er auf das University College London und schloss sein Studium an der London University 1861 ab.

Konstantinos Volanakis

geboren 1837 | gestorben 1907 | grieche | maler | mann


Konstantinos Volanakis, auch Constantinos Volanakis und Volonakis (*1837 in Herakleion; † 1907 in Piräus), war einer der bedeutensten griechischen Maler des 19. Jahrhunderts.

Volanakis Familie stammte aus einem kleinen Ort bei Rethymnon. Nach dem Besuch des Gymnasiums auf der Insel Syros und dem Abitur im Jahre 1856, ging er noch im gleichen Jahr auf Anregung seiner älteren Brüder nach Triest, um als Buchhalter für den großen Zuckerkonzern Aphentoulis zu arbeiten. Der Konzernchef Aphentoulis wertschätzte die künstlerischen Fähigkeiten des jungen Volanakis, die er durch dessen zahlreiche Zeichnungen von Booten, Schiffen und Häfen in den Rechnungsbüchern bemerkte. Anstatt seinen verträumten Buchhalter zu entlassen, entschied Aphentoulis sich, Volanakis auf eigene Kosten ein Studium der Malerei zu finanzieren. Er schickte Volanakis nach Bayern, an die Akademie von München. Dort begann er im Jahre 1860 sein Studium, als Schüler von Carl Theodor von Piloty. Nach seinem Studium, arbeitete er in München, Wien und Triest. 1883 kehrte er nach Griechenland zurück und ließ sich in Piräus nieder. Vom gleichen Jahr an bis 1903 lehrte er an der athenischen Kunsthochschule; zunächst Elementarzeichnen und später Skulpturenmalerei. Volanakis starb in Piräus im Jahre 1907.

Emil Albert Friedberg

deutscher | geboren 1837 | gestorben 1910 | mann | theologe


Emil Albert Friedberg (*22. Dezember 1837 in Konitz; † 1910) war ein Kirchenrechtslehrer.

Emil Albert Friedberg studierte seit 1856 in Berlin und Heidelberg die Rechte, habilitierte sich 1862 in Berlin als Privatdozent, wurde 1865 außerordentlicher Professor in Halle, folgte 1868 einem Ruf als ordentlicher Professor nach Freiburg und wirkt als solcher seit 1869 in Leipzig, wo er 1881 zum Geheimen Hofrat ernannt wurde.

Theodore lalliet

französischer komponist | geboren 1837 | gestorben 1934


Casimir-Théophile Théodore Lalliet (* 1837, † 1892) war ein französischer Komponist und Dirigent klassischer Musik.

Werke (Auswahl)

  • Fantaisie Originale, op. 6 (für Englischhorn oder Oboe und Piano)
  • Prelude and Variations on the Carnival of Venice, op. 20
  • Fantaisie brillante for Bassoon and Piano, op. 21
  • Terzetto, op. 22 (für Oboe, Fagott und Klavier)

Joseph Langen

altkatholische kirche | deutscher | geboren 1837 | gestorben 1901 | mann | römisch-katholischer theologe (19. jh.)


Joseph Langen (* 8. Juni 1837 in Köln; † 13. Juli 1901 in Bonn) war ein römisch-katholischer, später dann altkatholischer Theologe und Hochschullehrer.

Leben

Joseph Langen empfing nach Abschluß seiner theologischen und philosophischen Studien im Jahre 1859 das Sakrament der Priesterweihe und wurde 1867 zum ordentlichen Professor der Exegese des Neuen Testaments an die Universität Bonn berufen. Von 1866 bis 1877 war er Mitarbeiter am "Theologischen Literaturblatt". Da er sich weigerte, die Ergebnisse des Ersten Vatikanischen Konzils anzuerkennen, wurde er im Jahre 1872 exkommuniziert. Joseph Langen war bis zum Jahre 1878 führend an der Ausgestaltung der altkatholischen Kirche beteiligt und nahm in den Jahren 1874/75 an den sogenannten Unionsverhandlungen mit den Orientalen teil. Er hielt bis zu seinem Tode Vorlesungen für Studierende der altkatholischen Theologie.

Wilhelm Anton Neumann

deutscher | geboren 1837 | gestorben 1919 | mann | theologe (19. jh.) | theologe (20. jh.)


Wilhelm Anton Neumann O.Cist. (* 4. Juli 1837 in Wien; † 5. Oktober 1919 in Mödling) war ein katholischer Theologe.

Der Archäologe, Bibelwissenschaftler und Mediävist besuchte 1847-1855 das Schottengymnasium und später das Theresianum in Wien. Am Hochfest Kreuzerhöhung ist er 1855 dem Stift Lilienfeld beigetreten, studierte 1856-1860 in Heiligenkreuz und übertrug 1858 seine Ordensprofess auf Heiligenkreuz, um wissenschaftlichen Studien eher nachgehen zu können. 1860 wurde er Priester, von 1861-1874 Professor für Altes Testament und Bibliothekar in Heiligenkreuz. 1874 promovierte er an der Universität Wien und wurde im selben Jahr ebendort Professor für Altes Testament und Orientalische Sprachen. 1890-1891 war er Dekan der Katholisch-Theologischen Fakultät, 1899-1901 Rector Magnificus der Universität Wien. Am 28. Dez. 1910 leistete er demonstrativ den Antimodernisteneid, obwohl er bereits emeritiert war und kein Druck dazu bestand. Seine Palästinaforschungen und kunsthistorischen Untersuchungen zum Stift Heiligenkreuz waren ausschlaggebend für die Regotisierung des Stiftes.

Hugo von Strauß und Torney

deutscher | geboren 1837 | gestorben 1918 | mann


Dr. Carl Clemens Hugo von Strauß und Torney (* 1837 in Bückeburg; † 1918 in Berlin) war unter anderem Landrat, Polizeipräsident, Verwaltungsgerichtsdirektor und Senatspräsident am Oberverwaltungsgericht in Berlin.

Leben

Hugo von Strauß und Torney wurde als Sohn des konservativen Dichter, Forscher und Theologen Viktor von Strauß und Torney in Bückeburg geboren.

Rudolf Pohle

bildhauer | deutscher | geboren 1837 | gestorben 1910 | mann


Denkmal für Alois Senefelder auf dem Senefelderplatz, Berlin Marmorrelief eines „Genius" für die Grabstätte des Rentiers Albert Streichenberg von Rudolf Pohle Rudolf Pohle (* 1837 in Berlin; † 1910 - gemäß anderen Quellen erst nach 1921) war ein deutscher Bildhauer.

Leben

Rudolf Pohle wurde 1837 in Berlin geboren. Neben bauplastischen Arbeiten für die Kapelle des Berliner Schlosses oder für das Palais Tiele-Winckler war er bekannt für seine Grabmalplastik. Sein bekanntestes Werk ist das 1892 aufgestelltes Marmordenkmal für Alois Senefelder, den Erfinder der Lithografie auf dem Senefelderplatz in Berlin. Es war seinerzeit das erste Denkmal für einen Handwerker. Sein Todesdatum und sein Sterbeort sind nicht bekannt.

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