geboren 1835
Eduard Pfeiffer
bankier | geboren 1835 | genossenschaftler | gestorben 1921 | mann | sozialreformerLeben und Wirken
Friedrich Hermann Gustav Hildebrand
Ökologe | botaniker | deutscher | geboren 1835 | gestorben 1915 | mannDeutscher Botaniker und Zeitgenosse Darwins. Vorlesungen an der Uni Bonn ab 1859. Professor für Botanik an der Universität Freiburg von 1868-1907. Hauptinteresse: Ökologie der Pflanzen, besonders Blütenökologie.
Veröffentlichungen:
Alphonse Milne-Edwards
franzose | geboren 1835 | gestorben 1900 | mann | naturforscher | ornithologeLeben
Prof. Dr. Milne-Edwards wurde als Arzt ausgebildet und arbeitete dann als Assistent seines Vaters. Im Jahre 1865 wurde er Professor an der École de Pharmacie de Paris und übernahm 1876 am Muséum national d'Histoire naturelle den Posten seines Vaters als Professor für Ornithologie und Leiter der Abteilung für Säugetiere und Vögel. Er wurde dort Spezialist für Vogelfossilien und Meeresforschung und stieg 1891 zum Direktor auf. Am Museum studierte er unter anderem fossile Krebstiere und publizierte viele Werke, die die Vielfalt und die Morphologie von Zehnfußkrebsen – insbesondere von Krabben (Brachyura) und Mittelkrebsen (Anomura) – der Forschungsexpeditionen auf Schiffen wie Travailleur, Talisman und Blake wiedergeben.Albert Wolff (Journalist)
autor | franzose | geboren 1835 | gestorben 1891 | journalist | literatur (19. jh.) | literatur (französisch) | mannDer in Deutschland geborene Albert Wolff absolvierte nach der Schulzeit eine Handelslehre in Paris. Anschließend folgte ein Studium in Bonn, bevor er sich 1857 ganz in Paris niederließ. Hier arbeitete er zunächst als Sekretär für Alexandre Dumas (Sohn). Ab 1859 war er unter dem Pseudonym Charles Brissac Redakteur bei der Zeitschrift Le Charivari. Anschließend wechselte er zum Figaro, wo er 1868 zum führenden Kunstkritiker wurde. Später stieg er zum Chefredakteur der Zeitung auf.
Albert Theodor Gustav Hache
bürgermeister (essen) | deutscher | geboren 1835 | gestorben 1886 | mann | politiker (19. jh.)Er war vom 15. Oktober 1868 bis zu seinem Tod Bürgermeister in Essen. Zuvor war er Bürgermeister der pommerschen Stadt Wolgast.
Albert Graf von Zieten-Schwerin
deutscher | geboren 1835 | gestorben 1922 | mann | mitglied des preußischen herrenhauses | politiker (19. jh.) | politiker (20. jh.) | politiker (deutsches reich)Familie
August Lanner
Österreicher | Österreichischer komponist | geboren 1835 | gestorben 1855 | komponist (romantik) | mannNach dem vorzeitigen Tod des Vaters im Jahr 1843 dirigierte August seines Vaters Orchester im Alter von erst acht Jahren im „Bräuhausgarten in Fünfhaus“ vor etwa 2000 Besuchern. Er hatte sein Debüt im Jahr 1853, lebte aber nur noch zwei Jahre bis zu seinem Tod, als er zwanzigjährig an einer Lungenkrankheit starb. In seiner kurzer Karriere komponierte August Lanner etwa 30 Tanzstücke.
Michail Nikolajewitsch Annenkow
deutsch-französischer krieg (person) | eisenbahn | geboren 1835 | General | gestorben 1899 | mann | militärperson | militärperson (russland) | russe | russisch-türkische kriege (person)Annenkow war zwischen 1863 und 1866 an den Kämpfen in Polen beteiligt und später in der dortigen Verwaltung tätig. Anschließend erwarb er sich große Verdienste um das russische Eisenbahnwesen, insbesondere was die Transportorganisation von Truppen anbetrifft. 1870 wurde er zur preußischen Feldarmee abkommandiert. Über diese Zeit veröffentlichte er 1871 Bemerkungen und Betrachtungen eines russischen Offiziers (Petersburg; deutsch Berlin 1871).
Moritz Alphons Stübel
deutscher | entdecker | geboren 1835 | gestorben 1904 | mann | mäzen | universalgelehrterLeben
Moritz Alphons Stübel wurde am 26. Juli 1835 als Sohn des Juristen und Ratsherren Dr. Otto Moritz Stübel und Julie Stübel, geborene von der Beck, in Leipzig geboren. Seine Mutter starb bereits im Jahr 1836, als Stübel kaum ein Jahr alt war. Nach dem Tod des Vater 1849 wurden Moritz Alphons zusammen mit seinen beiden Schwestern, Ida und Helene vom Bruder des Vater, dem Stadtgerichtsrat Carl Julus Stübel erzogen. Nachdem Alphons 1854 das Abitur ablegte, nahm er im Jahr 1855 das Studium der Chemie und Mineralogie an der Universität Leipzig auf.Georg Christian von Lobkowitz
adliger | geboren 1835 | gestorben 1908 | lobkowicz | mann | politiker (tschechien) | tschecheNach seinem Studium trat er in Staatsdienste ein. Da er jedoch mit der Politik des Anton von Schmerling nicht einverstanden war, zog er sich zurück und verwaltete sein umfangreiches Vermögen. Seit den sechziger Jahren griff er wieder in das politische Geschehen ein und vertrat Interessen konservativen böhmischen Adels. Von 1865 bis 1872 und 1883 bis 1907 war er im Landesparlament vertreten, von 1879 bis 1883 Abgeordneter des Reichsrats und ab 1883 Erbmitglied des Landesherrenparlaments. 1871 bis 1872 und 1883 bis 1907 folgt die Wahl zum Landesmarschall des böhmischen Königsreichs. 1871 beteiligte er sich an Verhandlungen über möglichen österreichisch-böhmischen Ausgleich.

