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Die Wikipedia Einträge des Tages

geboren 1824

Johann Wilhelm Cordes

deutscher maler | geboren 1824 | gestorben 1869 | mann | person (lübeck)


Johann Wilhelm Cordes (* 14. März 1824 in Lübeck; † 16. August 1869 ebenda) war ein deutscher Maler des 19. Jahrhunderts.

Leben

Obwohl er eine Ausbildung zum Kaufmann genossen hatte, wandte er sich schon früh der Malerei zu. Diese übte er zunächst in Prag, dann ab 1842 in Düsseldorf (mit Lessing und Gude) und später in Frankfurt (Becker). Er malte (nordische) Landschaften, Seestücke und Strandbilder, zumeist mit Staffage. Um 1856 kehrte er aus Düseldorf nach Lübeck zurück. 1859 folgte er seinem Freund Kalckreuth nach Weimar und wurde dort Professor an der Kunstschule.

Nelson H. Barbour

adventist | geboren 1824 | gestorben 1905 | mann | prediger | us-amerikaner


Nelson Homer Barbour, (1824-1905) war Adventist, geboren in Toupsville, New York USA. Bekannt wurde er durch seine Verbindung mit dem Bibelforscher Charles Taze Russell in den Jahren 1876 bis 1881. Nach dem Ausbleiben der Wiederkunft Christi im Jahre 1844 brach die Erweckungsbewegung zusammen. Aus dieser "Großen Enttäuschung" von 1844 sammelte er eine kleine Gruppe ehemaliger Milleriten, die das Prinzip der Naherwartung Christi um Nelson H. Barbour bewahrten.

Er begann intensiv die Bibel zu studieren, um den vermeintlichen Fehler der Wiederkunftsberechnung zu finden. 1869 veröffentlichte er seine erste eigene Arbeit, da er glaubte Beweise für das Kommen Jesu im Jahre 1874 gefunden zu haben. Er veröffentlichte daraufhin die Publikation „Der Mitternachtsruf“, änderte aber bald den Namen in „Der Herold des Morgens“. Es ist sehr wenig ist über sein Privatleben bekannt. Nach unterschiedlichen Quellen heißt es, dass er verheiratet war, und auf einer anderen basierend, dass er eine Goldmine in Australien hatte, bevor er in die Vereinigten Staaten kam und seinen Missionsdienst anfing. Er starb vermutlich 1905 auf einer Reise in den amerikanischen Westen, obgleich andere Quellen seinen Tod ins Jahr 1908 datieren. Sein Nachruf erschien in „The World's Crisis“, eine Zeitschrift der Universalisten, die von John H. Paton, einem ehemaligen Mitarbeiter redigiert wurde.

William Montgomery Gardner

geboren 1824 | gestorben 1901 | mann | militärperson (csa) | us-amerikaner


William Montgomery Gardner (* 8. Juni 1824 in Augusta, Georgia, † 16. Juni 1901 in Memphis, Tennessee) war ein Brigadegeneral der Konföderierten Staaten von Amerika im Sezessionskrieg.

Gardner wurde 1824 in Georgia geboren. Nach seiner normalen Schulausbildung besuchte er die Militärakademie in West Point, die er 1846 erfolgreich abschloss. Anschließend diente er als 2nd Lieutenant im 1. Infanterieregiment der US-Armee, das zum gleichen Zeitpunkt als Verstärkung im Mexikanisch-Amerikanischen Krieg in Marsch gesetzt wurde. Hier nahm er teil an der Belagerung von Vera Cruz, Mexiko, sowie den Schlachen um Contreras und Churubusco, wo er mehrfach verwundet wurde. Für seine Tapferkeit ausgezeichnet, ernannte man ihn vorzeitig zum 1st Lieutenant. Nach dem Krieg diente er als Captain in der regulären US-Armee in verschiedenen Grenzgebieten und nahm an mehreren Erkundungsexpeditionen teil.

Juan Valera

autor | geboren 1824 | gestorben 1905 | literatur (19. jh.) | literatur (spanisch) | mann | roman, epik | spanier


Juan Valera y Alcalá Galiano (1824-1905) Juan Valera y Alcalá Galiano (* 18. Oktober 1824 in Cabra, Córdoba, Spanien, † 18. April 1905 in Madrid) war ein spanischer Schriftsteller, Politiker und Diplomat.

In die gängigen literarischen Epochen seiner Zeit (Realismus, Naturalismus) lässt er sich schwer einordnen; als großer Stilist ist er in dieser Epoche eher eine singuläre Erscheinung.

Leben

Juan Valera stammte aus einer nicht wohlhabenden andalusischen Adelsfamilie aus der Provinz Córdoba; sein Vater war ein liberaler Marineoffizier, bereits im Ruhestand. Er verbringt seine Kindheit in Cabra und dem Nachbardorf Doña Mencía (beide tauchen oft in seinen Werken auf). Von 1837 bis 1840 besucht er in Málaga das Seminario Conciliar, veröffentlicht erste Verse und lernt über seinen Bruder José de Espronceda und andere Romantiker kennen). Ein Jahr studiert er am Colegio del Sacro Monte in Granada, 1842 geht er nach Madrid, wo er wenig studiert, dafür viel schreibt und auch das eine oder andere veröffentlichen kann. Dort hat er eine Liebesaffäre mit der 10 Jahre älteren Dichterin Gertrudis Gómez de Avellaneda, die er auch unter dem Decknamen "Lelia" in seinen Gedichten verewigt. Er besteht seine Prüfungen nicht, muss nach Granada zurück und beendet dort sein Jusstudium; sein Vater bezahlt ihm die Herausgabe eines Lyrikbändchens, Ensayos poéticos. 1846 geht er nach Madrid zurück, wo er Zugang zur adeligen Gesellschaft findet und ein recht angenehmes Salonleben führt; Ángel de Saavedra, Duque de Rivas, verschafft ihm einen Posten als Attaché ohne Bezahlung an der spanischen Botschaft in Neapel, wo der Duque selbst Botschafter ist. Im Folgenden dient Valera als Diplomat in Neapel (1847-49), Lissabon (1849-51), Rio de Janeiro (1851-53), Dresden (1855), Russland (1856), Frankfurt am Main (1865), Lissabon (1881-84), Washington (1884-86), Brüssel (1886-88) und Wien (1893-95). Er beherrscht mehrere Sprachen, ist ein Mann von Welt und sehr gebildet, leidet aber trotzdem immer an finanziellen Problemen. Als Politiker befindet er sich auf Seiten der Moderados (Gemäßigten Partei). 1858 wird er zum Abgeordneten in die Cortes, das spanische Parlament, gewählt, wo er jedoch (wie auch sein Schriftstellerkollege Benito Pérez Galdós) wenig Aktivitäten entfaltet. Später wird er Senator für die Provinz Córdoba und kurze Zeit Subsecretario de Estado (Staatssekretär, während der so genannten Revolución Gloriosa, der "Glorreichen Revolution" von 1868). Er ist bis ins hohe Alter ein Charmeur und Don Juan: Unter anderem hat er ein Liebesverhältnis mit Malvina, der Tochter des Duque de Rivas; nach zahlreichen anderen Abenteuern heiratet er schließlich 1867, mit 43 Jahren, mehr aus Langeweile denn aus Liebe, wie es heißt (die Ehe war auch nicht sehr glücklich). Er hat außerdem ein Verhältnis mit einer Schauspielerin in Sankt Petersburg, und in Washington gibt es einen Skandal, als die junge Katherine Lee Bayard aus unglücklicher Liebe zu dem bereits 60Jährigen im Vorzimmer der Botschaft Selbstmord begeht, womit er sich einige Schwierigkeiten einhandelt. Ziemlich zur gleichen Zeit, während Valera in Washington ist, stirbt daheim sein ältester und Lieblingssohn. Seine letzten Lebensjahre verbringt er, allmählich blind werdend (er diktiert seine letzten Werke einem Sekretär), in Madrid, wo er an den Sitzungen der Real Academia Española teilnimmt (er ist 1861 Mitglied geworden) und wo er auch am 18. April 1905 stirbt.

Werk

Als Literat ist Valera eigentlich ein Mann des 18. Jahrhunderts, der klassizistische und humanistische Werte vertritt. Inmitten der heftigen politischen Auseinandersetzungen im spanischen 19. Jahrhundert zeichnet er sich durch weltanschauliche Toleranz aus, er ist auch vorrangig ein Ästhet und Hedonist gewesen. So hat man Valera des Öfteren einen "Realisten mit weißen Handschuhen" genannt, andere bezeichnen seine Weltsicht als "poetischen Realismus" und seine Werke als psychologische Charakterromane. Als deren Hauptcharakteristik könnte man das Überwiegen einer inneren Handlung gegenüber dem rein äußerlichen Geschehen bezeichnen; die Romane zentrieren sich meist um eine Hauptfigur, die auch zugleich den Titel bildet und deren psychologische Konflikte im Mittelpunkt des Interesses stehen. Er analysiert Seelenzustände, nicht die objektive Wirklichkeit wie die anderen realistischen Schriftsteller seiner Zeit. Valera zielte nach eigenen Aussagen auf ein breites Publikum ab und konnte es dennoch nicht wirklich erreichen, da er sich oft in gelehrten Abschweifungen ergeht und seine langsam dahinfließenden Romane für den an die handlungs- und spannungsreichen Feuilletonromane gewöhnten Durchschnittsleser zu langatmig wirkten. Er wollte mit seinen literarischen Werken auch Geld verdienen und beklagte sich oft in seinen Briefen, wie wenig Bücher verkauft wurden und wie wenig Leser er habe. Dies obwohl im Mittelpunkt seiner Werke eine Liebesthematik steht, die manche Tabus überschreitet; Frauen werden bei ihm nicht selten als intellektuell und gefühlsmäßig überlegen eingestuft, der Mann erscheint in einer lebensuntüchtigen, von unklaren Illusionen bestimmten Rolle.

Ōmura Masujirō

geboren 1824 | gestorben 1869 | japaner | mann | militärperson (japan)


Statue des Ōmura Masujirō, am Yasukuni-Schrein.

Ōmura Masujirō' ( jap. 大村 益次郎; (* 30. Mai 1824, † 7. Dezember 1869) war ein japanischer Militärführer und Militärexperte, der als Schöpfer der Kaiserlichen Japanischen Armee angesehen wird.

Ōmura stammte aus einem Dorf in derm Provinz Suo (heute die Stadt Yamaguchi in der Präfektur Yamaguchi. Bereits frühzeitig interessierte er sich für westliche Studien (Rangaku), und hier besonders für die westliche Medizin. Er wurde durch das Lehen Chōshū zum Studium an der Tekijuku in Osaka unter Ogata Koan, später unter Philipp Franz von Siebold in Nagasaki geschickt. Er entwicklelte seit den 1850ern ein Interesse am westlichen Militär.

Jakob Frey (schw.Autor

autor | geboren 1824 | gestorben 1875 | mann | schweizer


Jakob Frey (* 13. Mai 1824 in Gutenschwyl; † 30. Dezember 1875 in Aarau) war ein schweizer Schriftsteller.

Jakob Frey studierte in Tübingen, München und Zürich Philologie und Philosophie, redigierte von 1851 an in Aarau den Schweizerboten und wurde von seiner Gemeinde in den Großen Rat und zum Sekretär desselben gewählt. Da er indessen dem Staatsdienst keinen Geschmack abgewinnen konnte, siedelte er 1856 nach Bern über, wo er die Redaktion der Berner Zeitung übernahm, lebte hierauf eine Zeitlang in Basel, seit 1868 wieder in Aarau und starb am 30. Dezember 1873 daselbst.

Sigmund von Pfeufer

ehrenbürger | geboren 1824 | gestorben 1894 | landesminister (bayern) | mann


Sigmund Heinrich Pfeufer, ab 1881: Freiherr von Pfeufer (* 24. Februar 1824 in Bamberg; † 23. September 1894 in München) war ein bayerischer Politiker.

Pfeufer war von 1867 bis 1871 Regierungspräsident der Pfalz. Am 23. August 1871 wurde er als bayerischer Innenminister in das Kabinett von Friedrich von Hegnenberg-Dux berufen. Nach seinem Ausscheiden aus diesem Amt am 30. Juni 1881 wurde er als Nachfolger von Max von Feilitzsch Regierungspräsident von Oberbayern.

Charles Albert Fechter

franzose | geboren 1824 | gestorben 1879 | mann | schauspieler


Charles Albert Fechter (* 23. Oktober 1824 in Belleville; † 5. August 1879) war französisch-englischer Schauspieler

Charles Albert Fechter, französisch-englischer Schauspieler, geboren am 23. Oktober 1824 in Belleville (nach andern 1823 in London), wurde Bildhauer, dann aber Schauspieler, als welcher er in der Salle Molière seine Karriere in Le mari de la veuve eröffnete.

Robert Zimmermann

autor | geboren 1824 | gestorben ?? | mann


Robert Zimmermann ,(*2. November 1824 in Prag?? ) war Ästhetiker und philosophischer Schriftsteller.

Robert Zimmermann studierte in Prag und in Wien Philosophie, Mathematik und Naturwissenschaften, wurde 1847 Assistent an der Sternwarte. 1849 Privatdozent der Philosophie an der Universität zu Wien, 1850 außerordentlicher Professor an der (später aufgehobenen) Universität zu Olmütz, 1852 ordentlicher Professor der Philosophie zu Prag und lebt seit 1861 in gleicher Stellung zu Wien, wo er 1869 auch zum Mitglied der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften ernannt wurde. Zimmermann. hat sich besonders durch seine erfolgreiche Bekämpfung der Hegel-Vischerschen Gehalts- und die vom Standpunkt der Herbartschen Schule, zu deren vornehmsten Vertretern er gehört, aus durchführte Begründung der Formästhetik sowie durch seine (bis dahin einzige) Geschichte der Ästhetik bekannt gemacht.

Joseph Machold

Österreicher | geboren 1824 | gestorben 1889 | maler | mann


Joseph Machold (* 24. Dezember 1824 in Bennisch, Österreichisch-Schlesien; † 1. Juli 1889 in Wien) war ein österreichischer Maler und Illustrator.

Machold studierte an der Wiener Kunstakademie bei Ludwig Schnorr von Carolsfeld. 1852 wurde er selbst Professor an der Akademie.

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