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Die Wikipedia Einträge des Tages

geboren 1819

Christian August Friedrich Garcke

botaniker | deutscher | geboren 1819 | gestorben 1904


Christian Friedrich August Garcke, * 1819 in Bräunrode in Sachsen, † 1904 in Berlin, war ein deutscher Botaniker.

Er war ab 1865 beim Königlich botanischen Museum in Berlin angestellt und wurde 1871 zum außerordentlichen Professor für Heilpflanzenkunde ernannt. Unter Kollegen erlangte er Ansehen als bedeutender Kenner der höheren Pflanzen Deutschlands. Sein Flora von Deutschland (1849) wurde umfassend genutzt. Garcke war auch Mitherausgeber einer Vielzahl botanischer Abhandlungen und von verbesserten Neuauflagen früherer Werke. Von 1867 bis 1882 war er Redakteur der Zeitschrift "Linnæa", die danach eingestellt wurde.

Erik Edlund

geboren 1819 | gestorben 1888 | mann | meteorologe | physiker | schwede


Erik Edlund (* 14. März 1819 in der schwedischen Provinz Närke; † 19. August 1888 in Stockholm) war ein schwedischer Physiker und Meteorologe.

Edlund studierte seit 1840 Mathematik und Physik an der Universität Uppsala und verfaßte seine Dissertation 1845 unter Svanberg. Anschließend ging er für zwei Jahre nach Universität Leipzig zu Wilhelm Weber. Edlund arbeitete dann in Uppsala als Privatdozent, ehe er 1850 von der Königlichen Akademie der Wissenschaften zu Stockholm zum Professor der Physik ernannt wurde. 1871 wurde Edlund Vorsitzender in der Direktion für die Technische Hochschule Stockholm. Bei den Wahlen zum schwedischen Reichstag 1872 errang Edlund den Sitz für die Stadt Stockholm.

Marie Firmin Bocourt

franzose | frau | geboren 1819 | gestorben 1904 | zoologe


Marie Firmin Bocourt (* 1819, † 1904) war eine französische Zoologin und ein Künstlerin.

In der Zoologie arbeitete Bocourt mit Auguste Duméril zusammen. 1861 wurde sie nach Siam (seit 1939 Thailand) geschickt, wo sie die Fauna erforschten und eine große Sammlung von Probestücke mitbrachten.1870 veröffentlichte sie zusammen mit Duméril Études sur les reptiles et les batraciens („Untersuchungen über Reptilien und Amphibien“). 1883 veröffentlichte sie zusammen mit Léon Vaillant Études sur les poissons („Untersuchungen von Fischen“).

Robert Selden Garnett

geboren 1819 | gestorben 1861 | mann | militärperson (csa) | militärperson (usa, army) | us-amerikaner


Robert Selden Garnett (* 16. Dezember 1819 im Essex County, Virginia, † 13. Juli 1861 bei Corrick's Ford, Virginia) war ein US-amerikanischer Offizier der US-Armee und Brigadegeneral der Konföderierten Staaten von Amerika im Sezessionskrieg.

Garnett wurde 1819 auf dem Landsitz Rose Hill im Essex County (Virginia) geboren. Sein Cousin war Richard Brooke Garnett, ebenfalls ein späterer General der Konföderierten. Nach seiner normalen Schulausbildung besuchte er die Militärakademie in West Point, die er 1841 erfolgreich abschloss. Anschließend diente er als 2nd Lieutenant im 4. US-Artillerieregiment und war das erste Jahr an der nördlichen Grenze stationiert, bevor er nach Fort Monroe in Virginia versetzt wurde. Während des Mexikanisch-Amerikanischen Krieg 1846-1848 diente er unter General Zachary Taylor, dem späteren 12. Präsidenten der Vereinigten Staaten, und wurde für Tapferkeit sowohl in der Schlacht von Monterrey vom 21.–23. September 1846 in der Schlacht von Buena Vista am 23. Februar 1847 ausgezeichnet.

Franz Hettinger

geboren 1819 | gestorben 1890 | römisch katholischer geistlicher (19. jh.)


Franz Hettinger (* 13. Januar 1819 in Aschaffenburg; † 26. Januar 1890 in Würzburg) war römisch katholischer Priester und Professor für Patrologie, Dogmatik und Homiletik.

Leben

Nach Besuch des Gymnasiums in Aschaffenburg begann er ein Studium der Philosophie und später der Theologie (1836 to 1839). Bis 1841 besuchte er dann das theologische Seminar in Würzburg. Am 2 September 1843 wurde er in Rom durch Kardinal Patrizi ordiniert und erwarb 1845 den Titel eines Doktors der Theologie. In Deutschland wurde er dann ab 1845 Kaplan in Alzenau, ab 1847 bekleidete er eine Assistentenstelle am Priesterseminar in Würzburg, zu dessen Subregens er dann 1852 ernannt wurde. Ab 1857 lehrte er als ordentlicher Professor Patrologie und Einleitungswissenschaft in Würzburg, später dann auch Apologetik und Homiletik. Ab 1884 Dogmatik. Mit Josef Hergenröther wurde er 1868 nach Rom berufen um als Konsultator das Vatikanische Konzil mit vorzubereiten. Von Papst Leo XIII wurde er dann 1879 zum päpstlichen Hausprälaten ernannt.

Werke

Edwin L. Drake

erfinder | geboren 1819 | gestorben 1880 | mann | us-amerikaner


Edwin Laurentine Drake (* 29. März 1819 in Greenville (New York); † 8. November 1880 in Bethlehem (Pennsylvania)), auch Colonel Drake genannt, war der erste US-Amerikaner, der erfolgreich nach Erdöl gebohrt hat. Am 27. August 1859 stieß Drake nahe Titusville in Pennsylvania auf eine ergiebige Ölquelle.

Leben

Drake verbrachte seine ersten Jahre auf dem Lande und wuchs in Castleton, Vermont auf. Dort erhielt er eine Schulausbildung und arbeitete in der Landwirtschaft. Mit 19 Jahren kam er nach Hause, aber nur, um anschließend sein Glück im mittleren Westen zu versuchen. Drake, ein Einwohner von Greene County (New York), hatte Jobs als Schiffs- und als Hotelangestellter, als Warenverkäufer, als Bahnexpress-Zusteller und Zugführer in der manchmal gefährlichen Beförderung bei der jungen Eisenbahn. 1849 wurde er bei der New Haven Railroad Zugführer.

Alfred II. zu Windisch-Grätz

Österreicher | geboren 1819 | gestorben 1876 | mann


Alfred II. Fürst zu Windisch-Grätz (* 28. März 1819 in Wien; † 28. April 1876 in Tachau), war Sohn des Fürst Alfred I. zu Windisch-Grätz und dessen Frau Eleonore (1796-1848), Tochter des Fürst Joseph zu Schwarzenberg.

Wie drei seiner Brüder war Alfred II. zu Windisch-Grätz General in der österreichischen Armee. Bei der Niederschlagung des Pfingstaufstandes in Prag 1848 wurde seine Mutter getötet und er selbst verwundet. Als Flügeladjutant seines Vaters begleitete er diesen bei allen miltärischen Unternehmungen. Im Deutsch-Österreichischen Krieg befehligte er in der Schlacht von Königgrätz zwei Regimenter und wurde hier erneut durch einen Bauchschuss schwer verwundet, an dessen Folgen er zehn Jahre später starb. Er war seit 1850 mit Hedwig Prinzessin von Lobkowicz verheiratet, die zwei Jahre nach der Eheschließung starb. Sein einziges Kind war Alfred III. zu Windisch-Grätz.

Wilhelm von Woyna

deutscher | geboren 1819 | gestorben 1896 | mann | militärperson (deutsches reich) | pour le mérite (militärorden)


Wilhelm von Woyna (* 7.Mai 1819 in Trier, † 29.Dezember 1896 in Bonn) war ein deutscher General. Zu seinem Gedenken wurde eine Straße in der Mainzer Neustadt nach ihm benannt.

Leben und militärische Karriere

Woyna trat am 24.August 1830 in Potsdam als Kadett in das Heer ein. Im Jahre 1834 wechselte er zur Kadettenschule nach Berlin. Nach seiner Ausbildung kam er im Rang eines Sekondeleutnants zum 17. Infanterieregiment. Nach seiner Beförderung zum Hauptmann 1852, wurde er Kommandeur des 8. Jägerbataillons und 1859 schließlich Kommandeur eines Füsilierbataillons im Infanterieregiment Nr. 32.

Philipp Jaffé

deutscher | geboren 1819 | gestorben 1870 | historiker | mann | philologe


Philipp Jaffé (* 17. Februar 1819 in Schwersenz, Provinz Posen; † 3. April 1870 in Wittenberg) war ein deutscher Historiker und Philologe. Obwohl er wegen seines jüdischen Glaubens zahlreiche Diskriminierung erdulden musste, zählt er zu den herausragenden deutschen Medivisten des 19. Jahrhunderts.

Nach dem Abitur am Gymnasium in Posen ging Jaffé 1838 nach Berlin. Nach zweijähriger Arbeit in einem Bankhaus entschied er sich für ein Studium an der Berliner Humboldt-Universität, das er 1844 mit einer Promotion abschloss.

Antonius Anderley

geboren 1819 | gestorben ?? | jesuit | mann | schweizer | theologe


Antonius Anderledy, *3. Juni 1819 in Brieg *?? war General der Jesuiten

Antonius Anderledy , geboren in Brieg im Kanton Wallis, also ein deutscher Schweizer, trat 1838 in den Jesuitenorden ein und studierte Philosophie sowie Theologie in Rom und Freiburg. Als nach Besiegung des Sonderbundes 1847 der Jesuitenorden auch aus Freiburg vertrieben wurde, begab sich A. nach Piemont und 1848, als auch hier der Jesuitenorden verboten ward, nach Nordamerika, wo er Pfarrer in Green Bay wurde.

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