geboren 1831
John Aaron Rawlins
geboren 1831 | gestorben 1869 | kriegsminister (vereinigte staaten) | mann | politiker | rechtsanwalt | sezessionskrieg (person) | us-amerikanerBiographie
Rawlins wurde in Galena, Illinois am 13. Februar 1831 geboren. Nach seiner Zulassung als Anwalt 1854 praktizierte er dort. Beim Ausbruch des Bürgerkrieges 1861 traf Rawlins Ulysses S. Grant, der ein Regiment in Galena hob, um auf Präsident Abraham Lincolns Ruf nach Truppen zu reagieren. Am Anfang diente er als freiwilliger Aide de Camp bis zu Grants Ersuchen. Danach trat Rawlins in die United States Army mit dem Rang eines Captains ein und diente unter Grant als Adjutant. Rawlins verblieb bei Grant über den ganzen Kriegsverlauf hinweg, mit einer steigenden Kompetenz und Rang, einschließlich des Inspekteurs der Army of Tennessee und der militärischen Division von Mississippi. Er wurde für seine große Aufmerksamkeit zum Detail bekannt, sowie der Beachtung des korrekten Protokolls. Rawlins wurde am 11. August 1863 zum Brigadegeneral befördert. Als Grant zum Generalleutnant befördert wurde und das Kommando über die Unions-Truppen erhielt, wurde Rawlins Stabschef seines Hauptquartiers. Er wurde am 24. Februar 1865 zum Brevet Generalmajor befördert, am 3. März zum Brigadegeneral der regulären Armee und am 9. April zum Brevet Generalmajor der regulären Armee. Rawlins blieb bei Grant sogar als er vom General zum Präsidenten gewählt wurde. Er war Grants erster Kriegsminister. Wie auch immer, Rawlins hatte sich die Tuberkulose zugezogen und seine scheiternde Gesundheit machte seine Amtszeit kurz (von 11. März bis 6. September 1869). Seine Ärzte empfahlen ihm nach Arizona zu gehen, wo das trockene Wüstenklima ihm gut täte. Rawlins lehnte jedoch ab und wünschte an Grants Seite zu bleiben als sein Kriegsminister. Er starb in Washington und wurde auf dem Congressional Cemetery bestattet, wobei seine Überreste dann später auf den Arlington National Cemetery verlegt wurden.Martin Witherspoon Gary
geboren 1831 | gestorben 1881 | mann | militärperson (csa) | politiker (vereinigte staaten) | rechtsanwalt | us-amerikanerGary wurde 1831 als Sohn von Dr. Thomas Reeder Gary und Mary Ann, geb. Porter, in Cokesbury, South Carolina, geboren. Seine Schulausbildung erhielt er in Cokesbury, bevor er 1850 am South Carolina College studierte. Wegen seiner Teilnahme an der Great Biscuit Rebellion im Jahr 1852 wurde er der Schule verwiesen und studierte anschließend an der Harvard University in Cambridge, Massachusetts, wo er 1854 graduierte. 1855 wurde Gary als Anwalt zugelassen, eröffnete in Edgefield eine Anwaltspraxis und betätigte sich in der Politik. 1860 wurde er, als überzeugter Sezessionist in das Repräsentantenhaus von South Carolina gewählt.
Oskar von Alvensleben
alvensleben | deutscher | geboren 1831 | gestorben 1903 | maler | mannFamilie
Er war das zwölfte und jüngste Kind des Domherren Wilhelm von Alvensleben (1779-1838) aus Kalbe (Milde) und dessen Frau Sophie Günther (1784-1847) aus Dresden. Der Musiker und Besitzer des Gohliser Schlösschen bei Leipzig Gebhard von Alvensleben (1816-1895) war sein Bruder, weiterhin der Gutsbesitzer und Autor Udo III. von Alvensleben (1823-1910) aus Schollene. Er blieb unverheiratet.Hermann Heinrich Fitting
deutscher | geboren 1831 | gestorben 1886 | mann | romanistLeben
Hermann Heinrich Fitting, verdienter Romanist, geboren am 27. August 1831 in dem Dorf Mauchenheim in der bayrischen Rheinpfalz, studierte 1848-52 auf den Universitäten Würzburg, Heidelberg (unter Karl Adolf Vangerow ) und Erlangen, wo er 1852 zum Doktor der Rechte promoviert wurde und seine Inauguraldissertation *1) Über den Begriff von Haupt- und Gegenbeweis und verwandte Fragen (Erlangen 1853) veröffentlichte.Nachdem er 1852-54 die bayrische Verwaltungs- und Justizpraxis durchgemacht und 1855 mehrere Monate in Paris verlebt hatte, um auch die französische Prozeßpraxis kennen zu lernen, habilitierte er sich 1856 mit der Schrift Über den Begriff der Rückziehung (Erlangen. 1856) in Heidelberg als Privatdozent für römisches Recht und Prozeß.
Emily Stowe
frau | frauenrechtler | geboren 1831 | gestorben 1903 | kanadier | lehrer | mediziner (19. jh.) | theosophLeben und Werk
Kindheit, Ehe, Kinder, Theosophie
Stowe wurde am 1. Mai 1831 in Norwich als ältestes von sieben Kindern von Solomon Jennings und Hannah Lossing Howard geboren. Die Eltern waren Farmer und Angehörige der Religionsgemeinschaft der Quäker. Die Mutter, unzufrieden mit dem Lehrangebot an den regionalen Schulen, unterrichtete ihre Kinder zu Hause.Josef Schlesinger
Österreicher | geboren 1831 | gestorben 1901 | mann | politikerHarry Atkinson
geboren 1831 | gestorben 1892 | mann | premierminister (neuseeland) | sirAuswanderung und Kampf gegen die Maori
Das siebtälteste von dreizehn Kindern eines Architekten wurde in Internaten und auch zuhause unterrichtet. Im Alter von 21 Jahren verließ er England zusammen mit seinem Bruder Arthur und wanderte nach Neuseeland aus. Sie kamen im Juni 1853 in New Plymouth an und erwarben ein Grundstück in der Provinz Taranaki. Atkinson heiratete im März 1856 Amelia Jane Skinner; aus der Ehe gingen drei Söhne und eine Tochter hervor. Er war hauptsächlich als Landwirt tätig, übernahm aber auch andere Aufgaben. So versorgte er die Truppen in Taranaki mit Feuerholz und war für die Postbeförderung zwischen New Plymouth und Wellington zuständig.Wilhelm Mansfeld der Ältere
deutscher | geboren 1831 | gestorben 1899 | mann | richter (oberlandesgericht braunschweig)Leben
Wilhelm Manfeld entstammte der alten Braunschweiger Juristenfamilie Mansfeld. Sein Vater Philipp Mansfeld war Obergerichtsrat in Wolfenbüttel. Nachdem er 1826 vom jüdischen zum evangelischen Glauben übergetreten war, wurde er dort auch Notar. Wilhelm Manfeld studierte ab 1850 in Göttingen und Heidelberg Rechtswissenschaft. Er wurde sodann am 1.4.1863 Kreisgerichtssekretär und erhielt kurz darauf den Titel Assessor. 1865 wurde er stimmführendes Mitglied im Kollegium des Kreisgerichts Wolfenbüttel. 1867 wurde er Obergerichtssekretär, 1869 Staatsanwalt. 1874 wurde er dann Obergerichtsrat in Wolfenbüttel.Adolf Beer
autor | Österreicher | geboren 1831 | gestorben 1902 | mann | politikerAdolf Beer studierte 1849 bis 1851 in Berlin, dann in Heidelberg, Prag und Wien. Er war 1853-57 Gymnasiallehrer in Czernowitz, Wien und Prag, 1857 Professor der österreichischen Geschichte an der Rechtsakademie in Großwardein, 1858-68 Professor an der Handelsakademie zu Wien und war seit 1868 ordentlicher Professor an der technischen Hochschule in Wien.

